Ohne die erkrankte Julia Timoschenko hat ein Gericht in Kiew die Berufung der inhaftierten ukrainischen Ex-Regierungschefin gegen ihre Verurteilung zu sieben Jahren Haft wegen Amtsmissbrauchs verhandelt. Anders als zuvor forderte die Staatsanwaltschaft diesmal nicht, den Prozess wegen der Abwesenheit der Oppositionsführerin zu vertagen.
Bei strömendem Regen harrten hunderte Anhänger Timoschenkos vor dem Gerichtsgebäude aus, wie Medien am Donnerstag aus der Ex-Sowjetrepublik berichteten. Die 51-Jährige soll bei der Unterzeichnung eines Gasvertrages mit Russland 2009 ihre Kompetenzen überschritten und einen Milliardenschaden verursacht haben.
(APA/dpa)
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