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EU-Minister beraten über stärkeren Druck auf Moskau

22.07.2012 | 18:16 |   (Die Presse)

Elf europäische Staaten verhandeln auf Mallorca. Bei den Gesprächen ging es auch um die Lage in Syrien. Die EU-Minister besprachen zudem, wie in Hinkunft die Arbeitsabläufe im Rat verbessert werden könnten.

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Die Außenminister von elf EU-Staaten trafen am Wochenende auf Mallorca zusammen, um über „Europa als Global Player“ zu diskutieren – ein vermessenes Thema angesichts der Uneinigkeit, die die EU-Staaten in den vergangenen Jahren immer wieder an den Tag gelegt hatten.

Bei den Gesprächen in Mallorca ging es auch um die Lage in Syrien: „Am Montag sollen schärfere Sanktionen gegen das syrische Regime verhängt werden“, sagte Österreichs Außenminister Michael Spindelegger, der in Mallorca mit dabei war, zur „Presse“. Bei dem Treffen der EU-Minister sei auch darüber beraten worden, wie der Druck auf Russland und China erhöht werden könne, berichtet Spindelegger. Moskau und Peking stehen nach wie vor zu Syriens Machthaber Bashar al-Assad. Bisher haben die beiden Mächte im UN-Sicherheitsrat jede schärfere Verurteilung des Regimes in Damaskus mit ihrem Veto verhindert.

Die EU-Minister besprachen zudem, wie in Hinkunft die Arbeitsabläufe im Rat verbessert werden könnten. Ein Vorschlag: Nicht alle 27 Minister geben ihr Statement zu bestimmten Problemen ab. Dafür müssten sich aber Staatengruppen zuvor auf einen „Themensprecher“ einigen, der dann im Rat ihre Interessen vertritt. Spindelegger hofft, dass man mit solchen Maßnahmen in Zukunft schneller zu einer gemeinsamen Linie finden könnte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.07.2012)

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4 Kommentare
Gast: nochimmer7
23.07.2012 12:04
1 0

Warum erhöhen diese Kasperl in Solde der Interessensgruppen

nicht Druck auf die USA, SA und QATAR denn die sind die wahren Verursacher der Probleme in Syrien.

Gast: ehschowurscht
23.07.2012 11:51
1 0

EU-Minister beraten

Das einzige was Schwindelegger kann ist Nasenbohren - siehe Foto!!!!!

Gast: Kammerbeobachter
23.07.2012 10:32
1 0

Kammerdiener Spindelegger

Der aus dem grossen Kammerdiener-Geschlecht der Spindelegger legt also wieder einen drauf. Oesterrecih ist an der Seite Russlands deutlich besser aufgehoben als an der Seite Frankreichs. Ob die derzeitige Generation der Kammerdiener so gut entlohnt wird, wie die vorherigen?

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Bitte liebe Russen

dreht doch bitte auf einige Wochen die Erdgaslieferungen ab,damit der österreichische Vicekasperl munter wird.