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EU-Sanktionen schaffen "Feindbild" gegen Iran

26.06.2012 | 15:32 |   (DiePresse.com)

Das von der Europäischen Union beschlossene Ölembargo verhindere eine akzeptable Lösung im Atomstreit, heißt es aus Teheran. Der Westen sollte sich "lieber um seine internen Probleme kümmern".

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Die am Sonntag in Kraft tretenden neuen EU-Sanktionen gegen den Iran werden nach Ansicht von Teheran negative Folgen für die Atomgespräche mit dem Westen haben. Die Maßnahmen liefen den Vereinbarungen zwischen dem Iran und der sogenannten 5+1-Gruppe zuwider und verhinderten eine akzeptable Lösung im Atomstreit, sagte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast am Dienstag in Teheran. Mit den EU-Sanktionen werde ein "Feindbild" gegen die iranische Nation aufgebaut. Am Sonntag tritt ein im Januar von Brüssel beschlossenes Ölembargo in Kraft.

"Die europäischen Mächte sollten sich lieber um ihre internen Probleme kümmern", sagte Mehmanparast weiter. Die Sanktionen würden zudem die wirtschaftlichen und sozialen Probleme der EU-Länder verschärfen. Der iranische Außenminister Ali Akbar sagte laut der Nachrichtenagentur Isna, der Iran sei mittlerweile an Sanktionen gewöhnt und es gebe da "nichts Neues". Zu den Verhandlungen mit der 5+1-Gruppe, den fünf UN-Vetomächten und Deutschland, sagte er, diese gingen in die "richtige Richtung".

Iran wird verdächtigt, nach Atomwaffen zu streben. Teheran selbst weist das zurück und pocht auf sein Recht auf die friedliche Nutzung der Kernenergie. Auch zuletzt hatte es bei den internationalen Verhandlungen mit dem Iran über sein Atomprogramm keinen Durchbruch gegeben. Nach Gesprächsrunden in Istanbul, Bagdad und zuletzt in Moskau wurde für den 3. Juli ein Treffen auf Expertenebene angesetzt.

Iran droht mit Sperre der Straße von Hormuz

Der Kommandant der iranischen Bodentruppen, General Ahmad Reza Pourdastan, drohte am Dienstagnachmittag dem Westen laut Angaben der iranischer Agentur ISNA mit "Maßnahmen", wenn sich die iranische Nation in die Enge getrieben sieht.

"Unser Land wird alle Hebel in Bewegung setzen, vor allem auch die Straße von Hormuz, wenn wir in Gefahr geraten", so Pourdastan. Er kündigte auch die Möglichkeit der Abhaltung von zwei oder drei Militärmanövern an, sowie die Präsentation der neuen "Errungenschaften" der iranischen Bodentruppen am 21. September.

(Ag.)

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12 Kommentare
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Ausnahmsweise einmal recht

Die Europäer sollten sich wirklich um ihre eigenen Probleme kümmern.

Gast: Antonius Blair
01.07.2012 13:54
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Erpressung ist illegal

Dkie USA und Israel erpressen und die dummen Europäer tun mit - eine Schande, dass in Europa nur Marionetten regieren...

Antworten Gast: Beobachter1
03.07.2012 20:55
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Volle Zustimmung

Tatsache ist, dass die Amerikaner Europa mit Vorgaben schwächen und einen globalen Konkurrenten damit ausschalten. Die Forderung die Türkei in die EU aufzunehmen ist ein Beispiel, der EU die Maßnahmen in der Euro-Krise vorschreiben zu wollen ein anderes um die eigenen wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen. Seit Jahrzehnten wird Europa so "klein" gehalten. Das Ölembargo trifft nicht die USA sondern Europa, vor allem dass schon am Abgrund stehende Griechenland. Statt eigener Meinung und Lösungen zu internen Problemen wie der Eurokrise oder externen Problem wie des Iran-Problems oder der schleichenden Palästinenser-Vernichtung hängt Europa am Gängelband der Amerikaner und ist damit weder ernst zu nehmen noch in der Lage ein echter Global Player zu werden.

Gast: gast11
29.06.2012 10:52
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die Iran Hetze ist doch offensichtlich

WIR haben dieses regime zu verantworten, weil WIR den schah seinerzeit gekauft haben.

WIR haben dieses volk zum handeln gezwungen und werden sie wieder unterjochen.

WIR benötigen keine Gründe, nur Erklärungen, Vermutungen und Verleumdungen!

Re: die Iran Hetze ist doch offensichtlich

Wer ist Wir?

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Eigenartige Diplomatie

Diese erweiterten und nicht einmal von der UNO gedeckten Sanktionen (wobei man auch diese als völkerrechtlich fragwürdig betrachten kann) sind ja nun wirklich nicht geeignet, die weiteren Gespräche mit Iran konstruktiv verlaufen zu lassen. Da wird immer von Diplomatie gesprochen, aber mit Erpressung gearbeitet. Dazu wurden alle Kompromissvorschläge in Bezug auf die Urananreicherung, auf die Iran sich eingelassen hat, von den USA zum Scheitern gebracht. Es ist doch illusorisch zu glauben, dass Iran sich von seinem zivilen Atomprogramm, das ihm ja als NPT-Unterzeichnerstaat zusteht, abbringen lässt. Außerdem sagt selbst die IAEA, dass sie alles unter Kontrolle hat und hat nie Unstimmigkeiten festgestellt. Die Vorwürfe gegen Iran beruhen auf "angeblichen Studien" - so die Wortwahl der IAEA - aus Geheimdienstkreisen. Und das dient nun als Begründung für diese Sanktionen. Der Konflikt ist wohl doch ein politischer und das Atomprogramm ein Vorwand. Iran ist aber nicht erpressbar, die Sanktionen machen dort das Leben weniger komfortabel, aber im Gegensatz zum Irak, werden dort (Gott sei Dank!) keine Kinder wegen Sanktionen sterben:http://irananders.de/home/news/article/iran-auswirkungen-der-oel-sanktionen.html

EU-Sanktionen schaffen "Feindbild" gegen Iran


Iran: Neue EU-Sanktionen haben negative Folgen

Die am Sonntag in Kraft tretenden neuen EU-Sanktionen gegen den Iran werden nach Ansicht von Teheran negative Folgen für die Atomgespräche mit dem Westen haben.
ZWAR BEDAUERLICH; ABER NORMAL.

Gast: lesar
27.06.2012 09:27
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Iran und Juden

http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=275379

oder wurde der Kollege wieder mal "falsch übersetzt" ???

gut israel ist umzingelt von arabische wurde militärisch aber nie von einer stadt auser türkei nicht bedroht. und was ist mit iran die ist ja umzingt von den amerikanischen raten und wird auch von vielen städten embedroht militärisch anzugreufen. Man muss sich jetzt da fragen wer benötigt diese a-bombe um sich zu verteidigen?? Es hieß ja "jeder hat das recht sich zu verteidigen wenn es von äusseren Aggressoren fürchtet" egal wie!! Iran hat das recht auf eine atombombe und darf auch von keinen verboten werden!!


Re: …

Sie sind mit der Materie wohl nicht vertraut,
denn sonst müssten Sie wissen, dass sich
Israel gegen jeden Agressor, speziell im
arabischen Raum, wirksam zu verteidigen versteht. Die Nachthemdträger sitzen zu-
meist in ihren, mit Öl erkauften Palästen
und rauchen Wasserpfeife. Das ist der Un-
terschied. Oder haben Sie schon einmal im
Supermarkt Obst und Gemüse aus dem
arabischen Raum kaufen können? Die ha-
ben nur Wüste, denn die Israelis haben daraus fruchtbares Land gemacht.

Wo Teheran recht hat, hat Teheran recht!

...

Re: Wo Teheran recht hat, hat Teheran recht!

Womit?

Im Fadenkreuz der Terroristen