Bankomat-Sprengung: Täter erleben "blaues Wunder"

Unbekannte haben in der Nacht in Wien-Floridsdorf einen Bankomaten gesprengt. Das integrierte Färbesystem machte die Beute aber unbrauchbar.

Die Banknoten aus dem gesprengten Bankomat wurden mittels Färbesystem unbrauchbar gemacht.
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Die Banknoten aus dem gesprengten Bankomat wurden mittels Färbesystem unbrauchbar gemacht.
Die Banknoten aus dem gesprengten Bankomat wurden mittels Färbesystem unbrauchbar gemacht. – (c) APA/RLB NÖ-WIEN/WESELY (RLB NÖ-WIEN/WESELY)

Enttäuschend für die Täter ist in der Nacht auf heute, Montag, die Sprengung eines Bankomaten in Wien-Floridsdorf verlaufen. Zwar konnten die Kriminellen den Geldautomaten mit einem Gasgemisch "knacken", doch die ohnehin "sehr geringe" Beute wurde durch das integrierte Färbesystem völlig unbrauchbar gemacht.

Die Verbrecher waren gegen 3.20 Uhr aktiv geworden. Sie schlugen in der Pragerstraße 145 die Glastür ein und gelangten so an den Bankomaten, der in einen Eurospar integriert ist. Doch bei der Sprengung aktivierten sie das integrierte Sicherheitssystem, das die Geldnoten intensiv blau einfärbte.

"Bankomat-Sprengung lohnt sich nicht. Wir haben aufgerüstet", so Georg Kraft-Kinz von der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Das Färbesystem habe "wunderbar funktioniert", freute sich auch Pressesprecherin Michaela Stefan. Dieses wurde und wird sukzessive an exponierten Stellen nachgerüstet.

(APA)

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