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Türkei: PKK-Rebellen entführen Abgeordneten

13.08.2012 | 13:54 |   (DiePresse.com)

Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans haben erstmals einen Politiker der Opposition entführt. Premier Erdogan kündigt die "Jagd nach Terroristen" an.

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Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) haben einen kurdischstämmigen Politiker der oppositionellen Republikanischen Volkspartei (CHP) entführt. Laut Sicherheitskreisen und örtlichen Behördenvertretern wurde der Parlamentarier Hüseyin Aygün am Sonntag in seinem Wahlkreis Tunceli im Südosten der Türkei verschleppt. Die Rebellen sollen einen Wagen auf einer Autobahn angehalten haben. Nach Angaben des Gouverneurs von Tunceli, Mustafa Taskesen, ließen sie kurz darauf zwei Begleiter laufen, bevor sie mit Aygün im Wald verschwanden.

Aus dem Umfeld des Politikers hieß es am Montag, dass die PKK versprochen habe, ihn "in einigen Tagen" unversehrt wieder frei zu lassen. Innenminister Idris Naim Sahin sagte, die PKK wolle mit der Entführung vor dem Jahrestag ihres ersten bewaffneten Einsatzes am 15. August 1984 auf sich aufmerksam machen. Es ist das erste Mal in dem jahrzehntelangen Kampf der PKK gegen die Regierung in Ankara, dass sie einen Abgeordneten entführt hat.

Erdogan: "Jagd nach Terroristen"

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Sonntagabend versichert, alle Sicherheitskräfte seien für die Jagd auf die "Terroristen" mobilisiert. Die Entführung Aygüns sollte am Montag Thema bei einer Kabinettssitzung sowie einem Treffen der CHP-Führung in Ankara sein. Der 42-jährige Anwalt Aygün hatte den Zorn der PKK auf sich gezogen, als er die Miliz zur Niederlegung der Waffen aufforderte.

Die Kämpfe zwischen kurdischen Rebellen und der türkischen Armee hatte sich in den vergangenen Wochen verschärft. Nach mehreren Angriffen hatte die Armee Ende Juli eine Boden- und Luftoffensive gegen Stützpunkte der PKK gestartet. Am 5. August wurden bei der Stürmung eines türkischen Armeepostens an der irakischen Grenze durch die Rebellen 22 Menschen getötet. Insgesamt starben seit Beginn der Offensive am 23. Juli nach offiziellen Angaben mindestens 115 Rebellen.

Die Republikanische Volkspartei (CHP) ist mit 135 von 550 Sitzen stärkste Oppositionspartei im Parlament in Ankara. Ein Sprecher kritisierte die Entführung scharf. "Das zeigt, welche Dimension der Terror in der Türkei angenommen hat."

(APA/AFP)

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13 Kommentare
Gast: rezzo
14.08.2012 17:57
0 0

Neue Nachrichten: Der Abgeordnete ist FREI


Diese Meldung wurde gegen 17.30 Uhr bekannt gegeben. Serh schön.

Gast: Grüsse aus dem friedlichen Norden
14.08.2012 07:56
0 0

Kann mir jemand sagen, was diese Rebellen oder Terroristen (mir ist es völlig egal) überhaupt wollen?


Gast: Gesichtschirurg
13.08.2012 22:23
2 0

Merkt jemand etwas?

PKK "Rebellen" - Al Kaida Terroristen

Beiden Vereine werden international als terroristisch eingestuft.

Re: Merkt jemand etwas?

Was den ?
Die Titulierung der Presse ?
Ist ja nichts neues,als die Türkische Zeitungsredaktion in der Innenstadt von der PKK überfallen wurde,
wie groß war der Aufschrei ?
Die Türkischen Medien sind auch nicht besser,drei Groschen Roman. Naja zumindest haben wir Auslands Reporter Vorort und schreiben nicht alles ab wie die Presse.:((


Jagd nach kurd. Terroristen - auch in Österreich?


PKK

Und die Zwangsbeglückung Kurdischer
Politiker !

Antworten Gast: b754
13.08.2012 16:23
0 3

Nachmirdiezensur

und sein ewig gleicher Blabla.

Re: Nachmirdiezensur

Niemand sollte jemanden zwingen seiner Meinung zu sein !
Es ist doch so das der Großteil der Kurden AKP oder CHP wählen,die einzigen Bla Blas sind die Anhänger der Kommunistischen PKK !
Die Blabla Kämpfer Kurdistans.
Hat es nie gegeben und wird es nie geben.



Antworten Antworten Antworten Gast: b754
13.08.2012 17:12
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Re: Re: Nachmirdiezensur

"Niemand sollte jemanden zwingen seiner Meinung zu sein !"

Da bin ich voll und ganz bei Ihnen. Beim Rest bin ich mir nicht so sicher, bin aber offen für Argumente.

Re: Re: Re: Nachmirdiezensur

Wer sollte den nach Kurdistan ziehen ?
Die Kurden in der Türkei wollen so ein
Land nicht,das zeigen alle Umfragen.
Ich würde vorschlagen jede-r Kurde-in der sich nicht als Türke sieht sollte nach einer Registrierung das recht bekommen zu entscheiden ob sie oder er das Projekt Kurdistan unterstützt,
wen ja sollte man von die Unterstützer
zählen und schauen wieviel Prozent das sind wen es eine Mehrheit gibt,
soll es von mir aus Kurdistan geben,
jedoch sollten den unterstützten die Türkischen Pässe abgenommen werden und sie sollen dann auch in ihrem Land leben !
(was Schätzen Sie in Prozenten würden in Kürdistan leben wollen ?)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: DieAntwort
14.08.2012 09:20
0 2

Re: Re: Re: Re: Nachmirdiezensur

du kannst es nicht verstehen...

"Niemand sollte jemanden zwingen seiner Meinung zu sein !"

-> aber genau das Gegenteil macht die Türkei seit ihrem Bestehen...

z.B.: Vökermord an den Armeniern,
warum droht und beleidigt sie jedes einzelnen Land welches dieses anerkennen will?

Gast: abcdefghijklmnop
13.08.2012 14:56
2 2

Der Erdowahn ist ein wirklicher Dummkopf

hat er nicht aufgepasst was in Libyen und Mali geschehen ist?

Egal ob die von ihm so geliebten Rebellen den Kurden Waffen geben oder nicht, wenn Assad fällt, können die PKK-REBELLEN (geht Freiheitskämpfer in dem Fall etwa zu weit?) die Waffen einfach von der Straße klauben.

1 2

Der Unterschied

Es hat schon etwas für sich wenn Herr Erdogan so fein zwischen Terroristen und Rebellen unterscheidet