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Syrien: Westen warnt vor „neuem Massaker in Aleppo“

27.07.2012 | 18:24 |   (Die Presse)

Ein Sprecher des Weißen Hauses hofft, dass die Tage von Diktator Assad „gezählt sind“. Das Regime bereitet eine Gegenoffensive auf die Metropole Aleppo vor.

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Damaskus/Wien/Ag. Westliche Politiker warnen vor einem „neuen Massaker“, regimetreue syrische Medien sprechen von der „Mutter aller Schlachten“: In der zweitgrößten syrischen Stadt Aleppo stehen massive Kämpfe zwischen Armee und Rebellen bevor. Diplomaten schließen nicht aus, dass die Gefechte sogar entscheidend für den Ausgang des Bürgerkrieges sein könnten. Das Regime von Präsident Bashar al-Assad hat für heute, Samstag, den Start einer Gegenoffensive angekündigt, um die Wirtschaftsmetropole von den Rebellen zurückzuerobern.

„Wir befürchten, dass wir in Aleppo ein Massaker erleben werden, und es scheint, dass sich das Regime dafür in Stellung bringt“, warnte gestern eine Sprecherin des US-Außenministeriums. Sie verwies auf „glaubwürdige Berichte“ über Panzerkolonnen, die sich auf Aleppo zubewegten, sowie Angriffe durch Hubschrauber. Dies sei eine ernste Eskalation der Bemühungen der Assad-Regierung, die Rebellion niederzuschlagen. „Wir machen uns große Sorgen, wozu sie in Aleppo fähig sein könnten.“

Rotes Kreuz zieht Personal ab

Der Oppositionelle Abu Mohammad al-Halabi berichtete gestern der Nachrichtenagentur Reuters per Telefon aus der Stadt, das Regime ziehe Truppen und Panzer vor den Toren Aleppos zusammen. „Die von Rebellen gehaltenen Viertel werden beschossen.“ Schulen dienten den Menschen als Unterschlupf: „Wenn eine Bombe eine Schule trifft, dann gibt es eine Katastrophe.“

Das Rote Kreuz zieht wegen der Gewalt einen Teil seines Personals ab. Auch der syrische Rote Halbmond, eine Schwesterorganisation des Roten Kreuzes, habe einige Einsätze in Aleppo unterbrochen, hieß es.

Die US-Regierung zeigte sich zuversichtlich, dass das Ende des Regimes bevorstehe: „Assads Tage sind ganz sicher gezählt“, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses. Deshalb gelte es jetzt, „mit der Opposition zusammenzuarbeiten, um einen Übergang vorzubereiten“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.07.2012)

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10 Kommentare

Der Diktator

So wird jetzt Präsident Assad frech und unwidersprochen bezeichnet. Ich kann nur fassungslos meinen Protest einlegen, der mich noch aufrecht in den Spiegel blicken lässt ohne ein abgestumpfter Konsument der falschen und gelogenen Pressemeldungen zu sein.

Merkwürdig

Westliche Politiker warnen vor einem „neuen Massaker“

Es ist schon merkwürdig, dass ausgerechnet diejenigen Politiker am eindringlichsten warnen, die für dieses Massaker, sollte es denn stattfinden, verantwortlich sind. Dabei sind sie es, die die Terroristen und Killerkommandos steuern.

Angst , Teil 2 (beide Teile zensuriert ?)



Und die Russen und die Chinesen schauen zu ....
..wenn die Christen und Alaviten in Syrien von den "Rebellen" und ihren "Verbündeten" (Das sind übrigens wir !!!!) abgeschlachtet werden ...

Gute Nacht Freunde .....

Angst .....!!!!!

Vor denjenigen, die der internationalen Presse befehlen, was sie zu schreiben haben und was nicht, müssen wir uns langsam fürchten ....

Fürchten?

Nein - wir müssen sie bekämpfen.

Gast: Garst
28.07.2012 07:26
10 0

Der Assad soll den Ami endlich aus seinem Land schmeißen.


1 0

cf. manufacturing

consent (chomsky)

Gast: Gustav Gunkel
27.07.2012 22:52
7 0

"Westen warnt vor „neuem Massaker in Aleppo“

Hat er leicht schon wieder eins in Auftrag gegeben, bei den Halsabschneidern der "Rebellen"?

Oder ist das - in jedem Land der Welt völlig selbstverständliche - Vorgehen gegen bis an die Zähne bewaffnete Gewalttäter schon ein "Massaker" bei den kriegslüsternen Westlern?

Verwehrt die Türkei den Kurden in ihrem Land das - völkerrechtlich garantierte - "Selbstbestimmungsrecht" und geht die türkische Armee (mit Kampfflugzeugen, Kampfhubschraubern, etc.) gegen PKK-Rebellen vor, ist das "normal".

Wehrt sich Syrien gegen den bewaffneten Umsturzversuch von islamstischen Rebellen und AlQuaida-Terroristen, heißt es, "die syrische Armee begeht ein "Massaker" und schlägt den "Aufstand" nieder".

Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
27.07.2012 21:32
26 0

jeden Tag

unzählige Berichte von Syrien, die uns step by step davon überzeugen sollen: das Regime Syriens ist schon Geschichte

(das was Ahmadinjad sich von Israel wünscht)

dagegen Berichte von den Kampfzonen Pakistan, Libyen, etc ?
Null, was nicht in den Medien ist, existiert heutzutage nicht mehr


Antworten Gast: Frontschwein (pic)
28.07.2012 08:20
15 0

jeden Tag

Meinungsmanipulation