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Wien-Wahl: Van der Bellen schafft Direktmandat

18.10.2010 | 19:59 |   (DiePresse.com)

Der ehemalige Grünen-Chef hat sich mittels Vorzugsstimmen vom 29. auf den 1. Platz der Landesliste vorgeschoben. Ob er in den Gemeinderat übersiedelt, ist aber noch nicht fix.

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Der einstige grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen hat mit seinem Vorzugsstimmenwahlkampf Erfolg gehabt: Mit Hilfe der letzten Wahlkarten, die am Montag ausgezählt wurden, schaffte er die Vorreihung von Platz 29 auf Platz 1 der Landesliste.

Für die Mandatsverteilung hat die Auszählung der letzten Wahlkarten indes keine Verschiebung mehr gebracht.

Van der Bellen holte insgesamt 11.952 Vorzugsstimmen. Lediglich SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl gelang es, knapp mehr Vorzugsstimmen auf sich zu vereinen (12.030).

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Gemeinderats-Einzug nur bei Rot-Grün fix

Ob Van der Bellen sein Mandat im Gemeinderat auch annimmt und sein bisheriges im Nationalrat aufgibt, ist allerdings noch nicht fix: "Wenn es Rot-Grün gibt, dann übersiedele ich auf jeden Fall - unabhängig von meiner Position in dieser Regierung", sagte er am Montagabend.

Also auch ohne Stadtratsposten würde der einstige Bundessprecher zum Wiener Gemeinderat werden, um die neue Regierung zu unterstützen: "Dann möchte auf jeden Fall meinen Beitrag leisten, dass das ein Erfolg wird."

Anders sieht die Lage aus, wenn es keine Koalition zwischen Sozialdemokratie und Ökopartei geben sollte. "Wenn es nichts wird, dann werde ich mich mit Eva Glawischnig und Maria Vassilakou nochmals besprechen", so Van der Bellen abwartend. Es hinge in diesem Falle viel von der Situation in Wien und im Bund ab. Klar sei aber: "Auch dann ist es zu überlegen."

Er befinde sich in einem gewissen Zwiespalt, sollte es mit Rot-Grün nichts werden, sagte Van der Bellen: "Natürlich bin ich meinen Wählern in Wort." Andererseits habe er im Wahlkampf stets klar für eine rot-grüne Regierung getrommelt: "Es hat jeder gewusst, wofür ich werbe." In jedem Falle freue er sich nun zunächst über das erreichte Ergebnis von rund 12.000 Vorzugsstimmen, mit denen Van der Bellen den Sprung vom unwählbaren Platz 29 auf Platz 1 der Landesliste schaffte - ein Kunststück, das in dieser Form bis dato noch keinem Kandidat gelang: "Es hat niemand erwartet - wir haben es gehofft, aber nicht erwartet."

 

(APA)

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77 Kommentare
 
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Das Wort
26.10.2010 17:33
0 0

Die Vassilakou ist Naß vor machtgeilem Geifer!

Für die Stadt hat sie nichts übrig!

Nur Verteuerungen und Geschwätz.

samuli
23.10.2010 14:08
0 0

Vassilakou sei zuversichtlich, dass sie Vizebürgermeisterin wird

sagte sie im Interview über den ORF.

jaja, die Vorzugsstimmen von Van der Bellen ignoriert sie. Schließlich ist sie auf Platz 2 und nicht so wie Van der Bellen auf Platz 1 !!!

Gast: Gast Bernd
19.10.2010 21:50
3 1

Meiner Meinung

der einzige der was drauf hat bei den grünen.
In der Politik braucht man Hirn.

Vasoolakou und Glawischnig sind meiner Meinug nach bessere Sekreträrinen aber keine Chefs für Bundes Politik und für Wien. Man sieht ja das sinken der Partei.


Antworten Gast: gast22
20.10.2010 14:11
0 0

Re: Meiner Meinung

Vassilakou und Glawischnig spielen aber, , vom Niveau her gesehen, ganz und gar nicht in der selben Liga.

Dass Glawischnig heute Parteivorsitzende ist und den Karren der Bundespartei derart an die Wand fahren kann, beruht zunächst auf der Personalentscheidung van der Bellens, in der Folge dann, per "Abnicken" der schon designierten Parteichefin, auf einem Beschluss des Bundeskongresses.

Gast: gast
19.10.2010 18:44
0 1

Die Verjüngung bei den Grünen hat ja fabelhaft funktioniert.

;-)

Gast: gast
19.10.2010 14:19
2 0

hehe,

van der bellen bekommt mehr stimmen als der effenkönig. wunderbar!

Antworten Hans Gast
19.10.2010 22:53
1 0

Re: hehe,

Dafür die FPÖ mehr als die Grünen... so kanns gehen..

Gast: kein registrierter Benutzer
19.10.2010 12:26
3 3

Hallo

Diesmal habe ich noch ÖVP gewählt. In Zukunft nur noch FPÖ

Danke für Ihre Aufmerksamkeit,
und einen erfolgreichen Arbeitstag.

Antworten Gast: gast
19.10.2010 12:40
4 2

Re: Hallo

FPÖ wählen ist wie sein eigenes Bein abzusägen.

Antworten Antworten Prolet
20.10.2010 07:16
1 0

Re: Re: Hallo >> Sie meinen ein Holzbein - peinlich Ihr Vorurteil!

Vergönne Ihnen weiter Abzocke durch Grokonelle.

Antworten Antworten Sam Lowry
19.10.2010 12:59
2 1

Re: Re: Hallo

Nur die dummsten Kälber wählen ihre Schlächter selber ...

Antworten Antworten Antworten Gast: hiho
19.10.2010 13:03
1 1

Re: Re: Re: Hallo

Meine Rede, aber die Effen kapieren das leider nicht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: fasasd
19.10.2010 14:34
0 1

Re: Re: Re: Re: Hallo

was sind effen..?

Fipo1
19.10.2010 11:38
5 1

Aber wehe ......

Beim Strache hat die Österreich (Ösi-Bild-Zeitung) gleich Betrug am Wähler geortet, als er angekündigt hat, in der Bundespolitik zu bleiben. Wennst rot oder grün bist, darfst halt auch bei den Medien alles.

Antworten Prolet
20.10.2010 07:17
0 0

Re: Aber wehe ...... >> Aber der v. Bellen macht das doch!

Er bleibt im Parlament und sollte den Wählern in Wien nur eine Scheinehe anbieten.

Antworten Gast: gast
19.10.2010 12:43
3 2

Re: Aber wehe ......

rot, schwarz, oder grün leisten wenigstens was. die fpö hat in ihrer gesamten politischen laufbahn noch nichts sinnvolles zu wege gebracht.

eine partei voller quatschköpfe!

Antworten Antworten Fipo1
19.10.2010 13:49
1 0

Re: Re: Aber wehe ......

Der Giftspritze nach zu urteilen, dürften sie aus der rot-grünen Fraktion stammen. Meinen sie die Spitzenleitungen wie Konsum, BAWAG, AKH usw. ? Da haben sie recht, da müssen sich die FPler noch sehr anstrengen, wenn sie die linken Katastrophen noch aufholen wollen. Und die grünen Arbeitserfolge würden mich schon sehr interessieren. Können die außer intern streiten noch was anderes ?

4 4

van der Bellen

Bravo, Herr van der Bellen und Bravo den klugen Vorzugsstimmengebern/Innen!
Vielleicht ist es gerade der "Sascha", der in Wien gegen die FPÖ-Hetzerei einen Gegenpol, der auch gehört und nicht gleich hysterisch niedergeschrien wird, bringen kann.

1 0

Re: van der Bellen

Aber nur, wenn er sich dazu herabläßt, den Nationalrat gegen den Gemeinderat einzutauschen.
Sonst waren die "klugen" Vorzugsstimmenwähler die gefrozzelten Dummen.

Gast: ostblocker
19.10.2010 11:20
5 3

Rot-Grün täte niemanden gut.

Na Servus, noch ein 68er-Veteran auf der Polit-Bühne.

Wann werden solche Leute endlich pensioniert?



Antworten Gast: Pensi
19.10.2010 15:59
1 0

Re: Rot-Grün täte niemanden gut.

. . . bis endlich Jüngere nachkommen, die es besser machen . . . Die sind aber leide rnicht in Sicht!

Gast: das hirn
19.10.2010 11:12
1 0

wien-wahl

bei so einem knappen wahlergebnis kann ich verstehen, dass rot, schwarz und grün intensiv über die möglichkeit des wahlbetruges nachdenken.

Antworten Fipo1
19.10.2010 11:42
5 0

Re: wien-wahl

Etwa bei den Wahlkarten in den Geriatiezentren der Stadt Wien ?? Außerdem was heißt "knapp" ? Wenn die FPÖ weit mehr Stimmen und Mandate hat, als Grün und Schwarz miteinander ?

Antworten Antworten Gast: das hirn
19.10.2010 15:04
0 0

Re: Re: wien-wahl

lieber fipo 1, sie haben recht, aber ich meine das ergebnis des bezirkes "wieden" wo der bezirk mi 4 stimmen mehr an die roten ging.

Antworten Antworten Gast: das hirn
19.10.2010 14:45
0 0

Re: Re: wien-wahl

lieber fipo 1, sie haben recht, aber ich meine das ergebnis des bezirkes "wieden" wo der bezirk mi 4 stimmen mehr an die roten ging.

Antworten Antworten Antworten Fipo1
19.10.2010 15:11
0 0

Re: Re: Re: wien-wahl

Ach so, habe ich falsch verstanden ;-)

 
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