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USA schicken vier Minensuchboote in Golfregion

25.06.2012 | 14:43 |   (DiePresse.com)

Im Streit zwischen dem Iran und den USA im Golf von Hormuz geht das Säbelrasseln weiter. Letztere stocken nun ihre Flotte auf.

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Die USA bauen ihre Flottenpräsenz in der Golfregion aus. Wie die US-Marine am Montag mitteilte, trafen in der Region vier Minensuchboote ein, die die fünfte US-Flotte entlang einer der wichtigsten globalen Handelsrouten verstärken sollen. Zum Einsatzgebiet der Schiffe zählten der Golf von Oman, die Meerenge von Bab al-Mandab, das Rote Meer, der Suez-Kanal sowie Teile des Indischen Ozeans.

Die Spannungen in der Region waren zuletzt durch Drohungen des Iran gestiegen, den Golf von Hormuz zu blockieren, sollte die Staatengemeinschaft im Streit um sein Atomprogramm die Ölexporte des Landes durch Sanktionen sabotieren. Der Chef der iranischen Bodentruppen war am Wochenende mit den Worten zitiert worden, Iran könnte seinen Einfluss in der Meerenge nutzen, um seine Interessen zu verteidigen.

Im vergangenen Jahr war mehr als ein Drittel des gesamten über den Seeweg transportierten Öls über die Straße von Hormus verschifft worden. Die USA fürchten erhebliche negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, sollte es zu einer Sperre der Meerenge kommen.

 

(Ag./Red.)

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2 Kommentare

die Frage ist nur wann man den Iran mit einer

False Flag Operation den schwarzen Peter zuschiebt...

Re: die Frage ist nur wann man den Iran mit einer

Das Seerechtsabkommen wurde vom Iran unterzeichnet aber nicht ratifiziert. Die weitergehenden Rechte gesteht der Iran nur denjenigen Staaten zu, die dem Seerechtsabkommen beigetreten sind. Die USA sind diesem Abkommen nicht beigetreten. Alle Kriegsschiffe müssen vor der Durchfahrt die Erlaubnis beim Iran dafür einholen. Nach den Genfer Seerechtskonventionen hätte der Iran noch das Recht, die Straße von Hormus zu sperren. (http://de.wikipedia.org/wiki/Genfer_Seerechtskonventionen)