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US-Marine tötet indischen Fischer im Persischen Golf

17.07.2012 | 12:59 |   (DiePresse.com)

Die "USNS Rappahannock" griff ein Motorboot vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate an. Dabei gab es einen Toten und drei Verletzte.

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Ein US-Marineschiff hat am Montag im Persischen Golf wegen einer mutmaßlichen Bedrohung Schüsse auf ein Motorboot abgegeben und dabei nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate einen indischen Fischer getötet. Drei weitere indische Fischer seien verletzt worden, sagte Tarek Ahmed al-Hidan vom Außenministerium in Abu Dhabi.

Der Vorfall, bei dem das US-Versorgungsschiff "USNS Rappahannock" mit einem Maschinengewehr feuerte, ereignete sich laut dem US-Verteidigungsministerium vor Dschebel Ali, einer Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten zwischen Abu Dhabi und Dubai. Das Motorboot habe sich dem Öl-Versorgungsschiff schnell angenähert und auf Warnungen nicht reagiert, erklärte das Pentagon.

Indien und Iran üben Kritik

Indien hat am Dienstag umgehend eine umfassende Untersuchung verlangt. Der indische Botschafter in Abu Dhabi habe die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate um eine Prüfung der genauen Umstände des "tragischen Vorfalls" gebeten, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Neu Delhi. Auch die USA sicherten den indischen Behörden demnach bereits eine "vollständige Untersuchung" zu.

Auch der Iran übte am Dienstag Kritik an der Präsenz der amerikanischen Truppen in der Region. Ausländische Streitkräfte könnten eine Bedrohung für die Sicherheit am Golf sein, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Dienstag in Teheran. Diese seien nicht nötig, wenn Anrainerstaaten bei der Sicherheit enger zusammenarbeiteten.

Präsenz im Persischen Golf verstärkt

Die US-Marine hatte ihre Präsenz im Golf in den vergangenen Monaten verstärkt und begründete dies mit einer möglichen Bedrohung durch den Iran. Die iranischen Revolutionsgarden verfügen über zahlreiche kleine Schiffe mit Raketenwerfern.

"Seit 2000 passen wir auf die kleinen Schiffe genau auf", sagte ein Vertreter des Pentagons. Im Oktober 2000 war mit einem kleinen mit Sprengstoff beladenen Schiff im Hafen von Aden in Jemen ein Anschlag auf den US-Zerstörer "USS Cole" verübt worden, bei dem 17 US-Marinesoldaten getötet und 40 verletzt wurden.

(APA/AFP )

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60 Kommentare
 
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Indische Sklaven

Dschebel Ali liegt nicht zwischen Dubai und Abu Dabi sondern ist ein Ortsteil von Dubai, Industriezone und Hafen. Die Bote gehören VAE Bürgern die noch nie im Leben gearbeitet haben und die Inder sind die Sklaven die für 3 Euro am Tag 15 Stunden arbeiten.

indischen fischer!!!

der war aber lange unterwegs, dass er mit einem "motorboot"

Antworten Gast: FNC
17.07.2012 15:16
4 2

Re: indischen fischer!!!

Die typische Frage eines Binnenländlers, der nicht versteht, warum ein Fischerboot nicht 600 Seemeilen unterwegs sein soll, um in ertragreichen Gewässern abernten zu können ;-)
Andererseits wirft das Verhalten der Besatzung dieses Fischerbootes berechtigte Fragen auf.

Re: Re: indischen fischer!!!

sie sollten nicht urteilen bevor sie nicht die details kennen und über jemanden urteilen!
fischkutter, ja. sind auch eurpopäisch fangflotten in der gegend. im artikel steht motorboot!!!

Antworten Antworten Gast: Nachleser
17.07.2012 15:47
3 0

Re: Re: indischen fischer!!!

Ich erinnere mich da an sowjetische Fischkutter in der Zeit des Kalten Kriegs.

Antworten Antworten Antworten Gast: FNC
17.07.2012 22:09
2 0

Re: Re: Re: indischen fischer!!!

Yep! Auch die DDR-Kutter waren weltweit unterwegs:

"Schiffe der DDR Hochseefischerei fischten in der Ost- und Nordsee, der Barentsee bis Nowaja Semlja, vor Spitzbergen und Island, an der Ost- und Westküste Grönlands, an der ostamerikanischen Küste von der Hudson Bay bis Cape Hatteras, im Golf von Mexiko, an der Küste von Argentinien bis in die Antarktis, an der Westküste von Amerika von Kalifornien bis zu den Aleuten. Schiffe der DDR Hochseefischerei setzten ihre Netze aus an der afrikanischen Küste von Algerien bis Namibia, vor Jemen und vor Mosambik. Schiffe der DDR Hochseefischerei fuhren durch den Suezkanal und den Panamakanal. Einige Schiffe, darunter auch 4 Saßnitzer 26-Meter Kutter, umrundeten das Kap der guten Hoffnung und ein Schiff umfuhr sogar Kap Hoorn."

Vor allem vor der amerikanischen Küste immer wieder zu brenzligen Zwischenfällen, weil sich West und Ost stets provozierten. Insgesamt sollen dabei im Laufe der Zeit 4 DDR-Kutter gesunken sein.

Re: indischen fischer!!!

dort hin kommt! war gemeint

die ölroute muss frei bleiben

wen kümmert da ein indisches fischermandl?

Gast: Br2012
17.07.2012 13:40
3 2

"Warnung"

Wer weiß schon, ob die "Warnung" nicht nachher ausgesprochen wurde.

Gast: Schwimmreifen
17.07.2012 12:52
2 2

Das war sicher anders

Glaube kaum, dass ein Schlachtschiff so ohne irgendeinem Grund einfach drauf losballert. Auch kein US-Schiff. Es muss also einen Grund gegeben haben, dass diese Fischerboot als Bedrohung eingestuft wurde und es eine Freigabe für einen Beschuss gab. Da gab es sicher Rücksprache mit der Kommandostelle.
Wir sollten nicht alles glauben was in den Medien geschrieben wird.

Antworten Gast: HBS
17.07.2012 13:24
3 6

Re: Das war sicher anders

Der Grund ist die nicht befolgte Aufforderung zum Abdrehen, die Ignorierung der danach abgegebenen Warnschüsse...
Und dann hats natürlich gekracht. Ganz normaler Vorgang auf See, speziell in dieser Region.

Antworten Gast: El Capitan
17.07.2012 13:14
3 5

Re: Das war sicher anders

Bei diesem Schiff handelt es sich nicht um ein Schlachtschiff, sondern um einen "einfachen" Tanker. Er sorgt dafür, dass Flugzeuge und Schiffe im Einsatz betankt werden. Das Schiff ist relativ schwach bewaffnet. Angesichts des Angriffes von 2000 ist es allerdings auch "verständlich" dass sie schießen, vor allem wenn sie sie gewarnt haben.

Gast: Hamdudeldei
17.07.2012 12:15
6 1

Irre Amis schlachten im Kampfrausch Zivilisten ab

... oder so muss das doch heissen. Ist der Schlagzeilenabteilung unpaesslich?

Antworten Gast: Robert aus Connecticut
17.07.2012 13:26
1 5

Re: Irre Amis schlachten im Kampfrausch Zivilisten ab

Irrer Hamdudeldei darf ja auch im Vollrausch Kommentare schreiben.
Na also!
Reg dich ab und ins Bett, um deine "Unpässlichkeit" auszukurieren. Wird wahrscheinlich länger dauern...

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Ja wer die Lizenz zum töten hat

So wie die USA braucht nichts zu fürchten Menschenrechte ect.unter dem Titel Kampf dem Terror macht men eben was einem so gefällt und die Vasallen in Europa halten brav die Klappe.

Antworten Gast: Uncle Sams Neffe
17.07.2012 12:13
3 5

Re: Ja wer die Lizenz zum töten hat

Hätte die Navy nicht reagiert und dies wäre ein Attentäter mit Sprengstoff gewesen und dieser hätte das Ölversorgungsschiff versenkt wäre Ihnen wohl leichter gewesen?!

Antworten Antworten Gast: Freisinn
17.07.2012 23:29
1 0

Re: Re: Ja wer die Lizenz zum töten hat

Was machen die Amis überhaupt dort, soweit entfernt von der Heimat. Gerufen hat sie sicher niemand.

1 0

Re: Re: Ja wer die Lizenz zum töten hat

Wenn sie auf jemand zulaufen und der denkt das sie ihn überfallen wollen und er erschießt sie ,ist es dann auch OK ?

Re: Re: Ja wer die Lizenz zum töten hat

wenn mei Tant a Zipferl hätt, wär´s mei Onkel...

Gast: walti
17.07.2012 11:41
2 6

Kein Ami Freund

Jedoch !! es ist schon sonderbar !
Wird von der USA entwas unternommen sind sie
die BÖSEN.
Kracht es irgendwo auf unserer Welt, schreien alle " die Ami sollen es richten " und den Kopf hinhalten.

Wir in Europa sind einfach zu schwach !!!!

Antworten Gast: gregor127
17.07.2012 14:33
4 0

Re: Kein Ami Freund

Wer schreit das die Amis was richten sollen?? Die sollen auf ihrer Insel bleiben. Niemand hat die gerufen, egal wohin. Oder haben Irak, Afghanistan, und alle anderen besonders laut gerufen?? Ich hab nichts gehört

Re: Kein Ami Freund

wenn der Ami was unternimmt, dann nur um seine Interessen zu wahren und $$ zu verdienen
wie´s dem Rest der Welt dabei geht, ist dem Ami vollkommen wurscht....

Antworten Antworten Gast: Br2012
17.07.2012 13:43
2 0

Re: Re: Kein Ami Freund

vollkommene Zustimmung. Ob die Warnung auch so eindringlich war, wie bei den Atomtests auf dem Bikini Atoll?

wegen einer mutmaßlichen Bedrohung

Ja, wir schaun den die indischen Fischerboote heut aus?

Gast: k.u.k Feldmarschall
17.07.2012 11:04
0 2

Wäre das nichtmit einem Block III und einer Hellfire auch gegangen?

Dann könnte man jetzt nicht bestätigen, dass es sowas wie ein Ziel überhaupt gegeben hat.........

Gast: Ein Denkeneder
17.07.2012 10:38
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Zum Glück

ist die indische Regierung neo-liberal; dh es wird keinen Protest geben, denn Menschenleben zählen nicht, lediglich Profit ist von Interesse...
daher wird man mehr Waffen von den USA kaufen, damit man die eigene Bevölkerung besser niederhalten kann

 
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