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Autopsie: Libyscher Ex-Minister Ghanem nicht ermordet

10.07.2012 | 16:53 |   (DiePresse.com)

Shukri Ghanem ertrank nach einem Herzinfarkt in der Neuen Donau. Fremdverschulden sei ausgeschlossen, erklärt die Staatsanwaltschaft Wien.

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Der ehemalige libysche Ministerpräsident und Ölminister Shukri Ghanem ist nach einem Herzinfarkt gestorben. Ghanem habe ein Herz-Kreislaufversagen erlitten und sei in der Folge ertrunken, erklärte Thomas Vecsey, Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Kurier" (Mittwoch-Ausgabe).

Abgeschlossen ist der Fall damit aber noch nicht. Derzeit würden noch "Umfelderhebungen" durchgeführt, um sich ein vollständiges Bild von dem Vorfall machen zu können, sagte Vecsey. Unter anderem soll geklärt werden, mit wem Ghanem in den Tagen vor seinem Tod, aber auch generell, Kontakt hatte. Fremdverschulden sei jedoch ausgeschlossen, betonte der Sprecher.

Ghanem war am 29. April in der Neuen Donau in Wien, einige hundert Meter von seinem festen Wohnsitz entfernt, tot aufgefunden worden. Der 69-Jährige arbeitete als Berater einer Firma in Wien. Nach dem Auffinden der Leiche wurde spekuliert, es könne sich um Mord oder Selbstmord handeln.

Ghanem wurde jahrelang zur engsten Entourage Gaddafis gezählt, ehe er dem Regime Mitte Mai des vergangenen Jahres den Rücken kehrte. Er war von März 2003 bis Mai 2006 Ministerpräsident und von März 2006 bis Mitte Mai 2011 Chef der staatlichen libyschen Öl-Gesellschaft gewesen. Bei einer Pressekonferenz in Rom klagte er im Juni des Vorjahres jedoch über die "unerträgliche Gewalt" des damaligen Regimes in Tripolis und über den Bürgerkrieg in seinem Land.

(APA)

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12 Kommentare

It was an accident! He ran into my knife - ten times....


Gast: avbd01
10.07.2012 19:27
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Ein typischer Wiener Badeunfall….Mann erleidet in seiner Wohnung einen Herzinfarkt, spaziert zur Neuen Donau und hechtet in Anzug und Krawatte ins Wasser….alles klar, Herr Kommissar.


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Re: Ein typischer Wiener Badeunfall….Mann erleidet in seiner Wohnung einen Herzinfarkt, spaziert zur Neuen Donau und hechtet in Anzug und Krawatte ins Wasser….alles klar, Herr Kommissar.

wenn die Nummer zu groß wird, zieht der ösi den Schwanz ein. warum soll das in der Justiz anders sein.

Gast: burro
10.07.2012 19:26
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Wer sich mit den Wegelagerern anlegt,

hat schlechte Karten.

Gast: africano
10.07.2012 19:24
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Natürlich ,er hat nur Schifferl versenken gespielt !

Wer die Geschichte glaubt ,kommt ins Himmelreich ,aber wer es nicht glaubt ,kommt auch in das Himmelreich.

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Alles normal


Gast: UKW
10.07.2012 18:20
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Wäre ja auch peinlich gewesen

Welcher Geheimdienst würde es wohl verpatzen, die Ösi-Justiz hinters Licht zu führen? Damit würde man sich International zum Gespött machen.

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Re: Wäre ja auch peinlich gewesen

erinnert mich färöer inseln

Gast: DoctaIgnorantia
10.07.2012 17:39
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Hahaha

Unsere Staatsanwaltschaft wieder am Werk, Fremdverschulden ausgeschlossen. Das ist ein Justizapparat wie er einer Bananenrepublik würdig ist.

Gast: pächter der wahrheit
10.07.2012 17:31
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Also

Zufällle gibt's, des würde man nicht für möglich halten.

Hat einen Herzinfarkt und fällt dann noch ausgerechnet in die alte Donau.

Gast: Ulrich Daffy
10.07.2012 17:29
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wers glaubt wird selig

klassisches Zitat..
da fress ich einen Besen
der mann war ja sowas von unwichtig und wusste nichts..
Herz-Kreislaufversagen..ok..aber was war vorher?
nach wieviel Tagen wurde eigentlich die Autopsie durchgeführt?
ist die Familie mit dieser Feststellung zufrieden gestellt?alles Bestens?
Fall abgeschlossen?

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Glaube ich sofort

seine Familie sagte ja, dass er zu Hause gestorben ist - Die Leiche hat sich dann zur Donau geschleppt und dort rein gesprungen

Klar!!!