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Rumänische Grenzüberschreitung

12.07.2012 | 20:10 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Die Angriffe auf Demokratie und Rechtsstaat in Rumänien, Bulgarien und Ungarn sorgen in der EU-Zentrale Brüssel für Sorge und Zorn.

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Brüssel Europa findet sich in einer albtraumhaften Wirklichkeit wieder: Die Osterweiterung der Europäischen Union, die doch Demokratie, Rechtsstaat und Bürgersinn in den früheren Warschauer-Pakt-Staaten stärken sollte, scheint genau dieses Ziel an immer mehr Orten zu verfehlen.

Die unzimperliche Machtpolitik des christlich-konservativen Ungarn Viktor Orbán seit seinem Wahlsieg im Sommer 2010 ließ sich noch als Folge jahrelanger sozialistischer Vetternwirtschaft in Budapest und als Einzelfall abtun.
Doch die jüngsten Ereignisse in Rumänien und Bulgarien lassen ein besorgniserregendes Muster erkennen: Die Parteien in diesen Ländern treiben die Idee, dass Politik ein Nullsummenspiel sei, ins Extrem. Sobald sie nach Wahlen oder fliegenden Koalitionswechseln an die Macht kommen, raffen sie in kürzestmöglicher Zeit alle Ämter an sich: von Parlamentspräsidenten über Verfassungsrichter bis zu Leitern nationaler Statistikämter. Und sie versuchen, diese Machtergreifung für so lange wie möglich zu zementieren: durch überlange Amtszeiten der neuen, parteitreuen Behördenleiter und durch den Erlass einer Flut von Verfassungsgesetzen, die nachfolgenden Regierungen einen Richtungswechsel verunmöglichen.

Wer nicht für uns ist, ist ein Feind: Die weltanschauliche Ausrichtung spielt in dieser Denkweise keine Rolle. „Wir haben die Linke zertrümmert", jubelte der Rechte Orbán jüngst zur „Presse". „Victor Ponta rückt doch bloß die demokratischen Ungleichgewichte gerade, die unter der vorherigen Regierung entstanden sind", sagte der Chef der europäischen Sozialdemokraten, Bulgariens früherer Ministerpräsident Sergej Stanischew, am Donnerstag über seinen rumänischen Parteigenossen Victor Ponta.

Schallende Ohrfeige für Premier Ponta

Der Rumäne weilte am Mittwoch und Donnerstag in Brüssel, um die Sorgen über den lautlosen Putsch in seinem Land zu zerstreuen. Wenn ein Regierungschef wie Ponta mit Notverordnungen regiert und das Amtsblatt seines Landes an sich zieht, um die Veröffentlichung missliebiger Urteile des Verfassungsgerichts zu unterbinden, dann sieht die Kommission rot - und handelt.

Er sei „ernsthaft besorgt über die jüngsten politischen Ereignisse in Rumänien", teilte Kommissionspräsident José Manuel Barroso nach seinem Treffen mit Ponta mit. Und er trug ihm viererlei auf: Pontas Übergangsregierung müsse „die volle Unabhängigkeit der Justiz respektieren, die Kompetenzen des Verfassungsgerichts wiederherstellen und sicherstellen, dass seine Urteile befolgt werden, einen Ombudsmann ernennen, der parteiübergreifende Unterstützung genießt, und ein neues offenes und transparentes Verfahren zur Bestellung eines Generalstaatsanwaltes und eines Leiters der Anti-Korruptions-Behörde garantieren."

Hinter diesen Forderungen steht unausgesprochen das schärfste Mittel, das die Union gegen Verfallserscheinungen einsetzen kann: der Verlust der Stimmrechte bei allen EU-Entscheidungen. Artikel 7 des EU-Vertrags sieht so etwas vor, wenn die Regierungen die „eindeutige Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung" von Werten wie Demokratie oder Rechtsstaatlichkeit feststellen.
Eine heftige Sanktion. Doch wann sind Demokratie und Rechtsstaat schwerwiegend verletzt? Wenn ein Regierungschef wie Ponta durch einen grenzwertigen Winkelzug sein Verfassungsgericht lähmt? Wenn sein Amtskollege Orbán die Gattin eines Parteifreundes zur Leiterin jenes Justizorgans macht, das alle wichtigen Richterstellen vergibt? Oder wenn in Bulgarien eine politisch lästige Richterin entlassen wird, wie das am Mittwoch Miroslava Todorova widerfahren ist, der Präsidentin der Richtervereinigung?

Druckmittel Schengen-Beitritt

Eine weitere Trumpfkarte hat Brüssel im Talon, zumindest im Duell mit Bulgarien und Rumänien: den Schengen-Beitritt. Nächsten Mittwoch legt die Kommission ihren Bericht über die Fortschritte der jüngsten fünf Jahre im Kampf gegen Korruption und Mafia vor. Rein formal hat das nichts mit Schengen zu tun. Politisch umso mehr. Die Niederlande, aber auch einige andere Schengen-Staaten wollen Rumänen und Bulgaren erst dann ohne Grenzkontrollen einreisen lassen, wenn sie mit den Reformen zufrieden sind. Angesichts der jüngsten Ereignisse in Bukarest und Sofia ist das unwahrscheinlich.

Auf einen Blick

Rumäniens Regierungschef Victor Ponta versuchte am Mittwoch und Donnerstag in Brüssel, die Sorge vor einer stillen Demontage des rumänischen Rechtsstaates zu zerstreuen. Der Sozialdemokrat führt seit Anfang Mai eine Übergangsregierung, die vor der Parlamentswahl im November möglichst viele Ämter an sich zu reißen versucht.

Ob Ponta die EU überzeugt, ist fraglich. Die Kommission ist vor allem wegen der Beschneidung der Kompetenzen des Verfassungsgerichts durch Pontas Notverordnungen besorgt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.07.2012)

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65 Kommentare
 
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Bulgarien

Ich versehe nicht warum Bulgarien immer automatisch in ein und derselbe Korb mit Rumänien hingestellt wird?
Das kleine Land hat ein stabile Regierung, makroökonomisch ist sehr stabil mit ein der niedrigste Verschuldungsrate nicht nur in der EU, sondern Weltweit.
Es wäre besser wenn die Schreibender sich gründlicher über die Thema erkunden, voran sie darüber schreiben.

Gast: Radio EVP
13.07.2012 21:54
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18. Juni 2012

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat am Montag Rumäniens delegierten Minister für das Geschäftsumfeld, Lucian Isar, zu einem Arbeitsgespräch über die bilateralen Putschversuche getroffen. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die Chancen und Herausforderungen für österreichische Unternehmen in Rumänien. "Österreichs Wirtschaft ist für Rumänien ein zuverlässiger und guter Partner, der sich auch in der Krise nicht aus dem Land zurückgezogen hat. Daher arbeiten wir jetzt eine gute Ausgangslage, um unsere wirtschaftlichen Beziehungen weiter zu verstärken", so Mitterlehner.

Gast: mandy2
13.07.2012 15:56
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aber

Wir könnte doch WC heinzi und klowischnig alle Bundeskanzler und stellfertreterin hin schicken.

Gast: Gruftmaus
13.07.2012 10:48
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vermutlich

Ungarn hat eine schöne Zukunft vor sich, solange die Bürger zusammenhalten das Land vor allem seine Einwanderungspolitik auch weiterhin streng nach etwaigen ungarischen Bedürfnissen richtet.

Auch sollten sie es schaffen, sich zb. den Mondkult vom Leibe zu halten.
Die Umsetzung wird oft Neid und Mißgunst hervorrufen, harte Maßnahmen erfordern und oft auf die Probe gestellt werden, wird sich schlußendlich aber lohnen.
Ungarn wird erblühen, während rundum alles im Mittelalter versinkt.

Sok szerencsét !

Antworten Gast: Ösi2323
13.07.2012 13:31
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Und wir

müssen es auch auch noch durch Hilfen bezahlen, da ihr wirtschaftlich versagt habt ...

Gast: Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen!
13.07.2012 09:57
4 1

Das Problem ist nicht die Ausschaltung der Demokratie als vielmehr der Umgang mit den Menschen die diese Vertreten!

Spaniens Demonstranten und die Gummigeschosse, die brennenden Vororte von Paris, die Unruhen in London vor einem Jahr, Italien und seine Euro-Diktatur, Deutschland und sein Harz IV, das alles steht voll im einklang mit den Werten von Europa, von Dingen wie ACTA und dem Nachfolger CETE gar nicht zu sprechen, etc...

Gast: joseph
13.07.2012 09:45
3 3

wirkungsvoll

wirklich wirkungsvoll ist fuer staaten wie rumaenien, bulgarien, ungarn und griechenland nur eines:

streichungen aller finaziellen zuwendungen !

EU und Demokratie

Ein Wiederspruch in sich.

Antworten Gast: Grammatikus
13.07.2012 14:45
1 0

Re: EU und Demokratie ... Widerspruch

Ich weiß, man soll sich nicht an Kleinigkeiten aufhängen, aber aus gegebenen Anlass und weil es immer öfter hier vorkommt: Es heißt Widerspruch und nicht Wiederspruch.

Falsch verstanden

Da in der EU immer WIEDER und WIEDER von Demokratie gesprochen wird, meint der Poster dass es ein WIEDERSPRUCH ist.


Re: Re: EU und Demokratie ... Widerspruch

ich bin für immer wieder widerspruch !

Gast: EU.Gegner
13.07.2012 08:36
4 1

Betrug von allen Anfang an

Die Zustimmung des österreichischen Volkes zur EU ist auf Betrug aufgebaut: Es gab keine Frage zur gemeinsamen Währung, denn hier hätten die Alarmglocken geklingelt:Schilling;DM sind nicht mit Lira zu vergleichen.Den Betrug der Griechen konnte sich keiner vorstellen. Genausowenig wie Zwangsanleihen wo bleibt die Demokratie?
• Der Einschluss des Balkans wäre ebenso ein Thema zur Volksabstimmung gewesen:Aber die Banken (Österreichische!!) waren ganz geil auf das Geschäft, das der STeuerzahler nun bezahlen muss.Schlaff und Schüssel- wer erinnert sich noch?Schwarzblaue Machenschaften nur im Inland? Libyen und Haider- kein Gedächtnis? Das kollektive Gedächtnis wird mit der Nazivergangenheit Österreichs beschäftigt, damit die nachwachsende Generation genügend Abscheu für das kleine Land. das vor dem 2.Weltkrieg ums Überleben gekämpft hat und nach dem Krieg Wohlstand und Demokratie geboten hat. Kann das die EU auch-Wohlstand mit Schirmen, die keiner bezahlen kann? Demokratie mit undurchsichtigen mafiösen( es gilt die Unschuldsvermutung!)Strukturen?
Dauerndes Einmischen in die Angelegenheiten anderer Staaten soll wohl von der Misere ablenken .Kontrolle ist in großen Strukturen viel schwieriger als in überschaubaren- siehe Konzerne!

Antworten Gast: Sperka
13.07.2012 10:04
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Am Tag der Volksabstimmung

war die Währungsunion bereits beschlossen und geltendes Recht der EU. Das stand in jedem Info-Folder. Sie haben sich vielleicht nicht ordentlich informiert, oder?

Antworten Gast: advo
13.07.2012 09:45
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Re: Betrug von allen Anfang an

Es sieht leider danach aus, dass sich Ö. auf etwas eingelassen was es nicht mehr anbringen wird, außer ständig für die Schulden anderer Länder und diverser Banken zu zahlen und zu haften.
Dieses hochgradige Verblödungssystem von ESM und Fiskalpakt, wird befürchtender Weise vom dt. und auch vom ö. Verfassungsgerichtshof bewilligt werden, obwohl ein massiver Eingriff in die Verfassung vorliegt. Das Argument die EU, insbesondere der "Euro" würde ansonsten untergehen und die Pleiteländer würden noch mehr in die "Pleite" gelangen ist ein willfähriges, das bereits bestehende Pleitesystem zu verlängern und die gesunden Länder mit hinein zu ziehen!
Natürlich war es bei der Abstimmung zur EU ein B e t r u g um die Wählerstimmen zu bekommen, in keiner Phase zu erwähnen, dass in der Folge zahrleiche Haftungen zu übernehmen sein werden!
Die Oberbetrüger, Lobbyisten und Korruptionisten sitzen heute in den Parlamenten.

Freund advo

Österreich ist genauso pleite wie Griechenland. Unsere Politiker tricksen einfach besser.

Wenn man ÖBB, AFSINAG, verstaatlichte Banken etc. in die Verschuldung einrechnet, sind wir auf Augenhöhe mit Griechenland.


Grenzüberschreitung

Ich frage mich allen ernstes :" Von was sprechen die Hirnis in Brüssel , wenn sie von Demokratie sprechen ?" Was diese als Demokratie bezeichnen, ist doch eine reine parlamentarische Diktatur !" Wer in seiner Erweiterungswut und die Augen vor der Realität verschließt ,jedem Mitgliedsstaat die Souverenität aberkennt, muß sich nicht wundern , das der über 50 Jahre alte kommunistische "Trott" nicht von heute auf Morgen Abzuschaffen ist ! Es hat sich in Westeuropa nicht viel verändert , Koruption bekam andere Namen : " Vetternwirtschaft, Überzeugungsgeld oder Überredungsgeld !" Politiker laßen sich halt von Banken , Konzerne gerne Überzeugen , das es wichtig ist , das alles in ihren Interesse läuft ! Es kommt immer nur auf die Höhe an , wieviel 0 vor dem Komma sind ; ich meine nicht damit die Brüsseler Hirnis , als ich von Nullen sprach ! Die Erweiterungswut hätte vor Rumänien ,Bulgarien und Zypern halt machen müssen ,und eine Pause einlegen sollen, bis die Finanzkriese man irgendwie im Griff bekommen hätte ! Aber so ist das kein Wunder !

A Glück, dass des die Rotn sind...

.. sonst: siehe Österreich unter Schwarz Blau

Gast: mka
13.07.2012 08:18
3 0

Na und?

Ich erkenne darin keinen Unterschied zum politischen System Österreichs....

was war anderes zu erwarten von Ländern die die Reife für ein freies , wirtschaftlich unabhängiges Land nicht mitbringen.

Zuviele Jahre sozialistische/kommunistische, also linke Politik, haben die Mentalität der Menschen geprägt!

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Das schärfste Mittel

"Das schärfste Mittel, das die Union einsetzen kann: der Verlust der Stimmrechte bei allen EU-Entscheidungen."

Nun ja, davor werden sich diese Länder wohl sehr fürchten. :-)
Ich meine, das Hauptinteresse dieser Länder an der EU ist der Griff in den Geldtopf. Versiegt diese Quelle, wird die EU-Mitgliedschaft zunehmend uninteressant.

Antworten Gast: Nik.
13.07.2012 18:27
0 0

Re: Das schärfste Mittel

Wäre schön gewesen, für die Rumänen....aber das Land zahlt mehr ein als es bekommt. Die Politiker sind nicht interessiert an das Geld der EU....man kann es nicht stehlen.

"Die Osterweiterung der Europäischen Union"

hat die gigantischen Probleme Brüssels in den ehemaligen Ostblock transferiert.

Gast: Xiongerl
13.07.2012 07:04
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Selbstbedienungsladenmentalität

sehr stark: Bulgarien, Rumänien
stark: Ungarn, Griechenland
mittel: Tschechien, Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien
schwach: Holland, Dänemark, Spanien
sehr schwach: Schweiz

Unabhängige Gerichte sind eine demokratische Grundsäule. Wenn die nicht gewährleistet ist, versinkt ein Land über Kopf in Korruption und die Mafia übernimmt das Land. Die EU Kommission ist demokratisch legitimiert, denn sie muss dem EU Parlament Rechenschaft ablegen. Daher darf und muss sie Sanktionen gegen Mitgliedsländern aussprechen, die die Demokratie gefährden. Was der Rat der Ministerpräsidenten macht, das ist undemokratisch. Ihre Parteien sind gewählt, sie selber nicht. Dann treffen sie sich im europäischen Rat (der mit der Kommission nichts zu tun hat) und stimmen sich in Gesetzesideen ab, obwohl sie nie jemand in einer Wahl dafür legitimiert hat. Also nicht alles in einen Topf werfen, nur weil der selbe Flughafen als Reiseziel aufscheint.

Re: Selbstbedienungsladenmentalität

Ich stimme mit Ihnen darüber überein, dass Sanktionen gegebenenfalls gesetzt werden müssen.

Doch kann ich nicht stehen lassen, dass die Minister nicht legitimiert wären Beschlüsse zu fassen, sondern nur die Parteien, denen sie angehören. Das ist nämlich Schwachsinn.

Gast: Bärenfalle..
13.07.2012 06:17
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Jaja, die Erfinder des ESM

einer Organisation welche die demokratischen Parlamente aushebelt, deren Mitglieder diplomatische Immunität auf Lebenszeit haben, die niemandem Rechenschaft schuldig ist und von niemand juristisch belangt werden kann ....

machen sich Sorgen um Demokratie und Rechtsstaat.

Supa.

Würde Scheinheiligkeit schmerzen, in Brüssel bräuchte man wohl Gehörschutz.


Gast: Nordlicht
13.07.2012 06:00
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Demokratie und Rechtsstaat

Diesen Artikel könnte man fast 1:1 auf Österreich übertragen.

Aber bitte sagt mir, seit wann hat Brüssel was mit Demokratie zu tun? Das Wort können die Politprofis nicht einmal buchstabieren.

 
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