Neuer Markt: Unmut über Stenzels Pläne

07.03.2012 | 20:13 |   (Die Presse)

Garagengegner klagen über eine suggestive Fragestellung bei der Bürgerbefragung.

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[WIEN/EKO] Gegen Ursula Stenzels Pläne zur Neugestaltung des Neuen Marktes in der Wiener Innenstadt regt sich Unmut. „Das Wort Garage kommt auf dem Stimmzettel überhaupt nicht vor“, klagt Lisa Fritsch. Die Sprecherin der Bürgerinitiative gegen den Bau der Tiefgarage am Neuen Markt ist empört, wie die Bezirksvorsteherin die Bürger über die Neugestaltung befragt. Denn sie dürfen nur über das Gesamtkonzept – einen autofreien Neuen Markt – abstimmen, nicht jedoch über eine mögliche Variante ohne Tiefgarage. Fritsch ist für eine Neugestaltung, lehnt eine Garage aber ab – schon 2006 sprachen sich bei einer Bürgerbefragung 75 Prozent gegen eine Garage aus.

Auch Bezirksrat Karl Newole („Wir im Ersten“) bezeichnet die Bürgerbefragung als „erbärmliche Farce“, die Bürger würden unter dem Motto „Friss oder stirb“ vor die Wahl „Garage oder Chaos“ gestellt. Er verweist auch auf einen Beschluss des Arbeitskreises, in dem sich SPÖ, ÖVP, „Wir im Ersten“ und Vertreter von Bürgerinitiativen darauf geeinigt haben, dass eine Befragung zu zwei Varianten durchgeführt werden soll. Die Unterschriften darunter seien den Repräsentanten des Bezirks offenbar nichts wert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 8. März 2012)

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4 Kommentare
Gast: Aufmerksam und wachsam
12.03.2012 08:45
0 0

Nur weiter so ....

.... ihr versammelten ÖVP Wien -Funktionäre!

Abstimmen, bis niemand mehr hingeht und das Ergebnis endlich "paßt!"

Eine andere Partei kann sich inzwischen zurücklehnen.
Der letzte ÖVP-Funktionär dreht dann das Licht aus.

Gast: eigentlich nicht
08.03.2012 15:01
0 0

Gutes Projekt!

Ich muss wirklich sagen, dass ich das Projekt wirklich gut finde und es voll und ganz (auch mit meiner Stimme) unterstütze.

Das Problem sind halt die Kosten! Ohne Garage werden niemals gedeckt werden -auch nicht von der Stadt Wien. Ich glaube aber, dass auch mit der Einbindung von Abertina- und H-Z-Platz das Übel Garage sehr verkleinert wurde!

Ich bin aber auch Teil der zahlenmäßig nicht so großen Jugend in der Innenstadt :)


Gast: Unker
08.03.2012 11:02
1 0

Purer Egoismus

Das einzige Interesse der Gegner (Durchschnittsalter ca. 75 Jahre) ist ihre Ruhe. Auto dürfen sie oder ihre Kunden wahrscheinlich eh' nicht mehr fahren und so kann man sich viel besser auf den Zentralfriedhof vorbereiten.

Gast: aergerlich
08.03.2012 10:08
0 0

das kommt davon

wenn leute in der politik sitzen die null ahnung haben, aber das richtige parteibuch. republica banana

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