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Wien: Kurzparken kostet ab 1. März deutlich mehr

01.03.2012 | 07:58 |   (DiePresse.com)

Kurzparkscheine und Strafen für Falschparken sind ab Donnerstag deutlich teurer. Die Stadt erhofft sich mehr Parkplätze und weniger Verkehr.

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Die neuen Parktarife bringen ab Donnerstag teurere Kurzparkscheine, ein billigeres Parkpickerl und höhere Strafen. Die alten Kurzparkscheine verlieren damit ihre Gültigkeit. Für einen 30-Minuten-Parkschein sind künftig ein Euro statt bisher 60 Cent zu zahlen. Zwei Euro statt bisher 1,20 Euro kostet das Abstellen in der Kurzparkzone für eine; 90 Minuten drei Euro (bisher 1,80), und zwei Stunden vier Euro (bisher 2,40 Euro). Kurzparker können ihr Auto weiterhin für zehn Minuten gratis abstellen. Die neuen Tarife sollen, so hofft die rot-grüne Stadtregierung, die Parkplatzsituation entlasten und den Verkehr generell reduzieren.

Wer sein Gefährt überhaupt falsch parkt, hat ebenfalls mit Mehrkosten zu rechnen. Die Gebühr für ein Organmandat wird von 21 auf 36 Euro angehoben.

Preise im Detail
* Eine halbe Stunde (rot): 1 Euro statt 60 Cent
* Eine Stunde (blau): 2 Euro statt 1,20 Euro
* 90 Minuten (grün): 3 Euro statt 1,80 Euro
* 120 Minuten (gelb): 4 Euro statt 2,40 Euro

* Zehn Minuten (violett) bleiben gratis

Umtausch in Trafiken, Rückgabe in Stadtkassen

Seit Mitte Februar sind die neuen Kurzparkscheine in rund 200 Trafiken (nicht alle machen mit), den Vorverkaufsstellen der Wiener Linien und den Stadtkassen in den Bezirksämtern erhältlich. Die alten Parkscheine (maximal 30 Stück auf einmal) können dann noch bis 31. Mai in den Trafiken gegen einen Aufpreis in neue Scheine umgetauscht werden.

In den Wiener Stadtkassen und den Vorverkaufsstellen der Wiener Linien können diese wiederum nicht nur umgetauscht, sondern auch zurückgegeben werden. Keine Gedanken müssen sich dafür Handyparkscheinparker machen. Die Umstellung auf die neuen Tarife erfolgt ganz automatisch.

Parkpickerl wird günstiger

Günstiger wird es für all jene, die in Kurzpark-Bezirken wohnen und darum Anrecht auf ein Parkpickerl haben. Dieses berechtigt zum Abstellen des Autos in der betreffenden Kurzparkzone, das Ausfüllen eines Parkscheines ist - außer etwa in Einkaufsstraßen - nicht nötig. Es wird in Zukunft 120 statt 135 Euro jährlich kosten, zuzüglich einer Verwaltungsabgabe von 58,99 Euro für die Ausstellung des Pickerls.

Wie der Ertrag der Parkgebühren in Wien verwendet wird, ist gesetzlich geregelt - in der "Parkometerabgabeverordnung". Demnach muss das Geld für Maßnahmen verwendet werden, die der Erleichterung des innerstädtischen Verkehrs dienen. Das bedeutet konkret: Laut Stadtregierung werden die Einnahmen vor allem für die Förderung des Garagenbaus sowie für die Verbesserung des öffentlichen Verkehr verwendet.

(APA/red./win)

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130 Kommentare
 
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Noch

viel zu billig.

Parkscheine

Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich hätte am Montag, den 27.2.2012 noch für 4 Stunden Parkscheine benötigt. In der Trafik im Gewerbepark Stadlau wurde mir gesagt, dass es keine mehr gäbe. Gottseidank war vor mir eine Dame, welche 4 Halbstundenparkscheine zurück geben wollte. Dies wurde ihr verweigert und es wurde ihr eine Adressliste ausgehändigt wo sie die Parkscheine zurückgeben könnte. Wir sind uns gegenseitig wie rettende Engel vorgekommen, ich weil ich Parkscheine brauchte und sie weil sie sie loswerden wollte. Die restlichen Scheine hatte meine Tochter noch in Reserve. Typisch wienerisch! lg Eva

Gast: jimmyblue
01.03.2012 21:57
2 1

Immer noch weniger als in anderen Millionenstädten



Gast: Kurt Schön
01.03.2012 18:14
2 0

Erhöhung um 66%

hört sich nach viel an.

Eine Erhöhung um 40 c oder maximal 1,6E ist doch powidl:
Jetzt gibt es Gemecker, in vier Monaten kann sich keiner mehr dran erinnern.

Der Benzinpreis hat sich in den letzten 10 Jahren ja auch beinahe verdoppelt und der Verkehr ist nicht weniger geworden.

Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier und gewissermaßen erkenntnisresistent.

wer sich das autofahren nicht leisten kann oder will,...

soll eben nicht autofahren; so einfach ist das!

Gast: JOGE
01.03.2012 16:11
2 1

für mich nicht schlimm.....

Ich wohne in NÖ und fahre gerne mit meiner Frau einmal die Woche mit dem Auto nach Wien um spazieren/einkaufen zu gehen. Die Erhöhung trifft mich persönlich also nur wenig. Mit Öfis würde ich für die Hin und Retour Fahrt bestimmt gute 2 Stunden benötigen mit dem Auto ohne Probleme ca 2 x 20 Minuten. Durch meine Einkäufe fördere ich in Wien den Handel und Gewerbe. Der eigentliche Verlierer aus meiner Sicht sind die Geschäfte die abseits von Shoppingcenter bzw. Kärnterstrasse/Mariahilferstraße angesiedelt sind. Man braucht sich nur die Klosterneuburger Straße im 20 Bezirk ansehen - früher sind wir dort gerne einkaufen gegangen. Das Parkpickerl ist sicher mit ein Grund, dass die Attraktivität stark abgenommen hat. Auch wenn viele das Auto verdammen - Fakt ist, dass Einkaufszentren am Rande der Stadt mit freien Parkplätzen noch mehr Zustrom erhalten werden. Da das Parkpickerl sowieso nur im eigenen Bezirk gilt, werden viele Wiener auch mit einem Parkpickerl die Fahrt in die SCS/DZ usw. als Ausweg sehen. Die "Nahversorgung" wird dabei sicherlich weiter verschlechtert ..... die Wegstrecken für Einkäufe werden in der Zukunft also auch für Fußgänger, Radfahrer, Öfi Benutzer und Autofahrer länger - Armes Wien!

Antworten Gast: GastA
01.03.2012 16:30
1 1

Re: für mich nicht schlimm.....

Sie argumentieren mit den Mitteln der Logik und der Vernunft. Im Rot-Grünen Wien werden sie damit aber nicht weit kommen.

Antworten Antworten Gast: Der Steuerzahler
01.03.2012 17:56
1 0

Re: Re: für mich nicht schlimm.....

Aber auch Logik kann fehlerhaft angewendet werden.

1) Der Fall "einmal pro Woche nach Wien" verursacht weder relevante Umsätze noch relevanten Verkehr. Der relevante Verkehr ist der Pendlerverkehr und der will reduziert werden. Steht am Programm und wird durchgeführt.

2) Nicht jeder Wiener möchte zwanzig Minuten mit dem Auto in die (angejahrte und m.e. grindige) SCS fahren, um dort erst recht wieder quer über den Parkplatz und quer durch das riesige Gelände zu latschen, nur um ein paar Unterhosen und Klopapier zu kaufen.

Diese Neuregelung ist von Wiener für Wiener.

Dass Bewohner infrastrukturell unterentwickelter Regionen hier Probleme haben können, ist ein (ehrlich) bedauernswerter side-effect. Vielleicht führt dieser side-effect dazu, dass in Ihrer Bezirkshauptstadt die Nachfrage nach lokalen Versorgern wieder entsteht und auf guten Boden fällt.


Antworten Antworten Antworten Gast: jimmyblue
01.03.2012 18:41
0 0

Re: Re: Re: für mich nicht schlimm.....

keine relevanten umsätze ist so dermaßiger unsinn dass ich es nichtmal begründe.

widerspricht sich das ganze im letzten absatz selbst oder kommt mir das nur so vor...

Re: Re: Re: Re: für mich nicht schlimm.....

nein das kommt dir nur so vor. ich find der steuerzahler hat (ach wie schön dieser name) wie immer recht.
alle die auf ein auto angewiesen sind sollen doch in die scs fahren oder mal in ihren käffern einkaufen gehen. wenn ich mir die mahü anschau oder sonstige wiener einkaufsecken, dann kann ich gut damit leben, wenn ein paar kunden aus dem speckgürtel ausbleiben.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: jaja
02.03.2012 17:59
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: für mich nicht schlimm.....

Die von Ihnen genannte Strasse wird aber sicher nicht von Speckgürtelbewohner bevölkert. Diese Klientel ist schon in Wien zuhause!!

Aber die SCN ist doch auch so wunderschön, aber die zählt nicht, da sie ja in Wien liegt (vorsichtig Sarkasmus) und die Leute dort sind so viel niveauvoller als in einem der anderen Shoppingcenter ;-)

Ich glaube Ihnen sofort, dass Sie gut damit leben können, wenn Kunden ausbleiben, ob es die Geschäfte können steht auf einem anderen Blatt.....

Aber schön zu sehen, dass grüne Wähler auch voll hinter ihrer Partei stehen, wohin es führt, wird sich zeigen.... bin schon gespannt, wann die ersten Lokale und Geschäft jammern anfangen werden. Aber fein, es war ja "von Wiener für Wiener" ;-)

Gast: GRÜNER KAKTUS
01.03.2012 15:13
2 0

Es wird in Wien keiner gezwungen mit dem Auto zu fahren

Und es gibt auch keinen Grund dafür. Sogar Behindertentaxis gibt es; also welche dümmliche Ausrede gibt es noch. um mit einem dicken SUV durch die Stadt zu kurven?

Gast: ichwährja
01.03.2012 15:09
1 4

für

ganz Österreich eine Kurzparkzone um 4e /stunde

aber nur für wiener Kennzeichen

Antworten Gast: jimmyblue
01.03.2012 16:22
3 0

Re: für

händeringend kämpfen sie um touristen und kunden und dann kommen manche gscherten mit sowas....
lustiges kerlchen bist du.

Gast: Strachewähler
01.03.2012 15:05
0 0

Ein Hoch dem Euro!

Autofahrer zahlen den Sprit in Dollar und
das Parkpickerl in Schweizerfranken!

Gast: TT1
01.03.2012 14:37
3 1

frühpensionen müssen fnanziert werden


Gast: Johann S
01.03.2012 14:24
2 0

Die

Besoldung des Vorzeigeradfahrers(Beauftragter)

wird vermutlch aus diesen Einnahmen

gewährleistet.

Gast: Herbert iss das.
01.03.2012 14:10
2 1

Mir wurscht

die Entscheidung, ob ich mich mir ein Auto "leisten" kann oder nicht hängt halt auch vom Parken und Tanken ab. Damals traf ich die Entscheidung, dass es sich (leicht) ausgeht.

Wenn ich mir diese Nebenkosten mal nicht mehr leisten kann, dann kann ich mir halt auch kein Auto leisten.

Antworten Gast: Gast Reich
01.03.2012 15:10
0 1

selber schuld

Du bist arm, und hast sicherlich die Linken und Extremen gewählt. Die Opfer wählen halt immer gern ihre Henker. Ich bin nicht arm, und habe jetzt freie Strassen und mehr Parkplatzauswahl. Und ich habe die Chaostruppe nicht gewählt, denn ich denke sozial, und nicht sozialistisch.

Antworten Antworten Gast: Herbert iss das.
01.03.2012 15:56
1 0

Re: selber schuld

Kostenrechnen zu können setzt nicht voraus, arm zu sein.

Aber wenn wir schon bei seltsamen Unterstelllungen sind: Sie sind naiv zu glauben, dass auf die Dauer freiwerdende Parkplätze weiterhin Parkplätze bleiben.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast Reich
01.03.2012 16:37
0 0

Re: Re: selber schuld

Da haben sie recht. Aus den freiwerdenden Parkplätzen werden um viel Geld "Radwege". Solche Dinger wie jene, die in den letzten 3 Monaten genau gar nicht benutzt wurden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Herbert iss das.
01.03.2012 17:49
2 0

Re: Re: Re: selber schuld

Als Autobesitzer und Gelegenheitsradfahrer ist mir ein Radweg mit 10 Verkehrsmittelbewegungen pro Stunde sympatischer als ein Parkplatz, wo seit drei Wochen das selbe Auto drauf steht.

Zum Thema "Nutzung" ist die sonst immer so heftig eingeforderte Transparenz sehr wohl vorhanden:
http://www.nast.at/verkehrsdaten/radverkehrszaehlungen/entwicklung/argentinierstrasse

(Pi mal Daumen im Januar eine Steigerung von 20% im Vergleich zum Vorjahr)

Antworten Gast: jimmyblue
01.03.2012 14:37
0 0

Re: Mir wurscht

eben und wenn das wasser teurer wird kann ichs mir auch leisten, und wenn die kanalgebühr steigt ebenso, und selbst das hündchen das jetzt doppeltsoviel steuern zahlt (mir liegt fast auf der zunge: wie der herr grasser) als zuvor.

aber kann das das ziel sein? die budgetgrenze der bürger mit abgaben zu erreichen?

Antworten Antworten Gast: Herbert iss das.
01.03.2012 15:53
1 0

Re: Re: Mir wurscht

Parkfläche ist ein knappes Gut. Treibstoff ein enden wollendes.

Ich akzeptiere die Regeln des Marktes und passe mein Konsumverhalten entsprechend an.

Gast: gasti
01.03.2012 14:03
1 1

die stadt erhofft sich...

heuchlerischer gehts wohl nicht

was wird wohl eher passieren, dass alle jetzt ihr auto verschrotten per bahn, fahrrad und zu fuß jeden tag zur arbeit müssen und blümchen auf den leer stehenden parkplätzen wachsen

oder dass die menschen wieder zähneknirrschend und zermürbter denn je durch noch mehr lasten unfreudig ihre arbeit verrichten

Antworten Gast: Hubert Mölz
01.03.2012 14:38
2 1

Re: die stadt erhofft sich...

Ich reduziere meine KFZ-Kilometer und fahre öfter Rad und Öffi.

Die Jahreskarte ist billiger, mein Jahresparkpickerl auch und das Radfahren verbessert meinen Cholesterinspiegel (und meistens meine Laune).

 
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