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Atom-Streit: USA schicken Minenräumfahrzeuge

12.07.2012 | 21:06 |   (DiePresse.com)

Die USA weiten ihre Sanktionen gegen den Iran aus - und bereiten sich auf eine drohende Blockade der Straße von Hormus im Persischen Golf vor.

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Im Streit um eine mögliche Blockade der Straße von Hormus durch den Iran haben die Vereinigten Staaten mehrere dutzend kleine Minenräumfahrzeuge im Persischen Golf in Stellung gebracht. Die ferngesteuerten Geräte vom Typ Sea Fox könnten iranische Unterwasserminen ausfindig machen und zerstören, sagte ein Angehöriger der US-Marine am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Los Angeles Times".

Den Angaben der US-Marine zufolge werden die Minenräumfahrzeuge im Wirkungsbereich der fünften Flotte eingesetzt, die im Golfemirat Bahrain stationiert ist. Nach Angaben des deutschen Herstellers Atlas Elektronik sind die etwas mehr als einen Meter langen Geräte mit einer Unterwasser-Kamera und einem Sonar-Ortungsgerät ausgestattet und können von Minenjagdbooten aus über ein Glasfaserkabel gesteuert werden. Sie haben eine Reichweite von 1000 Metern.

Bereits Anfang Juli hatte die US-Marine Minenräumboote und zusätzliche Kampfflugzeuge in den Persischen Golf verlegt, nachdem der Iran im Falle weiterer Sanktionen mit einer kompletten Blockade der Straße von Hormus gedroht hatte. Zum 1. Juli trat als verschärfte Strafmaßnahme im Atomstreit ein Ölembargo der Europäischen Union gegen den Iran in Kraft. Iranischen Medienberichten zufolge wollen Parlamentarier ein Gesetz auf den Weg bringen, das Öltransporte nach Europa durch die Straße von Hormus verbietet.

Die Meerenge ist mit einer Breite von gerade einmal 50 Kilometern an der schmalsten Stelle das Nadelöhr des Ölhandels. Durch den strategisch wichtigen Wasserweg zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman laufen rund 35 Prozent des per Schiff abgewickelten Ölhandels weltweit. Zahlreiche Golfstaaten sind vom Ölexport über diese Seestraße abhängig.

Sanktionen ausgeweitet

Die US-Regierung hat zudem am Donnerstag in einem vorwiegend symbolischen Schritt ihre Sanktionen gegen mehr als 50 iranische Firmen und Institutionen verschärft, die am umstrittenen Atomprogramm des Landes beteiligt sein sollen. Wie das US-Finanzministerium mitteilte, betreffen die Maßnahmen vor allem Staatsfirmen, die mit den Streitkräften und den Revolutionsgarden verbunden sind. Demnach wird das Vermögen der Firmen in den USA eingefroren und Geschäfte mit ihnen werden fortan unter Strafe gestellt.

Atomstreit mit dem Iran
Der Westen wirft dem Iran vor, heimlich nach Atomwaffen zu streben, und will ihn durch Sanktionen gegen den Öl- und Finanzsektor zu Zugeständnissen bei seinem Atomprogramm bewegen. Zuletzt wurden die Strafmaßnahmen erheblich verschärft mit dem Inkrafttreten des EU-Ölembargos Anfang Juli.

(APA/AFP/Reuters)

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10 Kommentare
Gast: Messalina-X
25.07.2012 23:17
0 0

der gesunde Menschenverstand sagt,

daß ALLE Atommächte ihre A-Waffen schnellstens einmotten sollten/ müßten, besser gestern als erst heute
und die Bürger ALLER Länder müßten die Regierungen welche Atomwaffen besitzen auffordern, diese Waffen zu "entsorgen"
kein Land hat das Recht solche Waffen zu besitzen..., die sind alle größenWAHNsinnig

Dieser Schurkenstaat soll

endlich abhaun vom Orient.
Hat man im Irak und Afghanistan noch nicht genug schaden angerichtet?

Ständig in der Wiege der Menschheit Kriege zu führen gegen Völker deren Geschichte mehrere Tausend Jahre alte ist zeugt nicht von sonderlicher größe der USA. Wenn man bedenkt dass die Geschichte der USA im Grunde erst wenige Jahre alt ist so ist dass eigentlich ein ziehmliches Armutszeugnis von Washington.

Und eigentlich spielen sie die selbe Strategie wie schon so oft wieder einmal ab.
Man provoziert den Iran ständig mit neuen Sanktionen, behauptet dass er nur an Massenvernichtungswaffen interessiert ist und hetzt die Amerikaner und viele andere Westliche Staaten gegen diese Nation auf. Man suggeriert den Menschen ein dass die Iraner gefährlich sind, bösartig, kriegslüstern und ohnehin nur an der Auslöschung Israels interessiert ist.

Der Klassiker: (da gabs letztens eine spitzen Doku im Phoenix) als nächstes wird man immer lauter und offener über Militärschläge nachdenken und den Menschen vorallem in Amerika klar machen dass dies der einzige Weg ist den Israelis und manchen Iranern "zu helfen". Man wird in den Nachrichten Kriegsszenarien durchspielen und den Menschen weis machen dass die Waffen "kaum" Zivilisten treffen würden.
Und am Ende wird die öffentliche Meinung so aussehen dass man kaum mehr an Alternativen denken wird und einen Angriff für die einzige Lösung hält.
Dann (ich vermute bald nach der US-Wahl) steht uns ein neuer Krieg im Mittleren Osten bevor.

Re: Dieser Schurkenstaat soll

wiedas? sie wollen den iran transferieren?

ich bin der meineung der schurkenstaat iran sollte dort bleiben wo er ist.

eine andere frage ist, wielange die frauen und maenner sich das unsägliche regime noch gefalllen lassen ...

Re: Dieser Schurkenstaat soll

Und falls mir keiner glaubt. Das ist keine dumme Verschwörungstheorie.

War made easy:

http://www.youtube.com/watch?v=I_bq-3KdwtE&feature=gv

Dieser Film lief letztens im Phoenix der wahrscheinlich beste deutschsprachige Dokumentationssender überhaupt.

Ist wirklich empfehlenswert vorallem wenn man nicht auf die perfekt durchdachte Strategie der US-Regierung hereinfallen will.

Das Werk von Schurkenstaaten

Die USA möchten den Iran politisch und vor allem wirtschaftlich strangulieren. Seit über 30 Jahren mit Sanktionen belegt, von duzenden Militärbasen rundum bedroht, will sich der Pentagon "sein Öl" zurückholen und vor allem die Dollar-Hegemonie für alle Rohstoffe verteidigen.
Das Vergehen der Iraner: Der frei gewählte Premier Mossadegh verstaatlichte die Ölvorräte zu Gunsten des Volkes, 1953 in einem Militärputsch, unter Regie des CIA, gestürzt, erklomm Mohammed Reza Schah, den Thron. Dieser brutale Diktator vergewaltigte mit Militärhilfe und dem CIA-geführten Geheimdienst SAVAK sein Volk mehr als 25 Jahre. Die USA bekamen die Oberhand über das ÖL. Nachdem das Volk sich vom selbst gekrönten Kaiser 1979 befreien konnte, proklamierte der vom Schah ins Exil getriebene Chomeini die Islamische Republik Iran.
Wieder verloren die USA das Mandat über die Ölfelder und seither wird der Staat von den USA massiv bedrängt, bedroht und mit Krieg und Elend beliefert.
Der Iran hat die militärischen Machenschaften der USA, insbesondere im Irak-Iran-Krieg mit Millionen Menschenleben bezahlen müssen.

Die USA und die mit ihr verbündeten Schurkenstaaten säen Hass und Elend und sind das größte Hindernis für einen Weltfrieden!

Antworten Gast: werbistdu
13.07.2012 07:27
1 5

Re: Das Werk von Schurkenstaaten

Meinst du das wirklich ernsthaft?

Antworten Antworten Gast: Waldschrat
19.07.2012 07:32
2 0

Re: Re: Das Werk von Schurkenstaaten

Ja, das ist ein dreckiges Spiel.

USA

Jetzt hat die USA noch nicht genug Rückhalt gegen den Iran, dann provoziert man halt eine Sperre der Straße von Homuz. Die Ölpreise werden stark steigen, die Ölmultis verdienen brav und alle Welt wird sauer auf den Iran sein und dann kann man beruhigt angreifen, da die Iraner die Weltwirtschaft bedrohen!

Antworten Gast: Frontschwein (pic)
13.07.2012 09:31
2 0

Re: USA

Vor der US-Präsidenten Wahl gibt es nur Krieg, wenn er als "unausweichlich" dargestellt werden kann.

6 2

Re: USA

ja ja die bösen Amis!