Floridsdorf: Mann hetzt Kampfhund auf Jugendliche

Ein Unbekannter hat in Wien-Floridsdorf seinen Pitbull Terrier auf zwei 14-Jährige gehetzt und einen der beiden mit einem Messer bedroht. Der Mann soll ausländerfeindliche Parolen von sich gegeben haben.

Symbolbild: Pitbull
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Symbolbild: Pitbull
Symbolbild: Pitbull – (c) APA (Rolf Rick/dpa)

Ein Hundebesitzer hat am frühen Sonntagabend in Wien-Floridsdorf seinen Pitbull Terrier auf zwei Jugendliche gehetzt und einen der Burschen auch noch mit einem "Rambomesser" bedroht. Glücklicherweise hatte der grundlose Angriff keine gravierenderen Folgen als eine Schürfwunde am Ellbogen und Kratzer am Rücken eines der 14-Jährigen. Medienberichten zufolge soll der Mann  ausländerfeindliche Parolen von sich gegeben haben.

Die Gleichaltrigen saßen auf einem Spielplatz hinter der Reihenhausanlage Robert Lach Gasse als sich ihnen der 25- bis 35-Jährige näherte. Er hetzte seinen Kampfhund mit dem Kommando "Friss" auf die Burschen. Während einer flüchten konnte, wurde der andere von hinten angesprungen und zu Boden geworfen. Der Mann rief seinen Hund zurück, zog dafür aber ein Messer und beschimpfte den Schüler, bevor er sich aus dem Staub machte.

Der Gesuchte hat eine mollige Statur, kurzes blondes Haar und trug einen Drei-Tages-Bart. Er ist etwa 1,75 bis 1,85 Meter groß. Bekleidet war er mit einer Militärhose, weißem T-Shirt und einer grün-rot-gelben Halskette.

Auch in Penzing Kinder bedroht

Auch in Penzing wurden am Montag Kinder bedroht: Ein 27-Jähriger hat Abend in einer Wohnhausanlage in der Linzer Straße spielende Kinder durch das geöffnete Fenster seiner Wohnung mit einem Messer bedroht. "Verschwindet, sonst steche ich euch ab!", schrie der Mann. Aufgebrachte Eltern verständigten daraufhin die Polizei. Der Verdächtige wurde bei einem benachbarten Freund aufgespürt und festgenommen, berichtete die Exekutive am Dienstag.

(APA)

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