18.06.2013 08:59 Merkliste 0

Zwei tote Frauen in Wien: Polizei geht von Raubmord aus

23.06.2012 | 16:24 |   (DiePresse.com)

Aus der Wohnung soll Bargeld verschwunden sein. Bei den Toten handelt es sich um eine 89-Jährige und ihre Heimhilfe.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Im Fall der beiden Frauen, die am frühen Freitagnachmittag tot in einer Wohnung in Wien-Meidling entdeckt wurden, liegt offenbar ein Raubmord vor. Bei den Opfern handelt es sich um die 89 Jahre alte Mieterin der Gemeindewohnung und ihre 54 Jahre alte Heimhelferin. Der oder die Täter haben anscheinend Bargeld mitgenommen, wie Polizeisprecherin Adina Mircioane am Samstag unter Berufung auf vorläufige Ermittlungsergebnisse sagte.

Die alte Frau und ihre Betreuerin waren durch Stiche bzw. stumpfe Gewalt getötet worden. Nach der Tat wurde in der kleinen Wohnung in der Böckhgasse an zwei Stellen Feuer gelegt. Die Leichen wurden von Feuerwehrleuten entdeckt. Die Obduktion wurde entgegen früheren Informationen erst heute, Samstag, durchgeführt, Ergebnisse sollen laut Mircioane am Sonntag bekanntgegeben werden. Eine Tatwaffe wurde nicht gefunden.

Die 89-Jährige wurde bereits seit mehreren Jahren von der Heimhelferin betreut und erhielt in der Regel täglich Besuch von ihrem 68 Jahre alten Sohn, wie Mircioane sagte. Nach vorläufigen Erkenntnissen der Ermittler scheiden Familienmitglieder als Täter aus. Am Samstag wurden Angehörige der Heimhelferin befragt. Die aus Polen stammende Frau mit österreichischer Staatsbürgerschaft war Ehefrau und Mutter.

Das Landeskriminalamt nimmt unter der Telefonnummer 01/31310-33800 DW sachdienliche Hinweise entgegen. Informationen werden auf Wunsch vertraulich behandelt.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

10 Kommentare
Gast: Gelegenheit macht Diebe und
24.06.2012 12:54
0 0

als betagter Wiener wüßte man doch gerne

ob die Heimhilfe bei einer Organisation (Caritas, Hilfswerk etc) angestellt war oder ob sie schwarz (neben Bezug der AL-Leistung, wie üblich) arbeitete.
.
Da in verschiedenen Medien zu lesen ist, daß die alte Dame bereits einmal vor der Wohnungstür überfallen worden war und daher zurecht sehr mißtrauisch war und außer ihrem Sohn und der Heimhilfe niemanden in ihre Wohnung ließ, liegt doch eine Kooperation Heimhilfe -Täter nahe. Die Heimhilfe ließ die Täter ein, die alte Frau wurde sofort erschlagen, dann der Sparstrumpf gefunden und bei der Aufteilung der Beute kam es zum Streit, dabei wurde die (jüngere und kräftigere) Heimhilfe mit dem Messer getötet. Der Brand sollte dann die Spuren löschen.

Gast: TA
24.06.2012 08:46
0 0

Beileid

Vorrangig sollte den Hinterbliebenen das volle Mitleid gehören.
Es ist schrecklich genug, eine Mutter durch Krankheit zu verlieren, wie hart muss dann erst dieses sinnlose Verbrechen zu ertragen sein.
Wer sich dessen bewusst ist, für den ist es dumm, barbarisch und völlig sinnlos, sich jetzt in Tätertheorien zu ergehen.
Die TäterInnen zu überführen und Beweise für das Gerichtsverfahren zu liefern ist alleinige Aufgabe der Kriminalbeamten. Die Kripo will so einen Fall (es wurden eine betagte Dame und eine wehrlose Frau ermordet) schon auch aus persönlicher Motivation heraus lösen, und es wäre nicht verwunderlich, wenn dieser Fall rasch aufgeklärt wird.
Wir alle wissen, dass gewisse Bevölkerungsschichten einen signifikant höheren Anteil an schwerer Kriminalität haben. Und doch muss in der Ermittlungsphase jede Tat für sich allein betrachtet werden. Tendenzen zu glauben macht hier nur betriebsblind.
Und: Mögen die TäterInnen für diese Schandtat in der Hölle schmoren!

Antworten Gast: Gelegenheit macht Diebe
24.06.2012 13:00
0 0

Re: Beileid

Dumme, frömmelnde Denkverbote!
.
Für ein Gerichtsverfahren muß erstmal ein Täter gefaßt werden und wie schwer das werden kann, zeigt der bis dato ungelöste Fall der alten Dame im Haus der Bezirks-ÖVP in der Leopoldstadt!
.
Auch in Innsbruck (Mord an einer 90Jährigen, vor ein paar Wochen) wurden die Täter eigentlich nur durch Zufall gefunden!

Ja Wien hat die höchte Lebensqualität -

wie muss es dann erst im Mostviertel, Mühlviertel oder sonst wo zugehen :)

Gast: ROTFRONT
23.06.2012 14:44
1 4

Meidling ist wirklich ein Wahnsinnsbezirk. In Favoriten oder Fünfhaus oder am Gürtel passiert sowas nie.

Sieht man also, dass die Gewalt nicht ausländische Prägung hat sondern "normal" unter der Bevölkerung verbreitet ist.
Schlimm.

Antworten Gast: Der Herzmayr
23.06.2012 16:59
3 0

Re: Meidling ist wirklich ein Wahnsinnsbezirk. In Favoriten oder Fünfhaus oder am Gürtel passiert sowas nie.

Geh, sag uns doch, wer es gewesen ist

Gast: Ingwer B
23.06.2012 11:21
13 0

Schrecklich die Zunahme und die Brutalität der Täter

Aber es gibt einen, der lässt sich sein Wien nicht schlechtreden.

Antworten Gast: Kibietz
23.06.2012 14:41
0 5

Re: Schrecklich die Zunahme und die Brutalität der Täter

Tjo.
Ich rate mal: der HC ist es nicht, denn er istja gar kein Wiener sondern aus den ehemaligen Kronlanden.

Antworten Antworten Gast: Tonus
23.06.2012 17:00
2 0

Re: Re: Schrecklich die Zunahme und die Brutalität der Täter

Gegenschluss: Alischatzi muss ein FPÖler sein, denn nur dort gibt es Verbrecher

Re: Re: Re: Schrecklich die Zunahme und die Brutalität der Täter

graf ali ist kein schatzi-im moment nicht mal' für frl.kallat!

Das Hochwasser auf Twitter