"Ein Zusammenbruch des Assad-Regimes würde wohl kaum ein Ende des Bürgerkriegs bedeuten. Es drohen andauernde Unsicherheit, zunehmendes Chaos und ein Zerfall des Landes. Die regionalen Mächte und die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates hatten früh für oder gegen das Regime Stellung bezogen und damit den Konflikt zu einem Stellvertreterkrieg gemacht, in dem sich einerseits der Westen, Saudi-Arabien und die Türkei, andererseits Russland, China und Iran gegenüberstehen. Beide Seiten versorgen ihre Verbündeten in Syrien selbst mit Geld, Waffen und politischem Rückhalt, um ihre Interessen zu fördern und um Einfluss auf das Geschehen nehmen zu können. Das Scheitern des Annan-Plans hat aber demonstriert, dass der Gang des Krieges in Syrien von außen kaum zu beeinflussen ist. Die Amerikaner haben vergeblich versucht, eine handlungsfähige politische Opposition zusammenzuschmieden, und die Russen haben Assad nicht einmal zu einer Waffenruhe überreden können. (...) Die Voraussetzungen für einen Machtwechsel, bei dem die Opposition vom gestürzten Regime die Verantwortung für die Sicherheit der Bürger und die Aufrechthaltung des Staates übernimmt, existieren kaum. Wahrscheinlicher erscheint ein Zusammenbruch der Ordnung, bei dem konfessioneller Hass, politischer Streit und der Kampf um wirtschaftliche Ressourcen weiteres Blutvergießen bewirken werden."
Die Obama-Misere
X-47B
''Kim on Tour''
Regierungs-Vereidigung überschattet
Wenn Greise regieren
Vom Anschlag bis zur Verhaftung
Boston-Anschlag
Gefährliche Post
Schnellkochtopf und Eieruhr
Thatcher-Begräbnis
''Es herrscht hier absolute Panik''
''Sinnlose Gewalt''
Militärwelt im Umbruch
Titelblätter zum Tod von Thatcher
Politik trauert um Thatcher