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Gespräch Häupl-Strache: "Schlichtweg enttäuschend"

14.10.2010 | 13:25 |   (DiePresse.com)

SP-Bürgermeister Häupl und FP-Chef Strache haben gemeinsam über Koalitions-Verhandlungen beraten. "Es gab keine Übereinstimmungen", sagt Häupl, "enttäuschend" und "Negieren des Wählerauftrags", klagt Strache.

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Das blaue Verhandlungsteam bleibt arbeitslos: SP-Bürgermeister Michael Häupl hat nach einem ersten Termin mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache den blauen Wünschen nach Koalitionsverhandlungen eine Absage erteilt. Es habe keine "inhaltliche Übereinstimmung" gegeben, betonte ein Häupl-Sprecher am Donnerstag. Strache beklagte, dass das Treffen "inhaltlich und politisch schlichtweg enttäuschend" verlaufen sei.

"Negieren des Wählerauftrags" manifestiert

Es sei wichtig gewesen, eine Gesprächsbasis gefunden zu haben, so der blaue Obmann. Allerdings habe sich die Verweigerungshaltung der SPÖ und deren "Negieren des Wählerauftrags" offensichtlich manifestiert. Häupl habe "klar zum Ausdruck gebracht", dass er keine weiteren Gespräche mit den Freiheitlichen führen wolle, bedauerte Strache. Zum heutigen Treffen wurde er von FP-Generalsekretär Herbert Kickl begleitet, während sich Häupl Verstärkung in Person von Klubchef Siegi Lindenmayr und Parteisekretär Christian Deutsch holte.

SPÖ suche "billigsten Steigbügelhalter"

Offenbar bastle die Sozialdemokratie an einer Koalition der Verlierer und suche dafür den "billigsten Steigbügelhalter", der sich als erster dazu bereiterkläre, die - noch in Vorwahlzeiten getroffene - oppositionelle Vereinbarung nach einer Änderung des Wahlrechts zu brechen, analysierte der FP-Chef. "Häupl ist das noch gültige Wahlrecht zu Kopf gestiegen", verwies er auf den Umstand, dass die SPÖ mit derzeit 44,55 Prozent (ohne letzte Wahlkartentranche, Anm.) auf insgesamt 49 von hundert zu vergebenden Mandaten kommt.

Nachdem eine Regierungsbeteiligung also endgültig nicht mehr im Raum steht, werde die FPÖ eben auf eine "Koalition mit den Bürgern" setzen und dank der "demokratiepolitisch höchst unanständigen Ausgrenzungspolitik" seitens der SPÖ bei der nächsten Wahl weit über dreißig Prozent einfahren, prognostizierte Strache. Ob ihm angesichts dieser Schlussfolgerung die rote Taktik nicht sowieso recht sein könne, verneinte der blaue Parteiobmann. Ihm gehe nicht darum, ob ihm etwas recht sei, sondern um die Weiterentwicklung "meiner geliebten Stadt Wien".

Definitiv keine Koalitionsgespräche

Im Büro des Bürgermeisters wurde bekräftigt, dass es - mangels Übereinstimmung - keine Koalitionsgespräche geben werde. Strache solle nicht weinerlich sein, wurde dem Chef-Blauen nahegelegt. Den Vorwurf der Ausgrenzung hat Häupl über seinen Sprecher erneut zurückgewiesen. Wenn man eine Nicht-Regierungsbeteiligung so bezeichnen wolle, sei im Jahr 2000 die SPÖ als stimmenstärkste Partei auf Bundesebene ausgegrenzt worden, hieß es - in Anspielung auf die Bildung der schwarz-blauen Koalition.

(APA)

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149 Kommentare
 
1 2 3 4
statusquo
18.10.2010 11:44
0 0

Nicht verstehen wollen

Man sollte sich bei diesem Wahlergebnis etwas denken. Stattdessen wird von Einigen mit abfälligen Bemerkungen über die Rechtswähler lamentiert und wie dämlich diese doch sind.
Wichtig ist das weitere feste ignorieren des Problems, welches Anlass dieses Wahlausganges ist.

Gast: josef harrer
16.10.2010 12:32
1 1

:-)

Lieb ist er der Pappenschlosser...

Und alle sind so bös zu ihm.

Spätestens zur nächsten NR-Wahl zreissts die Blauen eh wieder...Knittelfeld revisited.

Ein Scheuch und ein HC - das geht net gut...

1 1

Weinerlich ist gut...

...das hat Strache von seinen WählerInnen übernommen;)

Antworten Gast: asdfghjklöä
16.10.2010 10:21
0 1

Re: Weinerlich ist gut...

aber lügen und leugnen der problemme ist besser?

Antworten Antworten Gast: gero tor
16.10.2010 12:30
1 0

Re: Re: Weinerlich ist gut...

"problemme" gibts net...

Gast: Udo Jürgl
15.10.2010 20:10
1 1

Koalition der Verlierer

Die Verlierer wollen unter sich sein - altgewohntes Terrain nicht verlassen - rächen wird sich das allemal.

heri3
15.10.2010 15:22
1 3

was hätter der HÄUPL mit den strache reden sollen?

der strache kann doch nur hetzen und menschenverachtendes geschwafel von sich geben!
das geistige niveau des strache ist doch das eines murnockerl!
schade ist es um die bürger die diesen rattenfänger auf den leim gegangen sind!
aber anscheinend ist es überall in europa mode den kellernazis zu glauben!

Antworten Gast: Ende gut, alles gut
16.10.2010 07:49
0 0

Re: was hätter der HÄUPL mit den strache reden sollen?

Unser Häupl ist ein Glückspilz: Der nimmt sich die Marek als Billig-Samariter, das kostet nicht viel, denn für ein warmes Abendessen macht die alles, und regiert weiter nach Lust und Laune. Ja besser noch, bei der Absoluten mußte er sich auch Kritik anrechnen lassen, jetzt kann er sagen: Ich hätt ja eh, aber die ÖVP blockiert. So eine kleine feine SPÖVP-Koalition hat schön ihre Vorteile, sonst wär sie nicht so beliebt.

Gast: wildwings
15.10.2010 12:23
2 2

Es war nicht anders zu erwarten!

Integration? Deutschpflicht in der Schule? Ordentliche Staatsbürgerschaftstests? NEIN, kommt nicht in die Tüte!!! Das würde ja schließlich das SPÖ-Klientel treffen!

Die Roten/Grünen können zwar 5 Jahre weiter regieren, doch bei der nächsten Wahl haben sie es dann mit einer erstarkten FPÖ zu tun ;)

Das Wort
15.10.2010 07:31
0 0

Keine Larmoyanz, es ist wie es ist und alle freuten sich, wenn Freiheitliche aufzeigten, wo die Korruption in Wien jedem Haushalt über 4000.- € jährlich zu den überteuerten Verwaltern kostet!

Daran weiter zu arbeiten machte die Nazikeule wieder glaubwürdiger als der Lügenbetäuber für Paddeidebberl.

Die Ehrlichkeit im Handeln sie freiheitliches Motto - auch wenn es als Nachteil erscheint, Lügnern entgegnen zu müssen.

Nehmt die Konkurrenz, wenn die weiter so siegen haben sie bald ausgelogen.

3 2

Strache spricht von einem Negieren

des "Wählerauftrages".

Herr Strache, jetzt ernsthaft: Sind 44% Zustimmung für die SPÖ kein Wählerauftrag??


Antworten Cuchulainn
15.10.2010 10:17
2 0

er

ist nicht im Forum, Billy. Ganz ruhig ...

Antworten Scaurus
14.10.2010 22:03
2 1

Re: Strache spricht von einem Negieren

Bei der großen Koalition spricht Strache ja auch nicht vom Wählerauftrag, dort ist es dann ja wieder Ausgrenzung. Der Wählerauftrag gilt ja anscheinend nur, wenn man selbst zweiter wird.

Gast: k.u.k. Feldmarschall
14.10.2010 19:52
2 1

es is wie immer ganz anders

So nebstbei, weil ja immer die Deutschen die grösste Migrantengruppe sein sollen - hihi
Noch immer mehr Österreicher in D als umgekehrt.
Tolle Vernaderung der österr. Medien.

http://www.welt.de/fernsehen/article10282690/Wowereit-und-DAS-Schimpfwort-auf-Schulhoefen.html

Gast: dethleffs
14.10.2010 19:28
4 1

ja, ja, die Roten...

...lernen eben nicht dazu. Ein Hoch der Koalition der Verlierer.

Gast: gast
14.10.2010 19:28
1 5

Lol

Bruahaha. Bumsti der Versager steht am Abstellgleis. Bürgermeister ist er nicht, Vizebürgermeister ist er nicht, eine Lachnummer, die außer groß reden nichts leistet.

Immerhin dient er als schlechtes Beispiel.

Gast: Vergelter-Bioniker
14.10.2010 19:24
3 1

Blau-Schwarz-Grün

Die relativ beste Lösung wäre Blau-Schwarz-Grün. Obwohl die Grünen keine echten Ökos sind, sondern Öko-Sozialisten. Aber Blau-Schwarz-Grün würde ein wenig mehr gegen widernatürliches Multikulti unternehmen, als Rot-Grün

Gast: gast
14.10.2010 19:20
3 0

wenn die oppositionsparteien es je ehrlich gemeint haben mit rot demontrieren

müssten sie eingentlich eine 3-er koalition bilden (und dabei meine ich övp und grüne sind hier in der pflicht)

Antworten Scaurus
14.10.2010 22:00
1 0

Re: wenn die oppositionsparteien es je ehrlich gemeint haben mit rot demontrieren

Ging es nicht darum, die absolute Mehrheit der Roten zu brechen? An "demontieren der Roten" kann ich mich nicht erinnern. Dass für so etwas eine Dreierkoalition nötig wäre, müsste ja auch jedem bereits vorher klar gewesen sein. Und ich glaube kaum, dass die Grünen jemals eine Koalition mit den Blauen planten oder dies auch nur vorgaben.

Antworten Gast: gast
14.10.2010 19:24
0 1

Re: wenn die oppositionsparteien es je ehrlich gemeint haben mit rot demontrieren

grüne und övp sind zu wenig und die fpö fällt raus. wie soll das funktionieren?

PERSIL
14.10.2010 19:19
5 1

Die Wiener


SPÖ-Lei.chen werden wohl noch weitere 5 Jahre im Rathauskeller versteckt bleiben.

Dann ist aber Schluß mit Lustig, dann geht es den Sozen an den Kragen und den SchwarzGrünen Hilfswilligen auch !


Antworten Gast: hihihoho
14.10.2010 19:26
2 4

Re: Die Wiener

Bei der Effenbande stehen die Leichen dafür an vorderster Front :)

Tschuldigung für die Unterbrechung, los, weitergeifern!

Gast: trainingsraum
14.10.2010 19:12
5 1

gefällt mir gar nicht

ein schönes beispiel, daß häupl 27% der wiener egal sind. wohin will die spö? gibt es bald eine diktatur wie in einigen afrikanischen ländern? wann kommt der erste einsatz eines berufsheeres mit gut integrierten türken, die gegen die einheimische bevölkerung vorgehen?

Antworten Gast: gast
14.10.2010 19:23
1 1

Re: gefällt mir gar nicht

die stimmenstärkste partei sucht sich einen oder mehrere partner; in diesem fall die spö.

die spö will nicht mit der fpö, weil der bumsti ein tiefer hund ist. hätte die fpö mehr stimmen, als die spö, könnte die fpö nach einem partner ausschau halten.

was ist daran so schwer zu verstehen? und wie kommen sie auf diktatur? sind sie betrunken?


Antworten Antworten Gast: _
15.10.2010 07:50
0 0

Re: Re: gefällt mir gar nicht

Haben sie so viel Angst vor ihm, dass sie seinen Namen nicht aussprechen können?

Kann mit Häupl zum Glück nicht passieren, da hat man höchstens Mitleid.

Antworten ambart47
14.10.2010 19:22
1 2

Re: gefällt mir gar nicht

gefällt mir gar gut:
ein schönes beispiel, daß häupl 73% der wiener wichtig sind!

 
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