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IHS: Budget 2011 macht Schuldenberg nicht kleiner

24.10.2010 | 15:09 |   (DiePresse.com)

Die Stiftungs- und Aktienbesteuerung sieht IHS-Chef Bernhard Felderer skeptisch, die Erhöhung der Mineralölsteuer werde durch die höhere Pendlerpauschale "konterkariert". Die Kürzungen bei Familien seien "schade".

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Im Institut für Höhere Studien (IHS) fällt eine erste Beurteilung des am Samstag vorgelegten Spar- und Steuerpakets zurückhaltend aus. Generell sieht IHS-Chef Bernhard Felderer im skizzierten Pfad bis 2014 noch keine nachhaltige Konsolidierung der Schulden, begrüßt aber, dass das Defizit ein Jahr früher als ursprünglich anvisiert unter 3 Prozent landen soll. Skeptisch kommentierte er die geplante Erhöhung der Zwischensteuer für Privatstiftungen, auch die Auswirkungen einer Steuer auf Aktiengewinne ohne jegliche "Spekulations-Frist" müsse man sich genau anschauen. Die Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt) werde zum Teil durch die gleichzeitige Aufstockung des Pendlerpauschales "konterkariert".

In der "Zeit im Bild" Sonntagnacht bezeichnete Felderer die Steuererhöhungen als "ganz geschickt gewählt", wenn auch die "Gesamtmenge hätte geringer sein können". Ab 2013 werde man "mit diesem Budget die Schulden gut zurückführen können". Allerdings: Langfristige Strukturreformen seien unabdingbar, aber nur mit den Ländern zu machen. "Diese Dinge sind noch nicht angesprochen."

"Jobticket" als "kluge Maßnahme"

Das Ausmaß der MöSt-Anhebung sei ohnehin eher "bescheiden", meinte Felderer zu den Detailmaßnahmen. Dass die Pendlerpauschale im Gegenzug um fünf Prozent erhöht werden soll, stehe dem "Umweltargument" eher entgegen. Eine "kluge Maßnahme" seien dagegen geplante steuerliche Anreize für Fördermaßnahmen des Arbeitgebers für die Anreise der Mitarbeiter ("Jobticket" nennt das die Regierung).

Details vermisst Felderer noch bezüglich einer 25-prozentigen Zwischensteuer für Privatstiftungen. "Wenn man die Zwischensteuer erhöht, ist jeder Vorteil einer Stiftung weg", meinte er. Genau prüfen werde man im IHS die Effekte einer 25-prozentigen Abgabe auf Aktiengewinne. Bisher mussten diese nur bei Veräußerung binnen Jahresfrist versteuert werden. Eine Maßnahme, die vor langer Zeit eingeführt wurde, um zum Ansparen fürs Alter auf dem Kapitalmarkt zu animieren, gibt Felderer zu bedenken - "dieser Anreiz soll jetzt offenbar wegfallen".

Es gelte genau zu untersuchen, ob die Aktien-Kapitalertragssteuer eher obere Einkommensgruppen betreffe oder auch mittlere Schichten. Im ersten Fall würde die neue Maßnahme laut Felderer durchaus eine Umverteilung der Belastung bedeuten - im zweiten Fall hätte sie dagegen "nur eine Geldbeschaffungsfunktion".

Einschnitte bei Familien seien "Schade"

Positiv findet der Wirtschaftsforscher, dass die großen Infrastrukturprojekte wie etwa Bahntunnel nicht abgeblasen werden. Ebenso begrüßt wird von ihm die Einigung auf eine Studieneingangsphase im Abtausch für mehr Geld für die Universitäten. "Schwach" dagegen seien die Maßnahmen in Sachen Hacklerpension - hier wird ja der Nachkauf von Schul- und Studienzeiten verteuert -, allerdings müsse man beim "heißen Eisen Pensionssystem jeden kleinen Schritt begrüßen".

Dass es im Familienbereich deutliche Einschnitte gibt, bezeichnet Felderer schließlich zwar als wenig überraschend, aber doch "schade - da haben wir uns gerühmt, mehr zu tun als andere, nun sind wir weit hinter europäischen Musterländern wie Frankreich oder Dänemark zurück".

Anders sieht das Wifo-Budgetexpertin Margit Schratzenstaller. Als "empfindlich" bezeichnete sie die Kürzungen von Familienleistungen. Bei der Streichung des Alleinverdiener-Absetzbetrags für Familien ohne Kinder empfiehlt sie eine Übergangsregelung. Grundsätzlich positiv fand sie die Offensivmaßnahmen im Schulbereich, gab aber zu bedenken, dass diese 80 Mio. Euro geringer sind als die vorgegebenen Einsparungen im Schulbereich.

Für Schratzenstaller enthält das Budget "viele sinnvolle Maßnahmen". Konkret nannte Schratzenstaller die Tabaksteuer und die umweltbezogenen Abgaben. Sie mahnte aber, dass Umweltabgaben in ein konsistentes System von Umwelt- und Energiesteuern eingebaut werden sollten. Wenn die Konsolidierung vorbei ist, sollte man mittel- und langfristig eine Steuerreform machen, die eine Entlastung des Faktors Arbeit und Lenkungseffekte im Umweltbereich bringe. Dazu bedarf es einer Steuerreformkommission, so Schratzenstaller.

Wifo: Kleinverdiener trifft es stärker

Die Aufteilung der Steuerbelastung sei grundsätzlich breit angelegt, allerdings seien die oberen Einkommen vergleichsweise moderat betroffen. Die unteren Einkommensschichten seien durch die Steuermaßnahmen nicht übermäßig belastet, allerdings von den Einsparungen stark betroffen. Die Erhöhung der Mineralölsteuer treffe Niedrigverdiener mehr, sei aber durch die Anhebung des Pendlerpauschales abgemildert. Schratzenstaller hätte sich allerdings in diesem Punkt eine ökologische Komponente gewünscht.

Auch die Tabaksteuer belaste Kleinverdiener mehr, sei aber sinnvoll, weil sie einen Lenkungseffekt habe. Bei der Besteuerung von Aktien sah sie hauptsächlich die oberen Einkommensschichten betroffen, da 10 Prozent der Aktienbesitzer 80 Prozent der Wertpapiere halten. Man könnte aber für Investitionen in die Pensionsvorsorge Ausnahmen überlegen.

Die Wifo-Expertin betonte weiters, dass mit den Pensionsanpassungen und Beamtengehältern für 2011 noch zwei wichtige Bereiche offen seien. Alleine bei den Pensionen gehe es um 400 Mio. Euro. Schratzenstaller rät in beiden Fällen zu sozial gestaffelten Anpassungen. Im Bereich der Pensionen müsse es zudem darum gehen, mittel- und langfristig nachhaltige Reformen zu überlegen.

Fehlende Sturkturreformen

Weiter offen bleibt auch eine große Strukturreform, "weil die Länder außen vor gelassen wurden", kritisierte die Expertin. Hier seien große Brocken zu holen, allerdings seien dazu die Länder notwendig. Die Regierung habe das Notwendige für 2011 getan, jetzt gehe es aber darum, eine große Strukturreform anzugehen.

>> Details: Wer wie zur Kasse gebeten wird

(APA)

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62 Kommentare
 
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Das Wort
01.11.2010 15:57
0 0

Wie hoch sind die Hoheitsausgaben nur für Personal?

140 000 000 000 .-€

Habe ich falsch gerechnet - soviele Nullen?

Mit Pensionisten und allen Bediensteten in allen Ebenen rund 500000.- Leute.

Deren Einkommen ist rund dem Doppelten der privaten zu rechnen.

2000.- € mal 14= 28000.- € jährlich.

Da wären Unsummen einzusparen - aber Einsparung ist bei den Privaten angesagt.

Haut den Jakob! Gegen Frust an Lumperei.

Gast: Luzifer
26.10.2010 13:56
0 0

Felderer irrt: die Einsparungen bei der FamB. soll nur

die Finanzierung der Auswüchse des Sozialsystems wie die Hackler-Regelung, die "Schein-" Invaliditätspension, Schwulenpensionen, Mindestsicherung für Scheinasylanten usw. finanziert werden. Die Schulden wird die künftige Österreichergeneration, nämlich die Kinder der Einwanderer bezahlen, denn österr. Kinder wird es bald keine mehr geben! Ist doch schlau!

erxxich
24.10.2010 20:08
1 0

Beamtenstadl

Unser unsinniger, überdimensionaler und in dieser Form ( Bundesrat, zuviele Nationalräte, 9 Microkosmos-Bundesländer, unkündbar, mit zuviel Gehalt/Pension;Lehrer mit Halbtags= beschäfftigung und Monsterurlaub) unnötiger Beamtenstadel, mit den Krakenfingern der Parteien (SPÖ/ÖVP) überall mitmischend, sind für den schlechten Zustand (Finanzen, Moral, abhängige Justiz,etc.) verantwortlich !!!
Hier gehört ordentlich aufgeräumt; 50% Beamte mit ASVG-Verdienst, Kündigungs= möglichkeit, ASVG-Pension !! Dazu noch einhergehend mit dem Aufräumen von 9 Schrebergärten (ah ich meinte machtgeile
Schrebergartenprinzen und deren viel zu großen Hofstaat), die wenn man die Debatten
(z.B. Schuldebatte) verfolgte, unweigerlich daran denken lassen, daß hier nicht an das Staatswohl und das Wohl der Staatsbürger gedacht wird sondern es nur um eigene Macht=
festigung und Parteiinteressen geht !!! Manchmal, speziell in der Schuldebatte (Ver= länderung), dürften auch Alkohol und Drogen
im Spiel sein !!!
Es gibt nur eine Lösung, die von SPÖ und ÖVP
eingeführten Machtstrukturen aufzubrechen,
dann würde Österreich rasch gesunden !!!


Antworten realized
24.10.2010 21:52
0 0

Re: Beamtenstadl

Die von Ihnen beschriebene, dringliche Aufgabe wird 2013 der FP zukommen.

Von den Nutzniessern des SPVPÖ Schrebergarten-Systems darf man solches nicht erwarten.

Gast: Top Consultant
24.10.2010 18:59
1 0

Lobbyisten at Work

Wir sind umgeben von Speichelleckern.

InsiderIn
24.10.2010 18:26
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Strukturreformen

Wie oft müssen wir noch wählen um zur UMSETZUNG zu kommen... bisher wird nur geredet, geredet, geredet....

Antworten Gast: watchyou
24.10.2010 22:23
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Re: Strukturreformen

Wir, alle Menschen mit Hausverstand und Liebe zu Österreich müssen diese unsinnige,überbordende Verwaltung,
Verschrebergartung und SPÖ/ÖVP-Parteiendiktatur aufs heftigste bekämpfen !
50% weniger Verwaltung, keine Verländerung, keine Parteien-, Partei= medien-, Bauern-, Großunternehmen- und
Parteifunk (ORF)-Finanzierung und dann
wäre genug Geld da !!!!

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Sozial kompetent und fair

Es war goldrichtig, dass Budget um ein paar Herbsttage zu verschieben um die aktuellen Entwicklungen der Weltwirtschaft zu berücksichtigen. Nur damit wurde für uns Bürgerinnen sichergestellt, dass diese neuen Entwicklungen geprüft, bewertet, analysiert, diskutiert, evaluiert und darauf mit Präzision reagiert werden konnte.

Damit wurden Fehlplanungen vermieden und kosten gesenkt. Für uns mutigen Bürgerinnen stellt diese Verantwortung einen unbezahlter Mehrwert dar, der nur durch Elitäres gewährleistet wurde.

Antworten erxxich
24.10.2010 22:26
0 0

Re: Sozial kompetent und fair

Ergänzung: Dieser Glückswurf ist unter
intensiven Alkohol- und Drogenkonsum
zustande gekommen !

1 0

Das Budget ist sozial, kompetent und fair

Es war goldrichtig, dass Budget um ein paar Herbsttage zu verschieben um die aktuellen Entwicklungen der Weltwirtschaft zu berücksichtigen. Nur damit wurde für uns Bürgerinnen sichergestellt, dass diese neuen Entwicklungen geprüft, bewertet, analysiert, diskutiert, evaluiert und darauf mit Präzision reagiert werden konnte.

Damit wurden Fehlplanungen vermieden und kosten gesenkt. Für uns mutigen Bürgerinnen stellt diese Verantwortung einen unbezahlter Mehrwert dar, der nur durch Elitäres gewährleistet wurde.

Werner Faymann ging dabei bis an seine Leistungsgrenzen, damit wir Bürger und Bürgerinnen ein sozial, kompetentes und faires Budget bekommen haben.

Während die Bürgerin sich am Wochenende für die nächste Arbeitswoche erholen konnte und den Feierabend mit Kulinarischen genießen konnte, musste Werner Faymann für uns rund um die Uhr das Budget erstellen.

"Ich gehe hart arbeiten und habe dank der Errungenschaften der Sozialdemokratie ein gutes Einkommen. Ich bin froh, wenn ich für meinen eigenen Haushalt ein paar Tage planen kann. Werner Faymann macht das für über 8 Millionen Menschen und das über 3 Jahre hinaus. Ich hätte das im Leben nie gekonnt", so eine Bürgerin die von den Leistungen und des Ausnahmepolitikers Faymann fasziniert ist.

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Re: Das Budget ist sozial, kompetent und fair

Also wenn das ernst gemeint ist, kann das nur von der Frau, Mutter oder Vorzimmerdame stammen.
Da kommen einem ja die Tränen vor lauter Mitleid und Bewunderung .

lisalucky
24.10.2010 17:55
0 1

Grasser

..und was is mit dem Grasser?
Schwupp,reine Weste,Unschuldsvermutung,ABLENKUNG,und weg isser!!
Thats Austria
Korrupter als eine Bananen republik

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Re: Grasser

Nachdem die Alle im gleichen Boot gesessen sind, noch sitzen und auch weiter sitzen werden, wird dem auch niemand weh tun.
mitgehangen mitgefangen

Gast: gast78
24.10.2010 17:45
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faymann und die SPÖ liefern der FPÖ die wähler am silbertrablett.

Liebe SPÖ! dieses sozialabbaupaket trifft vor allem nur die Familien, die studenten und deren familien, die asvg versicherten pendler, arbeiter und angestellten und damit wars schon. Alle wesentlichen milliardensubventionsfelder, wie agrarsubventionen für milliardäre und großbauern, eklatante pensionszuschüsse bei den bauern und halbstaatlichen bereichen und beamten, gerechte vermögenssteuern auf spekulationen, kapital u. stiftungen bleiben ausgespart. Die Banken und Reichen haben sich durchgesetzt. Da können sich die Banken, spekulanten, der bauernbund, und industriellenverband berechtigterweise freuen. es wird einfach bei den kleinen leuten massenweise das geld geholt. das viele von den niedrigen gehältern kaum mehr über die runden kommen ist der SPÖ egal. Faymanns steuergerechtigskeitsvorschläge waren nur heiße luft vor der Wien wahl. Die Verursacher der Krise können weiter machen und spekulieren wie bisher. aber bei den bürgern wird abkassiert. Auch die umweltverschmutzenden LKW Transit Bereiche werden jetzt steuerlich entlastet! Die Bahn wird demoliert und Österreichs Luft und Umwelt wird im steuerbegünstigten LKW Transit noch mehr verschmutzt. Die Straßen sind ohnehin schon alle hin vom LKW Verkehr. Von einer öko-sozialen Komponente sind wir nun weiter entfernt als jemals zuvor. Faymann und die SPÖ haben sich von allen sozialen und ökologischen Konzepten verabschiedet. Waum serviert Faymann der FPö und strache die wähler und arbeitnehmer am silbertablett?

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Re: faymann und die SPÖ liefern der FPÖ die wähler am silbertrablett.

Nichts wird serviert!
Da gibts doch den Spruch seiner Wähler: Rot bleibt rot bis in den Tod.

Antworten Antworten erxxich
24.10.2010 22:28
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Re: Re: faymann und die SPÖ liefern der FPÖ die wähler am silbertrablett.

Diese verblendeten Wesen werden gottseidank immer weniger !!!

Gast: ASVG-Sklave
24.10.2010 17:29
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Erforderliche Strukturreformen können niemals im Parlament durchgesetzt werden

Ein Parlament voller Beamten ist für diese Aufgabe ungeeignet.

Der VfGH hätte es in der Hand die meisten Bescheide (aufgrund verfassungswidriger Gesetze) zu annullieren. Bei vielen Bescheiden lässt sich beispielsweise eine Diskriminierung argumentieren. Der VfGH will jedoch nicht. Er ist Mittäter in diesem Reformstau und am Bankrott Österreichs.

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Aktien-Kapitalertragssteuer

Die Aktien-Kapitalertragssteuer wird wohl eher jene kleinen Leute treffen, die das Wagnis einer Alternativveranlagung zum traditionellen Sparbüchel eingehen. Während also die Großanleger ihre Kapitalvermögen verstärkt ins Ausland transferieren werden, was dem Bankplatz Österreich schadet, wird der sogenannte Volksaktionär wohl überhaupt zum Auslaufmodell werden. Solcherweise wird in Österreich die Kapitalaufbringung erschwert.

Die von der SPÖ propagierte "Reichenbesteuerung" wird wohl eher auf eine "Mittelstandsbesteuerung" hinauslaufen.

Antworten periskop
24.10.2010 18:14
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Re: Aktien-Kapitalertragssteuer

"10 Prozent der Aktienbesitzer besitzen 80 Prozent der Aktien" sagt das eher linke WIFO und schürt damit den Neid der kleinen Leute. Unter diesen 10 Prozent sind wohl in erster Linie die Pensionskassen zu finden, die das Geld für die zweite und die dritte Säule der Alterspension verwalten. Es sind nicht nur die, "die das Wagnis einer Alternativveranlagung zum traditionellen Sparbüchel eingehen" betroffen, sondern ein immer größerer Teil aller Berufstätigen, die eine betriebliche oder private Pensionsversicherung eingehen. Es ist also hauptsächlich eine Besteuerung der kleinen Leute (wie Sie richtig sagen, legen die "Reichen" ihr Geld einfach im Ausland an).
Die Pensionskassen kaufen und verkaufen ständig Aktien in aller Welt. Wie da die Aktien-Kapitalertragssteuer mit Berücksichtigung der Verluste berechnet werden kann und wie sie auf die Einzahler aufgeteilt werden soll, haben sich die SPÖVP-Verhandler wohl kaum überlegt!
Jedenfalls liegen die Erträge dieser Pensionskassen weit unter den Erwartungen, wenn davon auch noch ein Viertel weggesteuert wird, wird das Ganze wohl uninteressant!

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Herrgott,

immer dieses Argument mir den Landesfürsten!
Haben wir eine Regierung, dann soll sie regieren und die notwendigen Reformen durchführen, Bundesländer abschaffen, Parteienförderung halbieren, Krankenkassen zusammenlegen, etc.
Wenn ohenhin die Landesfürsten regieren, sparen wir uns eben die Bundesregierung.
Bringt auch genug.

Antworten pueblo
24.10.2010 17:16
2 0

Re: Herrgott,

bin voll Ihrer Meinung.
Fakt ist aber in Österreich, dass wir ein Land der Freunderl und Vetterwirtschaft sind. Anders formuliert - eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.
Natürlich könnten hier Unsummen an Geldern eingespart werden und mit weit größerer Effizienz im Lande gearbeitet werden.
Alleine die Erhöhung der Mineraölsteuer ist wieder ein trojanisches Pferd.
Im 1. Anschein fällt hier die Last auf den Privatverkehr, der mittels Pendlerpausche wieder wett gemacht wird.
Was aber verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass die Unternehmen (allesamt) diese Mehrbelastung anden Endverbraucher weiter geben werden. Somit werden Lebensmittel auch teurer. Darüber spricht (M)ann aber nicht.

Antworten Antworten Gast: Gast
24.10.2010 17:56
1 0

Re: Re: Herrgott,

Und wenn Lebensmittel teurer werden, werden immer mehr Leute noch mehr Schutt in sich hineinfressen müssen, noch oft und mehr krank werden, was wieder das Sozialsystem auf Dauer belastet.

Die Leute werden am Essen sparen, und weitere Firmen und Zulieferer werden Pleite gehen, und Arbeitsplätze verlieren.

Durch die Verteuerung des Treibstoff, wird alles andere auch teurer!!!

Ist es tatsächlich so, dass Entscheidungsträger nicht in Zusammenhängen denken können???

Banken müssten viel, viel, viel höher besteuert werden. Banken haben seit vielen Jahren ihre wahren Wege verlassen, nur weil sie sich der Girokonten sicher sein konnten!!!!

Firmen sollten Gehälter wieder bar ausbezahelen dass die VIPER von Bank endlich mal zum Nachdenken kommt!!!

Zahlungsverkehr sollte größtmöglich BAR erledigt werden, dann schaun Banken und Konzerne durch die Finger!!!

Betrügerisches Kontrollsystem unter dem Deckmantel des Friedens durch die EU, erzeugt bisher nur UNZUFRIEDENHEIT, ARBEITSLOSIGKEIT, BEREICHERUNG VON WENIGEN KONZERNEN und zer-störung des mühsamst aufgebautem Sozialsystem von Generationen!

Lobbyisten und Konzerne mischen viel zu viel in Regierungsangelegenheiten mit.
Dies kann von der Bevölkerung ABSOLUT NICHT MEHR TOLERIERT WERDEN!!!!!

bula sagt
24.10.2010 16:57
0 0

"parturient montes, nascetur ridiculus mus "

schon vor knapp über 2000 jahren, als es auch schon thermen gab, wusste der politikerfahrene q. horatius flaccus, dass nach langen verschwiegenen gesprächen und abschliessendem erholsamen wochenende das ergebnis so ist: "kreissen werden die berge und geboren wird eine lächerliche maus ."
man hat sich also bei spö und övp, einem leichten todestrieb folgend, entschlossen, das volk weiterhin zu verarschen. in den nächsten drei jahren, wenn man nur vielen ein bisschen nimmt und alles lässt wie es ist, haben sich alle an die belastungen gewöhnt und das gewünschte "politische " vergessen ist eingetreten. so ähnlich hat man sich das vorgestellt. ob sich da nicht jemand irrt ?
hc wird in erprobter jörg haider kopie versuchen, drei jahre wahlkampf zu führen. mit dem primärziel diese regierung schon früher zu sprengen.

lobo
24.10.2010 16:46
5 0

UNSERE REGIERUNG IST EIN MISTHAUFEN!!!

WO BLEIBEN DIE NOTWENDIGEN REFORMEN??? STEUERERHÖHUNGEN KANN MAN AUCH IM KINDERGARTEN ABSTIMMEN LASSEN, DIE WÜRDEN ES VERMUTLICH BESSSER MACHEN UND WÄREN VIEL BILLIGER!!!

IN WAHRHEIT IST DERZEIT KEIN POLITIKER WÄHLBAR, DENN WOHIN MAN SCHAUT SIND NUR GAUNER UNTERWEGS! HIER HEISST ES DAS KLEINERE ÜBEL ZU WÄHLEN!!!

Auch ich bin kein Fan von FPÖ oder BZÖ, aber noch viel weniger von der derzeitigen SPÖ (Häupl/Faymann & Co.), ÖVP (Prölls-Clan) und am wenigsten Grün! Aber wenn wir uns diese Gaunereien von SPÖVP und Grün (selbsternannte Ausländerpartei)anschauen, bleibt einem nichts anderes übrig als FPÖ oder BZÖ zu wählen. NICHTWÄHLEN IST DUMMHEIT UND HILFT NUR DEN GAUNERN!

Nur ein richtiger TIEFSCHLAG für SPÖVP (dass keine gemeinsame Mehrheit möglich ist), kann uns noch retten. Denn dadurch werden SPÖ und ÖVP nicht nur Volksschädlinge handeln lassen, sondern auch wirklich fähige Köpfe suchen, damit diese beiden Parteien auch wieder wählbar werden! Und in 4 Jahren kann eine FPÖ auch nicht mehr Schaden anrichten, als diese jetzigen Gauner!!!

Antworten grinch
24.10.2010 17:27
0 2

Re: UNSERE REGIERUNG IST EIN MISTHAUFEN!!!

Bei der vorhandenen Akademikerquote innerhalb der FPÖ,
suchen sie gerade dort vergebens nach "klugen Köpfen".

Antworten Antworten erxxich
24.10.2010 22:32
0 0

Re: Re: UNSERE REGIERUNG IST EIN MISTHAUFEN!!!

FRAGE: Wo ist der Unterschied zwischen
SPÖ,ÖVP und FPÖ ?????

 
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