Wiener U-Bahn: U4-Störung wegen defekter Bremsen

02.05.2012 | 11:50 |   (DiePresse.com)

Die Wiener U-Bahnlinie U4 stand wegen eines Bremsendefekts zwischen Karlsplatz und Hütteldorf still. Die Störung ist mittlerweile behoben.

Drucken Versenden
 
A A A
Schriftgröße
Kommentieren

Für manche Wiener hat der erste Werktag nach dem verlängerten Wochenende nicht ganz reibungslos begonnen: Die U-Bahnlinie U4 wurde am frühen Mittwochvormittag durch den Bremsendefekt eines Zuges teilweise lahmgelegt. Dadurch musste zuerst zwischen Karlsplatz und Hütteldorf und später zwischen Längenfeldgasse und Hütteldorf ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Nach 40 Minuten konnte der durchgehende Fahrbetrieb dann wieder aufgenommen werden, sagte eine Sprecherin der Verkehrsbetriebe.

Die betroffene Garnitur hatte kurz vor der Station Hietzing gehalten. Als der Fahrer schließlich in die Haltestelle einfahren wollte, ließ sich der Zug nicht mehr in Bewegung setzen. Es sei nicht mehr möglich gewesen, die Bremsen zu lösen, so die Sprecherin. Das Fahrzeug wurde daraufhin eingezogen und werde nun in der Werkstätte untersucht.

Die Passagiere der betroffenen Garnitur mussten im Wageninneren bleiben, bis die Garnitur in den Stationsbereich geschleppt wurde. Das Einsatzteam habe aus Zeitgründen entschieden, die Fahrgäste nicht vorher aussteigen und in Richtung Station Hietzing gehen zu lassen, meinte die Sprecherin. Warum ein derartiger Defekt den Betrieb auf einem vergleichsweise großen Streckenabschnitt behinderte, begründete man bei den Wiener Linien damit, dass zur Sicherheit für die im Gleisbereich arbeitenden Techniker der Strom abgeschaltet werden musste.

(APA)

 
Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
7 Kommentare
Walter von Wegen
03.05.2012 14:29
3

U4 Unsere Glückspiel-Linie!

Zusammen mit Casinos Austria veranstalten die Wiener Linien das spannende Spiel "Kummt er oda net?". Gespielt wird täglich auf der Linie U4 symbolisch gekennzeichnet mit Grün (Farbe der Hoffnung). Zu Gewinnen gibt´s nix. Zum verlieren: Zeit=Geld und Nerven. Wir wünschen PT Publikum weiterhin gute U4nterhaltung.

Jodlerfranz
03.05.2012 10:36
0

besser so als umgekehrt....

wäre schlimmer gewesen wenn sich der Zug in Bewegung befunden hätte und sich nicht Bremsen ließe

greebo
02.05.2012 19:24
2

Kein Anreiz

Das tägliche Kreuz mit der U4 und der U6. Aber wenn man es wagt, sich nicht auf den öffentlichen Verkehr zu verlassen, und den Weg zur Arbeit selbst organisiert, darf man blechen von vorn bis hinten.

Liebe Stadtregierung, ich würde gerne öffentlich fahren! Aber bei der aktuellen Ausfallsrate muss ich täglich entweder eine Stunde früher losfahren als es der Weg wirklich verlangt, weil ich sonst mindestens einmal in zwei Wochen deutlich zu spät komme. Oder ich fahre mit dem Auto, wo ich erstens schneller bin und zweitens bis auf 5 Minuten Schwankung weiß, wie lang es dauert.

xdriver
02.05.2012 15:55
1

"Ganz Wien auf Ihrer Linie"

Nur das Zeitwort fehlt, Vorschläge mit den entsprechenden Präpositionen:

*) wartet auf
*) wartet wegen
*) fährt auf (fährt mit)
*) liegt nicht
*) staut auf
*) steht auf

... kann beliebig ergänzt werden.

Emmanuel Goldstein
02.05.2012 15:45
1

Wann funktioniert der Massentransport eigentlich mal?


Antworten kanel
02.05.2012 16:11
9

Re: Wann funktioniert der Massentransport eigentlich mal?

Nie. Es wäre ein Widerspruch in sich. Freuen wir uns auf noch mehr Fahrgäste aufgrund der autofeindlichen Politik unserer Stadtregierung

Antworten Miwundertnixmehr
02.05.2012 16:09
1

Re: Wann funktioniert der Massentransport eigentlich mal?

Wenn man Ihn selbst organisiert

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    03:00
    Wien
    13°
    Steiermark
    10°
    Oberösterreich
    10°
    Tirol
    Salzburg
    Burgenland
    13°
    Kärnten
    10°
    Vorarlberg
    10°
    Niederösterreich

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden