Europa – ein Vorbild verschläft seine Zukunft

31.08.2009 | 18:21 |  KARL GAULHOFER (Die Presse)

Wer zu langsam wächst, kann auch ein überlegenes Modell nicht verkaufen. Der reichste Wirtschaftsraum der Erde ist träge geworden, sein Erfolgsmodell hat seinen Glanz verloren.

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Wien. Schichtwechsel in Alpbach: die Politiker und Politologen gehen, die Wirtschaftsbosse und Ökonomen kommen. Im Mittelpunkt steht weiter, als Thema mit Variationen, die Zukunft Europas. Aber statt um hehre Ideale und vage Visionen geht es ab sofort um die harten Fakten des Hier und Heute: Wachstumsraten, Arbeitslosenzahlen, Budgetdefizite.

Amerika, die asiatischen Schwellenländer, die EU – legt man die Datenblätter der großen Wirtschaftsräume mit ihren ökonomischen Kennzahlen nebeneinander, sieht Europa so alt aus, wie es ist. Das Fragezeichen hinter „Weltmacht Europa?“, dem Leitthema der Wirtschaftsgespräche, deutet die Zweifel schon an: Der reichste Wirtschaftsraum der Erde ist träge geworden, sein Erfolgsmodell hat seinen Glanz verloren.

 

Gut gedacht, wenig gemacht

Eigentlich schade, denkt sich Karl Aiginger. Der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) diskutiert heute in Alpbach und zeigt sich im Vorfeldgespräch mit der „Presse“ überzeugt, dass die EU im Wettstreit mit den USA und Asien „auch ökonomisch das überlegene Modell“ anbieten kann – ihrer heutigen schwächeren Performance zum Trotz.

Denn wenn über die Zukunftsfragen der Welt verhandelt wird, stehen europäische Konzepte Pate. Gesellschaftlicher Zusammenhalt durch engmaschige soziale Netze, ökologische Ziele als Zukunftschancen statt Wachstumsbremsen, globale Regeln für Finanzmärkte – lauter Ideen „made in Europe“, die klug sind, weil ihre Umsetzung „auf lange Sicht günstiger kommt als das nachträgliche Reparieren von Schäden“.

Nur gehandelt wird woanders: „Europa denkt gut, ist aber bei der Umsetzung zu zögerlich.“ Mit dem Ergebnis, dass nun US-Präsident Obama mit Elan und Tempo vormacht, wie man „eine ökosoziale Politik umsetzt“.

 

Wifo-Aiginger: „Zu undynamisch“

Vor allem aber nützen den Europäern die schönsten Konzepte nichts, wenn die Zahlen nicht passen: „Die EU kann nicht ein Modell verkaufen, das im Ergebnis das am wenigsten dynamische der Welt ist.“

Am schwächeren Wachstum und der höheren Arbeitslosigkeit aber sind für Aiginger nicht Mängel an den Fundamenten des Systems schuld. Die Ursachen sieht er eher in gehäuften Fehlern im politischen Alltag, die alle kennen und niemand korrigiert: „Schon vor der Krise hatten wir einen zu hohen Staatsanteil“, durch Bankenrettungsschirme und Krisenpakete wächst er nun ins Bedrohliche.

Dass Arbeit zu hoch besteuert wird, schlägt sich unmittelbar auf die Wirtschaftsleistung durch: „Dieser Faktor reagiert am schnellsten auf hohe Belastungen.“ Als Folgen sieht Aiginger die in weiten Teilen Europas hohe Jugendarbeitslosigkeit und zu wenige schlagkräftige Unternehmen: „Es werden zu wenige Firmen gegründet, und diese wenigen bleiben meistens zu klein“ – anders als in den USA, wo junge Unternehmen dank Steuerermäßigungen in der Startphase rasch wachsen können.

Auch die für die EU-Staaten typischen „rigiden Arbeitsmärkte“ mit ihrem Ballast an „erworbenen Rechten“ seien für die aufstrebenden Schwellenländer, die sich nach dem richtigen Modell für ihre Volkswirtschaften umsehen, kein erstrebenswertes Vorbild.

Länder wie China, Indien oder Brasilien aber werden in der multipolaren Welt von morgen das globale Wirtschaftsgeschehen weit stärker mitbestimmen als heute. Aiginger macht sich keine Illusionen: Die Langsamkeit, die Uneinigkeit und die „komplizierten Institutionen“ machen die Region Europa für die Stars von morgen wenig attraktiv.

Freilich habe sie die Finanzkrise gelehrt, dass auch die USA nicht das beste aller Modelle ihr Eigen nennen. Also „shoppen“ sie auf dem Weltmarkt der ökonomischen Strategien. Und das gibt Europa die Chance, im Spiel zu bleiben – wenn es rechtzeitig aufwacht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.09.2009)

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21 Kommentare
Gast: Leser
01.09.2009 15:17
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Das Problem Europas ist:

Führende Köpfe in der Wirtschaft und Politik lagern ganze Wirtschaftssparten aus. Produziert wird in China, die Buchhaltung ist in Indien, verkauft wird zu heimischen Preisen.

Europa wird auch nicht immer älter, es fehlen die Kinder. Von Polen bis Portugal verschwindet die Bevölkerung, und die Politik schaut zu.

Auch die Wirtschaft verhält sich kinderfeindlich.

Außerdem hat Europa den riesigen Nachteil, daß die Geschichte immer wieder aufgerührt wird, der Zusammenhalt innerhalb der EU ist nicht besonders groß...

Mit einem Wort: Europa ist eine einzige große Baustelle!!!

Europa Erfolgsmodell seit 1000 Jahren

Ob es die Türkei ist /seit Atatürk/ ob Russland /seit Peter d. Grossem/ ob Asien, Afrika, alle wollen kulturell und wirtschaftlich gedeihen /wie das europäisierte Amerika/ durch EUROPÄISIERUNG. Das tollste Erfolgsrezept der Geschichte. Christentum, persönliche Verantwortung, nicht Kollektiv-Schleim und Menschenrechte.

Gast: hmv
01.09.2009 10:48
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wär ja schön, wenns nur ein wirtschaftsraum wäre!

die eu ist aber leider ein überwachungssuperstaat, der sogar festlegt, wie bei uns die briefkästen ausschauen sollen (kein witz).
irgendwo muss eine grenze sein.
besser das ganze system stürzt ein und wir probieren es noch mal mit einem europaweiten reinen handels- und friedensvertrag, der einzelne länder, meinungen und kulturen respektiert!

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Re: wär ja schön, wenns nur ein wirtschaftsraum wäre!

und vorher hats die post festgelegt.
was ist daran schlecht, wenn diese einheitlich sind. man kann dann auch einheitlich definieren, was zustellbar ist und was nicht. und es werden wohl auch österreicher in brüssel mitgestimmt haben.

"..der einzelne länder, meinungen und kulturen respektiert!.." sie meinen alle müssen die österreichische repektieren?

Antworten Antworten Gast: hmv
01.09.2009 12:39
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Re: Re: wär ja schön, wenns nur ein wirtschaftsraum wäre!

es ist das gesamtbild und die tendenz, die mich stört. die eu hat nicht die kompetenzen, und darf sie auch gar nicht haben, jeden teil des alltagslebens zu normen, zu regulieren und zu erlauben/verbieten.
wo wir hinkommen, wenn die eu meint, eine gute idee zu haben sehen wir am beispiel energiesparlampen (stellvertretend für viele querschüsse).

natürlich muss die österreichische meinung akzeptiert werden (damits uns nicht so wie den iren geht bei unserer mittlerweilen 4. abstimmung über die neue eu-verfassung) - so weit kommts noch, dass das ausland bestimmt, was hier richtig und falsch ist!!

Re: wär ja schön, wenns nur ein wirtschaftsraum wäre!

Es ist kein "Überwachungssuperstaat" , wie sinnig und unsinnig gewisse Dinge sind, darüber lässt sich streiten aber es ist schlussendlich auch eine Frage was wir daraus machen wollen. Das Desinteresse der Bevölkerung provoziert derartige Auswüchse, statt das die Bevölkerung auch politishc teilnemen würde an der EU und damit das ganze auch besser formen würde. Ein reiner europäischer Handels- und Friedensvertrag ist nicht konkurrenzfähig gegenüber den USA und China, weil die Nationalstaaten nicht das politische Gewicht besitzen etwas gegenüber diesen beiden Mächten durchzusetzen.
Ganz hart gesagt DER NATIONALE KLEINSTAAT IST TOT.

Antworten Antworten Gast: hmv
01.09.2009 13:02
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Re: Re: wär ja schön, wenns nur ein wirtschaftsraum wäre!

stimmt, es "ist" keiner, es "wird" einer.
wissen sie, manchmal denke ich mir, es ist absicht, dass die menschen nicht mehr teilhaben dürfen an der eu und darüber informiert werden. so dumm können die eu-politiker nicht sein! nein ich denke eher, sie haben angst vor einer -dann- kundigen bevölkerung, die die machenschaften und entschlüsse der eu hinterfragt und vielleicht auch zu stoppen weiß.

so existieren die zwei lager parallel und die eu kann ohne widerstand schön ihr ding durchziehen.

das problem ist, wenn die eu politisches gewicht hat, wird sie auch immer nach der pfeife der usa tanzen und uns als gesamtheit z.b. in weitere kriegsschauplätze ziehen.
nehmen wir die frage über einen us-einmarsch in irak und afghanistan: ein paar eu-staaten sagen "ja", ein paar "nein" - das is gut so und ihr recht.
in zukunft wird es EINE eu-stimme geben (die medien und politiker werden die zu manipulieren wissen). rauskommen würde ein weiterer freifahrtschein für die usa, eine beteiligung europäischer staaten (bzw. des eu-heeres) an kriegseinsätzen (neusprech: antiterrorkampf) und raten sie mal wie österreich dann dastünde! die eu-linie war "ja zum krieg" das heißt österreich würde genauso zum vergeltungsziel.
bis die unterschiedlichen völker europas freiwillig eine gemeinsame politische linie verfolgen, würde es noch mindestens 100 jahre dauern. und nicht so wie die eu sich das vorstellt - am besten schon morgen.

Re: Re: Re: wär ja schön, wenns nur ein wirtschaftsraum wäre!

Die Menschen DÜRFEN daran teilnehmen, sie sollen sogar, sie tuns aber nicht. Wir haben in Österreich generell eine Mentalität, das wir einmal alle 4-5 Jahre wählen gehen uns aber ansonsten nicht interessieren. Wir müssen Petitionen machen wenn uns was nicht passt, vielleicht mal auf die Strasse gehen wenns ganz schlimm ist, wenn die EU scheitert und nicht das großartige Ding wird das sie werden könnte, dann ist das nicht die Schuld der Politiker oder der Medien sondern ganz alleine die Schuld des VOLKES.
Wir haben verlernt das Demokratie nicht "ich schrieb maln Lesebrief, ach bin ich politisch" bedeutet sondern ein tatsächlicher Zwang zur Partizipation darstellt.
Eine wirkliche Demokratie (nicht so eine Bananenrepublik wie in Österreich) kann nur stattfinden wenn die Bürger was tun. An 99% der Dinge über die sich die Leute aufregen sind sie selber Schuld weil sie sie nicht ändern, DIE MACHT GEHT VOM VOLKE AUS und das Volk muss sie ausnutzen und benutzen um seinen Willen durchzusetzen.
Wir müssen uns wieder unserer Macht bewusst werden und sie ausüben, dann wird die EU auch das großartige Projekt das sie werden kann, aber wenn eben alle faul auf ihrem A**** sitzen und meinen mit ein bisschen in einem Forum stänkern würden sie was ändern (aber am Wahltag gehen sie dann nicht zur Wahl) dann werden wir ganz flux wieder eine Diktatur haben.

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Re: Re: wär ja schön, wenns nur ein wirtschaftsraum wäre!

das sieht man sehr gut an der schweiz.
die militärische verteidigung, welche in der vergangenheit von bedeutung war, könnte man durch ein kluges und massives heer erfolgreich bewältigen.

bei der wirtschaftlichen verteidigung tut sich sogar die schweiz sehr schwer. (siehe: datenherausgabe durch die UBS)
"wirtschaftskriege" bedürfen allianzen, kapital, märkte, innovationen,....

Gast: Oskar
01.09.2009 10:23
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Wenn die EU-Aparatschiks in China das Sagen hätten

würde das Land ebenfalls schon nach wenigen Jahren ein Nullwachstum aufweisen.

Das ist ja der simple Trick der Aufsteiger-Staaten: Man leistet sich keinen koruppten, unrentablen Wasserkopf, sondern entscheidet pragmatisch.

Wenn ein Arbeitnehmer für einen Nettolohn von 10 Euro für 60 Euro Bruttolohn gut sein muß, damit all die Bürokraten und Gutmenschenprojekte bezahlt werden können, dann investiert halt keiner mehr.

Ich finde es erstaunlich, daß unter den hiesigen Rahmenbedingungen überhaupt noch Wirtschaft zustande kommt.

Irgendwann ist die Substanz verbraucht, dann geht es richtig abwärts mit Europa.

Antworten Gast: Gras
01.09.2009 18:25
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Re: Wenn die EU-Aparatschiks in China das Sagen hätten

Wenn China Ihnen so gefällt wandern Sie doch dort hin aus.


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Re: Re: Wenn die EU-Aparatschiks in China das Sagen hätten

müssen feststellungen einer person mit dessen willen zusammenhängen?

Re: Wenn die EU-Aparatschiks in China das Sagen hätten

Das hat nichts mit der EU zu tun, sondern mit der Tatsache das Pragmatismus bei uns nicht gerade Hochkultur hat, weder in der EU noch im Bürgermeisteramt. Aber es ist eine billige Strategie Fehler von politikern der Idee "EU " anzulasten.

Gast: AlRu
01.09.2009 09:42
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Europa-ein Vorbild verschläft seine Zukunft

Dies ist leider richtig - jeder Fortschritt wird von Gegner gestoppt oder zumindest so gebremst, daß Jahre vergehen bis die Durchführung erfolgen kiann.
Z.B. 3.Piste am Flughafen - wenn diese nicht demnächst gebaut wird muß die Lufthansa in die BRD ausweichen, Frankfurt baut bereits die 4.Piste !!

Antworten Gast: Cato
01.09.2009 10:20
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Re: Europa-ein Vorbild verschläft seine Zukunft

Thema verfehlt setzen !!!!

Bitte kein billiges Lobbygeschwätz

immer diese hinkende vergleiche

Wenn man nun schon mal die USA, China und die EU vergleicht, muss einem ja auffallen, dass die EU nunmal ein Staatenbund und kein Bundesstaat ist. Daraus folgt, dass bestimmte Entscheidungen einstimmig durch die Repräsentanten der einzelnen Mitgliedstaaten mitgetragen werden müssen. Es fehlt halt eine Führung, die progressiv handelt, bzw. handeln kann. Man kann zwar zukunftsorientiert Modelle entwickeln, diese werden aber durch den Kuhhandel beim Zustimmungsprozess stark verwässert.
Das Grundproblem bleibt, die Menschen müssen sich entscheiden, ob sie eine starke EU wollen (als Bundesstaat mit eigener Regierung) , diese muss natürlich auch demokratisch legitimiert sein. ( was sie ja momentan nur über 10 Ecken ist- siehe kommission) -- Denn Visionen können nicht ständig diskutiert und durch Kompromisse zerpflückt werden-- sie brauchen jemanden der daran glaubt und die Macht hat sie durchzusetzen

...

Die Leute haben völlig recht. Die EU ist ein grossartiges Modell, aber es fehlt an allen Ecken und Enden am politischen Willen Autorität nach Brüssel zu geben.
Unser Problem ist das das starke Europa nicht gewünscht wird, weil die Politiker lieber in ihrem eigenen kleinen Sumpf bleiben wo es keinem auffällt wenn sie die Hand aufhalten und nichts tun.
Wir müssen für die Zukunft arbeiten, wir müssen uns bemühen ein starkes geeintes Europa aufzubauen, da ist sowohl übertreibenere Nationalismus als auch übertriebener Sozialismus völlig fehl am Platz. Die ersten Dinge die wir benötigen, sind eine gemeinsamer EU-Aussenminister und ein topausgerüstetes Eu-Heer und von da an sollten wir sukzessive auf den Staat EU hinarbeiten, denn wenn man den Tatsachen ins Auge sieht, sind die Nationalen "Klein"staaten am Ende und nicht mehr konkurrenzfähig gegenüber Ländern wie China und Indien.

Diese Experten haben keine Ahnung...

Europa wird weiterhin mit ihrer Überlegenheit die Welt führen. Der alte Kontinent hat noch immer Technologie und Führungskraft...
Politische Anführer wie Merkel und Sarkozy werden Europa wieder an die Spitze der Welt setzen.
Österreich wird auch eine Führungsrolle übernehmen. Es kommen neue Politiker ins Spiel wie Strache. Diese werden Europa den alten Glanz wieder geben...

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
01.09.2009 21:58
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Re: Diese Experten haben keine Ahnung...


Fakrtum ist:
die Brasilianer bauen für die Chinesen Satelliten
und die Chinesen bauen die Raketen zum raufschießen.

Noch vor 25 Jahren undenkbar - aber keine
Sau braucht heute noch die USA und EU schon
gar nicht

Antworten Gast: Arnot
01.09.2009 10:26
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Re: Diese Experten haben keine Ahnung...

Wie schaffen Sie es eigentlich, bei jedem Thema zu 100% falsch zu liegen?

Sie sind ja der beste Kontraindikator.

Antworten Gast: Markus
01.09.2009 00:05
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Re: Diese Experten haben keine Ahnung...

Ich hoffe zwar ebenfalls das Europa allgemein seine ehemalige Dynamik zurückerlangt, allerdings sieht es zur Zeit etwas träge aus (abgesehen dem bis vor kurzen noch brummenenden Wirtschaftsmotor aus Russland).Ich selbst bin Unternehmer mit Mitarbeitern und mir wurden bislang wo es nur geht Steine in den Weg gelegt, allen voran das Finanzamt!!! Statt Geld für Innovation, drücke ich den Großteil lieber in den übergroßen "Sozialstaat Apparat"ab. Da kann nichts weitergehen (Ich bin der Ansicht das ganz Europa zu einen großen Bürokratisch aufgeblasenen Bollwerk mutiert ist, zwar technologisch hoch entwickelt, aber nicht fähig es richtig zu vermarkten). Es fehlt an Visionen und klaren, konstruktiven Plänen. Als Beispiel nenne ich nur z.B.: den Bausektor. Während weltweit Superlativen der Architektur in den Himmel schießen , tümpelt ganz Europa mit "Sozial-Ökonomischer" - ästhetisch fürchterlicher Architektur, dahin. Während der Hauptbhf. Wien gebaut wird, entstehen in China 19 komplette Retorten Städte für je 600.000 Einwohner mitsamt Flughafen .... Ich würde zwar niemals im Leben tauschen wollen, allerdings bemerkt man den großen Unterschied. Ich sage es nicht gerne, aber löst sich Europa aus dieser "Über - Human Pseudo Sozialschiene" nicht werden wir leider nicht mehr weit kommen. Zwar wird dieser Text nicht jeden gefallen, allerdings werde ich auch ganz bestimmt, NICHT so weit daneben liegen. Schönen Abend.

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