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Russland macht Menschenrechtler zu "Agenten"

29.06.2012 | 15:29 |   (DiePresse.com)

Die Kremlpartei Geeintes Russland will vom Ausland finanzierte Organisationen kennzeichnen und die Bürger so besser aufklären. Kritiker sprechen von einer Verschärfung des Versammlungsgesetzes.

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Mit westlichem Geld finanzierte Menschenrechtsorganisationen und politische Stiftungen sollen in Russland künftig offiziell den wenig schmeichelhaften Titel "ausländischer Agent" tragen. Ein Gesetz dazu, das die Duma noch verabschieden muss, stellte die Kremlpartei Geeintes Russland am Freitag in Moskau vor. Ziel sei es, Bürger besser aufzuklären über Geldgeber und deren Interessen, teilte Initiator Alexander Sidjakin nach Parteiangaben mit.

Kommentatoren sprachen von einem weiteren Versuch, nach der Verschärfung des Versammlungsgesetzes die Zivilgesellschaft zu schwächen.

Präsident Wladimir Putin, selbst früherer Geheimdienstchef, hatte die mit US-Geld und von der EU finanzierten Nichtregierungsorganisationen (NGO) immer wieder als Spionagezellen des Westens bezeichnet. In der Moskauer Machtführung ist die Meinung verbreitet, dass der Westen die NGO sponsert mit dem Ziel, Proteste anzuheizen und letztlich eine Revolution anzuzetteln. Die NGO weisen das zurück und betonten, dass die russische Zivilgesellschaft sich oft überhaupt nur dank westlicher Finanzhilfen entwickeln könne.

 

(APA/dpa)

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1 Kommentare
Gast: Jemand
29.06.2012 18:12
0 1

Geld von Russlands Feinde

bekommen, macht sie zum Agenten. Sie sind Agenten und nichts mehr. Ich will damit nicht die Russische Regierung fuer legitim erklaeren oder mich auf ihrer Seite stellen. Aber wenn die sogennate NGOs die von unbekannten auslaendischen quellen finanziert werden, sind sie nichts als Agenten.. diese NGOs haben in Laender wie Irag und Lybien nicht anderes gemacht als spionieren und Verrat.

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