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SPD: "Solidar"-Pension von 850 Euro für Geringverdiener

11.08.2012 | 13:44 |   (DiePresse.com)

Eine Zeitung berichtet, dass das neue Pensionskonzept Geringverdienern mit mehr als 40 Jahren Vollzeitarbeit mehr Schutz vor der Altersarmut bieten solle.

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Das neue Pensionskonzept der deutschen SPD sieht einem Zeitungsbericht zufolge eine sogenannte Solidar-Pension für Geringverdiener in Höhe von 850 Euro pro Monat und das Bekenntnis zur Pension mit 67 vor. Zudem soll es nach dem Willen der Partei deutlich mehr Schutz vor Altersarmut geben, wie die "Rheinische Post" am Samstag berichtete. Sie beruft sich auf ein Papier der von SPD-Chef Sigmar Gabriel eingesetzten Arbeitsgruppe Rente. Die nun erarbeiteten Grundzüge sollen in das Wahlprogramm 2013 einfließen. Die Kosten für Pensionskasse und Steuerzahler seien noch nicht vollständig beziffert.

Geringverdiener, die mindestens 40 Jahre lang in Vollzeit gearbeitet haben, sollen dem Konzept zufolge eine Pension von 850 Euro pro Monat bekommen, wie die "Rheinische Post" berichtete. Das Pensionsniveau soll demnach dauerhaft bei 45 bis 50 Prozent des Durchschnittslohns gesichert werden. Dazu sollen die Beiträge zur Pensionsversicherung früher steigen als in der langfristigen Planung der deutschen Regierung, wie die Zeitung schreibt.

Anhebung der Pensionskassenbeiträge geplant

Vorgesehen sei eine Anhebung um 0,1 Prozentpunkte ab 2014. Das bedeute für die Pensionskasse Mehreinnahmen von jährlich einer Milliarde Euro. Der Beitragssatz solle aber 22 Prozent im Jahr 2030 nicht überschreiten. Derzeit liegt er bei 19,6 Prozent.

Den Übergang in den Ruhestand wolle die SPD flexibler gestalten, heißt es in dem Bericht. Hinzuverdienstmöglichkeiten sollten für Frührentner deutlich großzügiger geregelt werden. Durch freiwillige Zahlungen der Arbeitgeber in die Pensionsversicherung solle Arbeitnehmern ein vorzeitiger Pensionseintritt ermöglicht werden. Arbeitgeber, die keine Betriebspension anbieten, sollen laut dem Bericht Altersvorsorgebeiträge an die gesetzliche Pensionsversicherung abführen müssen. Pensionisten sollen auf die Einnahmen aus der Betriebspension nur den halben Beitragssatz für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen.

(APA/AFP)

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8 Kommentare
Gast: sozisforbanker
12.08.2012 11:58
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die sozialisten haben ueberall die arbeitnehmer und asvg pensionisten geschroepft und den banken und finanzmarkten ausgeliefert.nun soll noch nach 40 arbeitsjahren eine almosenpension eingefuehrt werden. die banken und reichen werden aber in dieser eurozone und eu mit billionen subventioniert.


Gast: Merkelowitsch
12.08.2012 10:34
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"Solidar"-Pension von 850 Euro für Geringverdiener

Und was sagt die Union zu dieser horrenden Summe?

Gast: walti
11.08.2012 20:02
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Mit 850,-- Euro die Altersarmut besiegt

Hurra !! die Altersarmut ist nach 40 Jahren
Vollzeitarbeit mit 850,-- Euro behoben.

Danke SPD !! Danke Herr Gabriel für diese
tolle Idee, bitte selbst ausprobieren !!


Gast: Wasserlaeufer
11.08.2012 19:52
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Jedem dem 850 Euro zu viel sind

sollte man den den Betrag ueber
850 Euro wegsteuern.

Antworten Gast: Seppnbauer
12.08.2012 10:39
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Re: Jedem dem 850 Euro zu viel sind

Jeder kann sich 850.- Euro an eigener Pension in seinem Leben verdienen, wenn er nur will.

Wenn der Betroffene das nicht erreichen kann, dann wird es eher um Zusatztätigkeiten im Alter gehen. Wenigstens solange es irgendwie gesundheitlich möglich ist.

Die kranken Umverteilungsexzesse an die Menschen, welche vorgeben nichts machen zu können, die müssen endlich aufhören.

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gute frage

Was bekommt denn dann einer der fast nie einen erwerb nachgegangen ist? 777 euro?
Lachhaft! Für 40 jahre beschäftigung.
Die rentenkasse soll die beiträge zurückerstatten und keine mehr kassieren.
Ich lege das geld selber an. Am sparbuch, bringt immer noch mehr.
Raubritter.

Geht sich das aus, wenn man ganz Europa durchfüttern muss?


Antworten Gast: 1. Parteiloser
11.08.2012 17:19
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Re: Geht sich das aus, wenn man ganz Europa durchfüttern muss?

Ja, mit 850.- Euro für jeden Erwachsenen Bürger würde es sich ausgehen, wenn die Leistung in Europa so bleibt. Nicht gehen werden allerdings Förderwahnsinn oder der Ruhgenusswahnsinn mit 50.000.- Euro p.a.

Umverteilung ist immer eine Fütterung der Anderen auf Kosten der Einen. Dieses grausige Spiel ist auf EU Ebene, auf Bundesebene, auf Landesebene und zwischen den Bevölkerungsgruppen das Spiel, welches Europa immer mehr kaputt macht. Es ist das Spiel einer komischen Planwirtschaft, welche immer mehr die typischen Auswirkungen einer Mangelwirtschaft aufzeigt.

Irgendwann werden die Menschen, welche zur Fütterung mit Zwangsabgaben verpflichtet wurden, trotzdem die Abgaben einstellen. Die Gefütterten werden sich dann selber die Nahrung beschaffen müssen. Könnte für große Bevölkerungsgruppen in Europa ein erhebliches Problem werden.