Ehemalige Mitglieder der Piratenpartei haben sich zu einer neuen Gruppierung zusammengeschlossen. Die "Realdemokraten" (RDÖ) stellten sich am Dienstag der Öffentlichkeit vor. Gegründet wurden sie unter anderem von den einstigen Piraten-Vorstandsmitgliedern Stephan Raab und Gerhard Kleineberg.
Dass man eine Splittergruppe sei, bestreitet die neue Partei: "Wir sind nur zufällig aus den Piraten hervorgegangen, haben aber teilweise unterschiedliche Ziele und Wege."
Die Realdemokraten bezeichnen sich als "eindeutig sozialliberal und bürgerliberal". Sie sprechen sich unter anderem gegen den Euro-Rettungsschirm ESM, für die Streichung der Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel und für mehr Bürgerbeteiligung in der EU aus.
Das Programm der Partei soll auch durch Umfragen beeinflusst werden: Auf der Website der Partei, via SMS und über die Software TeamSpeak sollen die Bürger ihre Meinung äußern und die Politik der Bewegung mitbestimmen können.
(kron)
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