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Assange fordert Ende von "Hexenjagd" gegen Wikileaks

19.08.2012 | 16:57 |   (DiePresse.com)

Öffentlicher Auftritt von Assange auf dem Balkon der Botschaft von Ecuador in London: Er dankt allen, die ihm geholfen haben. Angeblich ist er bereit, sich unter Auflagen den schwedischen Behörden zu stellen.

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Erster öffentlicher Auftritt des Wikileaks-Gründers Julian Assange seit seiner Flucht in die ecuadorianische Botschaft in London: Er danke allen, die ihm geholfen hätten, vor allem Ecuador, sagte Assange am Sonntag auf einem Balkon der Botschaft. Ecuador hatte dem Australier, der vor zwei Monaten in Ecuadors Londoner Botschaft geflohen war, am Donnerstag diplomatisches Asyl gewährt.

Zudem forderte Assange US-Präsident Barack Obama auf, die "Hexenjagd" auf die Enthüllungsplattform Wikileaks zu beenden. Assange äußerte sich von dem Balkon aus, um eine drohende Festnahme durch britische Polizisten zu verhindern. Diese bewachen die Botschaft, um den 41-Jährigen festzunehmen, sobald er das Gebäude verlassen sollte.

Jubel von Unterstützern

Eine große Zahl Unterstützer jubelte Assange bei seiner knapp zehnminütigen Ansprache zu. In seiner ersten öffentlichen Ansprache seit Monaten dankte er Präsident Rafael Correa für seinen Mut. Assange dankte seinen Unterstützern: In der Nacht vor der Asyl-Entscheidung habe er schon die Polizei auf der Feuertreppe gehört, ein Zugriff und seine Verhaftung seien nur nicht erfolgt, weil genug Zeugen vor Ort gewesen seien. Auch bedankte er sich bei den Angestellten der Botschaft.

Er forderte die Regierung der USA auf, die Rechte von Journalisten zu achten und den mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning freizulassen, der seit mehr als 800 Tagen in Haft sitzt.

 (AP Photo / Sean Dempsey, PA)

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Gerüchte um Annäherung zwischen Assange und Schweden

Kurz vor dem Auftritt hatte Assanges Anwalt gesagt, ein weiterer juristischer Schritt sei geplant. Details dazu gab es nicht. Assange ist nach Angaben seines rechtlichen Beraters Baltasar Garzon in "Kampfstimmung" und hat sein Anwälteteam mit weiteren juristischen Schritten beauftragt. "Assange hat seine Anwälte beauftragt, einen juristischen Schritt zu vollziehen, um die Rechte von Wikileaks, von Julian selber und allen, gegen die derzeit ermittelt wird, zu schützen", so der frühere spanische Star-Ermittlungsrichter Garzon.

Die "Sunday Times" hatte zuvor berichtet, der 41-Jährige sei bereit, sich den schwedischen Behörden zu stellen, wenn er eine Garantie bekomme, nicht an die USA ausgeliefert zu werden. Die Zeitung bezog sich dabei auf namentlich genannte Vertraute Assanges.

Gegen Assange liegt ein Auslieferungsbefehl nach Schweden vor. Dort soll Assange zu Vorwürfen befragt werden, er habe zwei Frauen sexuell belästigt beziehungsweise vergewaltigt. Der Australier fürchtet nach eigener Aussage, im Fall einer Auslieferung an Schweden weiter in die USA überstellt zu werden.

Nach übereinstimmenden Angaben aus den USA, Schweden und Großbritannien hat Washington jedoch bisher keine Schritte unternommen, um seine Auslieferung zu erreichen. Wikileaks hat mit der Veröffentlichung vertraulicher US-Diplomatendepeschen und brisanter Dokumente aus den Kriegen in Irak und Afghanistan den Zorn der USA auf sich gezogen.

Unterstützung für Ecuador

Ecuador erhält im Streit mit Großbritannien Rückendeckung von anderen südamerikanischen Staaten. Venezuelas Präsident Hugo Chavez rief am Samstag zu Solidarität mit Ecuador auf: "Lateinamerika muss respektiert werden, unser Volk muss respektiert werden, aber nur gemeinsam können wir uns diesen Respekt verschaffen".

Die linksgerichtete Bolivarische Allianz für die Völker unseres Amerika (ALBA) unterstützte am Samstag ausdrücklich das Recht Ecuadors, Assange diplomatisches Asyl zu gewähren. Zudem forderten sie eine Debatte in den Vereinten Nationen über die Unantastbarkeit der diplomatischen Vertretungen. Der Allianz gehören Venezuela, Kuba, Nicaragua, Bolivien, Ecuador und drei kleinere Karibik-Staaten an.

Julian Assange: Vom Hacker zum Asylanten

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(APA/dpa/AFP/sda)

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406 Kommentare
 
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Gast: gabi
17.08.2012 12:48
5 11

Assange nach Schweden

Wozu die viele Aufregung um einen völlig bedeutungslosen und unsympatischen Australier, der im Sold des Schlächters Putin steht. Seine Zeit ist vorbei, lasst ihn doch machen was er will. Im übrigen traue ich den Schweden zu, dass sie ihm einen fairen Prozess machen. Eine Auslieferung an die USA kommt laut geltendem EU-Recht ohnehin nicht in Frage. Sich in die Botschaft von Ecuador (!!) zu flüchten, zeigt wohl wessen geistiges Kind er ist.

Re: Assange nach Schweden

Sind Sie sicher, dass sich Schweden bezüglich Assange an inernationale Recht, insbesondere MRK halten wird und dieses nicht nach windelweichen Absichtserklärungen der USA umgehen wird?

Re: Assange nach Schweden

Na wenn der Mann so bedeutungslos ist, warum löst er dann Weltweite Berichterstattungen und Internationale Diskussionen aus? Komisch, muss ein Missverständnis sein. Ob er Ihnen sympatisch ist oder nicht hat mit den Fakten so viel zu tun wie dieser Artikel mit qualifiziertem Journalismus.
Zu Ihrer Rechtsmeinung möchte ich hinzufügen, dass es nach geltendem EU Recht gar keinen europäischen Haftbefehl geben dürfte. Warum sitzt er also in einer Botschaft und wird mit der Stürmung der Botschaft bedroht, was definitiv gegen iternationales verstoßen würde?

Gast: Rating Agent 007
17.08.2012 12:42
2 6

England will den Krieg!

Königstreue Engländer träumen davon, ganz Südamerika zu besetzen. Scheinbar soll nun dieser Krieg dem wirtschaftlich kaputten England finanziell wieder auf die Beine helfen. Sie haben nichts gelernt.

Re: England will den Krieg!

bei aller berechtigten kritik zu der sachlage sowie zu diesem artikel...

england aufgrund diplomatischer differenzen mit ecuador vorzuwerfen, es wolle die rekolonialisierung, ist ebenso unqualifiziert, als werfe man joachim gauck vor, er mache mit seinem aktuellen wienbesuch werbung für einen erneuten anschluss.

Gast: gabi
17.08.2012 12:35
4 3

Assange nach Schweden

Wozu die viele Aufregung um einen völlig bedeutungslosen und unsympatischen Australier, der im Sold des Schlächters Putin steht. Seine Zeit ist vorbei, lasst ihn doch machen was er will. Im übrigen traue ich den Schweden zu, dass sie ihm einen fairen Prozess machen. Eine Auslieferung an die USA kommt laut geltendem EU-Recht ohnehin nicht in Frage. Sich in die Botschaft von Ecuador (!!) zu flüchten, zeigt wohl wessen geistiges Kind er ist.

Gast: Barrasboss
17.08.2012 12:33
2 2

Ich kann mir nicht helfen, aber...

...irgendwie schaut der Assange wie unser Norbertl Darabos aus...

Vielleicht erwägt Südamerika

die gewaltsame Befreiung ihres neuen Staatsbürgers ;-) nur so ein Denkansatz, wäre sicher legitimer, als der Britenfurz, die Botschaft zu stürmen.

Gast: kaum zu glauben
17.08.2012 11:33
4 4

Herr Nowak, TRETEN SIE ZURÜCK!

Dass man die Presse (oder was von ihr noch übrig war) so rasch zugrunde richten kann, hätte ich nicht gedacht.

Antworten Gast: Defender
17.08.2012 12:49
2 1

Re: Herr Nowak, TRETEN SIE ZURÜCK!

warum sollte er das tun - Argumente lieferen Sie keine!

Da wäre es doch eher angebracht, Sie würden das Forum verlassen. Bei Krone & Co sind Sie besser aufgehoben.

Re: Herr Nowak, TRETEN SIE ZURÜCK!

Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Freund von Nowak, aber ohne Begründung ist Ihre Aussage auf demselben Niveau, das Sie wohl zu kritisieren versuchen.

Antworten Gast: deron48
17.08.2012 11:52
2 5

Re: Herr Nowak, TRETEN SIE ZURÜCK!

Unter Nowak und seinen treuen Prätorianern wird die Presse zum extrem tendenziösen Politblatt, die Blattlinie wird vom Gibelkreuz und anderen Sponsoren vorgegeben.

Widerlich, diese absolut einseitige Berichterstattung in diesem Fall.


Re: Re: Herr Nowak, TRETEN SIE ZURÜCK!

deron, ich bin kein Assange Kenner. Was an dem Artikel gefällt Ihnen nicht? Mir - die ich die Sache mehr oberflächlich kenne - ist nix aufgefallen, ich würde es aber gerne verstehen und wissen. Bitte, wenn Sie so freundlich wären und mich erhellen?

Antworten Antworten Antworten Gast: deron48
17.08.2012 13:15
0 2

Re: Re: Re: Herr Nowak, TRETEN SIE ZURÜCK!

Was verstehen Sie an "einseitig" nicht?

Auf der einen Seite der böse Assange und das böse Ecuador und auf der anderen Seite die Unschuld in der Form von USA,GB und Schweden.

Na einseitiger geht es ja wohl nicht mehr.

Re: Re: Re: Re: Herr Nowak, TRETEN SIE ZURÜCK!

Habe den Artikel nochmals gelesen - tut mir leid: ich kann nicht sehen, dass die einen als arm dargestellt werden und die anderen als böse. Für mich - als Unbeteiligter - ist der Artikel eine Information, sonst gar nix.

Die Wertegemeinschaft - EU

Großbritannien und Schweden, zwei Länder der EU, der sogenannten Wertegemeinschaft, stehen auf dem Prüfstand.
In Großbritannien erwägt man, entgegen inernationalem Recht, mit Gewalt den Bereich der Botschaft Ecuadors zu betreten, um Assanges habhaft zu werden. Frage: Gäbe es solche Erwägungen auch bei der Botschaft der USA oder Chinas?
Fall Schweden: Wird man Assange an die USA ausliefern, wo ihm unter Umständen die Todesstrafe droht? Soweit bekannt ist, findet die Todesstrafe in der EU (zurecht) die Ächtung als barbarische Form des Strafvollzuges. Für den Fall, dass Assange vor ein Gericht Schwedens (Vergewaltigung ist tatsächlich ein schwerwiegender Vorwurf) gestellt würde, könnte das EU-Land doch klarstellen, dass eine Auslieferung aus o.g. Gründen nicht erfolgt. Diese Festlegung müsste gerade jetzt und in aller Öffentlichkeit stattfinden! Dann wäre es Assanges Verpflichtung, sich der Gerichtsbarkeit Schwedens zu unterziehen, die ihn entweder von den Vorwürfen freispricht oder verurteilen würde. So lange jedoch nicht feststeht, dass eine Auslieferung an die USA keinesfalls erfolgen würde, muss man Assanges Verhalten Verständnis entgegenbringen. Es wäre eine Möglichkeiten, zu beweisen, dass es sich bei der EU um mehr als einen Befehlsempfänger der Konzerne der USA handelt. Eben die so viel gepriesene Wertegemeinschaft! Der Verfasser dieser Zeilen ist hier leider jedoch sehr skeptisch.


Antworten Gast: Gast: Leser
17.08.2012 19:26
2 0

Re: Die Wertegemeinschaft - EU

Nach Schweden dürfte er auch nicht ausgeliefert werden. Die "schweren" Anschuldigungen basieren auf dem mehr als eigenartigen schwedischen Recht im Bereich der Sexualität; was dort angeklagt wird, ist bei uns (und auch in England) keineswegs strafbar und auch nicht nachvollziehbar. Ganz abgesehen davon, dass meines Wissens Schweden auch nicht explizit eine Auslieferung in die USA ausgeschlossen hat - EU-Wertegemeinschaft hin oder her.

Australia, are you out there?

Ich frag' mich eines die ganze Zeit: Assange ist Australier: Wo bleibt die australische Regierung? Kümmern die sich überhaupt nicht um ihren Staatsbürger? Das ist doch ein Witz! Egal, was er - angeblich(!) - getan hat; so ist es doch die Pflicht eines Staates, seine Bürger zu schützen vor der Auslieferung an einen anderen Staat. Das wirft kein gutes Bild auf Australien, und die Briten schmücken sich derzeit auch nicht gerade mit Ruhm. Kommt nach der kollektiven, olympischen Feierlaune jetzt gar eine britische Fratze zum Vorschein? Ich hoffe, nicht...

Sehr geehrte Redaktion

Mein Post wo ich Sie darauf hingewiesen habe, dass meiner Meinung nach der Zusatz "wegen des Verdachtes" besser wäre haben Sie nicht durchgelassen.

Ausgebessert haben Sie es trotzdem.

Bravo bravo bravo, sagt wirklich viel über Sie aus!

Gast: Peter Hofmueller
17.08.2012 08:50
13 3

Ecuador gewährt Assange Asyl...

Wenigstens ein Staat,der sich solidarisch mit Julian Assange verbündet!Die mächtigen "Moralkeulenschwinger" soll(t)en sich selbst "bespiegeln",denn :"Moralische Entrüstung,ist der Heiligenschein der Scheinheiligen"!(H.Qualtinger)
Nur "Europa" & "Ösi"-Land halten diesbezüglich "Tiefschlaf"!"New's"??

Re: Ecuador gewährt Assange Asyl...

ein grüner Punkt für das Zitat. immer wieder großartig zu lesen.

Gast: Sattan
17.08.2012 08:26
40 5

...

Die Presse, ein mieses Blatt, neidzerfressen und zapplig um sich schlagend, weil ein australischer Dahergelaufener das macht, was eigentlich der Job der Schreibtitschtäter bei der Presse wäre: Recherchieren und Aufdecken.

So entlarvt sich die Presse als vollkommen überflüssiges APA-Printorgan mit einigen Versorgungsposten für gescheiterte Journalisten und Möchtegernschriftsteller.

Kein Wunder, das man Assange und Wikileaks hier reflexartig rundm anpatzt.

Antworten Gast: WiBaLe3
17.08.2012 09:41
5 1

Re: ...

stimmt. Recherchieren und Aufdecken wäre eigentlich Aufgabe der Presse.

Wann ist dies eigentlich zuletzt geschehen? Muss wohl vor dem Internet gewesen sein, als "Recherchieren" nicht gleichbedeutend war mit "im Internet Informationen suchen und dann einen Artikel draus machen"

Eigentlich brauchen wir keine Presse mehr.

Eine zentrale Plattform für alle, die selber Erlebtes mitteilen möchten, würde reichen. Und die Qualität der Beiträge wäre dann auch nicht schlechter als jetzt.

Gast: Gast2
17.08.2012 08:22
29 3

Neue Blattlinie der Presse?

Ist das die neue Blattlinie unter der neuen Führung? US-unterwürfig? Peinlich falsch und tendenziös.

Re: Peinlich falsch und tendenziös:

Neue Blattlinie der Presse?
.
Wir werden's weiter beobachten; wenn's nicht mehr auszuhalten ist, werde ich die Presse von meinen Weisheiten fernhalten.

Der Redaktion Reaktion wird sein, dass sie APA-Meldungen (nur mehr) im eigenen Blatt liest?

2 1

Noch dort?

Kann es sein, dass JA bei Verkündung der Entscheidung schon längst in Ecuador war?

Antworten Gast: einBeobachter
17.08.2012 09:49
1 1

Re: Noch dort?

@fss100 - Schon auf Grund der hämischen Antworten hier auf Ihre gute Frage wünsche ich Ihnen und JA, daß Sie Recht behalten !

0 1

Re: Re: Noch dort?

Vielen Dank! Ich frage mich auch immer, was die Leser der Kronenzeitung in das Presseforum verschlägt.

Antworten Gast: Gast2
17.08.2012 08:24
1 0

Re: Noch dort?

Nein, kann es nicht. Man kann ihn nicht von der Botschaft in London nach Ecuador beamen.
Bei jedem Verlassen der Botschaft wäre er in Lodon sofort festgenommen worden.

Antworten Gast: FNC
17.08.2012 08:11
0 2

Re: Noch dort?

Ha, ha, ha - du bist wohl noch nicht ganz bei Sinnen, noch nicht richtig munter heute Morgen. Ha, ha, ha...

2 2

Jeden Tag verlässt eine große Kiste die Botschaft

Man könnte jeden Tag demonstrativ eine Kiste aus der Botschaft bringen. Wenn die Bücherei dann anfängt diese durchsuchen könnte Ecuador auch anfangen Diplomatengepäck zu durchsuchen. Wie lange dieses Spiel wohl gut geht. Wenn aus der Botschaft heraus jemand einen Polizisten abknallt darf man sie noch lang nicht stürmen. Man stürmt ja auch nicht Ungarn wenn ein Jäger aus einem Ungarischen Hochstand einen österreichischen Polizisten als Wildschwein identifiziert, äh verwechselt. GB ist natürlich eine Insel, aber man könnte einfach die Bewachung der betreffenden Botschaft einstellen anstatt die Souveränität eines Landes per Gesetz abzuschaffen. Das hält keine Botschaft lange durch. Oder soll wieder ab heute zurück geschossen werden, um den Einmarsch zu rechtfertigen. Zurück zu Assange.
Auch der plastischen Chirurgie sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich haben andere bei Wikileaks die Arbeit gemacht aber jedes Unternehmen hat nun mal eine nach außen sichtbare Person.
Gute Reise Mr Wikileaks.

Antworten Gast: Hudriwudri
17.08.2012 12:48
0 0

Re: Jeden Tag verlässt eine große Kiste die Botschaft

Das UK ist zur Bewachung der Botschaft genauso verpflichtet wie zur Achtung ihres diplomatischen Status.

Antworten Gast: diegedanken
17.08.2012 09:17
0 0

Gefährliches Halbwissen

Wie so oft hier.

Doch. Wenn jemand aus der Botschaft einen Polizisten abknallt darf die britische Regierung den Zugriff genehmigen. Das ist im englischen Recht legitimiert, da in den 80er eine Polizistin erschossen wurde vor der lybischen Botschaft und keiner dort von etwas wusste und man sich verbarrikadiert hat, genau deswegen wurde eine Gesetz erlassen das selbiges ermöglicht in gravierenden Fällen.

Weiters dürfen die Briten zwar keine Botschaftstaschen durchsuchen(=öffnen), darf sie aber sehr wohl durchleuchten, und da würden sie ihn finden.

Zur plastischen Chirugie. Schon mal eine Operation mit mehr als 3 Ärzten und Krankenschwestern mit Equipment im Wert von 10 Tausenden Euro in einer Botschaft gesehen ?

0 1

Re: Jeden Tag verlässt eine große Kiste die Botschaft

Bücherei durch Polizei ersetzen. Auto Vervollständigen Fehler.

Gast: freeassange
17.08.2012 07:39
10 2

letztklassig

mehr kann man über diesen artikel nicht sagen. bis jetzt ein regelmäßiger lesen gewesen - doch dieser artikel hat jeden funken respekt zerstört.
traurig , populistischer als heute und österreich zusammen

#pace
#wikileaks

Täuscht mich das was

oder beginnt DiePresse mit diesem Artikel Assange ist die Ecke des Böse zu stellen?


Antworten Gast: Lingus
17.08.2012 12:47
2 0

Re: Täuscht mich das was

Dort gehört er auch hin gemeinsam mit dieser Bananenrepublik.
Die Amis werden schon "klar Schiff" machen - so oder so und je früher desto besser.

2 13

Re: Täuscht mich das was

Dort gehört der egomanische Verräter auch hin.

Antworten Antworten Gast: Defender
17.08.2012 12:50
2 0

Re: Re: Täuscht mich das was

Völlig richtig!

Antworten Antworten Gast: einBeobachter
17.08.2012 09:40
1 0

Re: Re: Täuscht mich das was

Ein paar Fragen an Ingsoc - Was hat er verraten ? Daß die USA sich aufführen wie ein Elefant im Porzellanladen ? Daß sie "Kollateralschäden", wie sie es nennen, belachen ? Etc, etc ...
Ist jemand, der grauenhafte Dinge aufzeigt und dadurch Aufsehen erregt (geht nicht anders), zwangsläufig ein Egomane ?
Daß er seine Haut zu retten versucht, ist natürlich das allerschlimmste seiner "Verbrechen", klar !

Re: Täuscht mich das was

interessant, nicht wahr? eine derartige Schlagseite kann nur eins bedeuten: eine konzertierte mediale Vernichtung, jetzt wo man seiner nicht so einfach habhaft werden kann. und die Presse legt sich wieder mal mit dem System ins Bett. FLE wo bist du?

Gast: Lendenfrucht
17.08.2012 07:36
0 0

Die Frucht der Furcht

Der (Zitat Artikel) "fruchtlose Rebell" ?!? Ich dachte, er hat eben in Schweden keine Kondome verwendet *ggg*

Gast: johnasf
17.08.2012 07:18
6 0

österreichische presse?

Spiegel Lesen die Ösi Mostpresse ist das letzte!,,,,

0 4

Odrama ist ein Psychopath

wo bleibt der Aufschrei der Gutmenschen!

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Schaut euch Hundstorfer im ORF an

ein Psychobath der fördert und zugleich bereit!

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Obama ist ein Psychopath

Schweden ist .....

Warum man den Typen sucht? Weil er zur verharmlosung diente?

Es weiß keiner.

Übrigens wo bleibt der Aufschrei bei den Morden und Schäden an der Zivilbevölkerung (in Kriegsgebieten) bzw. die Nachsicht an Verbrechen in den USA.

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Objektiv?

Also an und für sich hält die Presse ja einen gewissen journalistischen Abstand zu Blättern wie "Krone" oder "Österreich", aber offenbar haben es die Autoren des Artikels für nötig befunden, einen unwürdigen Abstieg in die Tiefen des Boulevard-Journalismus vorzunehmen...Assange wird wegen des Verdachts der Vergewaltigung gesucht? Er wird wegen eins kruden Paragraphen des schwedischen Strafrechts gesucht, wo Sex, der einvernehmlich, aber nur mit Kondom gewünscht war (wie soll so etwas im Nachhinein bewiesen werden?), als "Vergewaltigung" gilt...das ist weit entfernt von "Vergewaltigung" im Sinne des österreichischen Strafrechts, was aber wohl viele Leser des Artikels damit in Verbindung bringen...ich bin absolut kein Fan von Verschwörungstheorien, aber dass dieses ganze Schauspiel eine schiefe Optik hat ("zufällig" fielen die Vorwürfe mit den Wikileaks-Veröffentlichungen zusammen), ist wohl kaum zu bestreiten...also sollte sich auch die "Presse" um etwas mehr Objektivität bemühen...

Re: Objektiv?

Naja, schiefe Optik.
Dass ein Opfer sich ausgerechnet dann an die Behörden wendet wenn der Täter gerade in den Medien rauf und runter behandelt wird ist nicht so abwegig, dafür braucht es keine Verschwörung.
Dass das schwedische Strafrecht in diesem Punkt fragwürdig ist finde ich auch (wobei ich es auch nur aus dritter Hand kenne), das hat aber wohl auch mehr mit Feminismus als mit einer Verschwörung gegen Assange zu tun.

Natürlich kann man nie ausschließen, dass Vorwürfe gegen jemanden der bekannt und politisch umstritten bzw. gewissen Personen ein Dorn im Auge ist, erfunden oder übertrieben sind. Nur kann man es genauso wenig ausschließen, dass solche Leute tatsächlich gegen Gesetze verstoßen haben. Siehe Kärnten.
Es ist auch nicht ganz nachvollziehbar wieso die USA bei derartigen Winkelzügen ausgerechnet über Schweden arbeiten sollte. Und dann ausgerechnet Vorwürfe erfindet, die in den meisten Ländern eben nicht strafbar wären.
Viel wahrscheinlicher scheint mir, dass Assange tatsächlich etwas getan hat bzw. wenn jemand das erfunden oder - eher - übertrieben hat, das wohl eher der Geltungssucht des angeblichen Opfers und der Staatsanwaltschaft zuzuschreiben ist als einer internationalen Verschwörung.

Aber sicher wissen kann man es natürlich nie.

Re: Objektiv?

Dem kann man nur beipflichten. Die Presse, scheint entweder an der Qualifikation/Gehalt der Journalisten zu sparen, oder Sie beginnt bewusst im Boulevard-Sumpf zu fischen. Mit Qualitätsjournalismus hat dies nichts mehr zu tun.

Re: Re: Objektiv?

Der Schreiber dieses Artikels wird kein Ö sein. Man beachte die Formulierung ... war gewesen ..

Wird so gut wie nie benutzt

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Re: Re: Re: Objektiv?

Doch PQP (plusquamperfekt=mehr als die vollendete Zeit) Wird von Ostdeutschen häufig benutzt! Ansonsten hört man es eher selten!

 
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