Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat der Einrichtung von Flugverbotszonen über Syrien eine Absage erteilt. In einem am Freitag im Voraus in Auszügen veröffentlichten Interview mit dem Fernsehsender Sky News Arabia sagte Lawrow, es sei "unannehmbar, unter dem Vorwand einer humanitären Krise Flugverbotszonen und Sicherheitszonen zu militärischen Zwecken zu schaffen". Die Schaffung solcher Flugverbotszonen wäre eine "Verletzung der Souveränität" Syriens und der UNO-Charta, fügte Lawrow hinzu.
Die bewaffneten Rebellen in Syrien fordern seit Monaten die Einrichtung einer Flugverbotszone durch die USA und ihre Verbündeten. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte nach Gesprächen am vergangenen Wochenende mit ihrem türkischen Kollegen Ahmet Davutoglu gesagt, die Frage der Einrichtung von Sicherheits- und Flugverbotszonen um umkämpfte syrische Städte wie Aleppo bedürfe einer "tiefer gehenden Analyse". Kritiker der Einrichtung einer Flugverbotszone weisen darauf hin, dass diese wie im Fall Libyen im vergangenen Jahr nur mit militärischen Mitteln durchzusetzen sei und den Konflikt weiter anheizen würde.
(APA/AFP)
Türkei vs. Syrien: Zwei Armeen im Vergleich
Brennpunkt Syrien: Der Aufstand gegen Assad
Assad: Ein Diktator vor dem Ende?
Kampf um Syrien: Bilder eines Bürgerkriegs
BilderMord an Soldaten schockiert Großbritannien
Staatsbürgerschaftstest neuKönnten Sie Österreicher werden?
Zitate der Woche''Wie man mit Umfragen manipuliert, weiß ich auch''
X-47BGroßdrohne hebt erstmals von Flugzeugträger ab
''Kim on Tour''Der Diktator als Pappkamerad
