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Romney macht "Budgetexperten" Ryan zum Vizekandidaten

11.08.2012 | 13:46 |   (DiePresse.com)

Der republikanische Präsidentschafterwerber ernennt den 42-jährigen Paul Ryan zum Vizepräsidentschaftskandidaten für den kommenden US-Wahlkampf.

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Der republikanische US-Präsidentenbewerber Mitt Romney hat den konservativen Kongressabgeordneten Paul Ryan zu seinem Vizepräsidentschaftskandidaten ernannt. Das teilte Romneys Wahlkampfteam am Samstag in einer E-Mail mit. Ryan soll Romney in dem von der schwächelnden US-Wirtschaft geprägten Wahlkampf den Rücken stärken. Ryan war schon zuvor in Parteikreisen als Romneys Partner im Wahlkampf genannt worden.

"Romney-Ryan ist das republikanische Gespann", hieß es darin. In einer kurze Zeit später veröffentlichten Erklärung hieß es dann, Romney habe den Abgeordneten aus dem US-Bundesstaat Wisconsin zu seinem "running mate" erklärt.

Kampfansage an Obama

Der 42-jährige Ryan gilt als Nachwuchsstar der republikanischen Partei, im Repräsentantenhaus kümmert er sich federführend um die Haushaltspolitik. Schlagzeilen machte er vor allem durch seinen radikalen Kürzungskurs bei den Staatsausgaben. So steht er hinter einem vom US-Repräsentantenhaus im März verabschiedeten Haushaltsplan, der Einsparungen in Höhe von rund fünf Billionen Dollar (vier Billionen Euro) binnen zehn Jahren vorsieht. Der Plan hat allerdings keine Chance den Senat zu passieren, in dem die Demokraten von Präsident Barack Obama die Mehrheit halten.

Eine Nominierung Ryans, der bereits siebenmal ins Repräsentantenhaus gewählt wurde und sein halbes Leben im Kongress gearbeitet hat, ist eine klare Kampfansage an Obama, weil der Streit über Staatsausgaben Demokraten und Republikaner bisher besonders gespalten hat. Ein Wahlkampf mit Ryan als Vizekandidat der Republikaner kann zu einer Grundsatzdebatte über die Zukunft der US-Haushaltspolitik führen.

Eine Nominierung zu diesem Zeitpunkt ermöglicht es Romney, seinen Vizekandidaten mit auf eine wichtige Wahlkampftour in die Bundesstaaten Virginia, North Carolina, Florida und Ohio mitzunehmen. Dort hatte Obama bei den Wahlen 2008 gewonnen, sie dürften bei den Wahlen im November besonders umkämpft sein.

Obama kritisiert Ryan

Obama hat den frisch gekürten republikanischen Vizepräsidentschaftskandidaten Paul Ryan wegen seiner Vorstellungen zur Steuer- und Sozialpolitik kritisiert. Er wolle die Steuern für Reiche senken und gleichzeitig der Mittelschicht und den Pensionisten neue Lasten aufbürden, hieß es am Samstag in einer Mitteilung von Obamas Wahlkampfteam.

(APA/dpa/Reuters)

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26 Kommentare
 
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Gast: HB4242
12.08.2012 18:44
0 0

Endlich mal ein Haushaltsexperte ...

... und alles wird wunderbar in Amerika !

Ja, so seicht kann Polik sein ....

Gast: 6548^^
12.08.2012 14:06
1 0

Aha

"Er gilt als hochintelligent und hat den Ruf eines Arbeitstieres. Bereits mit 28 Jahren wurde er erstmals ins Repräsentantenhaus gewählt, er ist also ein Berufspolitiker und hat im Gegensatz zu Mitt Romney kaum Erfahrung in der Privatwirtschaft. "

Hochintelligent und Berufspolitiker sind 2 Sachen welche sich kategorisch ausschließen.

Er ist nicht mehr als ein "Schreibtischtäter" welcher, wie richtig erwähnt wurde, keinen Tau von der realen Privatwirschaft hat.

Wo in schwierigen Zeiten, bei Unternehmen in schwierigen Phasen hat er leicht bewiesen, dass er hochintelligent ist?

Nur weil er einige der bekanntesten Ökonomen im Buchregal stehen hat ist er intelligent?
Oder weil er mit einem Rattenschwanz an Beratern und Experten Gesetzesvorschläge eingebracht hat?

Buch und Realwirtschaft sind 2 verschiedene Sportarten.

Gast: 6548^^
12.08.2012 13:34
0 0

Aha

"Er gilt als hochintelligent und hat den Ruf eines Arbeitstieres. Bereits mit 28 Jahren wurde er erstmals ins Repräsentantenhaus gewählt, er ist also ein Berufspolitiker und hat im Gegensatz zu Mitt Romney kaum Erfahrung in der Privatwirtschaft. "

Hochintelligent und Berufspolitiker sind 2 Sachen welche sich kategorisch ausschließen.

Er ist nicht mehr als ein "Schreibtischtäter" welcher, wie richtig erwähnt wurde, keinen Tau von der realen Privatwirschaft hat.

Wo in schwierigen Zeiten, bei Unternehmen in schwierigen Phasen hat er leicht bewiesen, dass er hochintelligent ist?

Nur weil er einige der bekanntesten Ökonomen im Buchregal stehen hat ist er intelligent?
Oder weil er mit einem Rattenschwanz an Beratern und Experten Gesetzesvorschläge eingebracht hat?

Buch und Realwirtschaft sind 2 verschiedene Sportarten.

Sonst niemand übrig geblieben

Romney hätte einen VP wählen sollen der Schwächen von ihm ausbessert, jemand der außenpolitisch erfahren ist oder bei nicht weißen Wählern punkten kann, mit Marco Rubio hätte ich ihm den Sieg eventuell zugetraut aber der will selbst höchstwahrscheinlich selbst mal Präsident werden.

So ist jetzt nur Paul Ryan übrig geblieben der genau die gleichen Wähler anspricht wie Romney, für mich strategisch eine schlechte Wahl aber wahrscheinlich wollte es sonst kein bekannter Republikaner machen.

Amerika

USA for ever !!!!!!!

Gast: Tourist
12.08.2012 06:08
0 8

Mitt Romney wird den US Karren aus dem Dreck ziehen

Die Reichen in den USA werden belastet ohne Ende. Obama hat ihnen noch mehr weggenommen mit der Folge das die USA jetzt in der Kriese sind.

Die Steuern muessen gesengt und die Staatsausgaben reduziert werden, und die Schulden abgebaut.

Paul Ryan ist genau der richtige dafuer.

Re: Mitt Romney wird den US Karren aus dem Dreck ziehen

Die Steuern werden so oder so nicht wirklich gesenkt werden, Romney will die Militärausgaben erhöhen wie soll es sich da bei der aktuellen Neuverschuldung pro Jahr ausgehen irgendwelche Steuern zu senken?
Das geht sich nicht mal aus wenn er quasi alle Sozialprogramme abdreht was er auch net machen wird.

Re: Mitt Romney wird den US Karren aus dem Dreck ziehen

wir werden die steuern sengen, jawoll

Gast: Gast362
11.08.2012 23:16
1 8

Hoffentlich wird der Totalversager

Barrack Hussein Obama abgewählt!

Uiiiii

Wie da wieder gekläft wird gegen das pöse Amerika und die noch pöseren Republikaner.

Also mir gefällt der Kerl auf Anhieb. Vielleicht änder ich später meine Meinung aber er ist ein besserer Griff als die Dummnuss Palin wenn auch weniger ansehnlich.

Hier ist endlich ein Typ der alte, österreichische Werte (die hier sowieso keiner mehr kennt) hochhält und dann geifern hier alle so. Aber ein Volk das einen Kanzler wie den Werner auf den Schild hebt sollte nicht verwundern.

Diese hier?

Gott erhalte unsern Kaiser
und in ihm das Vaterland!
Der du Kronen hältst und Häuser,
schirm ihn, Herr, mit starker Hand!
Daß ein Guter und ein Weiser,
er ein Strahl von deinem Blick:
Gott erhalte unsern Kaiser,
unsre Liebe, unser Glück!

Re: Diese hier?

Voll daneben ist auch daneben. Ich bin Libertär und halte nichts von Monarchien. Ich stehe auf Freiheit und Selbstverantwortung.

Hey, ich nehme mir sogar die Freiheit Leute aus anderen politischen Spektren zu mögen. Ja, das passiert mir.

Mit den altösterreichischen Werten meinte ich eher van Mises, Hayek und die Wiener Schule. Die hatte mit dem Kaiser auch nicht viel zu schaffen.

Aber ich verstehe Ihren Kommentar. Den Meinen hat man ja wirklich so verstehen können, wie Sie es taten.

Danke für die Gelegeneheit zur Richtigstellung.

4 0

Re: Re: Diese hier?

Freiheit und Selbstverantwortung funktioniert aber nicht mehr schrankenlos in einer Zeit, in der Technisierung zahlreiche Arbeitsplätze wegrationalisiert hat und der einzelne nicht mehr einem kleinen dörflichen/städtischen Betrieb, sondern Konzernen, die teils einflussreicher sind als Staaten, entgegentritt. Zu glauben, dass 80 Jahre alte Konzepte in der modernen, globalisierten Welt noch 1:1 umsetzbar sind, ist gefährlich-naiv. Das gilt für Kommunisten wie für Urlibertäre.

Ganz sicher ist jedoch dieser Mann eine der größten Bedrohungen für die Zukunft der USA - in einem Land, in dem schon 40 Millionen Menschen von Lebensmittelmarken leben, Ärzte wie in Afrika durchs Land reisen und in Zelten günstige / kostenlose Behandlung ermöglichen, noch die letzten Reste an Sozialleistungen zu kürzen und weiterhin massiv in Rüstung zu investieren, ist völliger Wahnsinn. Bzw. eben nicht Politik im Interesse des Gemeinwesens sondern im Interesse der Konzerne. Siehe oben.

Re: Re: Re: Diese hier?

Zum Teil bin ich schon bei Ihnen. De Welt hat sich durchaus sehr verändert aber gewisse Grundeinstellungen bleiben durchaus erhalten. Als die Wiener Schule sich selbst definierte war der Arbeiterkampf (der Echte nicht das seit Jahrzehnten herrschnde Immitat) in vollem Gange. Heute geht es Arbeitern ungleich besser als im Auslaufenden 19. Jahrhundert.

Der Staat und die Konzerne haben nur deswegen solche Macht weil wir faul geworden sind und diese Macht insgeheim wünschen weil es uns von der Verantwortung für unser eigenes Leben befreit. Dann können wir ganz leicht immer jemandem anderen dienSchuld für unser tägliches Versagen zuschieben.

Ich hab mich selbstständig gemacht und es war bei Gott nicht immer leicht aber ich habe es nie bereut. Ich bin Schuld am Zustand meines Lebens wie auch immer das ist und ich bin auch vollkommen frei. Und meine Kinder erziehe ich auch so.

Amerikas Probleme kommen von überbordender Bürokratie und dem verlorengegangenen Pioniergeist. aber die ziehen sich wieder aus der Scheisse. Der Mann ist schon OK.

Gast: ungustus
11.08.2012 19:40
6 7

treiber

das sind einfach nur kriegstreiber, gefaehrlich fuer die welt, noch gefaehrlicher als sie es ohnehin schon sind. um die eigene pleite im land zu kaschieren schrecken die auch vor einem weiteren weltkrieg nicht zurueck.

Re: treiber

geh mal raus, lern leute kennen, hab spass... dann vergeht auch der frust;)!

Die Einsicht aber nicht.


Nächstes Fettnäpfchen ...

"Bei der mit Spannung erwarteten Präsentation seines Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten ist dem republikanischen Herausforderer von US-Präsident Obama, Mitt Romney, ein Patzer passiert. Er bezeichnete Paul Ryan als „nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten“. Nach Gelächter und des Hinweises seiner Frau korrigierte sich Romney. Romney ist für seine verbalen Ausrutscher bekannt."

www.orf.at


"Europa" als Schimpfwort

Wo "Europa" ein allgemein gebrauchtes Schimpfwort ist - gelegentlich sogar mit Hass untermalt. Copyright Mr. Ryan, Mr. Romney und die Reps.


Warum nicht gleich ein Killer als Kriminalexperten zum Polizeichef erklären?


Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 16:43
6 3

Re: Warum nicht gleich ein Killer als Kriminalexperten zum Polizeichef erklären?

Geh Daniel - nerv die Zenzi net mit deiner Spammerei. Reicht einmal posten nicht?

Re: Warum nicht gleich ein Killer als Kriminalexperten zum Polizeichef erklären?

Amerika müssen jeden Tag versuchen, frisches Geld zu erhalten, damit sie nicht pleite gehen.

Re: Re: Warum nicht gleich ein Killer als Kriminalexperten zum Polizeichef erklären?

Zurzeit funktioniert dies nur mit der Rüstungsindustrie.

Re: Re: Re: Warum nicht gleich ein Killer als Kriminalexperten zum Polizeichef erklären?

geht's noch primitiver - sich sein eigenes posting beantworten .......

Re: Re: Re: Re: Warum nicht gleich ein Killer als Kriminalexperten zum Polizeichef erklären?

Wäre auch mal eine Idee - aber geh, nein.

Ich wollte alles in einem Posten. Jedoch kam ich nicht durch. Deswegen teilte ich das große Post auf.

Warum nicht gleich ein Killer als Kriminalexperten zum Polizeichef erklären?

Amerika müssen jeden Tag versuchen, frisches Geld zu erhalten, damit sie nicht pleite gehen. Zurzeit funktioniert dies nur mit der Rüstungsindustrie.


 
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