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Verkehrskampagne: Wien sagt "Tschuldigen"

31.05.2012 | 13:18 |   (DiePresse.com)

Ab Freitag wird mit dem Slogan "Tschuldigen ist nie verkehrt" geworben. Verkehrsteilnehmer sollen zu mehr Rücksicht und Fairness motiviert werden.

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Gegen Wettkampfdenken auf Wiens Straßen: Am morgigen Freitag startet die Kampagne "Tschuldigen ist nie verkehrt", die für mehr Rücksicht und Fairness unter den Verkehrsteilnehmern werben soll. Dabei stehen Situationen im Mittelpunkt, die zwar rechtlich erlaubt sind, aber Frust hervorrufen. doch auch das eigentliche verbotene Radfahren am Gehsteig ist Thema: "Ja, es ist ein großes Problem", so Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G) am Donnerstag bei der Präsentation.

Die Kampagne richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer - vom Fußgänger bis zum Autofahrer. "Die Konflikte im täglichen Verkehr sind Stadtgespräch. Uns ging es darum, in diesem Bereich eine Sensibilisierung zu erreichen", so die Stadträtin. Klischees sollen aufgebrochen und das freundliche Miteinander verstärkt werden. Sie unterstrich dabei, dass es sich bei der Initiative um "keine Hausordnung" handle: "Unser Ziel ist, dass sich die Verkehrsteilnehmer in Wien sicherer fühlen. Egal ob man zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto unterwegs ist."

Rechtlich okay, persönlich frustrierend

Die Kampagen zeigt Situationen, die rechtlich erlaubt sind, aber bei vielen Verkehrsteilnehmern auf Unverständnis stoßen. Eines der Sujets zeigt zum Beispiel einen Mopedfahrer, der nur knapp vor einer Fußgängerin auf dem Zebrastreifen stehen bleibt. In Sprechblasen ist zu lesen: "Tschuldigen", sagt der Lenker, die Frau antwortet: "Passt schon." Thematisiert wird auch das Radfahren auf dem Gehsteig: "Es ist nicht nur ausdrücklich verboten, sondern auch gefährlich", warnte sie.

Die Kosten für die Kampagne belaufen sich auf 338.000 Euro. Insgesamt werden in Wien 500 Plakate aufgehängt, Folder und Sticker werden verteilt und Inserate geschaltet. Weiters sind Aktionen im öffentlichen Raum geplant. Die Kampagne wird den ganzen Sommer über andauern und im Herbst in den Schulen fortgesetzt, kündigte Vassilakou an.

Die Grundlagen der Initiative wurden von der Stadt gemeinsam mit Verkehrsorganisationen wie dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, Arbö, ÖAMTC, dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ), der Argus, der IG-Fahrrad, Walk Space und der Taxi-Innung erarbeitet. Dabei wurden die Ursachen für negative Klischees im Straßenverkehr eruiert und die Verkehrssituation in der Bundeshauptstadt analysiert.

 

 

(APA)

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57 Kommentare
 
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Gast: Otto F.Krammer
05.06.2012 07:12
0 0

Schon Millionen zu unrecht abkassiert!

Bei abgelaufenem Pickerl(Überprüfungsplakette) kassiert die Polizei und damit die Stadt WIen (Wahrscheinlich flächendeckend in ganz Ö) für das Abstellen eines KFZ auf öffentlichem Grund 84€ Strafe, mit der Begründung das wäre auf öffentlichen Verkehrsflächen verboten, was aber so nicht stimmt, wenn das KFZ nur abgestellt ist und aber ordentlich angemeldet ist, mit Kennzeichen versehen, denn das ist Besitzstörung und Einschränkung des verfassunghsmäßigen Besitz und Eigentumsstandes, denn die Verfassung kann nicht durch Terminablauf einer Überprüfungsplankette außer Kraft gesetzt werden und der das verfassungsmäßige Recht auf Besitz gilt uneingeschränkt für ganz Ö.

Gast: bergziege
03.06.2012 16:37
2 0

Geldvernichtung der Wiener Steuerzahler

Sechs Millionen - schreibt die Kronenzeitung - kosten die Vorbereitungsarbeiten für das "Parkpickerl". Dafür sollte Frau Vassilakou
"TSCHULDIGEN" - ich bin zu weit gegangen, sagen. Und die Aktion abbrechen. Häupl wird sich Mut antrinken müssen, denn viele Wiener werden diese Spielchen in irgendeiner Form boykottieren.

Antworten Gast: Ottakring, Hernals, .... war einmal schön
03.06.2012 17:53
0 0

Re: Geldvernichtung der Wiener Steuerzahler

Die Vorschriften des Parkpickerls werden nicht nur boykottiert, es wird sogar von den allerhöchsten Bezirkspolitikern ad absurdum geführt:

Die Bezirksvorsteherin von Hernals erklärte einem Bewohner, daß die Gesetzesbestimmung, nach der Besitzer von Abstellplätzen oder Garagen kein Anrecht auf ein Bezirkspickerl hätten - was an sich schon eine bodenlose Frechheit ist - nicht kontrolliert wird!!!

Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Politiker im Wr. Gemeinderat und in den Bezirksgremien beschließen Gesetze, und weil sie sowieso unsinnig und undurchführbar sind, beschwichtigen sie gleichzeitig ihre Bürger und wähler mit den Worten: "Brauchts euch nicht dran halten, wir kontrollieren die Einhaltung unserer Gesetze nicht, und Strafen für die Nichteinhaltung gibts eh nicht!"

Eine Schande und ein demokratiepolitische Supergau ist sowas!

Und was lernt der Bürger?
Was mrekt die Jugend?
An Gesetze braucht man sich nicht zu halten, jeder kann machen was er will!

Danke, Wiener Stadtregierung!

Schwachsinn hoch zehn

Schade um jeden einzelnen Cent.

Gast: geniesser
01.06.2012 18:01
5 1

tschuidigens

fr. vassilakou

fairness oder doch pharisäerhaft?

http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=1864:vassilakou-voll-erwischt&catid=1:erstaunliches

entlarvend

rücktritt JETZT

Ich wundere mich

Ich wundere mich, dass gerade die Grünen, die ja maßgeblich dazu beitragen, die Stimmung unter den Verkehrsteilnehmern so aufzuheizen, sich jetzt als moralische Instanz aufspielen.Einfach unglaubwürdig.Natürlich muss man nicht jeden Weg mit dem Auto zurücklegen aber ganz ohne Individualverkehr wirds halt auch in Zukunft nicht gehen.Und gerade die Grüninnen hetzen permanent gegen den Autoverkehr und heben die Radfahrer in den Himmel.Abgesehen davon, dass auf die Fußgänger, und das ist jeder von uns, total vergessen wird, sollen die Radfahrer auch mehr zahlen, wenn sie mehr Platz beanspruchen.Und Verkehrsregeln sind nun mal notwendig, um ein Miteinander zu ermöglichen und an diese Regeln haben sich alle zu halten.Nicht nur die "bösen" Autofahrer.

3 0

Tschuldigen

Aber leider sind die Wähler in diesem Land so de....t

8 0

Die Radfahrer Göttin oder doch nicht ??

Wir haben ja eine grüne Vizebürgermeisterin bei uns in Wien. Und natürlich fährt sie auch Rad. Ein Klapprad. Und mit dem ist sie unlängst bei einer Festivität aufgetaucht, wurde gebührend bewundert und zauberte Glanz in die Augen der Verehrer und –rinnen.
Was die begeisterten Zuseher nicht mitbekommen haben: Die Vizebürgermeisterin ist nach ihrem Auftritt mit dem Rad davongestrampelt, um die nächste Ecke, hat dort ihr Rad dem wartenden Chauffeur in die Hand gedrückt, der das Rad beflissen zusammengeklappt, es in den Kofferraum des Audi A 8 bugsiert, der Chefin elegant den Wagenschlag aufgehalten und sie unbehelligt vom Pöbel ins Nobel-Domizil transportiert hat.

Gast: Holzer W
01.06.2012 15:35
6 0

Tschuldigung, aber die Griechin predigt Wasser und trinkt Wein, "passt" NICHT!

http://bit.ly/KllkL4

Gast: Baur4
01.06.2012 13:26
2 1

Wien verdient nichts anderes!

"Tschuldigung" sie haben sich diese Typen selbst gewählt.

Antworten Gast: dsafsdf
01.06.2012 16:21
7 0

Re: Wien verdient nichts anderes!

88% haben die Grünen nicht gewählt und trotzdem haben wir jetzt so eine merkwürdige VzBgm. Demokratie funktioniert einfach nicht.

Antworten Antworten Gast: biersauer
05.06.2012 07:16
0 0

Re: Re: Wien verdient nichts anderes!

..auch jede Wählerstimme für die Roten wirkt in die selbe Richtung der Abzocke!

Gast: Sandwirt H
01.06.2012 07:58
4 0

Fragwürdige teure Aktion

Ob der aggressive Autofahrer, der seinen Kontrahenten mit der Axt attackiert, danach auch "Tschuldigung" und der Getroffene "Passt" sagt, möchte ich sehr bezweifeln.

Antworten Gast: der.tollmätscha
01.06.2012 09:47
4 0

Re: Fragwürdige teure Aktion

warum nicht:
du imma flleissig tschuldigen,sonst imma viell problema mit kibara und c.

Antworten Antworten Gast: Nora3456
01.06.2012 13:53
0 0

Re: Re: Fragwürdige teure Aktion

Wichtig ist das man weiß wo macht man Kreuzerl bei der Wahl.....

Gast: Sandwirt H
01.06.2012 07:58
4 0

Fragwürdige teure Aktion

Ob der aggressive Autofahrer, der seinen Kontrahenten mit der Axt attackiert, danach auch "Tschuldigung" und der Getroffene "Passt" sagt, möchte ich sehr bezweifeln.

Gast: =EHM=
01.06.2012 07:34
2 0

eine überlegenswerte studie

wäre eine Untersuchung ob es generell an der deutschen Sprache oder an den nicht deutschsprachig geborenen Personen liegt, dass sie fast nie ein gutes deutsch sprechen und schreiben lernen.

Gast: 60 Jahre (führerscheinlos) unfallfrei…
01.06.2012 06:16
1 0

…mit dem Radl unterwegs

Quere mit meinem Einkaufsradl fast jeden zweiten Tag die ampellose Siebenbürgerstraße auf der Höhe Hirschstettnerstraße. Wenn ich nicht hellwach bin, bin ich vielleicht (wenn´s für mich ganz schlecht läuft) im nächsten Moment tot. Aber meine Devise ist eben: „Opa Rücksichtl sei auf der Hut und provoziere ja nicht ihre Gaspedalwut.“
Quere jetzt schon acht Jahre (unfallfrei) ganz vorsichtig/verhalten die ampellose Kreuzung. 99 Prozent der motorisierten Verkehrsteilnehmer halten an und lassen den alten Mann unversehrt über die Kreuzung radeln. Gerade ein Prozent der Mobilisten kennen überhaupt keine Rücksicht. Es sind dann immer gerade die, die den Radlern oft ganz spontan den Tod bringen. Und jetzt aufgepasst: „Die eiligen Frauen sind´s, die dem wesentlich schwächeren Verkehrsteilnehmer gegenüber keine Gnade kennen.“ Dessen ungeachtet bedanke ich mich jedes Mal „mit einem erkennbaren Handheben“ für die Vorfahrt.

ein bisserl dödelig.


wahl

bei der nächsten wahl sag' ich aber net:
"Tschuldigen"

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tok-tok


Gast: UKW
31.05.2012 20:11
1 0

Ich finde es immer lustig, wenn Medien darüber berichten, dass ein Unternehmen oder die Politik eine Werbekampagne starten

Und niemand hat natürlich im Hinterkopf, dass für das eigene Medium auch ein großes Stück vom Kuchen abfällt.

Die Tschuldigen

Oder die nicht Tschuldigen ? ;D

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Bitte! Schickt sie zurück ...

... entweder nach Griechenland, oder in die Schule (aber in keine Wiener Schule, weil noch mehr Analphabeten verträgt die Stadt nicht)

"Tschuldigen"

was für dümmliche primitivdiktion

Gast: bankrotakis
31.05.2012 18:26
18 0

Tschuldigen,

aber mit solcher Art Steuerverschwendung wurde schon Griechenland in den Bankrott geführt.

 
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