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Wien: Deutlich mehr "Öffi"-Benutzer im Vorjahr

14.06.2012 | 15:40 |   (DiePresse.com)

Die Wiener Linien beförderten 875 Millionen Fahrgäste im Jahr 2011. Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am "Modal Split" liegt bei 37 Prozent.

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In Wien gab es im Vorjahr deutlich mehr "Öffi"-Benutzer: Die Wiener Linien konnten bei den Fahrgastzahlen im Vorjahr eine Steigerung von 4,3 Prozent auf 875 Millionen Fahrgäste erzielen, geht aus dem Geschäftsbericht der Wiener Stadtwerke, zu denen die Wiener Linien gehören, hervor. Insgesamt (inklusive Wiener Lokalbahnen) wurden im Linienverkehr 887,4 Millionen Fahrgäste befördert.

Im Vorjahr gab es laut Geschäftsbericht Zuwächse bei nahezu allen Fahrkartenarten. Die Zahl der Jahreskartenbesitzer erhöhte sich um 4,8 Prozent. Durch die Tarifreform, die unter anderem eine Verbilligung der Jahreskarte von 449 auf 365 Euro ab 1. Mai umfasst, erwartet man sich weitere Steigerungen.

Seit Jahresbeginn seien bereits 60.000 neue Jahreskarten ausgestellt worden. Aktuell gebe es einen Rekordwert von 437.000 Jahreskartenbesitzern. Die endgültigen Gesamtauswirkungen der Tarifreform ließen sich derzeit aber noch nicht abschätzen, so Generaldirektor-Stellvertreter und Finanzvorstand Martin Krajcsir.

Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am "Modal Split" lag bei 37 Prozent, 1993 waren es erst 29 Prozent. Der Pkw-Anteil sank im Zeitraum 1993 bis 2011 von 40 auf 29 Prozent. Bis 2020 soll der "Öffi-Anteil" auf 40 Prozent steigen. Erreichen will man dies laut Krajcsir vor allem durch zwei Wege: Ein attraktives Tarifsystem und den U-Bahn-Ausbau. Die Verlängerung der U2 in die Seestadt Aspern soll im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden. Der Spatenstich für die U1-Verlängerung nach Oberlaa erfolgte heuer im März.

(APA)

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10 Kommentare

Tatsächlich Halbwahrheiten

Der Modal Split liegt nur im Binnenverkehr so gut - von den zahlreichen Pendlern nutzen 80% den PKW, nur werden diese in den Presseaussendungen verschwiegen.

Antworten Gast: Wau, Leute...
15.06.2012 11:20
0 0

Re: Tatsächlich Halbwahrheiten

Deswegen will man ja die Pakpiklern haben einerseits, kommen diese liegt der Anteil bei 99.9% die Sichtung von Autos auf Straßen und Parkplätze ist reine Halluzination, anderseits um die Kosten zu decken die die ohnedies von vielen unerwünschte Verbiliigungverschlechterungsaktion hereinzubringen!

Der ÖVP haue ich dennoch eine am Deckel, weil diese Partei nicht die geringste Bereitschaft zeigt tatsächlich etwas verbessern zu wollen, 3 Parkplätze waren wichtiger als bis zu 100 Fahrgäste alle 5min, das Geschrei bei der Demo Schleife hallt noch immer nach!

Gast: Betrachter
15.06.2012 09:03
1 0

Halbwahrheiten

"Die Wiener Stadtwerke erzielten im Geschäftsjahr 2011 weniger Gewinn und werden heuer in die roten Zahlen rutschen. Das Ergebnis werde 2012 voraussichtlich mit einem zweistelligen Millionen-Euro Betrag negativ sein"
Auch dies gehört zu den Jubelmedlungen, über mehr Fahrgäste und die herrliche Wirtschaftskompetnz der grünen Mitregenten

Gast: hansibua
15.06.2012 08:46
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super

find ich nicht schlecht, dass immer mehr leute mit den öffis fahren - aber dann wirds auch zeit, dass die wiener linien ihre kapazitäten und intervalle daran anpassen... das wird von den politischen tagträumern irgendwie immer vergessen

Re: super

Scheinbar dürften die Wiener Linien mit dem gestiegenen Fahrgastzahlen nicht zurechtkommen; die ständigen Durchsagen bezüglich Störungen, Verspätungen, etc. lassen darauf schließen.
Angenehm ist das Benützen der Öffis nicht, aber das können die Politiker und deren ausführende Organe ja aus eigener Erfahrung beurteilen, oder??
Alles im grünen Bereich, paßt schon.

Antworten Gast: Wau, Leute...
15.06.2012 11:35
0 0

Re: super

Das wird nicht vergessen, sondern Systematisch Boykodiert und zwar auf allen Ebenen! 13A und die lieben Parkplätze, das Problem U3 untere Mariahilfer Straße, runter zum Ring mit 52/58, dazu kommt noch das die Betriebskosten pro U-Bahn Kilometer 5mal so hoch sind wie die Straßenbahn, den Luxus eine Schnellstraßenbahn wie den 67er zu einer U-Bahn zu bauen, leistet sich heute keine Stadt mehr in Europa und den USA.

Wie sehr jene gehaßt werden die diese Verkehrsmitteln dennoch benützen zeigt sich immer wieder an Straßenfesten und andere Veranstaltung, man läßt keine Gelegenheit aus denen Pfeffer in die Augen zu blasen.

Auch der Verkehrsstadtrat in Wien hat öffentlich sehr klar bekundet wie unwichtig der Nahverkehr ist, das Versteckspiel voriges Jahr bei der U6 Sperre im Sommer war einfach perfekt, und die ganz große Obersauerei damals war, es gab mehre Lösungen die das Problem weniger Problematisch gemacht hätten, meine Meinung dazu, es wurde ganz gezielt Boykottieret auf politischer Ebene, zum Teil sogar damit die Interessen der Radfahrer nicht verletzt werden, mit einem Verkehrsanteil von 1%!

Gast: Öffitöffi
15.06.2012 08:25
2 0

Ist auch der Fuhrpark im selben Ausmaß vergrößert worden ? Oder werden die Leute bloß dichter gestapelt ?


Gast: Wau, Leute...
14.06.2012 20:41
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Riecht ihr es...

Die Glocken Leuten zart wie Maiglöckchen, und vom Rathaus, eine sanfte Priese Weihrauch, über die Stadt zieht...

Es gibt Menschen, die Weihrauch hin und wieder schätzen, so wie es die Rathauspolitik macht, wird es zu einer Umweltverschmutzung die bis in den Himmel stinkt.

Liebes Rathaus, Liebe Wiener Linien, wir fahren nicht so gern mit eurem öffentlichen Traktoren weil es so toll ist, das Angebot keine wünsche übrig läßt, sondern weil die alternativen noch ein größerer graus sind, und es ist eine Frechheit sondergleichen das ihr (Regierung samt Opposition!!) euch mit eurem versagen auf unsere kosten Selbstbeweihräuchert's, das ist zu viel an Frechheit!

Gast: wosindsiee
14.06.2012 19:23
1 0

hahaha

Wo sind die Meckerer über den Pöbel und den Schmutz?

Antworten Gast: bergziege
15.06.2012 01:09
1 0

Re: hahaha

Jetzt wird "gemeckert". Tatsachen lassen sich nicht verleugnen. In den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man zeitweise wie in Mülltonnen. Vor allem für Altpapier. Von den akkustischen Umweltverschmutzungen nicht zu reden. Feine, geruchsempfindliche Nasen leiden des öfteren tierisch. Das Benehmen mancher Fahrgäste lässt ebenfalls zu wünschen übrig.