25.05.2013 18:22 Merkliste 0

Karte: Ein Meer als Pulverfass der Supermächte

Machtkampf im süd- und ostchinesischen Meer: Seit Jahren schwelt der Konflikt um Insel-Gruppen, Schiffahrtswege und maritime Bodenschätze. Mittendrin: China - und die USA.

Süd- und ostchinesisches Meer sind Randmeere des Pazifischen Ozeans und gemeinsam rund 5 Millionen Quadratkilometer groß. Zum Vergleich: Das Mittelmeer weist eine Fläche von 2,4 Millionen Quadratkilometern auf. Alleine im Südchinesischen Meer befinden sich mehr als 200 zumeist unbewohnte Inseln, Felsen und Riffe. Der Streit um die Abgrenzung der Territorialgewässer und maritime Bodenschätze hat sich im vergangenen Jahrzehnt verschärft, China die Aufrüstung seiner Streitkräfte beschleunigt. Westliche Experten sehen darin einen Vorboten eines chinesischen Machtausbaus im pazifischen Raum. Das Konfliktpotenzial ist in Anbetracht der wirtschaftlichen Aspekte beträchtlich.

Einstellungen:
  • Spratly-Inseln

    (c) Reuters -

    Die großteils unbewohnten Spratly-Inseln sind das vielleicht größte Pulverfass im...

  • Paracel-Inseln

    Auch die drei Dutzend Inseln sind umstritten. China, Taiwan und Vietnam betrachten sich als rechtmäßige Eigentümer.

  • Scarborough-Riff

     -

    China und die Philippinen streiten um das unbewohnte Scarborough-Riff. Die Ankunft chinesischer...

  • Natuna-Inseln

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    Sie besteht aus 272 Inseln, gehört zu Indonesien und ist mit reichlichen Öl- und Gasvorkommen...

  • Senkaku-(Diaoyu)-Inseln

     -

    Die unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer wird von China, Taiwan und Japan beansprucht....