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Wählerstromanalyse: FPÖ-Wähler blieben daheim

25.04.2010 | 22:23 |   (DiePresse.com)

63 Prozent all jener, die bei der Nationalratswahl für die FPÖ votiert hatten, sind bei der Präsidentschaftswahl daheimgeblieben. Auch die Hälfte der ÖVP-Wähler ging am Sonntag nicht zur Wahl.

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Der große "Sieger" der Hofburg-Wahl sind die Nichtwähler: Die Wahlbeteiligung hat mit 49,2 Prozent einen historischen Tiefststand erreicht. Vergleicht man mit der Nationalratswahl 2008, so sind die FPÖ-Wähler am stärksten ins Lager der Nichtwähler gewechselt. Laut ORF/SORA-Wählerstromanalyse sind 63 Prozent all jener, die bei der Nationalratswahl für die FPÖ votiert hatten, bei der Präsidentschaftswahl daheimgeblieben.

Nur 25 Prozent der ehemaligen FPÖ-Wähler votierten diesmal für die von der Partei nominierte Kandidatin Barbara Rosenkranz. Weitere elf Prozent wechselten ins Lager von Heinz Fischer, zwei Prozent gaben Christen-Kandidat Rudolf Gehring ihre Stimme.

Das Ergebnis

>>Alle Ergebnisse der Länder, Bezirke und Gemeinden

Die ÖVP-Wähler von 2008 teilten sich fast je zur Hälfte ins Lager der Nichtwähler (46 Prozent) sowie in Richtung Fischer (44 Prozent) auf. Weitere sechs Prozent der ehemaligen ÖVP-Wähler wanderten ins Lager von Christen-Kandidat Rudolf Gehring, nur vier Prozent Richtung FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz.

SPÖ-Wähler: 83 Prozent votierten für Fischer

Von den SPÖ-Wählern der letzten Nationalratswahl entschieden sich 83 Prozent für Fischer, zwölf Prozent blieben den Urnen fern. Vier Prozent wechselten ins Lager der FPÖ und ein Prozent entschied sich für Gehring.

Stark profitiert haben dürfte Fischer auch vom Wahlaufruf der Grünen: 83 Prozent der Grün-Wähler von 2008 votierten diesmal für das amtierende Staatsoberhaupt; 14 Prozent blieben diesmal zu Hause und jeweils zwei Prozent gingen ins Lager von Rosenkranz bzw. Gehring.

Stark ins Lager der Nichtwähler abgewandert sind auch die Wähler des BZÖ - das ebenso wie die Grünen keinen Bewerber ins Rennen schickte, aber auch keine Wahlempfehlung abgab. 60 Prozent der Orangen von 2008 blieben diesmal daheim. Immerhin 21 Prozent davon votierten aber für die FPÖ-Kandidatin Rosenkranz. 17 Prozent entschieden sich für Fischer.

Betrachtet man die Zusammensetzung des Lagers der Nichtwähler, so macht dort die Gruppe jener, die auch 2004 den Urnen ferngeblieben sind, mit 44 Prozent den größten Anteil aus. Fast ein Fünftel der heutigen Nichtwähler (18 Prozent) machen 2008er-ÖVP-Wähler aus, 17 Prozent ehemalige FPÖ-Wähler. Relativ gut mobilisiert werden konnten offenbar die SPÖ-Wähler der letzten Nationalratswahl: Der "rote" Anteil an den Nichtwählern macht laut ORF/SORA nur fünf Prozent aus - und der "grüne" Anteil sogar nur zwei Prozent. Wenig Interesse an der Wahl hatten laut Wählerstromanalyse hingegen die BZÖ-Wähler von 2008, sie stellen ein Zehntel der jetzigen Nichtwähler.

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(APA)

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12 Kommentare
Gast: Kolar
28.04.2010 22:13
0 1

Ade Rosenkranzschmäh!!

Geh, Eurrora und sonstige Rosenkranzler, zieht euch jetzt wieder zu euren Bierkrügeln in euren Kellern zurück.

Gast: Eurrora
26.04.2010 18:07
0 0

Als Oberschlitzohr hat wieder einmal Fischer bewiesen

wie man Wahlgegner gekonnt ins Knie schießt.

Gast: server
26.04.2010 11:31
0 2

Das sagt doch alles!

Für 63% der einstigen FP-Wähler war diese Rosenkranz uninteressant.

Na so a Hexenjagt, kann man da nur lachend sagen.

2 2

HaHaHa, die FPÖ schafft nicheinmal, dass die eigenen Leute zur Wahl gehen.

Die Menschen wissen eben, Abschaum denn wähle ich nicht.

Die moderne Bürgerin weiss auch, dass nur Dr. Fischer für Demokratie und Menschenrechte steht.

0 0

Re: HaHaHa, die FPÖ schafft nicheinmal, dass die eigenen Leute zur Wahl gehen.

"Abschaum"...was für eine feine Wortwahl, klassische FPÖ -wählerin wohl :-)

moderne Bürgerin bezeichnet Gegner als Abschaum....interessant was Menschenrechte bedeutenfür manche... herziehen über Gegner

Antworten Saskatoon
26.04.2010 18:47
0 0

Re: HaHaHa, die FPÖ schafft nicheinmal, dass die eigenen Leute zur Wahl gehen.

schon witzig dein kommentar:

die schwarze brut ist auch lieber auf der sofa liegen geblieben

Gast: Cerbero
26.04.2010 07:40
3 0

Man sieht:

Rosenkranz war ein schlechtes Angebot für F-Wähler.
Da hat sich der HC ein bisserl vertan.

Gast: Kopfrechnung
26.04.2010 07:40
0 2

einfache Kopfrechnung: Wahl nicht annehmen!

also 2/3 der Leute wollen weder diesen noch einen anderen Kandidaten. Das Amt ist so wichtig, daß gleich drei Parteien keinen Kandidaten finden wollten.

Wozu also den Zirkus. Der Bundespräsident hat keinerlei demorkatische Legitimation und sitzt nur dort, weil es immer schon so war.

Weg damit. Föderalismusreform, Einsparung. Statt dessen alle 2 Jahre einen Notar auslosen, der die Staasgeschäfte beurkundet. Brötchenessen soll der Außenminister.

Und Palfrader wird als Schauspiel-Kaiser pragmatisiert und läuft in der Hofburg gegen bezahlung vor die Kameras der Touristen.

Im Ernst: ich empfehle dem Kandidaten, die Wahl nicht anzunehmen.

Antworten Gast: odin
28.04.2010 22:17
0 0

Re: einfache Kopfrechnung: Wahl nicht annehmen!

Kopfkranker! Die Wahl ist gültig und genau nach unserer Verfassung.

Wer nicht wählt überläßt es jenen, die Wählen - das gilt in jeder Demokratie !!!

Also, besser den kleinen dummen Kopf erst für's Denken verwenden.

WER DEN WÄHLERSTROMANALYSEN GLAUBT, VERKENNT DIE KERNWÄHLERSCHICHT DER FPÖ.

Auch Wählerstromanalysen habe einen gewissen "Interpretationsspielraum".
Wahr ist, dass viele überhaupt der Wahl fern blieben. Wahr ist, dass nach dieser beispiellosen Medienhetze trotzdem kein Ergebnis unter 10 % von diversen Medien herbeigeführt werden konnte.

Und nicht zum Schluß sei erwähnt:
Frau Rosenkranz mobilisierte 3x mehr Wähler als es jemals ein grüner Kandidat konnte.

Antworten Gast: TOP
28.04.2010 22:18
0 1

Re: WER DEN WÄHLERSTROMANALYSEN GLAUBT, VERKENNT DIE KERNWÄHLERSCHICHT DER FPÖ.

Na und? Veloren ist verloren, du Hirni!

Gast: Löser
25.04.2010 23:28
2 4

Nicht einmal die F-ler wählen die Babsi


In Wien wird's noch schlimmer für den NaC

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