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Neue US-Botschafter für Afghanistan und Pakistan

18.07.2012 | 07:45 |   (DiePresse.com)

Die bisherigen Amtsinhaber waren im Mai zurückgetreten. Obama hat Nominierungen für die strategisch wichtigen Posten ausgesprochen.

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US-Präsident Barack Obama hat am Dienstag zwei Karrierediplomaten als neue Botschafter in Pakistan und Afghanistan nominiert. Demnach soll James Cunningham die Vertretung in Kabul und Richard Olson die Botschaft in Islamabad führen. Die Nominierungen müssen noch vom Senat, in dem die oppositionellen Republikaner eine Sperrminorität haben, bestätigt werden. Die bisherigen Botschafter in den beiden strategisch wichtigen Staaten waren im Mai von ihren Posten zurückgetreten.

Der Rücktritt des Botschafters in Pakistan, Cameron Munter, war Anfang Mai bekannt gegeben worden. Offiziell erfolgte er aus "persönlichen Gründen", doch aus Munters Umfeld verlautete, er sei frustriert gewesen, dass der Geheimdienst und das Verteidigungsministerium die Politik gegenüber Pakistan bestimmten und er vor allem noch damit beschäftigt sei, die pakistanische Regierung zu besänftigen. Das Verhältnis zwischen den Verbündeten ist seit der Tötung von Al-Kaida-Führer Osama bin Laden im Mai 2011 in seinem pakistanischen Versteck durch ein US-Spezialkommando gespannt.

Im Fall des US-Botschafters in Kabul, Ryan Crocker, hatte das US-Außenministerium am 22. Mai mitgeteilt, er werde im Sommer seinen Posten aus "gesundheitlichen Gründen" aufgeben. Die Ankündigung erfolgte kurz nach dem NATO-Gipfel in Chicago, bei dem das Bündnis zugesichert hatte, Afghanistan auch nach dem Abzug seiner Truppen Ende 2014 zu unterstützen. Anfang Mai hatte sich Obama mit seinem afghanischen Kollegen Hamid Karzai darauf geeinigt, dass auch nach 2014 noch US-Soldaten zur Ausbildung am Hindukusch bleiben könnten.

(APA/AFP)

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2 Kommentare

US-Botschafter als verlängerter Arm des Geheimdienstes

Der bisherige US-Botschafter in Pakistan, Cameron Munter. scheint einen Rest seiner Moralvorstellungen retten zu wollen. Gut für ihn, weniger gut für die Menschen in Pakistan. Denn an Nachfolgern vom Format eines Robert Stephen FORD, US-Botschafter in Syrien, wird es nicht mangeln. Dieser "Diplomat" zeichnete sich sowohl während seiner Dienstzeit in Bagdad als auch jetzt in Damaskus aus. Seine Spezialität ist die Führung von geheimdienstlichen Operationen unter falscher Flagge. Seine Erfolgsliste kann sich sehen lassen: Zwei Monate nach seinem Amtsantritt in Damaskus brachen die ersten "Volksaufstände" aus.

Gast: nmn
18.07.2012 09:57
3 0

Diese US-Botschafter sollten in Ketten gelegt und an Galgen gehängt werden.

Die Syrer haben auch mit diesen US-Botschafter zusammengearbeitet........