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Triumph für Obama: Höchstgericht bestätigt Gesundheitsreform

28.06.2012 | 17:00 |   (DiePresse.com)

Der Supreme Court erklärt das wichtigste innenpolitische Projekt des US-Präsidenten im Kern für verfassungskonform. 30 Millionen bisher unversicherte Amerikaner sollen nun eine Krankenversicherung erhalten.

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Der Oberste Gerichtshof der USA hat die umstrittene Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama im Kern bestätigt. Das verkündeten die Richter am Donnerstag.

Die Regierung habe das Recht, eine Zwangsversicherung für alle Bürger gesetzlich zu verankern, heißt es nach einer ersten Interpretation von US-Experten. Allerdings verlangten die Richter Änderungen bei der geplanten Ausweitung der staatlichen Krankenversicherung für Arme.

Überraschender Erfolg für Obama

Die Entscheidung fiel mit fünf zu vier Stimmen. Die meisten Fachleute hatten darauf getippt, dass die Richter das Gesetz zumindest in Teilen kippen würden.

Mit der Reform sollen 30 Millionen bisher unversicherte Amerikaner eine Krankenversicherung erhalten. Zudem soll der Anstieg der Gesundheitskosten gebremst werden. Es ist Obamas bisher wichtigstes innenpolitisches Projekt.

--> Die Kernpunkte der Reform

Die Entscheidung des Supreme Court bedeutet im laufenden Präsidentschaftswahlkampf einen Triumph für Obama. Gegen die Pläne geklagt hatten unter anderem 26 von den Republikanern geführte Bundesstaaten.

Die Republikaner argumentieren, dass mit der geplanten Verpflichtung jedes Bürgers, ab 2014 eine Krankenversicherung abzuschließen, Freiheitsrechte beschnitten würden. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat angekündigt, die Reform im Fall eines Sieges rückgängig machen zu wollen.

(APA/AFP/Reuters)

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69 Kommentare
 
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Gast: Go2Rome
28.06.2012 23:11
2 3

Republikaner

Die republikanische Idiologie besagt dass jeder in vollem Umfang für sich selbst verantwortlich ist.
Da kommt eine "zwangsverordnete" Versicherung ihrem Weltbild in die quere. Ausserdem wissen die Republikaner um die Kosten die eine solche Reform nach sich zieht. Schauen sie sich nur unsere Krankenkassen an ...

Rep. Sichtweise: Wer den Armen was gutes tun will soll das von sich aus mit seinen Mitteln machen.

Nein ...

die republikanische Ideologie ist Gier und Eigennutz. Wer mit einer Behinderung auf die Welt kommt ist "für sich selbst verantwortlich" und soll schauen wo er bleibt. Wer sich seine Herzoperation nicht leisten kann soll schauen wo er bleibt. 30 Millionen Amerkikaner darunter viele Kinder sind nicht versichert. Und ja -- "den Armen gutes tun" ist eine Gnade, die wie in alten Zeiten von den Reichen geleistet werden kann, damit sich die ein bisserl besser fühlen können und ausserdem ist es ja von der Steuer absetzbar.
Barbarisch, rückständig und widerlich.

Antworten Gast: Konservativer
29.06.2012 08:28
1 0

Re: Republikaner

Behauptung:

"Die republikanische Idiologie besagt dass jeder in vollem Umfang für sich selbst verantwortlich ist."

Wahrheit:

"We oppose the teaching of Higher Order Thinking Skills (HOTS) (values
clarification), critical thinking skills and similar programs that are simply a relabeling of Outcome-Based
Education (OBE) (mastery learning) which focus on behavior modification and have the purpose of challenging
the student’s fixed beliefs and undermining parental authority."

(Quelle: Positionspapier der Republikanischen Partei Texas, http://s3.amazonaws.com/texasgop_pre/assets/original/2012Platform_Final.pdf )

Re: Republikaner

die kosten sind in USA beileibe nicht gering

Zwangsversicherung

heißt bei uns Pflichtversicherung.
Freiheitsrechte ...vor Solidarität; das ist USA.

Antworten Gast: Wanderer.
29.06.2012 10:57
3 0

Re: Zwangsversicherung


Auch die KFZ-Haftpflicht ist eine Zwangsversicherung. Und das ist sehr gut so.

Aber grundsätzlich gilt:

Ohne Solidarität gibt es für 90% der Bevölkerung keine Freiheiten.

Antworten Antworten Gast: Omniscience
29.06.2012 13:18
0 0

Re: Re: Zwangsversicherung

KFZ-Haftpflicht ist eine Zwangsversicherung. Good Point .... But to be fair no one is forced to buy or own a car.
So in end effect it is an individual decision.

Re: Zwangsversicherung

welche freiheit?
die freiheit sich nicht zu versichern und im krankheitsfall dann der allgemeinheit zur last zu fallen?
die freiheit, leute mit zuwenig budget für eine versicherung im fall des falles verrecken zu lassen?

Antworten Antworten Gast: Wanderer.
29.06.2012 10:58
2 0

Re: Re: Zwangsversicherung

Da stimme ich dir zu !!!

Gast: NJKM
28.06.2012 18:43
1 0

Vor kurzen war zu lesen, dass angenommen wird, dass die Gesundheitsreform verfasungskomform sei.

Was ist jetzt an dem Spruch überraschend?

Gast: johnny22
28.06.2012 18:41
14 20

Obama ist Präsident der Herzen,

und er ist sympatisch und klug.

Amerika kann stolz auf ihn sein!

Re: Obama ist Präsident der Herzen,

ob Sie ihn noch so sympathisch finden wenn der Euro und unsere Goldbestände Tonne für Tonne & Stück für Stück nach Amerika ab wandern?

Antworten Antworten Gast: gekko
29.06.2012 10:25
2 0

Re: Re: washBurn, sie schreiben echten Stumpfsinn


Re: Re: Obama ist Präsident der Herzen,

bloedsinn

Gast: Blankensteiner Husar
28.06.2012 18:36
2 5

Eine Zwangsversicherung in die alle zwangseinzahlen müssen, auch wenn sie gar kein Geld haben????

Das haben wir in Österreich auch. Aber da ist es eben so, dass der, der nichts einzahlen kann eben nicht versichert ist. Und wenn er trotzdem hackelt, dann bekommt er eine fesche Vorschreibung, denn zuerst heißt es einzahlen und dann selber was zum Essen kaufen oder Wohnung!

Gast: Torjäger 23
28.06.2012 18:23
17 13

Die Rechten klopfen immer hohle Sprüche,


doch tatsächlich sind ihnen das Wohl der Menschen völlig egal.

Ein Wahzuckerl

...

Re: Ein Wahzuckerl

Wahlzuckerln sind sicher eine der Hauptursachen für die Pleitestaaten. Alles auf Pump.

Thatcher: „Das Problem beim Sozialismus ist, dass ihm am Ende das Geld anderer Leute ausgeht.“

Re: Re: Ein Wahzuckerl

thatcher war also sozialistin?


und woher genau kam thatchers geld? aus der arbeitskraft der briten.


Antworten Antworten Gast: geldgeber
28.06.2012 19:44
2 4

Re: Re: Ein Wahzuckerl

aha, weil die thatcher und die regierung beim kleinen mann gespart ´haben, gehts jetzt der englischen wirtschaft so schlecht. was hat den england noch, wenn vielleicht auch einmal die zockerbanken verschwinden?

Re: Re: Ein Wahzuckerl

Und das Problem an Thatcher war, dass unter ihrer Regentschaft längst besiegte (Kinder)krankheiten aus dem 19.Jhdt wieder in England Einzug hielten...
Tolles Vorbild, hat das Geld halt lieber für Kriege und Rüstung ausgegeben.

Antworten Gast: Keroak
28.06.2012 18:11
5 6

Du bist doch eine "00"!

Alle deine Kommentare belegen deine peinliche Unwissenheit.

Re: Ein Wahzuckerl

Wenn es dazu führt,dass jemand im "mittleren Westen" nichtmehr 250km fahren muss um seinen eitrigen Zahn in der Gratisklinik behandeln zu lassen, sondern auch zum Gemeindearzt gehen kann dann ist dieses Wahlzuckerl gerechtfertigt.

Aber das dürften Sie nicht kapieren worum es abseits der Wahl,bei dieser Sache geht.

Hier geht es nicht um die Inanspruchnahme von Wahlspitälern und Wahlärzten sondern um eine Grundversorgung wegen eben z.B. eines eitrigen Zahnes und einer Behandlung durch den nächstbesten,verfügbaren Arzt.

Bezeichnend,dass die republikanische Heuschrecke das verhindern will,war es ja unter anderm er, welcher mit seiner Bain Capital, viele Leute um den Arbeitsplatz gebracht hat.


Antworten Antworten Gast: lofton34
28.06.2012 18:18
6 7

Re: Re: Ein Wahzuckerl

Richtig ausgeführt auge80.

Aber das schmeckt den Rotstrichlern nicht,die armen Hascherl welche glauben Sie gehören zur Oberschicht und Leistungsgesellschaft,verbringen den ganzen Tag in Foren um zu heulen wie böse alles ist und sie nur ausgenommen werden.

Das beste an der Geschichte,die Forenheuler glauben auch noch,dass sie z.B. von Leuten wie Mitt Romney vertreten werden.

Hahaha die kleinen Duckmäuser aus den Foren,geht's lieber in eure Schrebergärten bei diesem schönen Wetter.

Re: Re: Re: Ein Wahzuckerl

unglaublich, wie respektlos Menschen sein können

 
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