Rohrer: "Jeder Bürger ist Teil des verkrusteten Systems"
14.10.2011 | 14:01 | (DiePresse.com)
"Presse"-Kolumnistin Anneliese Rohrer im Livechat über den Reformstau in Österreich und Auswege aus dieser Krise.
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91STATT183
Österreich braucht keine 183 Steuergeldverschwender im Parlament!91 kompetente wären genug und würden viel effizienter arbeiten!
Wir Steuerzahler würden uns sofort die Gehälter und zukünftig die Pensionen erspraren!
Also 91 Abgeordnete statt 183 Steuergeldverschwender
Besser
Abschaffung von: allen Förderungen, des Bundesrates und der Landesregierungen !!!91STATT183
Österreich braucht keine 183 Steuergeldverschwender im Parlament!91 kompetente wären genug und würden viel effizienter arbeiten!
Wir Steuerzahler würden uns sofort die Gehälter und zukünftig die Pensionen erspraren!
Also 91 Abgeordnete statt 183 Steuergeldverschwender
wir sind Brüssel?
Wir sind Brüssel.Wenn ich diesen Satz höre, dreht sich mir der Magen um.
Brüssel, das bedeutet: Steuergeld beim Fenster raus werfen und noch mehr Belastung für die Bürger, die nicht nur ihre eigenen Beamten und Regierungen mit ihren mühsam verdienten Steuermilliarden ernähren müssen, sondern auch Brüssel.
Schweiz:
wirtschaftlich besser als Österreich aber nicht beim Brüssel-verein EU.
direkte Demokratie. weniger Katholizismus, der alle im Denken und in der Verantwortung tötet. Im Katholizismus wird die Verantwortung an den Papst und die Kirche abgeschoben. Im Schweizer Protestantismus gab es das nicht. Die Verantwortung des Einzelnen wurde stets hochgehalten in diesem heldenhaften Völkchen. Der Papst und die Habsburger bissen sich die Zähne an den schweizer Galliern aus.
Ihr Zaubertrank: Das Wort Gottes.
Die direkte Demokratie der Schweiz und ihrer Stärke beruht auf biblischen Prinzipien.
Brüssel und Rom zerstören diese.
gerade die medien,
sollten ruhiger sein.gerade die medien haben jahrelang geschwiegen.
Re: gerade die medien,
Oder mit Steuergeld Parteipropaganda gemacht !!!Fr. Rohrer
ihre Seelenintegrität löst sich auf...eine "seltsame Journalistin"
die nach so vielen Jahren offenbar wenig verstanden hat und selbst eifrig dazu beiträgt, daß die Kruste ja nicht aufgebrochen wird. Es tut mir leid, aber soviel Pharisäertum ist typisch für die "braven" SPÖVP systemtreuen Jornalisten.ein Kauderwelsch - woran's hapert, ist der politische Sumpf
. . . mit seiner Pfründe- und Privilegienwirtschaft."Jeder Bürger ist Teil des verkrusteten Systems"
wen wundert es, dass der tenor der kommentare damit ein problem hat?es ist doch das forum, wo negiert wird, dass das zeigen mit EINEM finger auf jemand anderen die unerwünschte nebenwirkung hat, dass DREI andere finger automatisch auf sich selbst zeigen.
kritik an allem und jedem: ja! super!
selbstkritik: nie und nimmer! ich bin ja gottgleich...!
"Jeder Bürger ist Teil des verkrusteten Systems"
Frau Rohrer unterscheidet sich nicht von ihren Kollegen. Journalismus ist heute "meist" manipulativ, weil immer wieder Geld im Spiel ist! "Jeder Bürger ist Teil des verkrusteten Systems" zu bezeichnen ist eine Frechheit, denn es gibt sehr viele Österreicher, die sich gegen dieses System wehren. Leider müssen diese mündigen Österreicher nicht nur gegen die Korruption der Politiker kämpfen, sondern auch die Lügen der Journalisten aufzeigen! Für Geld sind sich Politik und Journalismus einig! Darum ist auch verständlich, dass Frau Rohrer auch nur Reförmchen anspricht, wobei bei mir Reformen anders klingen würden. Weg mit dem Bundespräsidentenamt, weg mit dem Bundesrat, weg mit den Landesregierungen, weg mit den Staatssekretären und vieles mehr.Zu Kurz meinte sie, „er hat bisher nichts falsch gemacht“! Wie auch, denn was hat er bissher geleistet? Es war lediglich die Installation der unnötigen „Integrationsbotschafter“, also, ausser neuerlichen Kosten nichts gewesen! WANN STELLT SICH EINMAL EIN JOURNALIST HINTER DAS VOLK UND KÄMPFT MIT UNS GEGEN DIESES VERKRUSTETE SYSTEM???
Re: "Jeder Bürger ist Teil des verkrusteten Systems"
Dr. Unterberger ist ein, dank mittlerweile vieler engagierter Mitglieder, nicht mehr ganz so einsamer Kämpfer in der linken Medienwüste.www.andreas-unterberger.at/
Jeden Tag absolut lesenswert!
...
Schade - es mangelt dieser Zeit an einem Karl Kraus. Jemand der die Absurdität der politischen Lager und das Treiben der "Qualitätsjournalisten" auf den Punkt bringt.Was treiben unsere ganzen intellektuellen Autoren eigentlich?
noch einmal Obama..
Fällt ihnen der Unterschied auf ?Österreich: jeder Bürger ist Teil des verkrusteten Systems
USA : you are the change that you've been waiting for
Österreich: Aufzug im Brandfall nicht benutzen
USA: in case of fire use the stairway.
Da gibt es noch viele Beispiele:
Bei uns fokusieren wir immer darauf, was alles NICHT geht.
Die USA fokusieren darauf was möglich ist.
Schon allein in der Sprache ist bei uns immer das Unmögliche im Vordergrund, das Glas ist immer halbleer.
Beim Schweinsbraten.....
....mag ich am liebsten die Kruste, ham hamjeder Bürger ist Teil des korrupten System
. . . zum Teufel mit den Österreichern!Rohrer, ach ja, da war doch etwas
Der Dame ist in ihrem Österreichverständnis nicht zu trauen. Man erinnere sich daran, wie sie geifernd vor Haß zur Zeit der von Heinz Fischer mitorganisierten unseligen Sanktionen gegen unser Land ihrer Tochter nicht zumuten wollte, in diesem Österreich zu leben, dem sie eine faschistische Diktatur prophezeite. Sie ist ein typischer Repräsentant der wetterwndischen Journaillenicht jeder Bürger ist Teil des verkrusteten Systems
aber all jene, die dieses System aufbrechen wollten werden und wurden mit Hilfe systemtreuer Medien zur Schnecke gemacht.Die Systemjournaille ist Teil des verkrusteten Systems...
der einzige Widerstand gegen das verkrustete System kommt von mündigen und selbstständig denkenden Bürgen, die zwischen Systemjournalismus und und freier Presse unterscheiden können.3 Ihrer Antworten möchte ich herausgreifen:
1. Mit wem hätte Wolfgang Schüssel 2002 sonst koalieren sollen? Mit den Grünen? Er hat's ja probiert. Doch sehen Sie sich die meisten der Grün-Repräsentanten - speziell rund um Wien - an: Der Geifer des Hasses treift ihnen alleine bei Nennung des Namens ÖVP aus dem Mund. Keine vernüntige Basis.2. Das Wahlsystem: Der erst Schritt klönnte sein, die "Reform" 1970 mit der Sekundärfolge des Aufstockens von 165 auf 183 Abgeordnete, rückgängig zu machen. Einfache Begründung: 18 sitzen jetzt in Brüssel. Dass damit mach kleine Fraktion aus dem Parlament rausfliegen würde, wäre ein positiver Nebeneffekt.
3. ASVG versus Beamtenpension: Abgesehen davon, dass ich bei einer PV-Bundes-Konferenz 1973(!!!) die Angleichung forderte, werden zumeist die Fakten übersehen. Bei mir (Zöllner seit Ende 2003 in Pension) sieht das so aus: Der von mir eingezahlte Pensionsbeitrag für die (zum Vergleich!) nach ASVG maßgeblichen 15 Jahre betrug das 2,53-fache des ASVG-Beitrages (+ 153%!!); meine Pension liegt 28% über der ASVG-Pension (beides brutto). Abfertigung? Keine, die Jubiläumszuwendung wurde voll (50%), nicht begünstigt, versteuert. Nettodifferenz mehr als der 10-fache Monatsbezug. Was ist da ungerecht? Oder gerecht? Ich würde gerne auf unsere "Privilegien" verzichten, würde ich den überbezahlten Pensionsbeitrag und die vorenthaltene Abfertigung erhalten.
Re: 3 Ihrer Antworten möchte ich herausgreifen:
"überbezahlten Pensionsbeitrag"Diese überbezahlten Pensionsbeiträge haben de facto nicht Sie bezahlt, sondern der Staat hat sie von einem Säckel (Budget) in das andere Säckel (Beamtenversicherung) umgeschichtet. Diese im Vergleich zum ASVG völlig überhöhten Geldbeträge wurden von der beamteten Gewerkerkschaft mit einer beamteten Ministerin ausverhandelt. Aber zum Glück spielt ja Geld für den Staat keine Rolle. Das ASVG-Fußvolk wird es schon bezahlten. Einen Teil jetzt, den Rest bekommen die Enkelkinder in Form von Schulden umgehängt.
Und was heißt, ihre Pension liegt 23 Prozent über "der" ASVG Pension? Es gibt keine ASVG Einheitspension. Oder meinten Sie über der ASVG Höchstpension? Wen ja, erwarten Sie jetzt Mitleid vom unterprivilegierten Fußvolk, dass der Staat einfachen Zöllnern derart hohe Pensionen zuschanzt?
Nicht bereit hinzuhören
Dass Sie Ihre vorgefasst Meinung nicht zu überdenken bereit sind, sollte nicht verwundern. Die über Medien geschürten Vorurteile habe ich vor beinahe 40 Jahren vorausgesehen; ebenso, dass die eingezahlten Beiträge unsererseits in keinem Verhältnis zu den "Privilegien" stehen und deshalb die Angleichung gefordert. und nochmals zu Ihnen: Neid ist ein schlechter Ratgeber.Re: Nicht bereit hinzuhören
Das ist keine Antwort.Ja, es wird sich sehr viel bewegen in den nächsten 10 Jahren,
und je länger sich nichts bewegt, desto mehr wird es sich danach abspielen.Re: Ja, es wird sich sehr viel bewegen in den nächsten 10 Jahren,
Na ja, sollte es wider aller Erwartungen zu einem Wirtschaftswachstum von über 3 % kommen, wird sich gar nix ändern. Aber bei einem Wirtschaftsrückgang von über 10% (Giechenland, Spanien) wird auch hierzulande kein Stein am anderen bleiben.....eine pauschale verurteilung aller bürger ist typisch für viele journalisten. die massenmedien sind selbst ein teil des problems- sie reden negative entwicklungen schön und haben jede objektivität und kritikfähigkeit verloren. karriere geht vor transparenz und aufklärung.
eine pauschale verurteilung aller bürger ist typisch für viele journalisten. ein wenig mehr tiefe wäre vor allem für die medien angebracht. sie verschweigen erfolgreich, dass die bekannten privilegienbereiche schon immer profitieren und die anderen -die große mehrheit der österreicher - die asvg versicherten u.asvg pensionisten die opfer der bankenlobbypolitik sind.nur an der einen frage -hacklerregelung, sieht man wie desinteressiert die journalisten an einem transparenten u.fairen pensionsystem für alle sind.
gerade die journalisten sind ja berühmt für ihre langen studienzeiten- daher gehören die medienleute zu denjenigen die meist sehr spät in ihrem leben anfangen zu arbeiten. mit 27 oder oft knapp um die 30 beginnen diese akademiker oder journalisten an zu arbeiten und zahlen erstmals in ein pensionsystem ein. da haben die asvg langzeitversicherten arbeitnehmer und angestellten meistens schon 10 oder 15 beitragsjahre hinter sich. Fr. rohrer, selbt kann daher keine hacklerregelung in anspruch nehmen-daher wird sie schlecht gemacht.
kein wort auch zu den vielen privilegien und beitragsdefiziten in ÖBB, Nationalbank, ORF, Bauern,selbstständige oder akademikern. im asvg bereich ist der deckungsbeitrag eben durch die asvg hackler(richtig heißts "langzeitversicherte")am höchsten von allen.
die meist oberflächlichen massenmedien und deren vertreter sind daher ein teil des problems geworden. durch die eu u. bankenhörigkeit haben die medien jede kritikfähigkeit verloren.
Anneliese Rohrer geboren 1944, war von 1974 bis 2005 bei der "Presse" als innenpolitische Journalistin, Ressortleiterin Innen- und Außenpolitik tätig. Seit 2009 ist sie Kolumnistin bei der "Presse".
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