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Wien: Sauberkeitskampagne nimmt Raucher ins Visier

14.03.2012 | 14:19 |   (DiePresse.com)

Umweltstadträtin Sima präsentierte die neue Sauberkeitskampagne der Stadt - mit Hundekot und Zigarettenstummeln im Großformat.

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"Es geht darum, dass wir sagen wollen, dass manche Dinge keine Kleinigkeit sind, auch wenn sie von der Dimension her klein sind", erklärte Umweltstadträtin Ulli Sima am Mittwoch die Botschaft der neuen Sauberkeitskampagne der Stadt Wien. Dabei werden die Verfehlungen - Hundekot, illegal abgelagerter Sperrmüll und Zigarettenstummel - in überdimensionalen Darstellungen thematisiert. Dies soll "drastisch vor Augen führen, dass das kein Kavaliersdelikt ist", so die Ressortchefin. Im Frühjahr würden sich die Menschen vermehrt im Freien aufhalten und müssten daher verstärkt an die Sauberkeitsspielregeln erinnert werden.

Besonders ins Visier hat die Stadt Wien heuer die Raucher genommen. Man habe sich diesem Themenfeld bewusst zugewandt, so Sima: "Weil wir hier hohen Bedarf sehen." Das Rauchen würde sich aufgrund der Anti-Raucher-Bestimmungen immer mehr ins Freie verlagern. Aktuell geht die MA 48 von 600 Millionen weggeworfenen Zigarettenstummel pro Jahr aus. Auf den Sujets wird auch auf die drohenden Strafen aufmerksam gemacht: So müssen 36 Euro für einen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel gezahlt werden, genau so viel wie für einen nicht weggeräumten Hundehaufen. illegaler Sperrmüll kostet 1000 Euro.

Sima präsentierte auch das Ergebnis einer von der MA 48 beim Institut für empirische Sozialforschung (IFES) in Auftrag gegebenen Umfrage unter 1000 Personen in Wien zum Thema Rauchen. Demnach hat sich das Bewusstsein der Raucher in den vergangenen Jahren verändert. Hätten 2005 noch rund 70 Prozent der Befragten angegeben, ihre Zigarettenstummel in der Öffentlichkeit einfach auf den Boden zu werfen, seien es in der aktuellen Umfrage, die im Februar erstellt wurde, nur noch an die 40 Prozent gewesen.

"Erstaunlich" ist für die Stadträtin, dass die Akzeptanz für Strafen hoch ist, wurden diese doch von 80 Prozent aller Befragten befürwortet - unter den Rauchern waren es immerhin 69 Prozent. Die städtische Aufsichtstruppe "Waste-Watcher" hat 2011 übrigens in Sachen Zigarettenstummel mehr als 1500 Amtshandlungen durchgeführt. Es gab mehr als 800 Organstrafen und mehr als 400 Anzeigen.

Zahlen gab es auch zum Sperrmüll: 2011 wurden rund 980 Kühlgeräte, 18.850 Einkaufswagen und 77.000 Kubikmeter sonstiger Sperrmüll illegal entsorgt. Im Vergleich zu 2008 wurde weniger unerlaubt abgestellt - diese Zahlen sollen aber weiter verringert werden. Als drittes Themenfeld der Kampagne wurde einmal mehr der Hundekot auserkoren. Laut Sima hat sich die Situation in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Mittlerweile würden täglich 47.200 Sackerl mit "eindeutigem Inhalt" in den Papierkörben landen. Die Halter würden das Angebot der mehr als 2900 Hundeset-Automaten, die jährlich mit 20 Mio. Gratissackerln gefüllt seien, gut annehmen, zog sie eine Bilanz.

(APA)

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89 Kommentare
 
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Gast: Plakatdesigner
21.03.2012 11:07
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Liebe Hundehalter,

was stört Euch das Plakat mit dem Hundswürschtl? Ich sehe es als Spiegel, den Euch die Gesellschaft vorhält.

Das "gefällt euch nicht"? Uns gefällt auch nicht, wenn wir uns das Verdauungsergebnis Eures Fetisch aus den Schuhsohlen kratzen dürfen!

Ekelerregender als das, was Sima da serviert ...

... sind die Pensionssichererbezirke oder z.B. die Strecke entlang des Donaukanals, in der es aussieht wie im letzten amerkanischen Slum weil sich die pubertierende Linksanhängerschaft dort mit dem Segen des rotzgrünen ZK austobt.

bravo

weiter so allerwerteste frau sima, bravo gut gemacht. bitte als nächstes ein plakat wo hingewiesen wird in der stadt nicht zu rülpsen oder zu furzen, könnt ja einen nebenstehenden auch schrecken. nicht vergessen ein ganz wichtiges plakat, welches auf das alkoholverbot im frien erinnert,.- saufen aus der bierflasche, dose oder dem weißen doppler., aber ich glaub das wird nicht kommen da ist ja sicher der bm michi h dagegen.

Gast: Völkerkundler
16.03.2012 09:03
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Beleidigung

"du Hund" wird nicht nur in islamisch geprägten Ländern als Beleidigung empfunden. Kein Wunder, handelt es sich bei dieser Qualzucht um nichts, was in der Natur selbständig überleben könnte, sondern um einen unterwürfigen, falschen Aasfresser, der überall in der Stadt seinen Kot hinterläßt.

Dass viele WienerInnen ihre Liebe dieser Kreatur schenken ist wohl ein Zeichen endzeitlicher Degeneration der "Krone der Schöpfung".

Gast: vernünftig betrachtet
15.03.2012 18:33
0 0

Sima gehts nima..

Das Hundekotplakat ist nicht nur unappetitlich, sondern, nach jahrelangem "Nimm ein Sackerl für dein Gackerl" Schilder aufstellen, auch komplett sinnlos. Denn die, die bis jetzt nicht ihren Hundedreck weggeräumt haben, werden durch das Plakat auch nicht dazu bewegt.
Das Raucherplakat ist, wie schon diverse Vorredner richtig bemerkt haben, auch nur dann interessant wenn entsprechende Mülltonnen überall verfügbar sind - was nicht der Fall ist.

Anstatt unser Steuergeld für entbehrliche Plakate zu verschwenden hätte die liebe Frau Sima besser mal dort nachgebessert.
Und wenn wir schon bei Verbesserungsvorschlägen sind, es gehören mehr Problemstoffsammelstellen her. Fahr ja nicht durch halb Wien um mein altes Speiseöl zu entsorgen.

Gast: Hundehalter und Raucher Therapeut
15.03.2012 17:35
0 2

Interessante Logik!

Man muss hier nicht nur zwischen den Zeilen lesen, so kommt hervor, dass die Verursacher der Verschmutzung weniger der Schmutz stört, sondern die Berichterstattung darüber.

Was insofern auf einen gestörten Realitätssinn schließen läßt, als dass diese Menschen den Dreck als Normalzustand empfinden und die Kritik daran als Störung wahrnehmen.

Bedenklich ist die grossen Anzahl derer, die so empfinden. Solche Zustände waren immer Symptome einer Hochkultur kurz vor dem Fall. Man könnte in diesem Zusammenhang auch den politisch unkorrekten Begriff "Dekadenz" verwenden. Die Linken mögen mich steinigen.

Dass sich die Rathauspolitik diesen Entwicklungen (noch) standhaft entgegenstellt werte ich hingegen als Zeichen der Hoffnung.

was haben denn die netten Plakate

dem Steuerzahler gekostet?
ich hoff´, die werden auch am Stefansplatz, am Graben und in der Kärntnerstrasse aufg´hängt, ned nur in Simmering, Ottakring und Favoriten.
Damit der werte Tourist auch weiß, was ihm blüht, wenn er die Gesetze überschreitet....

Antworten Gast: jjjjjjjjjjj
15.03.2012 16:28
3 0

Re: was haben denn die netten Plakate

Wohl damit der werte Tourist weiß, wie gestört wiener Politiker sind

Antworten Antworten Gast: Sorry
15.03.2012 17:27
1 1

Re: Re: was haben denn die netten Plakate

aber dass der Wiener ein Schweinderl ist, erkennt der Tourist bereits, wenn er seinen Fuß vor die Hoteltür stellt und in das erste Hundswürschtl tritt.

Dazu bedarf es an sich keines Plakates.

Gast: sehalles
15.03.2012 14:53
0 1

wastewatcher bitte kommen

Zigarettenstummel sind überall,wo ich Kontrollen wirklich toll wären :an SPIELPLÄTZEN und an HALTESTELLEN DER ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTEL!! Nicht nur das es nervt im Qualm zu sitzen oder zu stehen die Raucherinnen verteilen ihren Müll auf Gehsteig,Strasse und Schienen!! Hundstrümmerl sind eindeutig weniger am Gehsteig als früher ,aber immer gibt es noch genug unverbesserliche Hundebesitzer/innen!!

Ich habe nur die...

...Überschrift gelesen und ich stimme zu!

Selbst Raucher bin ich dafür, nicht ganze Plätze und Straßenzüge voller Kippen zu hinterlassen.

Nur, leider sieht man viel zu selten in Wien Aschenbecher an Abfalleimern. Da bringt eine Kampagne auch nichts, weil die brennende Zigarette stecke ich mir deswegen nicht in die Hosentasche.....

Hier ist nicht der Bürger gefragt, hier liegt die Aufgabe in der Stadtregierung!

Bitte nicht!!!

Ich bekomme demnächst Besuch aus dem Ausland und diese Plakate sind schon fast so peinlich wie Hetzplakate der Rechtsradikalen.

Antworten Antworten Gast: jetztverwirrt
15.03.2012 17:20
1 2

Re: Bitte nicht!!!

Also ist nicht der Umstand an sich kritikwürdig, sondern die Berichterstattung darüber?

Mir ist peinlich, wenn ausländischer Besuch in einem Hotel ausserhalb der Ringstrasse absteigt und bereits beim ersten Ausgang in ein Hundswürschtl reinsteigt.


Und wann...

...beginnen die Wiener, ihren müll ordentlich zu trennen?

Re: Und wann...

Nie. Bis dato wurde mich noch kein Angebot über die Vergütung der Vorsortierung für die Rohstoffindustrie gemacht.

Bei einem angemessenen Kilopreis für die sortenreine Abgabe des Hausmülls kann man reden, aber für die Müllabfuhrauch noch zahlen und zusätzlich die Drecksarbeit erledigen, damit andere Profit machen und ein paar Ökospinnern einer abgeht - nein, wirklich nicht.

Re: Re: Und wann...

Wow, Sie kochen auch noch über einer Feuerstelle, gell?

Nicht der Hund...

...sondern die Besitzer sind schuld! Ich habe sicher nichts gegen Hunde und auch der Kot ist natürlich, aber solche Schweine von Hundebesitzern die zusehen wenn ihr Hund MITTEN auf den Gehsteig sch.... , die gören nicht mit 36 Euro bestraft sondern mit der Nase in den Kot gesteckt, vielleicht begreifen sie es dann! Wenn man was sagt wird man noch beschimpft und man bekommt zu hören, man soll sich um den eigenen Dreck kümmern! Hier muß es wie im Micky Maus land gemacht werden, die sind auch so blöd, so daß man nur mit sehr hohen Strafen die Dinge in den Griff bekommt! Wenn solche Leute es nicht kapieren und damit auch andere Hundebesitzer in verruf bringen, dann mal kurz 300.- Euro kassieren, nur leider habe ich noch nie gesehen wie jemand bestraft wird, ich frage mich wo die z.B. im 3. Bezirk sind, ich könnte ihnen sofort hundert Fotos von Hundehaufen am Gehsteig senden, nur von ein paar Tagen!

Antworten Gast: HH77
15.03.2012 11:23
0 1

Re: Nicht der Hund...

Ich habe etwas gegen Hunde und stehe auch dazu!

Nur soziale Kontrolle und Ächtung der "Schweinderln" und ihres Fetisch wird schlussendlich Erfolg haben. Die Behörden sind da maßlos überfordert.

Re: Re: Nicht der Hund...

Und ich habe etwas gegen Trotteln und stehe auch dazu!

Nur soziale Kontrolle und Ächtung der Blockwarte und ihres Fetisch wird schlussendlich Erfolg haben. Die Behörden sind da maßlos überfordert.

1 0

ich bin kein Raucher, aber

vor Zigarettenstummel graut mir weniger als vor Hundedreck

Gibts vielleicht zu wenig Mistkübel??


Gast: oTTo
15.03.2012 01:03
1 7

bin einmal bei einer Ampel gestanden.....

......neben mir ein Autofahrer, der die Tschick aus dem Fenster geworfen hat, worauf ich mein Fenster runterliess und im sagte, dass er etwas verloren hat und ob er so nett wäre, das Verlorene wieder aufzuheben, ER TATS TATSÄCHLICH....und bei der nächsten Ampel hatte er schon die nächste Nervösentschick im Mund....OK, das ist seine Sache, ABER neben mir, wird NICHT gemüllt;-/
Bß: wollte nur noch sagen, dass ich nicht nur mit einem Fenster in der Stadt unterwegs war, da war hing auch noch ein Auto dran!

Gast: also
15.03.2012 00:35
2 1

immer

also immer mehr und mehr und mehr gesetzte vorschriften kontrollen und einmischung des staates führt zur totalen unfreiheit und knebellung des bürgers ergo zur diktatur...der staat soll ssich um innere sicherheit soziales ( minimum ) und um die grenzen kümmern und alle anderen gesetze kippen...dann kostet es uns nur 10% der derzeitigen steuern und wenn die dummies im müll untergehen wem kümmerts ?

Antworten Gast: Sonicht
15.03.2012 11:20
2 3

Re: immer

Was haben Regeln des Zusammenlebens und deren Kontrolle mit "Unfreiheit" des Bürgers zu tun?

Ist für Sie eine verhundswürstelte Stadt ein Symbol der Freiheit?

Sie sind RaucherIn mit Hund und beschäftigunslos?


Gast: Dr. Kot
14.03.2012 22:42
5 7

der größte Umweltverschmutzer

ist der dekadente Stadthund und seine Ekelausscheidungen.

Antworten Gast: Ihr Therapeut
15.03.2012 10:42
7 1

Re: Einsicht ist gut,

..aber Sie müssen mit sich selbst nicht so hart ins Gericht gehen.

 
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