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Teheran sendet Warnung an die Gegner Assads

31.07.2012 | 17:15 |   (Die Presse)

Der Iran will nicht zulassen, dass in Syrien „der Feind vorrückt“. Der Iran ist der wichtigste Alliierte des syrischen Regimes. Rebellen greifen unterdessen Polizeistationen und ein Parteibüro in Aleppo an.

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Aleppo/Teheran/Reuters/APA/red. Der Iran hat am Dienstag eine Warnung an die Gegner des syrischen Regimes gerichtet. Im Moment sei es zwar nicht nötig, dass „die Freunde Syriens in das Feld treten, und unserer Einschätzung nach wird das auch in Zukunft so sein“, sagte Irans Vize-Generalstabschef, Massoud Jazayeri. Er fügte aber hinzu, dass Teheran es nicht zulassen werde, „dass der Feind vorrückt“. Der Iran werde es von den jeweiligen Umständen abhängig machen, wie er Verbündeten und dem „Widerstand in der Region“ helfen werde, sagte der General. Mit „Widerstand“ meint man in Teheran gemeinhin einen Block aus Gegnern Israels, dem auch die Schiiten-Miliz Hisbollah im Libanon angehört.

So wie das Assad-Regime behauptet auch der Iran, dass Israel die Rebellion in Syrien angezettelt habe. De facto war Israel aber bisher mit dem einschätzbaren Gegner Assad gut ausgekommen. Den Strategen in Jerusalem bereitet viel größeres Kopfzerbrechen, was nach Assad kommen könnte.

Die Warnung Teherans dürfte auch weniger Israel als der Türkei und den arabischen Golfstaaten gelten, die Syriens Rebellen unterstützen. Am Montag hatte die regierungsnahe syrische Zeitung „al-Watan“ berichtet, der Iran habe die Türkei vor einem Einmarsch auf syrisches Territorium gewarnt. Teheran werde in diesem Fall „knallhart“ reagieren, schrieb die Zeitung. Die Regierung in Ankara ist einer der schärfsten Kritiker des Assad-Regimes. Türkische Spitzenpolitiker haben mehrmals mit Militäroperationen in der Grenzregion gedroht, die sich auch auf syrisches Gebiet erstrecken würden.

Bisher hatte Ankara als Ziel solcher Aktionen immer eine Eindämmung der Flüchtlingswelle in die Türkei genannt. Zuletzt drohte Premier Recep Tayyip Erdoğan aber mit einem Vorstoß nach Syrien, um dort Einheiten der kurdischen PKK zu zerschlagen, die in der Türkei einen Untergrundkrieg führt.

Hubschrauberangriff in Aleppo

Der Iran ist der wichtigste Alliierte des syrischen Regimes. Er unterstützt Machthaber Bashar al-Assad seit Beginn der Rebellion mit Know-how zur Niederschlagung von Aufständen. Berichte, dass auch iranische Soldaten am Kampf gegen Rebellen teilnehmen, weist Teheran zurück.
In der syrischen Großstadt Aleppo gingen die Gefechte am Dienstag unvermindert weiter. Das Regime setzte abermals Artillerie und Kampfhubschrauber ein. Die Rebellen griffen Polizeistationen, ein Gerichtsgebäude und ein Büro der herrschenden Baath-Partei an.

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57 Kommentare
 
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Gast: xxxxxxv
02.08.2012 00:42
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zu viel joint geraucht

ahmetischnedwad oder wie der heist -- sollte nicht so viel joint rauchen

Gast: walter 2
01.08.2012 18:30
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eine weitere al-Dunya Meldung ....

Der staatliche syrische Sender al-Dunya meldete, dass die beiden Piloten des von Syrien abgeschossenen türkischen Kampfjets Amerikaner waren.

In dem Bericht wird ausführlich auf die Reaktionen der Türkei und der NATO bezüglich des Abschusses des F 4-Kampfjets sowie die Verstärkung des Druckes diesbezüglich auf Syrien hingewiesen.
Wie der Sender meldete hätten russische Experten betont, dass dieser Kampfjet einen Aufklärungsauftrag von der NATO gehabt habe.
Am Freitag hatte Syrien einen F 4-Kampfjet der türkischen Luftwaffe, der nach syrischen Angaben in den Luftraum des Landes eingedrungen war, vor der syrischen Küste abgeschossen.
Der türkische Sender TRT meldete heute, dass die Schutzhelme der Piloten und andere Flugzeugteile gefunden worden seien, die Suche nach den Piloten gehe weiter.

Antworten Gast: Säkularistin
01.08.2012 21:25
1 1

Re: eine weitere al-Dunya Meldung ....

Walter

dei beiden Piloten waren keinje Amerikaner, es waren Türken. (Wenn Du willst, kann ich die Namen raussuchen, weiss die grad nicht mehr) aber:

Es stellt sich die Frage, was ein türkisches Aufklärungsflugzeug über syrischem Boden zu suchen hat. Und das in einer Zeit, wo es zwischen den beiden Staaten heftigst kriselt.

Gast: petersson
01.08.2012 16:28
2 0

Tyrann Assad ist für über 25.000 Ermordungen und über 100.000 Gefängnis-Eingesperrte Zivilisten verantwortlich


Wer diesen Tyrannen, der jeglichen Menschenverstand verloren hat, unterstützt, macht sich ebenfalls am Menschheitsverbrechen schuldig.

Scharfschützen von Assads Miliz haben sich überall verschanzt und schiessen Zivilisten wie Schafe einfach ab. Ist das in Ordnung ???

Assads Terroreinheiten massakrieren wehrlose Zivilisten jeden Tag. Das können keine Menschen sein, die so etwas tun, sondern nur Tötungsmaschinen.

Antworten Gast: Anderson
02.08.2012 09:33
0 1

Re: Tyrann Assad ist für über 25.000 Ermordungen und über 100.000 Gefängnis-Eingesperrte Zivilisten verantwortlich

das Terroristen meist keine Uniform tragen und wenn es eng wird rasch die Waffen wegwerfen oder verstecken um sich so als Zivilisten getarnt weiter zu bewegen ist ein alter Trick und gut für Propagandazwecke zu gebrauchen. Dann heisst es wieder, da wurde auf "unschuldige" Zivilisten geschossen.

Gast: Propagandamethode
01.08.2012 08:52
2 2

Sueddeutsche zur Krone Fotofälschung

Der wundersame Effekt von Photoshop auf die Syrienberichterstattung im Westen.

http://www.sueddeutsche.de/medien/berichterstattung-ueber-syrien-kronen-zeitung-manipuliert-fluechtlingsfoto-1.1426272

Gast: walter 2
01.08.2012 06:58
4 2

Aleppo von Terrorsöldnern gesäubert

Syrische Sicherheitskräfte haben den bewaffneten Gruppen in Aleppo schwere Verluste zugefügt.
Das meldete der Fernsehsender al-Donya.

Terroristen, die aus dem Libanon in Syrien eindringen wollten, wurden von syrischen Sicherheitskräften in Talklach aufgehalten. Einige Terroristen wurden getötet und weitere verletzt. Die Terroristen setzten Pick-Ups mit Maschinengewehren für ihre Sabotageakte und Überfälle in Ezze und Ghabtan al-Dschabil ein, sie wurden aber von den Sicherheitskräften zerschlagen und die Fahrzeuge zerstört. Die englische Zeitung The Guardian schrieb, das Dutzende bewaffnete Personen über die Grenzen in Syrien eingetroffen sind.
Türkische Schmuggler teilten mit, dass viele Staatsangehörige aus den Anrainerstaaten des Persischen Golfes, sowie aus Tunesien, Pakistan, Bangladesch, Kauskasus und Usbekistan dort eingetroffen sind.
Die meisten Gruppen die sich Mudschahid nennen, gehören der al-Kaida an und vertreten deren Überzeugung. Sie sind über die Türkei nach Syrien gelangt.
In Aleppo wurden viele Terroristen getötet, große Mengen an Waffen und Munition wurden dort beschlagnahmt.

Antworten Gast: freay
01.08.2012 16:23
2 1

Re: walter 2 = Assad Anhänger

wer will schon die Lügen-Propaganda von Diktator Assads TV-Sender schon hören oder gar glauben?

Nur Esel.

Der normale Mensch ganz sicher nicht.

Antworten Antworten Gast: beobachter xy
01.08.2012 18:34
1 1

Re: Re: walter 2 = Assad Anhänger

Eines ist ganz sicher nicht zu bezweifeln: Da die Nato-Bevölkerungen von ihren willfährigen Regierungen und Mainstream-Medien zu diesem Thema fast ausschließlich Propaganda-Meldungen erhalten, die die tatsächlichen Verhältnisse grob verzerren, gelingt es nicht, innerhalb der Nato nennenswerten Widerstand gegen die US-geführte Aggression am Mittelmeer zu mobilisieren.

Gast: Euroteuro
01.08.2012 03:36
0 0

Das ist 1 Anti-Diversifikation Krieg.

Kuwaits Öl durch Mittelmeer.

Gast: jarak
31.07.2012 23:40
1 3

Pest und Cholera

Beide Seiten sind skruppellos(wie Hitler und Stalin).Der einzige Unterschied nach Assad wird es den Minderheiten schlechter gehen-das war bisher in JEDEM Islamischen Staat so.

ps:Jordanien wird auch wieder einen Aufstand erleben(die Palis. wollten ja schon einmal die Macht übernehmen)und unsere Gutmenschen werden wieder erschrocken sein das die Armee eingesetzt wird und nach paar WOchen wird auch dieser Herrscher als Diktator "entlarvt".
Wetten!?

Gast: Feuervögelchen
31.07.2012 23:37
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Wenn "der Westen" durch Commandos und Logistik die hehren "Freiheitskämpfer" versorgt, wieso soll der Iran, Russland und China nicht ebenso, verdeckt, Assad unterstützen?



....

das ist die Strategie von usa... muslime gegenseitig aufhetzen und wenn sie merken das assad bald erledigt ist kommen sie mit ihre truppen als helden

Gast: 12 Apostel
31.07.2012 22:02
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Teheran sendet Warnung an Assads Gegner

Unsere Bitte an die Mullas: bitte lehnt euch weiter aus dem Fenster, so weit bis ihr das Übergewicht verliert. Vielleicht wird die Nato jetzt endlich wach und den Weicheiern des Westens wird die Entscheidungsgewalt genommen, dann kommen andere, die eine andere Gangart einschlagen.
Unsere Bitte an die Nato: macht den Mullas den gar aus und stopft ihnen endlich da große Maul.
Die linke Szene soll vor Schreck und Angst verstummen. Jetzt erfüllt sich endlich die Vorsehung.

Antworten Gast: xyz ist nett
01.08.2012 00:20
6 2

Re: Teheran sendet Warnung an Assads Gegner

aber nur wenn du dann als mutiger soldat in der ersten reihe stehst und mitkämpfst. andere in die schlacht schicken kann jeder, selber kämpfen ist angesagt. frag mal meinen opa wie toll es ist im krieg zu sein um den anderen mal so richtig "einzuheizen" oder den gar aus zu machen. nachdem er sein bein 1941 verloren hat und mehr als 60 jahre als invalide gelebt hat.....

bitte erst denken, dann posten!!!!

Re: Re: Teheran sendet Warnung an Assads Gegner

Deine wahren Worte kommen bei dem nicht an(12Apostel).
Sein letzter Satz, "Jetzt erfüllt sich endlich
die Vorsehung" müsste Dir eigentlich die
Augen öffnen, aus welchem Lager der
entsprungen ist(nein, nicht aus der Irrenanstalt, aber so ähnlich).
Er will ja auch nicht selber Kämpfen, nein,
alle anderen sollen sich bekämpfen !
Na, wo kommt der wohl her....?
MfG

Gast: kruzzo
31.07.2012 20:55
7 5

Der Iran droht ständig herum und dahinter wie immer nur heisse Luft


Von daher nur heisse Luft. Und offiziell (Außenminister usw) ist ja gar nichts zu hören vom Iran.

Der Iran zudem noch letzte Woche:
Israel ist der Drahtzieher in Syrien und wird noch bezahlen usw ....


bin ausnahmsweise gleicher Meinung

die Mullahs können mir gestohlen
bleiben - aber hier haben sie eindeutig
Recht

Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
31.07.2012 19:30
6 7

De facto war Israel aber bisher mit dem einschätzbaren Gegner Assad gut ausgekommen

der Mythos, dass Israel gut mit Assad auskomme, und fürchte, was nach ihm komme, wurde 2011 durch einen Artikel in der 'Haaretz' kreiert;

man beachte, wie Israel immer mit Samthandschuhen angefasst wird, und überhaupt ist man bemüht, es gar nicht zu erwähnen

:)


Gast: africano
31.07.2012 18:58
4 4

Es ist schon langsam an der Zeit ,dass der Iran für

Assad einsetzt.
Zur Zeit gibt es durch die Erhöhung der Abgaben für militärische Zwecke in Israel ,großen Unmut und wie es aus sieht, dürfte es zu großen Demonstrationen kommen.
Es scheint die Tage des Benjamin Netajahu sind endgültig gezählt.

14 7

Rebellen in den Knast, Unterstützer mit dazu!


Strafe für Erdogan

Der NATO-Pudel Erdogan ist zur Zeit auch ruhiger geworden. Seit Assad nördliche Landesteile in Obhut kurdischer Kämpfer gegeben hat und seine Truppen zurückgezogen hat, droht Ankara ein großes Problem:
Erstens bekämpfen die syrischen Kurden nun gemeinsam mit der regulären Armee die über die Türkei eingeschleusten Terroristen und weiters entsteht direkt an der Grenze zur Türkei ein "Großkurdistan".
Nach dem de facto im Nordirak mit dem autonomen Gebiet der Kurden ein Staat entstanden ist, und jetzt ähnliches auch in Nordsyrien entstehen könnte, gab es schon heftige Reaktionen auf türkischer Seite. Deshalb schloss Erdogan vor zwei Tagen seine Grenzübergänge zu Syrien. Und für den Fall, dass er es (wie von ihm angekündigt) wagen sollte, PKK-Aktivisten auf syrischem Territorium zu bekämpfen, bekommt er es mit der gesamten Macht der Kurden zu tun.

Er wird sich noch sehr wünschen, wieder ein Freund Assads zu sein, aber damit ist es wohl für immer vorbei.
Fazit: Dumme Hunde bellen schnell und laut, schlaue bringen sich in Stellung!

Antworten Gast: frikol
31.07.2012 20:44
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Re: Jeder Staat in der Welt hat das Recht die Sicherheit seiner Bevölkerung an der Grenze zu sichern


Eine sehr schwachsinnige Geschichte, "walter mandl".

Einfach lächerlich.

1. Kein Staat auf dieser wird einfach zu sehen, wenn an seiner Grenze weltweit bekannte Terroristen (PKK, ETA, IRA, Al-Kaida usw) sich nieder lassen.

Das ist derzeit im Norden Syriens der Fall: Bewaffnete Terroristen der PKK wollen diesen Bereich unter ihre Kontrolle bringen.

Die USA würde es z.B. niemals zulassen, wenn in Nord-Mexiko STATT mexikanischer Armee plötzlich die Al-Kaida die Grenz-Nahen Gebiete unter ihre Kontrolle bringen würde.

Die Türkei trifft ihre Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze zu Syrien, da dort derzeit kein Staat(keine staatlichen Grenzposten) vorhanden sind.

Ein absolut normaler Vorgang, den jeder Staat auf dieser Erdkugel treffen würde.

Und mal zu den Fakten in Syrien:

Die Freie Syrische Armee ist für die Einheit des Landes und kämpft selbst gegen Pkk-Terroristen. Der Irak ist weiterhin Irak und daran wird sich nix ändern in Zukunft, so auch die USA und die Mehrheit der irakischen Bevölkerung.

Deine Fantasien bleiben halt nur Fantasien, "walter mandl". Dumm gelaufen.

Antworten Gast: Gesichtschirurg
31.07.2012 19:58
4 2

Re: Strafe für Erdogan

Die Bewohner von "Grosskurdistan" sind nach Istanbul ausgewandert und die "gesamte Macht der Kurden" ist an Touristen-Orten gerade damit beschäftigt Engländerinnen zu beglücken. :D

Re: Strafe für Erdogan

Na da haben wir Türken grosse Angst !

 
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