Bei israelischen Luftangriffen im palästinensischen Gazastreifen ist am Donnerstag ein Hamas-Mitglied getötet worden, mehrere weitere wurden verletzt. Bei dem Toten soll es sich um Mahmoud al-Hiqi handeln, mindestens ein weiteres Hamas-Mitglied soll verletzt worden sein. Nach Angaben des israelischen Militärs soll er geplant haben, eine Kurzstreckenrakete in Richtung Israel abzufeuern.
Bei einem weiteren israelischen Angriff auf ein Fahrzeug im Gazastreifen sollen drei Palästinenser verwundet worden sein, die Sanitäter als Hamas-Kämpfer identifizierten. Sie sollen laut israelischen Informationen versucht haben, israelische Grenzposten mit Panzerabwehrgranaten zu beschießen. Nach Angaben von Sanitätern schwebte einer der Verletzten in Lebensgefahr.
Mörsergranaten gegen israelische Soldaten
Palästinensische Augenzeugen berichteten zudem, israelische Bodentruppen seien in ein Gebiet östlich der Stadt Gaza vorgedrungen. Es sei zu heftigen Feuergefechten gekommen. Ein israelischer Panzer habe mindestens drei Granaten abgefeuert. Eine davon habe einen Bus getroffen. Dabei seien drei Menschen verletzt worden. Militante Hamas-Kämpfer hätten Mörsergranaten gegen die Soldaten eingesetzt.
Bei der dreiwöchigen israelischen Großoffensive vom Winter 2008/09 mit der Bezeichnung "Gegossenes Blei" waren im Gazastreifen mehr als 1400 Palästinenser getötet und über 5000 weitere verletzt worden.
(APA/dpa/AFP/Reuters)
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