19.05.2013 13:18 Merkliste 0

Afghanistan: Elf Tote bei Absturz von Isaf-Hubschrauber

16.08.2012 | 17:04 |   (DiePresse.com)

Sieben US-Soldaten und vier Afghanen kamen bei dem Absturz ums Leben. Die Taliban behaupten, sie hätten den Helikopter abgeschossen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Beim Absturz eines Hubschraubers der Internationalen Schutztruppe Isaf sind in der südafghanischen Provinz Kandahar sieben US-Soldaten und vier Afghanen getötet worden. Die Absturzursache werde untersucht, teilte die Nato-geführte Isaf mit. Bei den einheimischen Opfern handle es sich um drei Angehörige der afghanischen Sicherheitskräfte und einen Übersetzer.

Die Taliban teilten mit, sie hätten den Helikopter am Donnerstag abgeschossen. Sprecher Kari Jussif Ahmadi sagte, der Hubschrauber sei von einer Panzerfaust getroffen worden und in der Luft in Flammen aufgegangen. Niemand an Bord habe überlebt. Zu dem Abschuss sei es im Distrikt Schah Wali Kot gekommen.

"Keine verlässlichen Informationen über Absturz-Ursache"

Der Sprecher der Provinzregierung Kandahars bestätigte, dass der Helikopter in Schah Wali Kot abstürzte, konnte aber keine Angaben zur Ursache machen. Auch ein Isaf-Sprecher wollte einen Abschuss nicht bestätigen. Er sagte, es gebe noch keine verlässlichen Informationen zur Ursache des Absturzes.

Die Isaf teilte mit, es habe sich um einen Hubschrauber vom Typ UH-60 "Black Hawk" gehandelt. Die Taliban haben bereits häufiger Helikopter der ausländischen Truppen abgeschossen. Vor einem Jahr waren beim Abschuss eines Hubschraubers 30 amerikanische und sieben afghanische Soldaten sowie ein afghanischer Übersetzer getötet worden. Es war der bisher schwerste Verlust der US-Truppen in Afghanistan an einem einzelnen Tag.

Bei einem Bombenanschlag in der nordafghanischen Provinz Baghlan wurden in der Nacht zu Donnerstag zwei afghanische Soldaten getötet und drei weitere verletzt. Das Fahrzeug der Patrouille sei im Distrikt Baghlan-e-Markasi in eine Sprengfalle geraten, sagte ein Armeesprecher. Die Provinz gehört zum Einsatzgebiet der Bundeswehr.

 

(APA/dpa)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

3 Kommentare

Es würde mich nicht wundern, wenn neue Stinger Lunftabwehrraketen

wie sie von der NATO an die Syrischen Aufständischen geliefert werden, inzwischen auch den Weg nach Afghanistan gefunden hätten und dort gegen die NATO-Truppen erfolgreich zum Einsatz kämen.

Re: Es würde mich nicht wundern, wenn neue Stinger Lunftabwehrraketen

Und daran ist nur dieser Assad schuld. Er hat die Kontrolle über das Land verloren- nur deshalb wären solche Waffenschiebereien überhaupt möglich.

/irony off

Antworten Antworten Gast: General Schnitzelsemmel
17.08.2012 10:03
1 0

Re: Re: Es würde mich nicht wundern, wenn neue Stinger Lunftabwehrraketen

Deswegen müssen dann auch im Umkehrschluss noch mehr Stinger an die FSA geliefert werden ;)