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"Höhere Pensionen wurden entwertet"

28.10.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Im Schnitt sollen die Pensionen 2013 um 1,8 Prozent angehoben werden. Aber ein Wirtschaftskammer-Sozialexperte beklagt die jahrelange Praxis gestaffelter Erhöhungen.

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Wien/Ett. Um die Erhöhung der Pensionen flammt jetzt in ungewohnter Weise ein neuer Konflikt auf. Am Montag, wird die Pensionskommission auch formal feststellen, was seit Längerem bekannt ist. Die Pensionen müssten zur Abgeltung der Teuerung im kommenden Jahr um 2,8Prozent angepasst werden. Da SPÖ und ÖVP im Zuge des Sparpakets im Februar fixiert haben, dass die Pensionen 2013 um einen Prozentpunkt unter der errechneten Marke angehoben werden, bleiben unter dem Strich 1,8 Prozent.

 

„Schritte zur Einheitspension“

Allerdings nicht für alle: Denn Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat bereits deutlich gemacht, dass er eine sozial gestaffelte Erhöhung anstrebt. Niedrige Pensionen würden demnach prozentuell stärker angehoben als höhere. Die Details müssen bis Ende November in politischen Gesprächen zwischen der Bundesregierung und den Seniorenvertretern geklärt werden.

Genau gegen politische Eingriffe und unterschiedliche prozentuelle Erhöhungen regt sich jetzt Widerstand. Martin Gleitsmann, der Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer, macht im Gespräch mit der „Presse“ auf die Schattenseite dieser Vorgangsweise aufmerksam, die seit Jahren „fast unbemerkt“ erfolge. Zwar sei für sich genommen jeder einzelne Eingriff kein schwerwiegender: „In der Zusammenschau über viele Jahre ergibt sich aber eine deutliche Entwertung höherer Pensionen.“ Auch diesmal, so befürchtet er, werde bei der Pensionsanpassung „ein Schritt Richtung Einheitspension“ oder „Volkspension“ gesetzt.

Gleitsmann verweist darauf, dass es zwischen 2004 und 2011 für höhere Pensionen nur Aufstockungen um Fixbeträge oder Einmalzahlungen und einmal keine Anhebung gegeben habe. Grundprinzipien des Pensionssystems würden damit beiseitegestellt. Dies sei unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes „besonders kritisch“ zu sehen.

 

„Willkürlich umverteilt“

Außerdem werde das sogenannte Äquivalenzprinzip beeinträchtigt, wonach den geleisteten Beiträgen entsprechende Leistungen gegenüberstehen sollen. Bezieher höherer Pensionen haben im Regelfall als aktive Arbeitnehmer höhere Beiträge zur Finanzierung des geltenden Umlageverfahrens geleistet. Nun werde „politisch willkürlich über ein Versicherungssystem umverteilt“. Nach Angaben Gleitsmanns seien die Ausgleichszulagen, mit denen niedrige Pensionen auf ein Mindestniveau angehoben werden, in den vergangenen zehn Jahren um 29 Prozent angehoben worden. Durchschnittliche Pensionsbezieher müssten mit einer Steigerung von rund 20 Prozent zufrieden sein, Höchstpensionsbezieher mit rund 14,5 Prozent. Diese von Regierung und vom Gesetzgeber „gewollte Benachteiligung“ treffe massiv den Mittelstand.

Die Kritik des Experten ist brisant. Denn zum Handkuss durch die gestaffelte Erhöhung sind vor allem viele pensionierte Beamte gekommen, die nicht die volle prozentuelle Pensionserhöhung erhielten. Ein Problem kommt noch dazu. 2008 war die Staffelung so kompliziert, dass schließlich rund 500.000 Pensionisten mit Minipensionen eine geringere Erhöhung erhalten haben. Da davon ein Geschlecht, nämlich die Frauen, deutlich häufiger betroffen war, hielt diese Form der Anhebung vor dem Europäischen Gerichtshof nicht. Hundstorfer sorgte dann dafür, dass es für Betroffene heuer eine Nachzahlung gegeben hat.

Auf einen Blick

Martin Gleitsmann ist Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer. Er kritisiert jetzt vor der Pensionserhöhung für 2013 Nachteile für Bezieher höherer Pensionen durch die gestaffelten Erhöhungen in den Vorjahren. [Reither]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.2012)

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167 Kommentare
 
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Gast: Pensionsraub
29.10.2012 22:30
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Gemeinsam mit Nordkorea und Kuba ist Österreich eines der letzten kommunistischen Länder, obzwar mit scheindemokratischer Tünche

Ein Leben lang mußte ich zur Sanktionierung hoher Qualifikation pro Woche 60-100 Stunden für einen Mittelschichtbezug roboten und mußte dafür vom Bruttogehalt an die 2/3 Abzüge leisten!!

Als Strafe dafür, wurde meine Pension seit 2000 um ca. 1/3 der Kaufkraft entwertet!

Im Vergleich dazu wurden die Pensionen der Mindestpensionsbezieher nur um einen marginalen Kaufkraftverlust (etwa 4 %) gekürzt.

Diese sachlich nicht gerechtfertigte Differenzierung aus ideologischem Fanatismus und aus Gründen des Stimmenkaufs verstößt gegen das Gleichbehandlungsprinzip der österr. Bundesverfassung!

Leistung wird in Österreich demnach nicht adäquat honoriert, eher soziales Schmarotzertum.

Außerdem erodieren durch diese betrügerische Vorgehensweise die Rechtssicherheit und das Vertrauen in das Pensionssystem.

Viele hochqualifizierte Junge wandern daher lieber ins Ausland ab.

Die ÖVP könnte massiv Stimmen wiedergewinnen, wenn sie diese hinterhältige Vorgangsweise der Roten ein für alle mal effizient konterkarieren würde. Doch bisher nur Scheingefechte und Krokodilstränen seitens des Politpensionärs Khol mit fürstlicher Apanage auf Steuerzahlerkosten.

Für viele düpierte Pensionisten ist dann Blauwählen die einzige Alternative.

Denn die ÖVP buckelt nurmehr vor der SPÖ.
Es ist zum Grausen!

Re: Gemeinsam mit Nordkorea und Kuba ist Österreich eines der letzten kommunistischen Länder, obzwar mit scheindemokratischer Tünche

Uns Sie glaiuben wirklch, dass sich die FPÖ mit ihren Lichtgestalten wie MAischi, Plech, KHG, Fporstinmger, Sickl, Haupt, GEbr. Scheuch, Dobernig u.a. für die Pensionisten einsetzen wird? Die FPÖ hat bewiesen, dass ihren Proponenten nur um den Futtertrog geht.

Antworten Antworten Gast: Monsterpensionär Khol
30.10.2012 17:55
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Die schleichende Enteignung der ÖVP-Pensionisten kostet die ÖVP viele Wählerstimmen

Gemeinsam mit seinem (milde ausgedrückt) neonrot blinkenden Kumpan Blecha Charly ist der m.E. die Pensionisten infam verratende Islamistenfreund Khol http://www.youtube.com/watch?v=F1HSb_03avM ein exzellentes Beispiel dafür, warum man als Nichtentmündigter nicht mehr dieses sich etikettenschwindlerisch "christlich-sozial" und "Volkspartei" nennende SPÖ-Beiwagerl trotz aller Toleranz nicht mehr wählen kann. Denn die Interessen ihrer Wählerklientel vertritt die von der IV am Nasenring herumgeführte, vor der ideologisch verblendeten, hirntoten SPÖ letztlich fast immer knieweich kuschenden ÖVP längst nicht mehr. Lieber schenkt man milliardenweise im Dutzendpack das hart errungene Steuergeld der EUdSSR, den Euro-Pleitiers und ihrer Fluchtgeld-Kleptokratie, den bürgerausbeutenden ESM-Schergen und der hochprofitablen Migrationsindustrie, als den eigenen Landsleuten, die jahrzehntelang als hochqualifizierte Leistungserbringer überproportional hohe Geldbeträge in die sich nun als Schimäre erweisende Pensionsillusion einzahlen mußten, sodaß hinterhältig erzwungen bis zu 70 % des Bruttogehaltes auf dem Altar des Sozialstaates für die satanische Klientelpolitik verschwenderischer rotschwarzer Politschergen geopfert werden mußten. Alt geworden, wird die Generation der Betrogenen auch von der rotschwarzen Pflege-Mafia unter großen Schmerzen scheibchenweise enteignet.

Frustriert vom Pensionsraub auch der ÖVP wenden sich die Pensionisten erzwungenermaßen der Protestpartei FPÖ zu.

Re: Die schleichende Enteignung der ÖVP-Pensionisten kostet die ÖVP viele Wählerstimmen

Ich glaube Sie haben sich noch nie das Kompetenzgesetz angesehen. NAch diesem kann der BK, der als einzige Aufgabe die Vertretung der Regierung nach außen hat, keinem seiner Minister eine Weisung erteilen. Für dieFinanzen ist allein der FM zuständig und verantwortlich und bekanntlich haben wir seit 2000 FM auf ÖVP-Ticket.
Mit anderen Worten wir haben seit 2000 eine ÖVP Regierung, die zeitweise SPÖ-Einsprenkeln aufweisen.

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Re: Re: Gemeinsam mit Nordkorea und Kuba ist Österreich eines der letzten kommunistischen Länder, obzwar mit scheindemokratischer Tünche

ich kann hier nicht herauslesen, dass er eine der Parteien empfiehlt,

warum auch?

Antworten Antworten Gast: Nur heuchlerische, korrupte Parteihirnederln zur Auswahl
30.10.2012 10:07
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Re: Re: Gemeinsam mit Nordkorea und Kuba ist Österreich eines der letzten kommunistischen Länder, obzwar mit scheindemokratischer Tünche

Einzig um den üppigen Futtertrog mit doppelt so hoher, automatischer Pensionsanpassung geht es allen Parteipolitikern aller Couleurs, auch der neuen (Piraten, Stronach, Neos). Nur wenn man FPÖ wählt, ärgert man das deshalb hysterisch gackernde, heuchlerische, zynische, saturierte Parteienstablishment am meisten. Korrupt sind sie meiner Einschätzung nach alle. Nur da die GROKO alle Schaltstellen besetzt hält, fliegt weniger sie Belastendes auf. Ein Politumschwung wäre deshalb für viele desillusionierend. Um diesen zu verhindern, werden ja dzt. nervös immer neue "liberale" Miniparteien von EU-hörigen, vom Staatsbereich etwa durch Privatisierungen und Subventionen profitierenden Unternehmern gegründet.

Gibt es denn eine Partei, die sich für die Interessen der Mittelschicht-Pensionisten einsetzt?

In Wahrheit ist die Mittelschicht längst verraten & verkauft. Keine der Parteien vertritt auch nur annähernd ihre Interessen. Von allen Seiten wird die Mittelschicht nur geplündert: die einen tuns von links, die anderen von rechts. Das sozialleistungeneinheimsende Subproletariat meist fremdländischer Provenienz ist ebenso wie die de facto kaum Steuern zahlende, bestvernetzte und daher privilegierte Privatstiftungen-Prominenz mit ihrer neoliberalen Abzockerpolitik der Ruin der Mittelschicht.

Zerrieben zwischen den beiden Mühlsteinen Umverteilung und neoliberaler Ausbeutung bleibt der schleichend teilenteigneten Mittelschicht nur das verzweifelte Ärgerniserregen durch Blauwählen.

Re: Re: Re: Gemeinsam mit Nordkorea und Kuba ist Österreich eines der letzten kommunistischen Länder, obzwar mit scheindemokratischer Tünche

Nun ja die ERfahrungen mit FPÖ-Vertreterna an den Schaltheblen der MAcht hat gezeigt, dass sie nur an persönlichen Vorteilen interessiert waren. Glauben Sie wirklch, dass z.B. Reichold, nachdem sich gezeigt hat , dass er als Minister unfähig ist, ihn eine private Firma in deren Topmanangement gehoben hätte.

Antworten Antworten Gast: Nur heuchlerische, korrupte Parteihirnederln zur Auswahl
30.10.2012 09:53
1 0

Re: Re: Gemeinsam mit Nordkorea und Kuba ist Österreich eines der letzten kommunistischen Länder, obzwar mit scheindemokratischer Tünche

Einzig um den üppigen Futtertrog mit doppelt so hoher, automatischer Pensionsanpassung geht es allen Parteipolitikern aller Couleurs, auch der neuen (Piraten, Stronach, Neos). Nur wenn man FPÖ wählt, ärgert man das deshalb hysterisch gackernde, heuchlerische, zynische, saturierte Parteienstablishment am meisten. Korrupt sind sie meiner Einschätzung nach alle. Nur da die GROKO alle Schaltstellen besetzt hält, fliegt weniger sie Belastendes auf. Ein Politumschwung wäre deshalb für viele desillusionierend. Um diesen zu verhindern, werden ja dzt. nervös immer neue "liberale" Miniparteien von EU-hörigen, vom Staatsbereich etwa durch Privatisierungen und Subventionen profitierenden Unternehmern gegründet.

Gibt es denn eine Partei, die sich für die Interessen der Mittelschicht-Pensionisten einsetzt?

In Wahrheit ist die Mittelschicht längst verraten & verkauft. Keine der Parteien vertritt auch nur annähernd ihre Interessen. Von allen Seiten wird die Mittelschicht nur geplündert: die einen tuns von links, die anderen von rechts. Das sozialleistungeneinheimsende Subproletariat meist fremdländischer Provenienz ist ebenso wie die de facto kaum Steuern zahlende, bestvernetzte und daher privilegierte Privatstiftungen-Prominenz mit ihrer neoliberalen Abzockerpolitik der Ruin der Mittelschicht.

Zerrieben zwischen den beiden Mühlsteinen Umverteilung und neoliberaler Ausbeutung bleibt der schleichend teilenteigneten Mittelschicht nur das verzweifelte Ärgerniserregen durch Blauwählen.

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Re: Re: Re: Gemeinsam mit Nordkorea und Kuba ist Österreich eines der letzten kommunistischen Länder, obzwar mit scheindemokratischer Tünche

scheint wirklich so zu sein.

Man sehe nur, wie Khol die letzten 10 Jahre die mittelschichtpensionisten verraten hat.
Nachdem er vorher schon bei Schüssels Raubzug fleißig mitgearbeitet hat.

Gast: Danielakra
29.10.2012 22:09
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is eh gut so

alte Menschen brauchen eh weniger Geld als die Jüngeren Menschen. jeder PensionisIn sollte nicht mehr als 1000,- euro Pension im Monat erhalten.

Gast: Vollstrecker
29.10.2012 21:03
1 1

"höhere Pensionen"


gehören zurück gestutzt und die Verantwortlichen dafür inhaftiert.

Stimmen Sie für mehr Gerechtigkeit bei den Pensionssystemen und gegen die Einheitspension trotz hoher Beitragszahlungen ab!

Stimmen Sie für mehr Gerechtigkeit bei den Pensionssystemen und gegen die Einheitspension trotz hoher Beitragszahlungen ab!
Die enormen Pensionszuschüsse des Staates fallen vor allem wegen Pensionsprivilegien für kleine privilegierte Gruppen an, während die Mehrheit der Österreicher das mit ihren Steuern und einem systematischen Kaufkraftverlust ihrer Pensionen bezahlen muss:
Kaufkraftgarantie für Pensionisten mit späterem Pensionsantritt od. Sozialengagement?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=85
Angleichung von Pensionsantrittsalter & Pensionsrecht der ÖBB an das ASVG-System
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=152
Sollen die vom RH aufgezeigten Pensionsprivilegien bei den Sozialversicherungsträgern rasch abgeschafft werden?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=153
Zusatzpensionen für Witwen von SV-Beamten wie bei ASVG-Witwen kürzen
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=159
Pensionsantrittsalter der Wiener Beamten von 53.5 auf 60.5 J. anheben wie beim Bund & damit 100 Mio. € /J. sparen?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=151

Gast: nina blum
29.10.2012 15:50
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Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Und außerdem braucht man keinem soviel Pension auszahlen, denn wenn er dann im Alter marode wird, dann läß er sich ja auch vom Staat aushalten.

Antworten Gast: egi
29.10.2012 20:27
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Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Denken Sie doch darüber nach, dass es Leute gibt, die eine höhere Pension deshalb haben, weil sie ein Leben lang höher Pensionsversicherungsbeiträge einzahlten, - wenn Sie die Politiker ausklammern die nach relativ kurzer Zeit in unverständliche Pensionshöhen gekommen sind.
Unter Berücksichtigung der lebenslangen hohen Versicherungsleistungen ist dieses Vorgehen in einem Rechtsstaat schon lange unverständlich, denn letztendlich gibt es einen Versicherungsvertrag mit unserem Rechtsstaat, der nicht eingehalten wurde und wird und man kann nur hoffen, dass hier die Justiz auch tätig wird.
PS.: Das heute unser Pensionssystem schieflastig ist, ist z.B. darauf zurückzuführen, dass immer mehr Personen, die geringe bis keine Leistung erbracht haben (aus welchen Gründen auch immer, siehe oben) zum Schaden aller anderen, aus diesem Versicherungstopf versorgt werden.

Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

DAs Problem dabei ist jedoch, dass es sich genau bei jenen, die höhere Beträge eingezahlt haben sich die ausgezahlten Pensionen versicherungsmathematisch nicht ausgeht. Das beste Beispiel dafür ist der Umsatand, dass die Beamtenpensionen nur zu ca. 20% durch Beiträge gedeckt sind. die wesentlich kleineren ASVG-Pensionen aber zu ca. 90%. DAnz zu schweigen zu den Selbständigen- und Bauernpesionen, die nur zu einem lächerlich geringen Teil durch BEiträge gedeckt sind.

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Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

wo haben sie den diese Märchenzahlen her,
die Beamtenpension kann gar nicht zu 100% gedeckt sein, denn ein großteil dieser pension sind die aufgaparten, versprochenen Nachzahlungen für die Aktivenzeit.
Abgesehen davon, dass bei höheren Pensionen ca. 40% Rücklauf sind.

Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Sie haben mit ihren Feststellungen (wenn man sie in der Gesamtheit beurteilt) grundsätzlich recht, aber doch muss man auf etwaige Fehlinterpretationen hinweisen. Es stimmt nämlich im Einzelnen sehr wohl, dass die Menschen mit geringeren Pensionen (aus welchen Gründen auch immer) die ca 90 % Deckungsgrad keinesfalls erreichen. Sie haben im Allgemeinen als Aktive geringe Beiträge gezahlt und kaum oder sehr wenig Lohnsteuer. Auch in der Pension setzt sich das fort und die Nettolohnersatzrate d. h. der Vergleich NETTOLOHN und NETTOPENSION ist bei geringen Leistungen günstiger („sie“ bekommen also relativ gesehen, mehr „heraus“). Damit tragen sie auch zur indirekten steuerlichen Finanzierung der Staatszuschüsse für die Pensionen, Renten ganz Allgemein, als AKTIVE wie auch als Pensionisten wenig bis nichts bei.
Trotzdem muss man höllisch aufpassen, denn viele mit geringeren Pensionen – die wenige Beiträge und wenig bis keine Lohnsteuer gezahlt haben/zahlen – können trotzdem eine wertvolle bzw viel wertvollere Arbeit für die Gesellschaft geleistet haben und haben meine Hochachtung! (z.B. AltenpflegerInnen) als andere, „die mehr eingezahlt“ haben und auch eine höhere Pension bekommen.
Wenig erfreulich sind wieder einmal die vielen Beiträge im Forum, welche eine eklatante Unkenntnis der Materie, der (komplizierten, auch sozialen) Zusammenhänge und Rechtslage zeigen und oft nur rein emotionale Aussagen beinhalten. Die Konsequenz ist wieder einmal, eine Vernaderungs-, Neiddebatte, „Gleichmacherei“, gegeneinander ausspielen (Jung gg. Alt halte ich für besonders gefährlich) bei der jeder der sachliche Argumente vorbringt, als Verteidiger von Systemen und Privilegien hingestellt wird.


Re: Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Iche habe es zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber ich beziehe mich grundsätzlich auf Bruttobezüge, sowohl bei Aktivbezügen, wie auch bei Pensionen, da alles andere auch von perönlichen GEgebenheiten abhängt. Bei meinen Zahlen bin ich nicht von der Steuerleistung sondern von den SV-Beiträgen ausgegangen. Diese SV Beiträge fallen bei ASVGlern praktisch ab der Geringfügigkeitsgrenze an, wogegen die Steuer erst ab 11000/a beginnt.
Insgesamt sind die ASVG-Pensionen zu ca. 90% durch die ASVG-Sozialversicherungsbeiträge gedeckt; ein Deckungsgrad der bei den Beamten, Bauern, die bei den Steuern auch extrem geschont werden, und Beamten bei weitem nicht erreicht wird und die letztendlich das Pnesionsproblem bedingen. Für die ASVGL besonders ägerlich sind die Bestimmungen fpr die Gemeinde Wien-Beamten, die extrem viel in Krankenstände flüchten und extrem früh in die Pension gehen und somit dem Steuerzahler auf der Tasche liegen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: egi
31.10.2012 17:45
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Re: Re: Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Bei all den Statistiken(90%) ist zu bemerken, dass sie Teilwahrheiten sind. So wird bei Bauern, durch die Verringerung der bäuerlichen Betriebe, unabhängig von der Geringfügigkeit die diese Gruppe für die Pensionsversicherung aufwendet, der Deckungsgrad dadurch abnehmen,
gleiches ist bei Beamten zu bemerken. Durch die Nichtpragmatisierung vieler Berufsgruppen bei Neuaufnahme oder durch Auslagerung vieler Arbeitsbereiche durch Bund, Land und Gemeinden, werden autom. Beamtenzahlungen in den Pensionstopf verringert bei gleichzeitiger Erhöhung der ASVG Pensionseinzahlungen, als Bsp. wäre der gesamte Post oder Telekom Bereich beim Bund oder die Auslagerung von Sozialeinrichtungen in private Verein in den Gemeinden zu nennen (könnte fortgesetzt werden). Dadurch kommen sogar Arbeitnehmeranteile in den Pensionstopf, der unter Beamtenverhältnis nicht eingezahlt wurde.
Das und noch so manch anderes könnte die Neiddebatte entschärfen, die Zahlen realistischer machen, aber so etwas ist von unseren derzeitigen PolitikerInnen nicht gewollt, weil der politisch geschürte Neid, ein angenehmes Ruhkissen für sie darstellt.
PS.: Für Wien gilt nichts von allem!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Biutte nicht vergessen Schüssel hat die Vertragsbediensteten, die meist jünger und geünder warenzur Beamten-Kranklanenkasse geschoben (ich weiß hat mit den Pensionen nichts zu tun) und hat damit insbesondere die WGKK in ernste Problem gebracht, da eben günstige einzahler weggefallen sind. Inwieweit ähnliches bei den Pensione geschehen ist weiß ich leider nicht; wundern würd es mich bei Schüssel nicht.
Mich würde nur interessieren, was bei den Wr. Beamten nicht gilt. Diese haben den frühesten Pensionsantritt und sind Krankenstandsmeister. Die Ausrede mit den Krankenschwestern gilt nicht, da im privaten Bereich tätige Krankenschwestern auch keine derartigen Krankenstandstage und Frühpensionierungen haben. Auch die Bediensteten bei E- und Gaswerk haben Tätigkeiten, die mit der Privatwirtschaft vergleichbar sind und eigenartigerwewise sind die letzteren gesünder.
Verünftig wäre es die Unterschiede der verschiedenen Pensionssysteme innerhalb einer vernünftigen ZEit,. z.B. 10 Jahren aneinander anzugleichen u.zw. an das ASVG-System. Die Ausrede, dass BEamte m Anfang ihrer Karriere weniger als DN in der Privatewirtschaft weniger bekommen stimmt nicht. Z.B. bekommen Juristen nach der Uni beim Bund mehr als in der Privatwirtschaft.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: egi
31.10.2012 22:03
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Sg. Hr. Hochmann
Mit den vorangegangenen Kommentaren wurde der Versuch unternommen, auf die Bösartigkeit der Pensionspolitik und der damit befassten Politikerinnen durch Argumente hinzuweisen (ist vielleicht schlecht gelungen) um ein wenig Fairness in die Pensionsversicherungsfrage zu bringen. Es geht doch letztendlich um eine faire Pension für jeden von uns bemessen an dem was wir einzahlen. Bei einem Hagelschaden zahlt die Versicherung doch auch nur an jene, die ihre Versicherung abgeschlossen und eingezahlt haben und keine Versicherung käme auf die Idee die Schäden aller Nichtversicherten durch Verringerung der Leistungen an die Versicherten zusätzlich abzudecken, ein Pkt. der Fairness und so geht es weiter. Wenn schon Reformen, dann mit offenem Visier.
PS.: Zu Wien fällt nur auf, dass diese Gemeinde mit wenig bis ohne Verantwortung in der Pensionsfrage, wie auch bei anderen Dingen agiert, aber vielleicht muss Wien erst kaputt sein, damit Rote es verstehen.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Fairness ist ein philosophisches Problem. Sie befürworten eine Pensionsregelung die von den Einzahlungen abhängt.
Mein Vorschlag dazu wäre die Lüge der Pensionsversicherung aufzugeben, da sich unser System versicherungsmathematisch nicht ausgeht. Dafür sollte ein Fondssystem eingeführt werden, in das alle in Abhängigkeit vom Einkommen einzahlen. Bei der Auszahlung wären dann aber nicht nur die Beitragszahlungen zu berücksichtigen, sondern auch andere Faktorenberücksichtigt werden, wie z.B. ob Kinder aufgezogen wurden. Mit anderen Worten DINKS bekämen eine geringere PEnsion als MEnschen die Kinder aufgezogen haben, bei gleicher Beitragszahlung.
Auch so kann man Fairness definieren, da nur Menschen die Kinder aufziehen das Pensionssystem nachhaltig sichern.

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01.11.2012 13:16
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Vernünftig, aber bei all den Vorschlägen muss immer gewährleistet werden, das ein Pensionssystem nicht mit Problempersonen, die im Sozialbereich angesiedelt sein sollen, nur weil es einfach und politisch bequem ist, überfrachtet wird und letztendlich die echten Pensionisten auf der Strecke bleiben, wie es jetzt der Fall ist.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pensionen deckeln bei 2.000 brutto. Mehr braucht man nicht, wenn die Mindestsicherung schließlich auch schon bei 30% dieser Summe funktioniert.

Man kann auch jene die im Sozialbereich angesiedemt sein sollten nicht verhungern lassen. Solche Fälle kosten in jedem Fall öffentliche Gelder, wengleich es bessser wäre diese Fälle richtig zu "verbuchen".
Die FRage ist auch, ob es sinnvoll ist für die "Pensionsversicherung" keine Höchstbemessungsgrundlage vorzusehen, wie dies bei den Beamten der Fall ist.
Wichtig wäre jedenfalls eine Angleichung der verschiedenen Pensionssysteme innerhalb einer vernünftigen Zeit, die den Betroffenen die Möglichkeit bietet sich auf die geänderten Bedingungen einzustellen, z.B. innerhalb von 10 max. 15 Jahren.

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... rote Gerechtigkeit - Gleichmacherei - Kommunismus ...

... vereinheitlicht doch endlich die Systeme, da gäbe es genug einzusparen.
Es ist ja schon widerwärtig, wie jedermann der etwas mehr verdient abgezockt und dann noch vernadert wird.

Re: ... rote Gerechtigkeit - Gleichmacherei - Kommunismus ...

Wer verhindert denn die Angleichung der Pensionssysteme. Es ist in erster Linie die GÖD, die auf die Privileghien beharrt.

 
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