22.05.2013 19:47 Merkliste 0

Obama liegt in "swing states" deutlich voran

01.08.2012 | 16:51 |   (DiePresse.com)

Der US-Präsident ist derzeit auf Wiederwahl-Kurs: In den entscheidenden Bundesstaaten hat er derzeit laut Umfragen einen Polster auf Romney.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Weniger als 100 Tage vor der Wahl kann sich US-Präsident Barack Obama über gute Umfragewerte in Schlüsselstaaten freuen: In Florida, Pennsylvania und Ohio liegt der Amtsinhaber laut einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der Universität Quinnipiac für die "New York Times" und den TV-Sender CBS deutlich vor seinem republikanischen Konkurrenten Mitt Romney. Vor allem bei weiblichen Wählern kann der Präsident demnach punkten.

Obama hat in Florida den Angaben zufolge eine Mehrheit von 51 Prozent, in Pennsylvania von 53 Prozent und in Ohio von 50 Prozent. Romney liegt zwischen sechs und elf Prozentpunkten hinter dem Amtsinhaber. Seit den 1960er Jahren hat es kein Bewerber mehr ins Weiße Haus geschafft, ohne mindestens zwei dieser drei Staaten zu erobern. Mit ihren wechselnden politischen Mehrheiten entscheiden die sogenannten Swing States maßgeblich über den Ausgang der Präsidentenwahlen.

Besonders stark ist die Unterstützung für Obama der Umfrage zufolge unter Frauen. In Pennsylvania hat der Präsident in dieser Wählergruppe einen Vorsprung von 24 Prozentpunkten, in Ohio von 21 Prozentpunkten. In Florida liegt der Präsident bei Frauen immerhin sieben Prozentpunkte vorne. Romney hatte sich im Vorwahlkampf der Republikaner in wertkonservative Debatten um Abtreibung sowie die Bezahlung der Anti-Baby-Pille durch Krankversicherungen verstrickt und mit seinen Positionen weibliche Wähler abgeschreckt.

Zentrales Thema des US-Wahlkampfes ist die hohe Arbeitslosigkeit und die schleppende Erholung nach der Wirtschaftskrise. Romney versucht, in diesem Feld mit seiner beruflichen Erfahrung als Geschäftsmann zu punkten. Doch Wähler in Pennsylvania und Ohio neigen der Umfrage zufolge in der Wirtschaftspolitik eher Obama zu. Lediglich in Florida sagt eine leichte Mehrheit der Befragten, dass Romney in diesem Bereich eine bessere Arbeit machen würde als Obama.

 

(APA/AFP)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

2 Kommentare

Bei Frauen verscherzt

Die Republikaner haben bei den Frauen unter anderem wegen der Abtreibungspoltik gewaltig an Ansehen verloren.
Auch Mitt Romney der erst für das Abtreibungsrecht war und später wie immer seine Meinung wieder änderte, gehört dazu.
Auch wenn's nur Umfragen sind, das hört sich sehr gut an für Obama.
Die Wahl wurde fast immer in den Swing States entschieden und dieses Mal wird auch diesmal Obama als Sieger hervorgehen. Hoffentlich. :)
Mitt Romney der auf seiner Auslandsreise sich einen Patzer nach dem anderen leistet, hat eigentlich keine Chance Obama aus dem Amt zu verdrängen.
Aber wie immer wird das Wahlthema Wirtschaft dominieren.
Und da könnte Obama das Nachsehen haben.
Er kommt im November meiner Meinung nach mit einem blauen Auge davon und bleibt im Amt.

Republikaner selber schuld

Die Republikaner haben es sich unter anderem mit ihrer Abtreibungspolitik bei den Frauen verscherzt.
Auch wenn's nur Umfragen sind, das hört sich Super