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Ecuador gewährt Assange Asyl

16.08.2012 | 17:16 |   (DiePresse.com)

Großbritannien will den Wikileaks-Gründer festnehmen lassen, sobald er die Botschaft in London verlässt. Die Briten drohen außerdem mit einer Razzia im Botschaftsgebäude.

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Wikileaks-Gründer Julian Assange erhält politisches Asyl in Ecuador. Das gab ein Sprecher des Außenministeriums am Donnerstag bekannt. Assange hält sich seit über sieben Wochen in der ecuadorianischen Botschaft in London auf, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dort werden ihm Sexualdelikte vorgeworfen.

Assanges Angst um sein Leben sei berechtigt, erklärte das ecuadorianische Außenministerium. Dem Wikileaks-Gründer drohe politische Verfolgung.

Assange feierte die Entscheidung als einen "wichtigen Sieg für mich selbst und meine Leute". Allerdings würden die "Dinge jetzt wahrscheinlich stressiger".

Kein freies Geleit für Assange

Der britische Außenminister William Hague zeigte sich "enttäuscht". London hoffe aber weiterhin auf eine Verhandlungslösung. Vor Bekanntwerden der Entscheidung hatte die britische Regierung betont, man werde Assange kein freies Geleit für einen Flug nach Ecuador gewähren. Großbritannien habe eine rechtliche Verpflichtung, den Australier an Schweden auszuliefern.

In einem Schreiben an Ecuador wies die britische Regierung außerdem darauf hin, dass rechtlich auch eine Festnahme Assanges innerhalb des Botschaftsgebäudes möglich sei. Der ecuadorianische Außenministeriums-Sprecher wies diese "Drohung" am Donnerstag vehement zurück: "Wir werden uns nicht erpressen lassen". Gewaltandrohungen seien keinesfalls als Lösung geeignet.

Völkerrecht schützt Botschaften
Ausländische Botschaften gelten völkerrechtlich als exterritorial. Die Hoheitsgewalt der Behörden des Gastgeberlandes ist dort außer Kraft gesetzt. In Artikel 22 der Wiener Konvention von 1961 heißt es: "Die Räumlichkeiten der Mission sind unverletzlich. Vertreter des Empfangsstaats dürfen sie nur mit Zustimmung des Missionschefs betreten."

Ein britisches Gesetz von 1987 erlaubt es, den exterritorialen Status einer Botschaft aufzuheben. Darauf beruft sich nun die britische Regierung. Das Gesetz wurde allerdings als Regelung für aufgelassene Liegenschaften oder im Fall von "terroristischen Aktivitäten" erlassen. Experten bezweifeln, dass es auch im Fall Assange angewandt werden könnte. Eine mögliche Stürmung der ecuadorianischen Botschaft werten sie als Bruch der Wiener Konvention.

(c) APA

(c) APA

Assange im Koffer oder als Diplomat?

Spekuliert wird nun, wie Assange nach Ecuador gebracht werden könnte, ohne von der britischen Polizei verhaftet zu werden. Ein Diplomatenfahrzeug etwa darf von den Behörden nicht durchsucht werden. Assange müsste aber erst einmal in so ein Fahrzeug gelangen, ohne britischen Boden zu betreten, und es außerdem wohl spätestens am Flughafen wieder verlassen. Theoretisch möglich wäre auch, den Wikileaks-Gründer in "diplomatischem Gepäck" aus der Botschaft zu schmuggeln. Allerdings darf solches Gepäck nur für offizielle Dokumente verwendet werden - und die britischen Behörden könnten sich wohl ausrechnen, was sich in diesem Fall im Koffer befindet.

Spekuliert wird auch, dass Ecuador Assange den Status eines Diplomaten verleihen könnte. Allerdings bringt dieser Status nur dann persönliche Immunität, wenn er auch vom britischen Außenministerium anerkannt wird (mehr dazu auf der Website des "Crown Prosecution Service").

Schwedische Justiz will Assange verhören

Die Staatsanwaltschaft in Göteborg hatte einen internationalen Haftbefehl gegen Assange ausgeschrieben, um ihn für ein Verhör über die Vorwürfe nach Schweden zu zwingen. Assange bestreitet die Vorwürfe. Der Australier befürchtet, letztlich an die USA ausgeliefert und dort wegen der brisanten Enthüllungen durch die Internetplattform Wikileaks verfolgt zu werden.

Wikileaks hatte 2010 weltweit Aufsehen erregt, als es Tausende geheime US-Dokumente über die Rolle der USA in internationalen Konflikten veröffentlicht hatte, unter anderem in Afghanistan und im Irak. 

Julian Assange: Vom Hacker zum Asylanten

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(Red.)

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406 Kommentare
 
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Re: Re: Re: Objektiv?

Doch PQP (plusquamperfekt=mehr als die vollendete Zeit) Wird von Ostdeutschen häufig benutzt! Ansonsten hört man es eher selten!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: pqp493
17.08.2012 11:10
0 0

Re: Re: Re: Re: Objektiv?

Also, jetzt wirds langsam lächerlich. Können nur die Ostdeutschen noch richtiges Deutsch?? Also ich verwende den Plusquamperfekt - zumindest schriftlich - durchaus auch noch, und ich bin Österreicher.

... ich war fast schon geneigt...

.. über den Artikel drüber zulesen...

...bis mir einfallen ist, dass unsere "grandiose Bundesregierung" ein Projekt gestartet hat:

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/720291/Justizministerium-testet-Homepage-fuer-Whistleblower

nun was.. hat sie gestartet...???

Eine Homepage für Denunzianten oder eine Kontrollstelle für Verräter???

Aber dann habe ich gedacht, dass dieser Post nichts bringt, ausser die bezahlten Kampfposter zu ärgern... :P

Gute Nacht ihr Meinungsverdreher und Parteiheinis... Ihr A*chlöcher!!!

Gast: Horst Hüttel
17.08.2012 00:05
5 14

Assange hat nie etwas nennenswerters aufgedeckt.

Die ganze "Assange-Show" dürfte ein inszeniertes Theater der westlichen Geheimdienste sein.

Assage hat nichts aufgedeckt, sondern Tötungen der US-Army - welche schon vorher bekannt waren - mit Videomaterial unterlegt und völlig belanglose E-Mails von Politikern veröffentlicht.

Die für jeden halbwegs intelligenten Menschen offensichtlich erstunkene und erlogene offizielle Geschichte zu 9/11 - "Osama und die 19 Räuber aus den Höhlen in Afghanistan" - stellte er indirekt als Wahrheit hin, indem er die "9/11-Wahrheitsbewegung" - der auch zahlreiche Architekten und Ingenieure (über 1.600) angehören - DISKREDITIERTE.

Dieser durch und durch komische und sonderbare Typ soll den "großen Aufdecker" spielen, der sich "mit der Weltmacht USA anlegt". Assange ist ähnlich wie der amerikanische "Filmemacher" Michael Moore nur ein gekaufter Scharlatan, der den "großen Aufdecker" spielt.

Seine Botschaft: Ihr braucht euer Hirn und euren Verstand nicht einschalten und euch nicht in alternativen Medien informieren - denn ICH - der große Aufdecker - werde alles FÜR EUCH aufdecken.

Antworten Gast: Recht so
17.08.2012 09:20
1 1

Re: Assange hat nie etwas nennenswerters aufgedeckt.

Ich kann ihnen nur voll und ganz zustimmen. Die Vergangenheit Assanges sowie die Aussagen von Daniel Domscheit-Berg, die lächerlichen Veröffentlichungen, der mediale Rummel der um Assange veranstaltet wird spricht alles eine dubiose Sprache die in der Öffentlichkeit so nicht bekannt ist.

Über Alex Jones wurde noch NIE positiv(ich glaub auch nicht negativ) im Mainstream bei uns berichtet. Und das ist ein echter Aufdecker der durch seine Taten und durch seine Korrektheit viele Menschen bereits aufgeklärt hat.

Alleine der Name Wiki-Leaks ist irreführend, weil es keine Wiki ist.
Wie viel Spendengeld hat Wikileaks bis jetzt so verbraucht und die wichtigste Frage :

Welche Taten von Assange rechtfertigen seinen Status?

Er hat imho gar nichts aufgedeckt.
Es war Bradley Manning, der ungeschütze Informant von Wikileaks, welcher dafür sorgte das wertloses Material veröffentlicht wird.

Und Dokumente ohne Namen etc. sind WERTLOS ! Was kann man damit schon beweisen?
Dann noch diese Flut an Rohdaten.. Wer kann damit schon was anfangen?
Und was wurde so "berichtet" über die Dokumente? Was war von tatsächlich fundamentaler Bedeutung?

Einfach mal Infowars mit wikileaks vergleichen, dann wirds leicht echten Journalismus(großteils) sowie Hochstapler zu erkennen.


Antworten Gast: Gast2
17.08.2012 08:18
2 1

Re: Assange hat nie etwas nennenswerters aufgedeckt.

Ihnen dürfte entgangen sein, dass wikileaks-E-Mails über Nordafrika das Zünglein an der Waage für die "arabischen Revolutionen" in den Mittelmeerländern waren. Diese Nachrichten haben der breiten Bevölkerung verdeutlicht, was ihre diktatorischen Machthaber tatsächlich tun.

Die Botschaften waren zwar nicht die Ursache, aber doch der Anlass für die Aufstände und den Beginn von Demokratisierungsprozessen.

6 2

Re: Assange hat nie etwas nennenswerters aufgedeckt.

Michael Moore ein Scharlatan, GW Bush der beste US Präsident seit Reagan, und so stellt sich Maxii die Welt vor.... ist ja auch viel einfacher und bequemer so.

Re: Assange hat nie etwas nennenswerters aufgedeckt.

Tut mir leid aber Sie haben offenbar von Internationaler Politik oder globalem Handel nicht viel Ahnung...

Antworten Antworten Gast: Anstand8
17.08.2012 09:08
0 1

Re: Re: Assange hat nie etwas nennenswerters aufgedeckt.

Sie sollten nicht den Wissensstand anderer Forumsbesucher abwerten. Persönliche Angriffe gehören hier nicht her.

Wenn Sie zum Thema des Beitrages eine Meinung oder Information teilen möchten, tun Sie das bitte.

Re: Re: Assange hat nie etwas nennenswerters aufgedeckt.

und wer sind Sie? WTO-Präsident und Außenminister von Lulu-Land? tun Sie uns einen Gefallen und posten Sie um Standard. dort sind solche Präpotenzlinge zu Haus. Danke.

Gast: Number 10 Downing Street
16.08.2012 23:21
4 1

Schon wieder ein Vorwurf gegen die internationalen Truppen in Afghanistan: Zwei britische Soldaten sollen einen Jungen und ein Mädchen missbraucht und ihre Tat gefilmt haben.

In Afghanistan hat ein britischer Gardist einen zehnjährigen Jungen schwer verletzt - offenbar ohne jeden Grund.
Der Foltertod von Baha Mousa ist eins der dunkelsten Kapitel des britischen Irak-Einsatzes.
Ein schwerer Vorwurf bringt das britische Militär in die Bredouille: Ein britischer Soldat soll getöteten Taliban Finger abgeschnitten und als Souvenir behalten haben.
Das Ausmaß der Foltervorwürfe gegen die britische Armee ist offenbar größer als bisher angenommen: Ein bereits verurteilter Soldat hat erstmals gestanden, irakische Gefangene regelmäßig misshandelt zu haben - auch seine Vorgesetzten waren demnach an "routinemäßiger" Folter beteiligt.

Gast: Kruzitürken
16.08.2012 22:18
6 3

peinlich wie die freie, offene Gesellschaft

die freie, offene Berichterstattung unter Strafe stellt: Mit nicht verwendeten Kondomen.

Gast: werbistdu
16.08.2012 22:17
6 5

Wer immerzu Schlamm aufwühlt

muß mit solchen Konsequenzen rechnen.
Das wußte Assange auch vorher.

0 0

Re: Wer immerzu Schlamm aufwühlt

Es ist nicht die Aufgabe Wikileaks erhaltene Geheinisse zu hüten, da sollen diverse Stellen einmal selbst Vorsorge treffen. Wenn derartige Schweinerein begangen werden, wie das Abknallen aus dem Hubschrauber von völlig unschuldigen Zivilisten im Irakkrieg, und dies dann ans Licht kommt, weil sich bei einigen Soldaten ein noch rudimentäres Gewissen geregt hat, grenzt es schon an Schizophränie, Wikileaks die Schuld zuzuschreiben, und dieser Schlamm gehörte aufgewühlt!

10 4

Re: Wer immerzu Schlamm aufwühlt

Und verurteilen Sie nun Assange weil er die Wahrheit ans Licht brachte?

"Eine Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine Aufrecht!" (T. Jefferson)

nur ein Opfer?

frage mich: ist Assange wirklich nur das Opfer der ganzen bösen Welt?

Alles aufdecken

Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar

I.Bachmann

Re: Alles aufdecken

Hätten Sie den Aufenthaltsort von Anne Frank im Namen der Transparenz ins Internet gestellt?
Ich weiß, übertriebenes Beispiel, aber es zeigt ganz gut, dass es durchaus Fälle gibt in denen man etwas nicht ausplaudern sollte, auch wenn es wahr ist.
Welche Fälle das sind? Na das ist selbstverständlich die alleinige Entscheidung von Julian Assange.

Antworten Antworten Gast: JBlack5
17.08.2012 09:20
0 0

Re: Re: Alles aufdecken

Politiker arbeiten für das Volk, denn sie werden von diesem bezahlt. Daher geht es sehr wohl alle etwas an, was sie machen.

Daher ist es legitim, diese Informationen ins Internet zu stellen.

Wer dadurch Peinlichkeiten ausgesetzt ist oder Probleme bekommt, hat wohl keine gute Arbeit geleistet und sollte diese Erfahrung zur Verbesserung seines Charakters und Handelns nutzen

Gast: b754
16.08.2012 21:25
4 2

Wann stürmen die Briten ecuadorianische Botschaft?


Antworten Gast: präzedenzfall
16.08.2012 23:13
4 1

Re: Wann stürmen die Briten ecuadorianische Botschaft?

würden sie das tun, wäre damit weltweit die diplomatische immunität automatisch nichtig.

Re: Re: Wann stürmen die Briten ecuadorianische Botschaft?

Eine Verletzung eines völkerrechtlichen Vertrages macht ihn noch nicht nichtig. Schon garnicht automatisch und weltweit.

Für mich bestätigt das nur meine Vermutung...

...die ich schon lange hatte:
Assange ist ein Selbstdarsteller, von seinem Ego getrieben und liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Sein Gesicht ist untrennbar mit Wikileaks verbunden während die anonyme Masse, diejenigen die Wikileaks wirklich voranbringen, in den Hintergrund verbannt wurde.

Wenn das so weitergeht wird Wikileaks in zwei Lager zerbrechen: das der Prinzipientreuen und das der Assange Verehrer. Ein Teil der Organistation hat sich ja schon abgespalten und arbeitet an Openleaks.

Kurzum: Er hat mit diversen Veröffentlichungen amerikanische Soldaten in Gefahr gebracht und darum ist er für mich ein riesen A....!

Re: ... amerikanische Soldaten in Gefahr gebracht?

Ist "Soldat sein" nicht überhaupt ein gefährlicher Beruf?
.
Auf Kriegsschauplätzen zählt Sicherheit wohl eine gringere Rolle.

Gast: Der Vergleich macht sicher
16.08.2012 21:03
2 2

So ergeht es einem amerikanischen Staatsbürger, wenn er sein Land verrät.

Im Gegensatz dazu ginge es ja eventuellen Landesverrätern bei uns hier echt super.

Re: ginge es ja eventuellen Landesverrätern bei uns hier echt super.

Sie sollten die rotgekünstelten Österreich-Vernaderer im Zuge der damaligen Machtübernehme doch einmal vergessen können.

Antworten Gast: salusa secundus
16.08.2012 22:02
1 1

Re: So ergeht es einem amerikanischen Staatsbürger, wenn er sein Land verrät.

Ihre Argumentation waere sicherlich fein wenn da nicht ein kleines aber waere. Assange ist Australier ...

Antworten Antworten Gast: O.H.
17.08.2012 08:16
0 0

Re: Re: So ergeht es einem amerikanischen Staatsbürger, wenn er sein Land verrät.

US, GB, Australien. Ist da viel Unterschied?

Verhältnis GB-US treffend pointiert von George Michael...


....shoot the dog

http://www.youtube.com/watch?v=u-9FCTbKF2o

Wie weit geht für die Supermacht USA und GB als eine der ältesten Demokratie die Freiheitsrechte?

Genau so weit, als sich diese Staaten nicht durch Aufdeckungen von Gaunereien blamieren müssen.

Ein Armutszeugnis für Obamerika und Queenelisabethinien. Eine Schande für die Menschenrechte.

Antworten Gast: K. E. N.
16.08.2012 21:05
1 1

Re: Wie weit geht für die Supermacht USA und GB als eine der ältesten Demokratie die Freiheitsrechte?

Wenn es um Deserteure und Landesverrat geht, kennen die keinen Spaß mehr.
Das ist übrigens fast in allen Staaten auf der Welt so.

Gast: Martin_S
16.08.2012 20:44
3 4

Alle, die

sich hier so furchtbar aufbrezeln und England, Schweden, USA... verdammen, beweisen nur, dass sie absolute Dumpfbacken sind. Russland, wo Journalisten gleich auf der Strasse erschossen werden, wo 3 Frauen in den Bunker gehen weil sie es gewagt haben, in der Kirche gegen Putin zu singen... das ist natürlich absolut und lupenrein demokratisch, transparent (wie war das damals mit dem U-Boot???) usw.... Was für Doddeln!

Antworten Gast: Gastastast
17.08.2012 12:03
0 0

Re: Alle, die

Missstände gibts überall. Der Artikel befasst sich mit dem Fall Assange und das hier sind die Kommentare zum Artikel. Was erwarten Sie sich? Dass bei jedem Artikel den Sie hier finden die Kommentare die Missstände in aller Welt auflisten?

4 1

Re: Alle, die

Russland predigt aber keine Ideale. Es gibt keinen Widerspruch zwischen Ideologie und Politik. Das sind zumindest keine Heuchler. Man weiß wo man ist. SAU AUS USA versucht aber moralisch zu argumentieren. Sollen sie doch gleich sagen: wir machen alle kalt die dem Öl und ihrem so genannten geistigen Eigentum ( pseudomoralisch begründetes Zunftwesen) im Weg stehen. Die Leute nicht in der Illusion eines Rechtsstaatlichen Ideals zu täuschen und ihnen irreführende Hoffnung zu ersparen ist ein letzter Rest Anstand den Russland und China bewahrt haben.

Gast: all in all
16.08.2012 20:34
0 0

its just another brick in the wall

wo ist roger waters´ helikopter, wenn man ihn braucht?

Gast: Gastname 1
16.08.2012 20:28
0 1

so!

http://diepresse.com/home/panorama/welt/1280055/Fluechtlingsdramen_Die-EU-koennte-mehr-Leben-retten?_vl_backlink=/home/index.do

hier kann man lesen wie die EU Australier als Zwangsarbeiter fuer eine bessere Welt einstellt und wieso sich grosse Medien und Diplomaten wie Nazis abputzen... es ist strafbar und ich mag das nicht!

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Hat diese Zeitung einen neuen Sponsor?


Warten auf die Leser jetzt ganzseitige Inserate der neuen Kooperationspartner - des CIA oder der Republikaner?

Interessant, was da so unterschwellig alles eingeflossen ist - nicht schlecht, aber leider dieses Mediums nicht würdig.

Oder ist das schon die Handschrift des neuen Chefs?

Billig.


Antworten Gast: Jessasna -
16.08.2012 21:18
2 0

Re: Hat diese Zeitung einen neuen Sponsor?

Was passt Ihnen denn jetzt schon wieder nicht?

Antworten Gast: neufisch
16.08.2012 21:16
0 1

Re: Hat diese Zeitung einen neuen Sponsor?

Neu ? Dass ich nicht lache - oder LOL.

8 2

Er hat Menschenleben gefährdet.

Am heuchlerischsten ist doch das Argument Assange gefährde das Leben von Soldaten. So eine Unglaubliche Frechheit, zumal kaum ein Land der Welt nicht schon mal sein Menschenmaterial als Kanonenfutter verheizte. In der Verzweiflung lässt jeder General gerne Zufallsopfer aus Feigheit vor dem Feind erschießen. So weit muss es nicht kommen aber Militär und Amerikanische Haushaltswaffen gefährden schon Menschenleben zu etwas anderem kann eine Waffe wohl kaum verwendet werden. Wird die Army ausgeliefert wenn sie Hochzeiten mit Fernlenkraketen gefährdet , äh auslöscht. Sich dann zu entblöden, Assange gefährde Menschen, zeugt von Großkotzigkeit und QUOD LICET IOUI NON LICET BOUI,nicht aber von der Gleichheit vor dem Recht. Damit überzeugt man keinen von westlichen Werten. Gegen solch dumme Argumente sollte man sich entschiedener wehren.

Gast: Konsument
16.08.2012 20:15
4 1

London will weiter ausliefern

Habe soeben aus Protest meinen verdienten Englandurlaub storniert.
Goodby Sussex!

Re: London will weiter ausliefern

Sussex wird sich anmachen vor Trauer. geht's noch??!!

Antworten Gast: b754
16.08.2012 21:23
0 1

Re: London will weiter ausliefern

Ha, ha, ha, was wollen denn Sie uns für ein G'schichtl einedrucken? Und wo geht's jetzt hin? Am Hausmeisterstrand nach Lignano, oder wird's doch Balaton?

Antworten Gast: Gegen unsinnig-sinnlose Aktionen
16.08.2012 20:59
0 0

Re: London will weiter ausliefern

Du bist ja jetzt direkt ein Märtyrer, wenn du deinen Urlaub storniert hast deswegen. Ändern wirst du damit aber nichts. Gar nichts. Da hättest du ein Storno von einigen hundert Menschen organisieren müssen. Das hätte was gebracht, da wären die Printmedien Schlange gestanden bei dir. So aber: Du fährst nicht dorthin - und kein Mensch bemerkt das.

Antworten Gast: Martin_S
16.08.2012 20:40
1 1

Re: London will weiter ausliefern

Na da wird aber Sussex weinen!!

Gast: Connect
16.08.2012 20:11
4 0

Einer der

miesesten Presse-Kommentare der letzten Zeit!!

Gast: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
16.08.2012 20:10
3 0

Vom Aufdecker zum Asylanten

Früher wurden Aufklärer gekreuzigt.

Antworten Gast: Siehst du, mein Sohn...
16.08.2012 21:00
0 0

Re: Vom Aufdecker zum Asylanten

Zuvor hat man sie aber auch damals schon verfolgt (und gefoltert), bevor sie ans Kreuz geschlagen oder gebunden wurden.

Gast: Assangelüg
16.08.2012 20:06
3 2

Wovor hat Assange eigentlich so eine Angst?

Wenn die Vergewaltigungsvorwürfe wirklich nichts als heiße Luft ist sollte dies doch für den Transparenzprediger und Wahrheitskämpfer doch echt kein Problem darstellen.

Und Schweden ist nicht gerade als verlängerter Arm der USA bekannt. Also was soll dieses Theater?!

Diese selbstgerechte inszenierung ist doch echt widerlich. Soll er doch selber mal mit dieser totalen Transparenz beginnen die er von anderen einfordert.


1 0

Re: Wovor hat Assange eigentlich so eine Angst?

Die Vorwürfe sind doch mehr als lächerlich. Jede Anklagebehörde, die noch wenigstens ein paar Tassen im Schank hat würde so eine Anzeige zurücklegen. Es liegt also durchaus der Verdacht nahe, dass das ein Vorwand ist, um an Assange ranzukommen.

Wenn an den Vergewaltigungsvorwürfen irgendetwas dran ist muss er bestraft werden, keine Frage, aber bisher hat das Ganze eher den Stallgeruch einer Justizfarce.

Und kennen sie das schwedische Recht so gut, dass sie sagen können dass dieses Land nicht unter Umständen sogar rechtlich verpflichtet ist, jemanden auf Ansuchen eines anderen Landes auszuliefern?

Antworten Gast: gast56
16.08.2012 20:45
0 0

Re: Wovor hat Assange eigentlich so eine Angst?

also du hast aber schon gar keine ahnung

so was naives und unwissendes hat man selten gelesen

gerade schweden ist ein verlängerter brückenkopf der usa, und vor gericht lässt sich alles mehr oder weniger beweisen bzw widerlegen, wie man es braucht

er wurde schon in schweden befragt und ist dort lange den behörden zur verfügung gestanden (gleich nach den anzeigen der frauen, die mehr als suspekt und dubios sind), nur die haben ihn kaum wa sgefargt, und dann hat man ihn gehen lassen, sie sollten sich mal erkundigen, bevor sie schreiben er sollte die befragung zulassen

 
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