Wien. Rüdiger Maresch, Verkehrssprecher der Wiener Grünen, übt leise Selbstkritik: „Ich glaube, wir haben uns ein bisserl Zeit gelassen – aber jetzt werden wir es offensiv bewerben.“ Die Rede ist vom Parkpickerl, besser gesagt von der Ausweitung der Pickerlzonen auf mehrere westliche Bezirke bzw. Bezirksteile jenseits des Gürtels. Angesichts des starken Widerstands gegen die Pickerlpläne der rot-grünen Stadtregierung wollen die Grünen jetzt „aktive Überzeugungsarbeit leisten, dass das Pickerl gut und wichtig für Wien ist“, so Maresch. Daher werden in den kommenden Wochen und Monaten an Ständen, bei Sommer- und Parkfesten Folder verteilt, in denen die Vorteile des Pickerls beworben werden.
Auch auf der Homepage der Wiener Grünen wird es eine eigene Seite zu dem Thema geben. Tenor: Das Parkpickerl bringe einen 15-prozentigen Rückgang des Individualverkehrs, was bessere Luft und weniger verparkte Straßen bringe. Und die Einnahmen würden ohnehin in Investitionen in den öffentlichen Verkehr fließen.
Die Zeit wird knapp für die Grünen: Denn die Wiener ÖVP, die sich massiv gegen die Pickerlausweitung stellt und für eine Volksabstimmung darüber kämpft, ist dabei sehr erfolgreich. Wie aus der VP-Zentrale in Wien zu hören ist, sind bereits mehr als 100.000 Unterschriften gesammelt worden. Also weit mehr als die 57.000, die per Gesetz für die Einreichung eines Volksbegehrens notwendig sind. Dazu kommt, dass die FPÖ eigene Unterschriftenaktionen durchgeführt hat, die um die 30.000 Unterschriften gebracht haben. Der ÖAMTC hat ebenfalls gesammelt; die 7000 Unterschriften werden der ÖVP übergeben.
Jedenfalls will die VP nächste Woche die Listen im Rathaus abgeben. Ob sie dies mit den Freiheitlichen gemeinsam macht, wird derzeit noch besprochen. Dann hat der Bürgermeister vier Wochen Zeit, um das Anliegen zu prüfen. In der ÖVP hofft man darauf, dass die Fristen alle eingehalten werden und die Volksabstimmung deutlich vor dem 1. Oktober, dem Tag der geplanten Pickerlzonen-Erweiterung, abgehalten wird.
Ab diesem Zeitpunkt sollen die Bezirke Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals – zumindest in großen Teilen – Kurzparkzonen sein. Anrainer können sich ein kostenpflichtiges, ein Jahr gültiges Dauer-Parkpickerl kaufen. Alle anderen müssen Kurzparkscheine erwerben und dürften dann nur noch maximal zwei Stunden parken, was vor allem Pendler trifft.
Maresch machte am Donnerstag aber auch kein Hehl daraus, dass das Pickerl als Verkehrslenkungsmaßnahme „nur ein erster Schritt“ sein könne. Man solle sich auch Gedanken darüber machen, das Pickerl in weiteren Bezirken, etwa jenen jenseits der Donau, einzuführen. Auch da geben sich die Grünen lernfähig. Hieß es vor einigen Monaten noch von höchster grüner Ebene, dass man im Notfall den Willen der Bezirke ignorieren könne, sagt Maresch nun: „So etwas geschieht nicht gegen den Willen der Bezirkschefs, sondern nur im gemeinsamen Diskurs.“
Indessen sorgen die Grünen mit einem neuen Vorschlag für Aufregung: „Wir überlegen auch, Tempo 30 auf Hauptstraßen in der Nacht einzuführen, um die Lärmbelastung noch weiter zu minimieren,“ sagt Maresch gegenüber orf.at. Das würde dann auch Straßen wie den Gürtel sowie die Linke und die Rechte Wienzeile und damit Hauptverkehrsadern betreffen. Vom Koalitionspartner SPÖ kommt allerdings – vorerst einmal – ein Nein zu diesen Plänen.
Wien: Grüne Info-Kampagne soll Parkpickerl retten
21.06.2012 | 17:16 | Von GERHARD BITZAN (Die Presse)
Während in Wien schon mehr als 100.000 Unterschriften gegen das Parkpickerl gesammelt wurden, wollen die Grünen Vorteile aufzeigen. Zugleich wird überlegt, nächtens Tempo 30 auf den Hauptstraßen einzuführen.
485 Kommentare
die freiheit, die ich meine...
wenn also jemand anderer meinung ist, muss ich ihn so lange bearbeiten, bis er endlich die richtige, also meine meinung hat. das ist also die freiheit, die die grünen meinen...Zum Artikel: Parkpickerl in Wien: Grüne leisten "Predigtdienst"
"Predigtdienst"?
... die Zeugen Jehovas werden sich über die unerwartete "Werbung" durch die Verwendung ihres Wortschatzes sehr freuen!Die Rot-Grüne Katastrophe erinnert mich irgendwie an die Schwarz-Blaue/Orange Zeit.
Nur haben bei der Wien Wahl beide Parteien verloren und bei der Wahl 2000 nur die Schwarzen.Beiden gemein ist allerdings das sich die größeren Parteiender kleineren Parteien bedienen um die Macht und Pfründe zu sichern. Bei beiden Koalitionen wurden unpopuläre Gesetze gemacht die kein Bürger wollte.
Das ist nicht Demokratie deshalb müß die direkte Demokratie durch Volkabstimmungen/-entscheide endlich in Österreich massiv gelebt werden damit die großkotzigen Politiker in die Schranken gewiesen werden.
die grüninnen repräsentieren nichts. echt gar nichts. - ausser zoff
... und wer braucht schon zoff?
wien 2014
wien wurde zur ersten autofreien stadt europas .. der verkehr wird ausschlieszlich über fahrradrischkas abgewickelt .. besonders nachdem zur beschäftigungssicherung die anzahl der personen, die mit der fahrradrischka befördert werden dürfen auf eine person gesenkt wurde, ist auch die beschäftigungsquote stark gestiegen..und auch der tourismus hat ein neues wahrzeichen bekommen, da die einheitlich rotgrün gestrichenen rischkas , besonders wenn sie von nacktradlern bedient werden, ein beliebtes fotomotiv geworden sind :-):-)
Umweltschädliche grüne Schimäre: Sind die Grünen überhaupt umweltverbessernde ÖkoGrüne?
Bei der Besetzung der Hainburger Au durch Grünbewußte, sprangen plötzlich geltungssüchtige, ultralinks bestens vernetzte spätere Promis als Trittbrettfahrer auf und vereinnahmten über ihre linken Medienkontakte die Bewegung der zumeist bürgerlichen Bürgerinitiativen-Aktivisten, die über null Medienkontakte verfügten. Die von den Medien herausgepickten und damit zu Promis gemachten Ultralinken setzten sich ab nun als angeblich "Grüne" in Szene und mobbten die bürgerinitiativen Citoyens hinaus. Grün maskiert, bestimmen seither die Ultralinken mit ihrer "Migranten herein"-Politik (natürlich auf Kosten der Bürgerlichen) die Agenda der "Grün"-Partei. Für grüne Umweltbelange haben die exTrotzkisten+Co. bis heute weder Interesse noch Expertise, eher an der Zerstörung bürgerlicher Lebensverhältnisse. Mit Genuß wirken sie destruktiv. Das erkennt man unschwer an unserer stalingestählten Witzebürgermeisterin, die nichteinmal kompetent Parkraum bewirtschaften und schon gar nicht sinnvolle Lenkungseffekte ausüben kann, die aber eifrig für greich.Verhältnisse sorgt.Ich würde mir eine kompetente, bürgerliche Umweltpolitik zur Rettung der sinkenden Lebensqualität wünschen. Verläßliche Öffis und ÖkoAutos.
Gegen Diktat von oben, noch dazu schikanöses und zusatzkostenverursachendes, muß man sich wehren!
Die Witzebürgermeisterin sollte zuerst einmal wirtschaften lernen, d.h. primär mit dem Vorhandenen auskommen, waren ja schon Häupls Gebührenerhöhungen skandalös!
Überzeugungsarbeit von den grünen.
Frag mich welche Überzeugungsarbeit?Das dieses Parkpickerl eh nix bringt nur kostet und wir eh keinen Parkplatz bekommen also zahlen für nix?Die Luft wird dadurch auch nicht besser den die Lkw's fahren ja trotzdem durch die Strassen weil sie ja unsere Waren zum Supermarkt transportieren und das sind ja auch nicht wenig, aber das muss sein und dieses Märchen wegen der Pendler brauchen wir ein Parkpickerl ist lächerlich.Gratispickerl für alle Wiener ist gefordert.schön wär`s
die " Grünen abzuwählen...Re: schön wär`s
Ich wünsch den Grünen von ganzem Herzen bei der nächsten Wahl 3-4 %......Wunschdenken...
Die Panik bei Rot-Grün
herrscht deshalb, weil sie, falls sie mit ihrem Pickerl nicht durchkommen, auf den Koste sitzen bleiben.Natürlich sind die Verkehrschilder, Pickerln , der Parkpickerlbeauftragte und alles schon vorbereitet-das würde nämlich eine Megapleite.
Aber macht nix, sind eh Steuergelder, liebe Rot-Grüne !!
Für mich ein Verbrechen
Propaganda gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger, natürlich bezahlt von deren Steuergeldern.Weit haben wir's gebracht im RotGrünen Wien!
Den Grünen darf man nicht böse sein
sie haben seit Hainburg keinen klaren Gedanken zustandegebracht.
Wohl aber den Roten,die sich für nichts zu schade sind, um an der Macht zu bleiben.
Re: Den Grünen darf man nicht böse sein
Die heutigen Grünen haben mit Hainburg kaum mehr etwas zu tun."Schließlich kämpften die bürgerlich-konservative „Vereinte Grüne Österreichs“ (VGÖ) mit Buchner und Fux und die linke „Alternative Liste Österreichs“ (ALÖ) um die grüne Vormachtstellung in Österreich."
Leider überwog und überwiegt heute die linke "Alternative Liste" , daher auch der "Sinneswandel" bei den Grünen--Umweltthemen sind bei diesen Kommunisten nicht mehr so interessant.
Re: Re: Den Grünen darf man nicht böse sein
die gehören abgewählt.warum ? weil sie grüne inhalte nur als deckmantel für ihre linkskommunistischen inhalte vermischt mit persönlichen beweggründen verwenden.
Es ist doch ein hohn, wenn auf jedem rasen so ein komischer dackel aufgestellt wird , und das wichtigste anliegen neben dem parkpickerl ist, dass die türkischen groszmütter ohne deutschkenntnisse ins sozialsystem nachziehen können.
gleichzeitig wird die kapazität von temelin verdoppelt, milliarden an geld beim semmeringtunnel rausgeschmissen und die sagen nichts, weil sie sonst ihre jobs im wiener rathaus los sind.
Wären sie doch
bei den Blümchen,Bäumchen,Wasser,Fischchen,Vögerl und Rehlein geblieben.Alles andere was sie machen, -für den überwiegenden Teil der Bevölkerung,- ist mit Strafverschärfung gleichzusetzen ;o)
Wenn sie die Geschwindigkeitsbegrenzung wenigstens mit der Zurückbringung des Sicherheitsgefühles für Fußgänger begründen würden,weil die ist ja schon lange im *rsch,ja dann würden das viele verstehen und begrüssen;o)
Bei Tempo 30 ist der Schadstoffausstoß höher als bei Tempo 50
Außerdem hält bei Tempo 30 der Lärm länger an als bei schnellerem Passieren etwa eines Fensters mit Tempo 50.Das nur zur Kompentenz der Grünen.
In den parkpickerlpflichtigen (!) Gartenzonen am Stadtrand gibt es allzeit jede Menge freier Parkplätze und null Pendler, dafür aber kilometerweit weder Öffis noch Geschäfte, Supermärkte, Apotheken, Trafiken und keinen einzigen Bankomat. Wie sollen dort Alte, Kranke, Gehbehinderte, Behinderte, Familien mit Kindern und größerem Einkaufsbedarf, lang arbeiten müssende Berufstätige etc. ohne Auto auskommen können? Wer etwa schleppt dann die Getränkekisten? Wer jemals mehrmals die Woche jeweils 20-35 kg schwere Einkäufe einige Kilometer weit bergauf über oftmals rumpeliges Kopfsteinpflaster mit weit und breit keinem Rastplatz sommers bei schwühler Hitze wie winters bei Schnee und Glatteis schleppen mußte, der kennt die unzumutbare Tortur sowie die sich nach einiger Zeit einstellenden schmerzhaften Gelenks- und Bandscheibenabnützungen, die teuer kommen.
Die obergescheiten Grünen sind weltfremde Traummännchen.
Außerdem sehe ich nicht ein, für die skandalösen Versäumnisse der Stadtplanung (existiert die überhaupt?) auch noch Strafsteuer in Form schikanöser Parkplatzgebühren zahlen zu müssen. Es gibt ja nichteinmal Alternativen!
Für Transporte müßten die Grünen der - wie oben beschrieben - betroffenen Bevölkerung kostenlose Elektroautos oder solche mit Sonnenkollektoren zur Verfügung stellen!
Alles andere wäre unfair!!
Und Schikanös!!
Mir wird übel
wenn ich diese Welt verbesserer nur höre geschweige sehe.Seit diese Banausen ihre Ideen kunttun wird mir sowas von Elend, und vor lauter Frust fallen mir Diabolische Dinge ein, die ich hier aber nicht weiter geben kann. Servus
Re: Mir wird auch übel
wenn ich in zwei Sätzen neun Rechtschreibfehler finde.Hallo Freizeichen
Es ging hier um ein Thema 30 Km/hin Stadtgebieten, und nicht um Fehlerloses schreiben, und so nebenbei
kann ich nur 2 Fehler finden, kann aber sein das in Wien anders geschrieben wird. Ich Glaube aber das sie ein Grüner sind, dem nichts anderes einfällt um anders denkende zu belehren, und wenn im nichts mehr einfällt kann er ja immer noch die Nazi Keule rausholen.
Hat zumindest in Deutschland große Erfolge. Gutes Fehler suchen.
Es sind neun Rechtschreibfehler
auch wenn sie nur zwei finden.Macht aber nichts, auch ich bin mir nicht immer ganz sicher mir der durchaus schwierigen Rechtschreibung, bei einfachen Sätzen, wie in diesem Fall aber schon.
Re: Re: Mir wird auch übel
sagens .. haben sie für dafür, das ihnen jetzt übel wird, überhaupt ein pickerl gelöst .. sie können doch nicht ohne pickerl einfach die umwelt verschmutzen ..Was ist uns eine Minute wert?
Durch Tempo 30 verlängert sich die durchschnittliche Reisezeit nur sehr unwesentlich, es entstehen keine gravierenden Zeitverluste für Autofahrer. Bei Tempo 50 wird heute im Stadtverkehr je nach Tageszeit eine Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 20 und 30 km/h erreicht. Exakte Daten zu Zeitverlusten bei Tempo 30 liegen nur für die kurzen Fahrstrecken in Tempo 30-Zonen vor. Für eine Strecke von 500 Metern wurde ein Zeitverlust von 5-10 Sekunden ermittelt . Selbst wenn man den höchstmöglichen Zeitverlust auf einer drei Kilometer langen Stadtstrecke berechnen würde (Konstantfahrt ohne jegliche Verzögerung), wäre es maximal eine Minute.Re: Was ist uns eine Minute wert?
Ihr Beitrag trifft, was Vernunft anlangt, genau ins Schwarze.Bemerkenswert, wie resistent viele Autofahrer gegenüber rationalen Argumenten sind.....
Argumente
Sind ihre Argumente richtig ?Ich sehe das mit anderen Augen, und unterstelle ihnen einmal das sie ein
Grüner sind.
Aus folgenden Gründen, die sie gleich abstreiten werden.
Linke haben immer Recht und wenn sie kein Recht haben suchen sie umgehend andere Fehler um von ihren Fehlern abzulenken. Servus
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