Der Iran hat dem um seine Macht kämpfenden syrischen Staatschef Bashar al-Assad Beistand zugesichert. Syrien sei ein unverzichtbarer Teil der "Achse des Widerstands", sagte der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Saeed Jalili, am Dienstag bei einem Treffen mit Assad. Die Islamische Republik werde nicht zulassen, dass Syrien aus diesem Bündnis herausgebrochen werde.
Für Assad war das Treffen mit Jalili der erste öffentliche Auftritt seit zwei Wochen. Zuletzt war der Staatschef im Juli bei der Amtseinführung eines neuen Verteidigungsministers im Fernsehen gezeigt worden.
In dem Konflikt sieht sich Teheran nach eigener Darstellung mehr und mehr in eine Rolle gedrängt, die es nicht spielen will. "Die USA und andere Länder, die die Rebellen unterstützen, versuchen, den Iran direkt in den syrischen Konflikt hineinzuziehen und ihn einer Konfrontation mit den arabischen Staaten näherzubringen", erklärte der iranische Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast im Zusammenhang mit der Einbestellung der Schweizer Botschafterin.
Die Schweiz vertritt die Interessen Washingtons im Iran, weil die beiden Länder keine diplomatischen Beziehungen unterhalten. Eine islamistische Aufständischen-Gruppe hatte eine iranische 48-köpfige Pilgergruppe am Samstag in Damaskus entführt und behauptet, sie seien feindliche Agenten. Teheran macht die USA für das Schicksal der in Syrien entführten Iraner verantwortlich - wegen der Unterstützung Washingtons für die bewaffneten syrischen Rebellen.
(APA/AFP)
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