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Atomstreit: USA verbannen Banken aus China und Irak

01.08.2012 | 08:50 |   (DiePresse.com)

US-Präsident Obama wagt im Atomstreit mit dem Iran einen Vorstoß: Um den Ölhandel mit dem Regime zu erschweren, wurden eine chinesische und eine irakische Bank vom US-Markt verbannt.

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Der Atomstreit zwischen den USA und dem Iran verschärft sich. So unterzeichnete US-Präsident Barack Obama in der Nacht auf Mittwoch ein Dekret, das der iranischen Ölindustrie Geschäfte mit dem Ausland erschweren soll. Zudem verhängte die Regierung in Washington Sanktionen gegen die irakische Elaf-Islam-Bank und die chinesische Kunlun-Bank. Das berichtete "Spiegel Online" am Mittwoch.

Die beiden Banken sollen demnach in der Vergangenheit Millionengeschäfte mit iranischen Banken getätigt haben. Für sie gilt fortan ein umfassendes Handelsverbot auf dem US-Markt.

Erst am Montag hatte der US-Kongress eine Reihe von Sanktionen gegen den iranischen Energiesektor beschlossen. Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad hatte die Beschlüsse scharf kritisiert: Die finanziellen Druckmaßnahmen kämen "politischer Kriegsführung" gleich und wurden das Ziel verfolgen, der Welt iranisches Öl vorzuenthalten.

Obama nahm die Kritik scheinbar gelassen hin und bezeichnete das iranische Regime in seiner Erklärung als "zunehmend verzweifelt". Sollte sich der Iran weiter dagegen wehren, sein Atomprogramm entsprechend internationaler Vorgaben anzupassen, würden weitere Konsequenzen folgen. Über ein noch umfassenderes Maßnahmenpaket werde derzeit verhandelt.

China erwägt "offiziellen Protest"

Peking reagierte prompt auf die neuen Sanktionen und forderte deren "Aufhebung und einen Stopp der Beschädigung chinesischer Interessen und der US-chinesischen Beziehungen", erklärte das chinesische Außenministerium am Mittwoch. Weiters erwägte China einen "offiziellen Protest", hieß es in der Erklärung.

(Red.)

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11 Kommentare
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Ich glaube die USA verwechseln China mit irgendwelchen Pimperl-Staaten, denen die die USA ja ach so gerne


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Re: Ich glaube die USA verwechseln China mit irgendwelchen Pimperl-Staaten, denen die die USA ja ach so gerne

drohend vorschreiben, was sie zu tun und zu unterlassen haben.

Gast: T. Light
01.08.2012 13:37
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Das ist ja witzig

Die US Regierung weiß genau, mit welchen Banken der Iran kooperiert.
Aber die Milliarden an Drogengeldern, die in US Banken gelagert bzw. gewaschen werden, dafür gibt es KEINE Sanktionen.
Man sieht es wieder einmal: die US Politik wird in Israel vorgegeben....

Re: Das ist ja witzig

Iran handelt auch mit Drogen, somit hat die USA sehr wohl richtig gehandelt.

Wer noch daran glaubt...

... daß es um ein Atomprogramm geht, sollte diesen Artikel lesen:
http://krisenfrei.wordpress.com/2011/03/30/erst-irak-und-jetzt-libyen/
Öl in einer andern Währung als USD zu handeln ist ein Kriegsgrund.
Warum bekommt man diese Tatsache nicht in unseren - ach so freien - Medien zu lesen?

Re: Wer noch daran glaubt...

Weil sie alle miteinander, eu-politisch korrekt, den Amis in den Allerwertesten kriechen.

Gast: vonwegen "zunehmend verzweifelt"
01.08.2012 12:21
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sind eigentlich USA und EU

Iran ist seit 33 Jahren unter sanktionen, ist aber die Sanktionen immer irgendwie umgegangen. Da sind die USA und EU verzweifelt, weil sie in den letzen 33 Jahren den Kampf gegen Iran, und noch dazu den iranischen Markt verloren haben.

Re: sind eigentlich USA und EU

Ja es ist zum Verzweifeln wenn z.B. die Russen und Chinesen dem Iran dabei helfen die Sanktionen zu umgehen, und damit den Krieg geradezu fördern.

Sanktionen

Sanktionen gegen Banken, gibt's denn das wirklich???

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Re: Sanktionen

neeee ist nur lüge , den USA ist von China abhängig :)

Re: Re: Sanktionen

Tja kauft keine Chinesen-Waren; Das meiste ist Müll was die produzieren. Lieber mehr bezahlen europäische Qualität erhalten ist gescheiter.

Im Fadenkreuz der Terroristen