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Kanzlerfrage: SPD bringt sich in Stellung

13.08.2012 | 14:48 |   (DiePresse.com)

In Deutschland läuft die Debatte um einen sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten. Während die einen Ex-Minister Steinbrück bevorzugen, sprechen sich andere für Bundestagsfraktionschef Steinmeier aus.

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 In der deutschen Sozialdemokratie kommt die Debatte um den künftigen Kanzlerkandidaten auf Touren. Nachdem der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig sich am Wochenende für SPD-Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen hatte, melden sich nun Unterstützer des früheren Finanzministers Peer Steinbrück zu Wort. Der baden-württembergische SPD-Chef Nils Schmid sagte der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe), neben Steinmeier sei auch Steinbrück ein sehr guter Kanzlerkandidat.

"Der Ex-Finanzminister genießt in der Bevölkerung hohes Vertrauen und ist sehr beliebt", ergänzte Schmid laut Vorabbericht. Der Kieler Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels bekräftigte in derselben Zeitung: "Wir brauchen den Kandidaten, der eine echte Alternative zu Merkel darstellt - und von den Wählern auch so gesehen wird. Das ist gerade in der Euro-Krise Peer Steinbrück."

Zeitpunkt als Zankapfel

SPD-Fraktionsvize Joachim Poß kritisierte Albigs Vorstoß als "nicht hilfreich". Der "Rheinischen Post" (Montagausgabe) sagte Poß: "Die Partei muss die Kraft haben, den selbst genannten Zeitpunkt für die Entscheidung über die Frage des Kanzlerkandidaten durchzuhalten."

Ähnlich hatte sich bereits Sigmar Gabriel geäußert, der als Parteichef traditionell als erster Kandidat gilt. Die SPD will nach der im Jänner 2013 anstehenden Landtagswahl in Niedersachsen entscheiden, wer von den drei Aspiranten die SPD in den Wahlkampf gegen Kanzlerin Angela Merkel führen soll.

(APA/Reuters)

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2 Kommentare

Trio infernale...

.. das die Schuldenunion in der Eurozone will. Also die fleißigen deutschen und österreichischen Steuerzahler sollen für marode spanische Banken und korrupte Griechen zahlen. Na bravo! Über das scheinheilige Argument der 3. zuerst "strenge" Kontrollen udn dann Schuldenunion kann ich nur lachen, nein weinen, über soviel Blauäugigkeit (oder Unverfrorenheit).

Die Österreichische Kanzlerung färbt ab

Sie kennen das von früher. Nein, zu ihm darfst du nicht gehen - du färbst viel zu viel ab. Das ist nicht gut für dich.

Keine Angst, natürlich steckt die Erziehungsbevollmächtigte den Nachwuchs nicht in die Waschmaschine.

So wie Frau und Mann hat auch das Färben zwei Seiten. Positive!

Österreich hat gewählt. Bürgerin hat richtig gewählt. Jemand, der ihnen zuhören kann. Ihre sorgen versteht. Gegen Armut und für Frieden eintritt. Die Wahl war logisch. Es war ihr Lieblingsvolksbundeskanzler, - damals noch Anwärter, Faymann.

Die charmante Französin hat davon Wind bekommen. Immerhin haben die Medien weltweit von Faymann berichtet. "La Du tu, Faymann - sociales? Sociales un revounche conservative".

So war es. Ein weiteres Land wählte Erfolg. Dann folgten NRW und andere Bundesländer, die von der sozialen Idee abgefärbt haben.

Gerade die hierigen Bürgerinnen und Politische Beobachterinnen können täglich stärker erkennen, wie die derzeitige Kanzlerin gegen Europa arbeitet. Bürgerinnen in ganz Europa erheben sich und wollen ein Sozialeres Europa, damit die grauen Tage ein Ende haben.

Es ist so einfach, es geht so schnell, viel Farbe mit soziales ins Leben zu bringen. Früher noch benötigte man für die Coulorisierung von Filmen noch Monate. Heute ist dies selbstverständlich. Selbstverständlich, so wie nur Soziales für mich Erfolg bedeutet.