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1600 Flugzeuge: Putin will Luftwaffe aufrüsten

12.08.2012 | 10:19 |   (DiePresse.com)

Die Neuanschaffung von 1000 Flugzeugen und 600 Hubschraubern ist Teil des 585-Milliarden-Euro-Rüstungsprogramms zur Modernisierung der russischen Armee.

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Russland will sein Militär mit 1600 neuen Flugzeugen und Hubschraubern aufrüsten. Es gehe in erster Linie darum, die Streitkräfte mit der modernsten Technik auszustatten, sagte Präsident Wladimir Putin am Samstag bei einer Flugshow zum 100-jährigen Bestehen der russischen Luftwaffe in der Nähe von Moskau. Zudem würden aber auch die alten Maschinen modernisiert.

Die bis 2020 geplante Neuanschaffung von 1000 Flugzeugen und 600 Hubschraubern ist Teil eines umgerechnet rund 585 Milliarden Euro schweren Rüstungsprogramms zur Modernisierung der Armee, der noch immer die Sparmaßnahmen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre zu schaffen machen.

Putin arbeitet seit seiner ersten Wahl im Jahr 2000 daran, Russlands angeschlagenes Selbstverständnis als Weltmacht wieder zu stärken. Im zurückliegenden Wahlkampf begründete der frühere Geheimdienstoffizier die Rüstungspläne damit, Russland vor Versuchen aus dem Ausland zu schützen, in unmittelbarer Nachbarschaft Kriege zu schüren.

 

(APA/Reuters)

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10 Kommentare
Gast: Andreas00
12.08.2012 22:10
0 0

Umrüstung eher als Aufrüstung

Ich denke es geht nur um eine Modernisierung, nahezu 100 % der Flugzeuge und Hubschrauber stammen noch aus Sowjetzeiten, d.h. die Flugapparate sind mindestens 21 Jahre alt, wahrscheinlich liegt das Durchschnittsalter bei bei über 30 Jahren bei veralteter Technologie

Gast: wassolls
12.08.2012 20:30
1 1

warum so negativ

die amis geben jedes jahr mehr aus als die 550 Milliarden die der Putin wahrscheinlich über 10 Jahre verteilt investiert...

somit ist das auch nicht so schlimm wie manche denken..

ps Russland hat fast keine Staatschulden und sprudelnde Ölquellen

Größenwahn wie zu sowjetischen Zeiten.

Mit dem Unterschied, dass Anschaffung und Betrieb von Kampfflugzeugen heutzutage einigermaßen mehr kosten als zu sowjetischen Zeiten.
Der Verfall des Ölpreises wird dem Ganzen ein Ende setzen.

russland

recht hat er, der präsident putin.

Relativierung einfach gemacht

Das Vorhaben Putins sichert die souveränen Interessen Russlands. Gleichzeitig stoßen diese Pläne auf erbitterten Widerspruch im Westen. Dabei sei darauf hingewiesen, dass selbst die verstärkten Rüstungsinvestitionen Russlands nicht einmal ein Zehntel jener Summe betragen, welche die bankrotten Volksgemeinschaften der USA und ihrer Nato-Verbündeten aufwenden.


Das Vorhaben Putins

geht auf Kosten der russischen Bevölkerung. Das Geld könnte man anderweitig wesentlich besser einsetzen.

Re: Das Vorhaben Putins

Sie meinen wohl auch, es ist wichtiger, erst mal das Essen fertigzukochen, als die Diebe vom Feld zu vertreiben?

WTF?

aus welcher Seite droht Rußland eine externe Gefahr gegen die sich das Land mit Waffen wehren muss?
Russland ist sich selbst der größre Feind.

Re: WTF?

Des weiteren geht es da ja auch um Stellvertreterkriege. Russland kann da nicht das neueste High-Tech hinliefern, also muss es was Neueres bauen und kann die alte Ware ohne schlechtes Gewissen überall hin verscherbeln. Das ist dann beliebte Ware, und landet halt über Dritte in Afghanistan, Syrien usw.

Und Stel

Re: WTF?

Momentan keine. Aber die anderen rüsten auf (Raketenschild etc.), und wenn Russland nicht mitmacht, wird das immer verlockender für die "Guten" (Nato zB).