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Beer: "Österreichs Geheimdienste sind Angsthasen“

27.06.2012 | 12:46 |  Maria Kronbichler (DiePresse.com)

Der Geheimdienst-Experte Siegfried Beer im DiePresse.com-Interview über die mangelnde Öffentlichkeitsarbeit der österreichischen Dienste, den Agenten Zilk und die Spionage-Hauptstadt Wien.

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Das Austrian Center for Intelligence, Propaganda and Security Studies (ACIPSS) veröffentlicht im Juli teilweise noch unveröffentlichte CIA-Akten über Spionage in Österreich zu Zeiten des Kalten Krieges. Herausgeber Siegfried Beer, Historiker und Geheimdienstspezialist, meint, dass die 2009 öffentlich gewordenen Fälle bagatellisiert worden seien. 2009 wurde bekannt, dass der frühere Wiener Bürgermeister Helmut Zilk für den Auslandsgeheimdienst der Tschechoslowakei und der frühere "Presse"-Chefredakteur Otto Schulmeister für die CIA tätig gewesen sein sollen.

Im Interview spricht Beer über die Fälle Zilk und Schulmeister, Wien als Spionage-Hauptstadt und die österreichischen Nachrichtendienste.

Die Presse.com: Welche neuen Erkenntnisse bringen die Akten, die Sie im Juli veröffentlichen?

Siegfried Beer: Die Akten könnten eine Diskussion auslösen - die bisher nicht geführt wurde - darüber, welche Rolle wir eigentlich im Kalten Krieg gespielt haben. In Österreich haben fremde Geheimdienste willige Mitarbeiter gefunden, darunter zahlreiche Journalisten. Otto Schulmeister und Helmut Zilk wurden damals als "Agenten" geführt. Weniger einflussreiche Akteure sind für so etwas ins Gefängnis gegangen. Nach dem Bekanntwerden 2009 wurden die Fälle verharmlost. Die Leser sollen sich jetzt selbst ein Bild machen.

Hat die Politik den Fall Zilk heruntergespielt?

Die SPÖ hat es bis zum Schluss bagatellisiert, ebenso wie meine sozialdemokratischen Historikerkollegen - "Undenkbar, dass der liebe Helmut...". Aber der "liebe Helmut" hat Geld eingestreift, das für die damalige Zeit gewaltig war.

Zur Spionage heute: Die USA sollen mit dem Virus Flame iranische Netzwerke ausspioniert haben, auch die Chinesen setzen Hacker ein. Löst Cyberspionage die „klassische" Spionage ab?

Das kommt jetzt ins Zentrum. Genauso wie in den letzten 25, 30 Jahren die Wirtschaftsspionage wichtiger geworden ist als die Politspionage. Das sind neue Formen, auch der Kriminalität, die von feindlichen Geheimdiensten vermehrt aufgegriffen werden müssen. Und auch von Privaten wird das betrieben. Man könnte fast sagen, dass Intelligence privatisiert oder ausgelagert wird.

Im Fokus steht derzeit auch die Arbeit der Geheimdienste bei der Terrorbekämpfung. Im Mai wurde etwa bekannt, dass ein saudischer Agent einen Anschlag in einem Flugzeug Richtung USA verhindert hat, indem er sich selbst als Attentäter angeboten hat.

Das ist sicherlich eine wichtige Methode, zu versuchen, in solche Kreise einzudringen. Im Bereich der "human intelligence" ist das derzeit die schwierigste, aber wichtigste Aufgabe. So wie im Kalten Krieg die Amerikaner versucht haben, in den Kreml zu kommen, versucht man nun in die Nähe der al-Qaida-Führung und -Planung zu kommen.

Dafür brauchen die westlichen Geheimdienste aber wohl andere Arten von Mitarbeitern als früher?

Ja, man muss vollkommen umstellen bei den Rekrutierungsmaßnahmen. Das hat man nach 9/11 aber auch sehr schnell gelernt. Die Amerikaner suchen ganz gezielt Leute, die zum Beispiel Farsi sprechen oder eine bestimmte Abstammung haben. Da hat man sicher dazu gelernt. So verrückt der Krieg gegen den Terror ist, er zeigt ja Wirkung.

Sie haben 9/11 angesprochen. War das das größte geheimdienstliche Versagen in der Geschichte?

Man empfindet es vielleicht als solches, aber wenn man es sich genauer anschaut, würde ich sagen, man hat auch etwas Pech gehabt. Es gibt keinen Geheimdienst der Welt, der alles verhindern kann.

Viele Geheimdienste haben einen umfangreichen Webauftritt, die CIA hat einen eigenen YouTube-Channel. Die österreichischen Nachrichtendienste scheinen dagegen so gut wie gar keine Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Seit Jahren jammere ich die an, weil sie nicht einmal eine eigene Website haben. Damit könnte man den Bürger direkt darüber informieren, was man leistet - was in einer Demokratie eigentlich selbstverständlich sein sollte. Man kann doch - ohne Geheimnisse preiszugeben - informieren, wie Gelder eingesetzt werden und ob zum Beispiel auch der Bürger mithelfen kann, Gefahren zu erkennen. In Amerika und anderswo macht man das schon längst.

Warum sind die österreichischen Dienste dabei so zurückhaltend?

Die haben offensichtlich Angst, das sind ziemliche Angsthasen.

Angst wovor?

Das weiß ich auch nicht so genau. Die haben wohl diese alte Einstellung: "Das was wir betreiben muss geheim bleiben". Daher haben sie natürlich, wenn etwas vorfällt, auch ziemlich schlechte Presse, und wundern sich. Aber verteidigen können sie sich nicht, weil sie das nicht probat finden. Sie leiden lieber still. Anstatt dass sie sich einmal hinstellen und schauen, wie das denn die anderen machen und warum das dort weit besser funktioniert.

Britische und amerikanische Geheimdienste werben auch öffentlich um künftige Mitarbeiter. Wie wird bei uns rekrutiert?

Sie rekrutieren dort, wo sie sind - das heißt die militärischen Nachrichtendienste beim Militär und das BVT bei der Polizei. Es gibt keine Tradition hinauszugehen und zu schauen, dass man die besten Leute bekommt und die sich auch bewerben lässt. Bei uns werden Nachrichtendienste eben als Unterabteilungen geführt - als ob sie nebensächlich wären.
Dabei lösen die österreichischen Dienste ihre Sicherheitsfragen gar nicht so schlecht. Sie sind unterdotiert und von der Belegschaft her viel zu schlecht eingerichtet, und trotzdem haben sie einen ganz guten Ruf.

4000 bis 5000 Mitarbeiter fremder Geheimdienste in Wien

Wie viele Mitarbeiter fremder Geheimdienste gibt es in Wien?

Ich würde schätzen dass es 4000 bis 5000 sind, und wenn es mehr gäbe, würde es mich auch nicht wundern.

Welche Informationen sammeln Geheimdienste in Österreich?

Ausländische Dienste tummeln sich bei uns, weil sie sich für internationale Angelegenheiten interessieren, die bei uns passieren. Da geht es um wirtschaftliche, technische und Finanz-Fragen. Um Österreich geht es nicht, dafür ist es viel zu unbedeutend. Das wird so nebenbei mitgemacht.

Internationale Geheimdienstler in Wien dürfte auch der Fall des libyschen Ex-Ölminister Shukri Ghanem interessiert haben, der im Mai tot in der Neuen Donau gefunden wurde.

Die internationalen Geheimdienste waren sicher involviert. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Ghanem nicht observiert wurde. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass er einfach einen Herzinfarkt gehabt hat. Es ging um viel Geld, es ging um Rache. Aber solche Fälle werden bei uns schnell fallengelassen.

Wie wurde Wien zum Anziehungspunkt für Geheimdienste?

Erstens sind die Leute gerne in Wien - das zeigt sich auch daran, dass frühere Kalter-Krieg-Geheimdienstler hier in Pension gehen. Und die geopolitische Lage war natürlich interessant. Außerdem kann einem hier nicht viel passieren. Wir haben ein sehr laxes Gesetz - man wird nur bestraft, wenn man österreichische Interessen verletzt. Damit schafft man sich eine Reputation. Ich war vor kurzem in Washington, da hat mir ein Mann gesagt: „Sie wissen eh, die wichtigste Spionagestadt ist Washington. Aber die zweitwichtigste ist Wien."


Was sind die größten populären Irrtümer über Geheimdienst-Arbeit?

Das Spektakuläre, das was über Filme oder Romane wie James Bond vermittelt wird. Den Leuten das Knochengeschäft der Geheimdienstarbeit klarzumachen ist gar nicht so einfach. Aber ich glaube, dass es wichtig ist, die Menschen in diesem Bereich aufzuklären.

Zur Person
Der Historiker Siegfried Beer lehrt am Institut für Geschichte der Grazer Karl-Franzens-Universität. Der gebürtige Niederösterreicher leitet außerdem das von ihm gegründete Austrian Center for Intelligence, Propaganda and Security Studies (ACIPSS). ACIPSS gibt das Journal for Intelligence, Propaganda and Security Studies (JIPSS) heraus.

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29 Kommentare
 
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Gast: johannas bürostuhl
28.06.2012 14:14
1 0

unsere ängstlichen hasen können mit ihren neuen löffeln schon recht gut lauschen

und für die nassen sachen gibt's die ausländischen experten.

Gast: k.u.k Feldmarschall
28.06.2012 12:53
1 0

Österreichs Agenten sind auch Beamte!

Und daher können sie auch nur ...... sein.

Gast: ökono-mist
28.06.2012 02:10
3 0

Wer keine Angst hat, hat keine Fantasie...


(Ein Sprichwort, das der heimische Geheimdienst offenbar kennt - und sich daher von nun an auch offiziell nicht nur zu Ostern geschmeichelt fühlen darf...)

Durch die neuesten Forschungen des lieben Herrn Professor Beer hingegen bietet sich endlich die pseudojuristische Möglichkeit, die abgelutschte, bereits jeder Süffisanz entkleidete journalistische Selbstschutzfloskel "Es gilt die Unschuldsvermutung" zu entsorgen und durch die wienerisch-charmante Herunterspiel-Floskel "Undenkbar, daß der liebe Helmut...!" zu ersetzen.

Und wenn sich dann - wider Erwarten - ein Zweifler doch erdreisten sollte, uns um die Forsetzung der Kalmierungs-Generalfloskel zu ersuchen, dann sollten wir es zuerst mit "Undenkbar, daß der liebe Helmut bei Nacht und Nebel - also ganz in Geheimdienstmanier - 'unter d' Erd' filibustert worden' sein soll!"

P. S.: Wenn auch das den Zweifler nicht vom Denken abbringen können sollte, sollten wir unseren Charme erneut spielen lassen, und mit letzter Kraft ein "Undenkbar, daß der liebe Helmut...! Noch dazu bei so einer lieben Dagi!!"

P. P. S.: Jetzt erst dämmerts mir: Das feuilletonistische Abarbeiten dieser heiklen Causa wäre ja eigentlich in die akademische Kompetenz des lieben Professor Strasser aus Graz gefallen. 'Tschuldigung, verehrter Herr Professor! Grüße auch an den lieben Vollmops Paul vom Hundegeheimdienst, der bestimmt schon sehr viel Schnüffelarbeit geleistet hat - trotz chronischer Überfütterung mit Schlagobersöhrchen!




Antworten Gast: ökono-mist
28.06.2012 10:23
0 0

Re: "Wer keine Angst hat, hat keine Fantasie..."

Korrektur:
Hinter allzu frühe Ende des dritten Absatzes (in aller Früh) gehört noch ein Beistrich, ein "versuchen" und ein Punkt.

P. S.: Womit sich wiederum - rein zufällig natürlich - ein gedanklicher Link zu einer weiteren Hasengattung eröffnet, nämlich einer zu den Versuchskaninchen, von denen in dieser Artikelserie schon die Rede war, und die es bestimmt nicht nur im Einflußbereich der CIA gibt; vieleicht werden diese anderswo nur auf eine charmantere, noch schleichendere Art gehalten (= getäuscht!)...

Antworten Antworten Gast: ökono-mist
06.07.2012 16:50
0 0

Re: Re: "Wer keine Angst hat, hat keine Fantasie..."

Noch eine nächtliche Auslassung ist zu beklagen - wie ich erst jetzt bemerke:

Am Ende des vierten Absatzes - gleich hinter der "lieben Dagi!!" - gehört noch ein "hinhauchen" platziert...

0 0

cyber war

Trojaner sind halt keine jägermeister ....

Gast: herr oswald
27.06.2012 20:59
1 3

war selbst Ziel von Anwerbungsversuchen

Als Ministerialbeamter war ich in meiner aktiven Zeit mit dem Katastrophenschutz in Österreich betraut. Ich habe in meiner 35-jährigen Laufbahn auch Anwerbungsversuche ausländischer, meist kommunistischer, Geheimdienste erlebt. Vielfach galt das Interesse nicht nur dem Katastrophenschutz, sondern auch meinen Verbindungen ins Außenministerium und Verteidigungsministerium.

Das Ganze spielte sich meist in der Form ab, dass ich nach der Arbeit in meinen Stammlokalen angesprochen wurde. Einladungen zu Gelagen in ausländischen Botschaften waren nicht selten. Reisen in ferne Länder wurden angeboten. Auch die Dienste von Damen des horizontalen Gewerbes wurden offeriert.

Ich muss gestehen, dass ich mich nachträglich nicht mehr so genau erinnere, ob ich nach der zweiten Flasche Gumpoldskirchner nicht doch das eine oder andere Detail aus dem dienstlichen Bereich preisgegeben habe, aber im großen und ganzen habe ich all diese Versuche mich auszuhorchen, recht passabel pariert.

Gast: Sueton
27.06.2012 20:21
9 1

Gruß vom Heiligen Helmut!

Falls es Professor Beer je gelungen ist, etwas Vernünftiges von sich zu geben, dann in seiner Bemerkung über Helmut Zilk. Es ist wirklich skandalös, wie diese Causa vor allem von der SPÖ, aber auch vom offiziellen Österreich bagatellisiert wurde und wird. Egal, ob das was der "Hömerl" in Prag erzählt hat, wichtig war oder nicht, er hat mit einem üblen kommunistischen Regime kollaboriert und von diesen Kerlen Geld genommen - und nicht zu wenig! Das ist eine Frage der Moral und wohl auch des Strafrechtes und nicht des "de mortuis nil nisi bene"!

Gast: Wiener
27.06.2012 19:38
7 1

Warum sich alle dubiosen Gestalten hier so wohl fühlen ist leicht erklärt.

Österreich ist eine bis ins Mark korrupte und mafiose Beamtenrepublik nahzu ohne Moral.
Siehe zitierte Spionagefälle.
Und unser Justizssystem - na dazu braucht man gar nichts mehr sagen nachdem dem tanzenden Elsner

Gast: RatzFatzBatzSpatz
27.06.2012 19:04
0 0

"..einen Anschlag in einem Flugzeug Richtung USA verhindert hat, indem er sich selbst als Attentäter angeboten hat."

Wie kann ein Journalist so einen Schwachsinn-Satz formulieren?
Seine eigene Aktion zu verhindern ist ja wohl hohe Kunst der Spionage ^^

Antworten Gast: moechtegernjames
30.06.2012 14:26
0 0

Re: "..einen Anschlag in einem Flugzeug Richtung USA verhindert hat, indem er sich selbst als Attentäter angeboten hat."

Der 'Experte' Beer hätte vielleicht auch noch erwähnen können, das die Anwerbung ebenfalls durch einen Geheimdienst erfolgte.
Ohne Geheimdienste, die laut Beer jetzt nicht mal mehr geheim agieren sollen, wäre überhaupt nichts passiert. Nicht mal dieser Propaganda-Artikel.

Toller Experte aber auch

Öffentlichkeitsarbeit ist wohl das Letzte, was ein Geheimdienst braucht. Der Idealfall wäre wohl der, dass die Öffentlichkeit gar nicht weiß, dass es den Dienst gibt... ;-)

Re: Toller Experte aber auch

Quasi der Traum der österreichischen Politiker und Dienste... Von uns (Steuerzahler) bezahlt, aber man weiß nichteinmal, dass es sie gibt - machen tun sie so oder so nichts!

si tacuisses, philosophus mansisses

Da die MitarbeiterInnen der "Dienste" lieber Letzteres sind schweigen sie und arbeiten besonnen, hoch konzentriert und ohne die "Hosenträger schnalzen zu lassen" an ihren Analysen. Wer gut ist braucht nicht darüber zu sprechen.

In einem Punkt stimme ich ihnen aber völlig zu: Personal mit jenen Anforderungen, die die Nachrichtendienste in Zukunft dringend benötigen (Stichwort "Cyber"), sind kaum mehr in entsprechender Qualität und Quantität in den Ressorts aufzutreiben. Sparzwänge im Öffentlichen Dienst tut ihr Übriges.

Will man also mittel- bis langfristig nicht in die Bedeutungslosigkeit abrutschen sind zeitgemäße Rekrutierungsmaßnahmen unumgänglich!

Helmut Zilk und seine SPÖ

haben ja immer auf grosem Fuss gelebt, nun ist es verständlicher!

Am Ende des Tages

ist die Welt flach. Wär jetzt interessant, was man mit dem Wissen anfangen könnt, wenn man's weiß.

P.S. Weil der Deppenapostroph so schön in "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" beschrieben wird. Nur so.

Gast: Gerne nur Gast
27.06.2012 16:05
11 1

Die Wahrheit ist:


ZILK nahm GELD für Dienste für die KOMMUNISTEN Osteuropas.

Oben steht es, wird es die Zensur durchlassen?

Antworten Gast: zausl
27.06.2012 18:51
2 7

wahr ist aber auch:

ostagent hin oder her. seit zilk ist wien wieder zu einer ansehlichen stadt geworden. vorher war's ein grauslicher, dunkelgrauer dreckshaufen.

Antworten Antworten Gast: Zauserl
27.06.2012 20:10
6 2

Re: wahr ist aber auch:

In welchem Loch haben Sie vor Zilk gelebt? Wien war nie ein grauslicher, dunkelgrauer Dreckshaufen - außer in der Nazizeit und den Jahren nach dem Krieg.

Gast: nicholasblarney
27.06.2012 15:59
1 0

Warum und worüber...

...wollen Sie die Leute aufklären? Was in Filmen zu sehen und in Spionagethrillern zu lesen ist, genieße ich als Unterhaltung; was Geheimdienstler tatsächlich tun, ist mir relativ egal. Es handelt sich eben um "Geheim"-Dienst.

Gast: Langley
27.06.2012 15:48
3 2

Geheimdienstspezialist

"Ho ho ho"

Gast: nicholasblarney
27.06.2012 15:41
3 3

Ohne Nahverhältnis zu...

...den Alliierten und der entsprechenden Zustimmung hätte es nach dem Krieg gewisse Karrieren in Medien und Politik nicht gegeben, das ist ein Alter Hut, und vor allem nichts Ehrenrühriges.

Re: Ohne Nahverhältnis zu...

Ähm, per Definition ist es das. Man nennt das auch Landesverrat.

Re: Ohne Nahverhältnis zu...

nichts Ehrenrühriges??????

Gast: Es geht um unser Österreich!
27.06.2012 15:26
10 1

Die SPÖ hat es bis zum Schluss bagatellisiert, ebenso wie meine sozialdemokratischen Historikerkollegen - "Undenkbar, dass der liebe Helmut...". Aber der "liebe Helmut" hat Geld eingestreift, das für die damalige Zeit gewaltig war..........

.....ich wünsche mir als Österreicher, dass diese Schweinerei PUNKT FÜR PUNKT endlich aufgeklärt wird!......................bis zum Schluss bagatellisiert???....DA GAB ES NOCH KEINEN SCHLUSS, DEN GIBT ES ERST, WENN DIESER VERRAT VOLLSTÄNDIG AUFGEKLÄRT IST!

Re: Die SPÖ hat es bis zum Schluss bagatellisiert, ebenso wie meine sozialdemokratischen Historikerkollegen - "Undenkbar, dass der liebe Helmut...". Aber der "liebe Helmut" hat Geld eingestreift, das für die damalige Zeit gewaltig war..........

raus aus dem ehrengrab.

 
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