Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll in einen Neubau in Berlin umgesiedelt werden. Geplantes Datum für die Verlegung der rund 2000 Mitarbeiter war 2015. Aufgrund von "unzureichenden Lüftungsanlagen", die von den zuständigen Baufirmen verursacht wurden, muss der Termin nun auf Ende 2016 verlegt werden. Das berichtete "Spiegel Online" am Montag.
Ein erstes Kontingent von 170 Logistik-Mitarbeitern soll dennoch 2013 vom bayerischen Pullach in den dann schon fertigen Nordflügel des Neubaus wechseln. Weitere Mitarbeiter sollen laut "Berliner Morgenpost" nach Fertigstellung des Gebäudekomplexes und den noch anstehenden Ausstattungs- und Sicherheitsmaßnahmen ab Ende 2015 ihre neuen Büros im Berliner Hauptgebäude beziehen.
Nachwuchs bleibt aus
Die Verzögerung sorgt auch für personelle Engpässe: Der BND verliere "regelmäßig junge neue Mitarbeiter", die für den neuen Diensitz Berlin eingestellt worden seien, sagte BND-Präsident Gerhard Schindler der "Berliner Morgenpost" vom Montag. Weil der Dienst nicht wie vorgesehen umziehe, "verlassen sie unsere Behörde wieder und suchen sich einen neuen Arbeitgeber".
Der BND-Wechsel nach Berlin-Mitte hatte sich bereits mehrfach verzögert. Ursprünglich sollte der Neubau in der Hauptstadt 2013 fertig werden, später war von 2014 die Rede. Vor einem Jahr hatte der BND wegen des Diebstahls von Bauplänen für die neue Zentrale Schlagzeilen gemacht.
(Red.)
Baustellen, Pleiten, SkandaleDer US-Präsident ringt um seine Glaubwürdigkeit
Staatsbürgerschaftstest neuKönnten Sie Österreicher werden?
Zitate der Woche''Die Ehre lasse ich mir nicht abschneiden''
X-47BGroßdrohne hebt erstmals von Flugzeugträger ab
''Kim on Tour''Der Diktator als Pappkamerad
