"Nachdem die USA und die Europäer die von (dem inzwischen zurückgetretenen Syrien-Vermittler) Annan beabsichtigte Beteiligung des Irans beim Lösen des Syrien-Konflikts abgelehnt hatten, begann der gesamte Prozess mit einem Fehlstart. Dass sich Russland und in seinem Windschatten auch China umgehend im UN-Sicherheitsrat querstellten, ist wenig erstaunlich. Ihr Widerstand bedeutet kein Bekenntnis zu Assad, sondern Gegensteuer zum Kurs der mit Geldern aus dem Golf und den USA finanzierten bewaffneten syrischen Opposition. Inzwischen degenerierte der Konflikt zum Stellvertreterkrieg von Protagonisten mit regionalen und globalen Interessen. Ihn mit UN-Sanktionen beenden zu wollen, ist nicht länger möglich... Ist nach dem Scheitern ein Krieg bis zum bitteren Ende die unausweichliche Folge? Hoffentlich nicht."
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