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Assad dürfte sich noch in Syrien aufhalten

19.07.2012 | 16:41 |   (DiePresse.com)

Syriens Machthaber ist offenbar noch im Land. Seine Frau Asma soll sich hingegen nach Russland abgesetzt haben. China und Russland blockieren indes die nächste Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat.

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Syriens Machthaber Bashar al-Assad dürfte sich noch im Land aufenthalten, wo genau, darüber gibt es unterschiedliche Angaben. Assad sei im Präsidentenpalast in Damaskus und "lenke die Geschicke des Landes", berichtete einer seiner Berater gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Auch das syrische Staatsfernsehen vermeldete, Assad hätte an der Angelobungsfeier des neuen Verteidigungsministers General Fahad Jassim al-Freij teilgenommen.

Zuvor war spekuliert worden, Assad könnte sich in die syrische Küstenstadt Latakia abgesetzt haben - und dort einen Gegenschlag nach dem Angriff auf den Krisenstab vorbereiten. In der Küstenregion noch die meisten Unterstützer. Hier leben überproportional viele alawitische Syrer, die derselben Konfession angehören wie der Machthaber. Das berichtete ein westlicher Diplomat am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Syrische Aufständische wollen beobachtet haben, dass der Präsident die syrische Hauptstadt Damaskus noch am Mittwochvormittag mit seinem Privatflugzeug verlassen hat.

Assad-Familie außer Landes?

Die Gerüchteküche brodelt auch sonst gewaltig: Es wird spekuliert, dass ein Teil der Familie des Diktators außer Landes geflohen sein könnte. Wie "Spiegel Online" berichtete, soll sich sein Frau Asma nach Russland abgesetzt haben. Ein Statement von offizieller Seite gibt es nicht. Fest steht aber, dass sie in ihre Heimatstadt London nicht ohne weiteres einreisen kann - die EU hat im März ein Einreiseverbot gegen sie verhängt.

Unterdessen gehen in der syrischen Hauptstadt die Kämpfe weiter. Ein Oppositioneller erklärte, das Regime setze Hubschrauber und Panzer im Kampf gegen Aufständische ein. Am Donnerstagvormittag kam es in der Nähe des Regierungsviertels zu blutigen Kämpfen. Ein Vertreter der Sicherheitsdienste sagte der Nachrichtenagentur AFP, die "extrem heftigen Gefechte" würden noch zwei Tage andauern, um Damaskus vor Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan "von Terroristen zu säubern".

Kampf um Syrien: Bilder eines Bürgerkriegs

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Die syrische Hauptstadt wird seit Sonntag von heftigen Kämpfen zwischen Soldaten und Aufständischen erschüttert. Die Rebellen kündigten bereits am Dienstagabend eine „Schlacht für die Befreiung" von Damaskus an.

Gemeinsames Vorgehen des Sicherheitsrates

Russland und China haben unterdessen zum dritten Mal eine Resolution des UN-Sicherheitsrates zu Syrien platzen lassen. Die beiden ständigen Mitglieder des mächtigsten UN-Gremiums legten am Donnerstag in New York ihr Veto gegen einen westlichen Entwurf ein und blockierten die Resolution so trotz großer Mehrheit von elf Stimmen. Zwei Länder enthielten sich. Damit hängt auch die Beobachtermission UNSMIS (United Nations Supervision Mission in Syrien) in Syrien vorerst in der Schwebe. Ihr Mandat läuft am Freitag aus.

Der Entwurf, an dem auch Deutschland beteiligt war, sah einen Umbau der militärischen Beobachtertruppe hin zu einer zivileren Mission vor, die direkt Verhandlungen ankurbeln sollte. Zum ersten Mal enthielt der Entwurf auch die Drohung mit Wirtschaftssanktionen, wenn die Gewalt nicht endet. Das lehnt Russland ab.

Moskau hatte eine bloße Verlängerung der Mission ohne jede Verbindlichkeit vorgeschlagen. Sondervermittler Kofi Annan und UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hatten hingegen "Konsequenzen" gefordert, wenn der Friedensplan nicht befolgt werde.

20.000 Flüchtlinge innerhalb 24 Stunden

Während der vergangenen 24 Stunden sind mehr als 20.000 Syrer in den benachbarten Libanon geflohen. Das teilten Vertreter dortige Vertreter der Sicherheitskräfte am Donnerstag mit. Die Zahl der Syrer, die täglich den Grenzübergang bei Masnaa überqueren, liegt demnach bei etwa 5.000. Der zuständige libanesische Minister Wael Abu Faour wollte die genauen Zahlen nicht kommentieren, erklärte aber, dass rund 8.500 Flüchtlinge von Damaskus in das kleine Land am Mittelmeer kamen.

Der Libanon wolle Schulen für Flüchtlinge öffnen und habe auch das Angebot der Unterstützung durch andere arabische Länder erhalten, so Abu Faour gegenüber Journalisten. Hilfsorganisationen berichteten am Donnerstag von rund einer Million Kriegsflüchtlingen in Syrien.

Attentat in Damaskus

Bei der Explosion in Damaskus war Daoud Rajha, der Verteidigungsminister und enge Vertraute Assads, getötet worden. Auch der frühere Verteidigungsminister General Hassan Turkmani und der stellvertretende Kommandant der Streitkräfte und Schwager von Assad, Assef Shawkat, befinden sich unter den Toten.

Vom Hergang des Anschlags gibt es mehrere Versionen: Zunächst hieß es, ein Angehöriger der Sicherheitskräfte, laut dem Sender al-Jazeera gar ein Mitglied der Leibgarde des Diktators, habe einen Sprengstoffgürtel gezündet. Der Kommandeur der „Freien Syrischen Armee“, Riad al-Asaad, erklärte allerdings gegenüber der Nachrichtenagentur AP, seine Mitkämpfer hätten einen Sprengsatz in dem Konferenzraum platziert und dann ferngezündet.

(Red./APA/dpa/AFP/Reuters)

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37 Kommentare
 
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und die kurden!!

man kann jetz sagen,die kurden haben jetzt viele stätde unter ihrer kontrolle genommen!!überall ust kurdische flacke!!

Islamische Expansion

Ein Blick auf die Landkarte zeigt: die dritte islamische Expansion greift um / nach Europa.

Syrien - Massaker unter falscher Flagge

Hier die Aussagen eines Journalisten, der es wissen muss.http://www.nuoviso.de/politik/ausland/38-massaker-unter-falscher-flagge. Er kommt aus Palästina und hat viele Greueltaten auch in Syrien gesehen. Er sagt was Fakt ist und sagt auch das, was man in westlichen Medien nicht gerne hört und auch nicht liest. Artikel Lesen und Video (knapp 25 Minuten lang) anschauen. Nur so kann man sich halbwegs ein Bild davon machen, wie es in dem geschundenen Land zugeht. Und man sollte es aus politisch neutraler Sicht beurteilen.

Antworten Gast: Gartena
19.07.2012 16:37
1 0

Re: Syrien - Massaker unter falscher Flagge

Der von Ihnen gepostete Link funktioniert leider nicht.

Dieser sollte klappen:
http://www.nuoviso.de/politik/ausland/38-massaker-unter-falscher-flagge

Re: Re: Syrien - Massaker unter falscher Flagge

@Gartena:Tut mir leid. Dafür aber Ihnen vielen Dank! Hoffentlich schauen sich viele User das an, denn es ist hoch interessant.

Gast: ITS
19.07.2012 15:32
1 0

Bitte Richtigstellen

Da hat die Presse bzw. Spiegel wiedermal nicht richtig recherchiert. Frau Assad darf jederzeit nach GB einreisen.

Gast: Hans Gans
19.07.2012 14:19
5 2

"Assad dürfte sich noch in Syrien aufhalten"

Und Obama dürfte sich noch in den USA aufhalten und Hollande dürfte sich noch in Frankreich aufhalten und Hague dürfte sich noch in England aufhalten.

Re: "Assad dürfte sich noch in Syrien aufhalten"

???

Re: Re: "Assad dürfte sich noch in Syrien aufhalten"

!!!

Gast: Our correspondent in Austria
19.07.2012 14:18
7 3

Konfliktlösung

Der Konflikt könnte schnell beendet sein: Militärische Unterstützung für Assad. Und aus mit islamistischen Rebellen. Wäre auch ein Zeichen.

Gast: Wasserlaeufer
19.07.2012 14:18
3 2

Solanger der Russe und der Chinese

die Hand darauf halten haben die Rebellen keine Chance.

Jetzt tritt halt wieder die westliche Presse
mit Greulpropaganda ala Endloesung in die
Schlacht um dem Ostblock jede Unterstuetzung Assads zu verleiden.

Nur ist Syrien eben der letzt grosse Stuetzpunkt
am Mittelmeer den sich die Russen unter keinen
Umstaenden nehmen lassen werden.

Da koennen noch so viele "Erfolgsmeldungen"
von den Aufstaendischen kommen.

Gast: Gustav Gunkel
19.07.2012 14:16
5 3

"Assad dürfte sich noch in Syrien aufhalten"

Wo sollte er sich auch sonst aufhalten?

Anscheined ist keine, auch nicht die absurdeste Rebellen-Propaganda lächerlich genug, damit sie die Massenmedien nicht mehr weiterverbreiten.

Wo sollte Assad auch sonst sein, außer in Syrien?

Er hat angekündigt, daß er als Präsident "nicht davonlaufen könne" und er hat auch gar keinen Grund dazu.

Es gibt in Damaskus auch keine "Front" wie sie von den Rebellen und Medien herbeiphantasiert wird.

Die Rebellen beschränken sich weiterhin auf Terror- und Sabotageakte und False-Flag-Massaker an Assad-getreuen Familien.

Nach dem jüngsten Bombenanschlag der Rebellen wird die syrische Armee nun mit aller Härte durchgreifen.

Und bitte bloß nicht auf die verlogenen Waffenstillstandsangebote dieser Terroristen eingehen. Die nutzen das nur, um sich neu zu formieren und dann wieder Attacken starten zu können.

Gast: UNO-Generalsekretär
19.07.2012 14:16
3 1

Simpl

Prof. Karl Farkas hatte schon recht:

Treten zwei kleine Staaten mit einem Problem vor die UNO, verschwindet das Problem. Tritt ein großer und kleiner Staat mit einem Problem vor die UNO, verschwindet der kleine Staat. Treten zwei große Staaten mit einem Problem vor UNO, verschwindet die UNO.

Gast: Sorrentino
19.07.2012 13:38
2 0

Resolution - JETZT

Eigentlich hätte es damals in Lybien keine UN-Resolution geben dürfen (chinesisches Veto?!).
Es kam zu einem amerikanisch/europäischen Alleingang.

Wieso gibt es im syrischen Fall keinen Alleingang?

UNO, NATO.. alles Müll.. Scheinheiligkeit wohin das Auge blickt

Geht mir echt am Sack (fachliches, objektives Kommentar ich weiß ;)


Antworten Gast: hmm
19.07.2012 16:16
0 0

Re: Resolution - JETZT

"DAS" Kommentar?
... ja, wo haben´s denn DAS her?

Nicht nur der Inhalt Ihres KommentarES ist reichlich schwachsinnig, das Zeugs ist auch kaum Deutsch ...

Gast: gasti
19.07.2012 13:30
5 2

da fragt man sich doch

wieso wird ein stabiles nichtdemokratisches land in einen islamistischen chaosherd verwandelt

Antworten Gast: Gast 123
19.07.2012 14:21
3 1

Re: da fragt man sich doch

weil das Regime Assad einen Übergang von einem stabilen nichtdemokratischen zu einem stabilen demokratischen Land nicht wollte...

Von Ludwig den 14. bis zur französischen Demokratie hat es auch eine Weile gedauert...

Antworten Antworten Gast: Anne
19.07.2012 19:07
0 0

Re: Re: da fragt man sich doch

Frankreich hatte aber auch keine Ayatholas, die dem Volk sagten, was sie zu tun haben.

Antworten Gast: TT1
19.07.2012 14:17
4 0

Re: da fragt man sich doch

Die Antwort: in Freiheit zu leben macht einen Menschen zum Menschen. Aber pflegen Sie Ihren Anti-Islamismus ruhig weiter....
Wir erleben hier Geschichte.

Re: Re: da fragt man sich doch

Wie kann man pro-islamisch sein, wenn man sich islamische Staaten mit offenen Augen ansieht. Von Freiheit für die Bevölkerung kann dort ja wohl kaum die Rede sein.

Das Volk und die Schafe

Zu Zeiten des Kalten Krieges wurden die Menschen im Ostblock mit ähnlich propagandistischen Informationen gefüttert, wie es nun die gängigen Medien im "Westbereich" tun.

Jedoch im krassen Unterschied zu den heute bedienten "Schafen" des Westens wussten die Bürger/Innen des Ostblocks mehrheitlich um den Wahrheitsgehalt der ihnen vorgestellten Informationen.

Dieser Umstand war eine entscheidende Basis für die beispiellose - GEWALTFREIE - Machtentfaltung, die sich im Ruf: "Wir sind das Volk" manifestierte.

Es bleibt abzuwarten, ob sich die nun hinters Licht geführten Gesellschaften mit der Erkenntnis: "Wir waren die Schafe" auch so verhalten werden können!

Antworten Gast: Gott sei Dank
19.07.2012 15:13
0 2

Re: Das Volk und die Schafe

nimmt Sie niemand ernst welcher selber des logischen Denkens mächtig ist und Interesse an gewissen Sachen hat.

Ihre Auswüchse von Ahnungslosigkeit lassen sich sogar mit Hilfe von einfachsten Suchfunktion im Internet widerlegen.

Da braucht man gar nicht groß in die Fachmaterie gehen,unglaublich was Sie hier immer an Wissen verkaufen wollen.

Antworten Gast: klarontor
19.07.2012 14:09
1 3

Re: Das Volk und die Schafe

Haben Sie zu irgendeinem Thema auch Wissen angehäuft,Bücher gelesen etc etc oder schreiben Sie immer nur was Sie in der Glaskugel sehen ?

Re: Das Volk und die Schafe

Ach so ist das walter mandl.

Kann man eh gut beobachten wie es in einem absolut abgeschotteten System (Nordkorea) und in einem absolut zensiertem System ( China mit absoluter Internetzensur) möglich ist für die Schafe den Wahrheitsgehalt zu überprüfen und darüber Bescheid zu wissen.

Das System des ehemaligen Ostblocks ist zusammengebrochen weil zu 90% kein Geld mehr da war und alles den Bach runter gegangen ist und nicht weil die Menschen die Propaganda durchschaut haben.
Die Amis haben damals die Saudis dazu gebracht den Markt mit Öl zu fluten,dadurch sank der Ölpreis auf einmal kurze Zeit immens,zumindest im Handel, und der Sowjetunion ging das Geld aus,diese lukrierten nämlich 70% aus Ölexport.
Als die Sowjetunion kein Geld mehr hatte war auch kein Geld mehr da um es in die DDR zu schicken um das System dort zu stützen.
Das war es dann,aus die Maus.

Die Legende,dass der Umsturz durch die Bürger herbei geführt wurde wird sich wahrscheinlich,bei Leuten welche sich nie mit diesem Thema beschäftigt haben,bis zum Ende aller Tage halten.

Diese Sachen sind bestätigt und lassen sich auch zurückverfolgen und wurden sogar von Gorbatschow in Interviews und seiner Biographie niedergeschrieben.
Wenn der Sowjetunion nicht auf einmal das Geld ausgegangen wäre hätten sie dieses System mit Gewalt weiter aufrecht erhalten können.
Aber Gewalt kann ich nur ausüben wenn ich Leute bezahlen kann welche die Befehle ausführen.


"Wir sind das Volk"

Die Ostdeutschen sind immer noch die Schafe. Sie wurden nur einer grösseren Herde zugeführt.

Antworten Gast: dragoner
19.07.2012 13:18
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Re: Das Volk und die Schafe

Alles klar mandl.

Die Bürger im damaligen abgeschotteten Ostblock,wo eineige im geheimen "Westradio" gehört haben, wussten über den Wahrheitsgehalt der ihnen vorgesetzten Propaganda besser Bescheid als die Leute in der heutigen Zeit,wo jeder alles sofort über sein Smartphone überprüfen kann,wenn er will, weil alles im www zu finden ist.

Alles klar mandl,wohl wiedermal die Tabletten abgesetzt.

 
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